14.04.08
14:03 Uhr

Das Rampenfest

Rampenfest
Man nehme ein Dokumentarfilmteam aus den USA, ein bayrisches Urdorf namens Oberpfaffelbachen, ein flottes Auto mit angeklebten Flügeln, ein Dutzend falscher Zähne, einen guten 3D-Designer, unheimlich viel Liebe zum Detail und ein Gespür für Charaktere und schon erhält man diese einmalige Viralwerbedokumentation namens Rampenfest. Weitere Infos hier hier und hier.

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18 Kommentare

  1. Thomas Abel

    Ich arbeite auch in der Werbung. Und ich bin der Meinung, dass die Fakekampagnen ihren Zenit überschritten haben. Stories werden erfunden und nichts wird wirklich durchgezogen.
    Man hört immer von Viralkampagnen, die in bezahlten Blogs hochgejubelt werden. Denn Viralkampagnen sind ja nur dann viral, wenn sie sich eigenständig verbreiten. Und nicht schon als viral angekündigt werden. Mal sehen ob Sixt jetzt mit der Kampagne “Auspackmeisterschaft 2008″ aus der Reim-Kampagne gelernt hat.

  2. Max

    35min!!! völlig unmöglich sich das anzuschauen…

  3. Sachar

    Sehe ich komplett anders. Wenn virale Kampagnen gut inszeniert werden, dann machen sie was her. Und die erwähnten 35 Minuten sind gut investiert, schließlich ist dieser Film einfach lustig.

  4. Thomas Abel

    Ich finde Achim Mentzel trotzdem lustiger. Ich meine da tritt ein MDR-Entertainer gegen die Engländer in der Sportart Geschenkeauspacken an.

  5. mr.jay

    Gut angefangen- schnell sehr zäh geworden und entäuschend im Abgang.
    Finde die Selbstironie, bedienten Klieschees und die Übertreibungen ganz witzig- aber die ganze Sache kommt irgendwie nicht zum Punkt. ICh wollte den 1er Coupe gerne über die Rampe fliegen sehen!!! :-(

  6. Ebi

    Ich finde gute, lustige und virale spots ja ganz gut aber sind Spots nicht in der Regel “kurz und knackig”? Dieser “Kurzfilm” ist alles andere als “kurz und knackig” und dabei Frage ich mich ob solche “Kurzfilme” einen Sinn machen. Ich persönlich bezweifele dieses!

  7. knallgäu – rampa in da pampa

    [...] werbeblogger gschrieba hauts grattler on April 14th, [...]

  8. David

    Ist die eigentlich wirklich aus den USA? Immerhin steht bei creativity-online GDS&M in den Credits. Fpr mich wirkt die aber sehr deutsch von der Machart. Und die Hauptrolle spielt auch der Berlin-Amerikaner Jeff Burrell (der auch schon Ron Hammer gespielt hat).

    Gut finde ich die Idee und die Umsetzung trotzdem. Und auch Leute die nicht aus der Werbung kommen (ja , so welche kenne ich), haben mir lachend zurückgeschrieben, dass das “geil” wäre.

  9. Bastian

    Ich finde den auch gut gemacht. Nur die Serveranbindung ist nervig, musste bestimmt 3x neustarten, weil zunächst nie der ganze Film geladen wurde. So viel “Kredit” / Chancen bekommt nicht jedes (virale) Filmchen – aber ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Schade nur, dass das Ende doch recht unspektakulär war, aber passt zu tristen Anmutung und zur Ironie des Filmes.

  10. H-Gen

    @Ebi: nö, nicht wirklich.
    hier gehts ja eben nicht um einen schlichten spot, sondern wie du ja schon bemerkt hast um einen kurzfilm.
    das ganze heisst branded entertainment und in diesem fall sind es wohl 120% branded entertainment.
    genau deshalb fand ich das ganze auch so klasse:
    man erzählt eine absolut abstruse, wenn nicht sogar bescheuerte geschichte, lässt ein ganzes dorf einen “wahn” verfallen und hat mitten drin, nicht schleichend platziert! sondern inszeniert, das produkt.

    sehr schönes ding, einfach weils klasse gemacht ist!

  11. kmk

    ich fands auch sehr lustig. war auch sehr schön gemacht. obwohl bmw ja nicht meine marke ist. ob das ganze ding viel kunden bringt ist mir dabei eigentlich egal ;)

  12. Matthias

    Bei mir ist es gerade umgekehrt, ich finde BMW und das 1er Coupé klasse, aber diese Kampagne überhaupt nicht. Mag ja sein, dass da viel Aufwand reingesteckt wurde, aber das reißt mich nicht vom Hocker. Vielleicht bin ich da schon zu abgestumpft, weil das Internet für mich jetzt nicht mehr das total neue, coole Medium ist. Gefälschte Flickr und MySpace Profile sind meiner Meinung nach eben nichts besonderes, aber ich verstehe, wenn Internetneulinge, die noch nicht mal so richtig wissen was Flickr eigentlich ist, das total abgefahren finden…
    Als ich davon erfahren und die ersten zwei Minuten geschaut hatte, habe ich den Link auch gleich an meine Kontaktliste verschickt, aber größtenteils auch nur mäßig begeisterte Reaktionen zurückbekommen…

  13. H-Gen

    @Matthias: was hat fickr jetzt mit brandend entertainment kurzfilmen gemein? kann dir da grad nicht folgen…
    und ob man die idee und umsetzung jetzt gut oder eher weniger gut findet hat doch nichts damit zu tun, wie lange oder intesiv man sich schon im internet aufhält! zumindest nicht in erster linie

  14. Matthias

    Naja, ich habe das so verstanden, dass von vielen vor Allem die Einbeziehung von YouTube, Flickr und Facebook als geradezu bahnbrechend angesehen wird!?

  15. michael

    Bahnbrechend ist das schon, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen und somit Ihre Umsätze noch mehr erhöhen würden!

  16. marktpraxis_blog » Blog Archiv » Rampenfest in Oberpfaffelbachen - Virales Marketing von BMW

    [...] Meinungen zur Kampagne gibt es u.a. beim Werbeblogger, bei JvM und [...]

  17. commentier

    Gute Umsetzung ABER sollte von der Zeit ein wenig kürzer sein…einfach viel zu lang!

  18. Einser BMW wird mit viraler Marketingkampagne nach USA exportiert

    [...] der Filmlänge von 30 Minuten bezweifeln zwar einige Blogger (Werbeblogger, JvM, marktpraxis-Blog, Automobil-Blog) ob die Kampagne Erfolg haben wird, aber die Idee alleine [...]

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  • ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
  • sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
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