11:58 Uhr
Werbung geknutet

Was das Stadtmarketing von Nürnberg mit ihrem knutigen Anspiel versuchte, gelingt Scholz&Friends zumindest nach Meinung des Axel Springer Verlages deutlich besser. “Sind wir nicht alle ein bisschen Knut?!” scheinen die anderen Tiere in Ermangelung entsprechender Aufmerksamkeit auf den Motiven zu proklamieren.
Mit diesem “Journalistenpreis für wegweisende Printwerbung” macht jedenfalls der Berufsstand der schreibenden Zunft deutlich, dass (Print-)Werbung irgendwie auch für Journalisten eine Bedeutung hat. Welche genaue Bedeutung, ließ Dr. Andreas Wiele, Vorstand der Bild-Gruppe und Zeitschriften der Axel Springer AG allerdings offen:
Jedenfalls ist dieser Preis ein gutes Kommunikationsvehikel, um auf die eigenen Titel und ihre Anzeigenpotenziale hinzuweisen.
5 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 12. April 2008 um 12:03 Uhr
Was halt nur blöde ist, und man hier nicht sieht: Der Claim des Tierparks Berlin lautet “Der Hauptstadt-Zoo”.
Und da klemmts dann wieder ein bisschen.
Am 12. April 2008 um 12:05 Uhr
Vollkommen langweilige und platte Motive, auf denen Knut nicht einmal süß, sondern vor allem traurig oder missmutig schaut. Klar, kann man machen. Aber gut ist das in meinen Augen nicht.
Am 12. April 2008 um 15:02 Uhr
Die blanke Idee: mittel.
Ausführung (execution) dieser geköpften Viecher: schlecht, hätte man besser hinkriegen können, Richtung Sachar Kritik. Frage, ob Eisbärenköpfe nicht eigentlich immer so gucken, sie haben keine Mimik. Wenn der dazu gehörende pummelige Körper und die Bewegung fehlen, dann wird’s wohl immer etwas seltsam anstatt putzig.
Notiz an mich: Merke grade, dass das Wort Execution in seiner zweiten Bedeutung Hinrichtung heißt…, oh mann…
Am 13. April 2008 um 11:24 Uhr
Die Motive sollen ja auch nicht unterhalten, oder süß wirken. Die Botschaft wird durch die optisch schlechte Umsetzung (mit Sicherheit so gewollt) unterstützt und schneller transportiert. Wenn jeder erstmal 5 Minuten auf ein süßes Knutgesicht starren würde, wäre die Aufmerksamkeit zwar hoch, aber die Botschaft würde nicht ankommen. Ich mag diese Motive.
Außerdem ist die Einführung eines Preises für die Print-Werbung ein sehr guter Weg um auf Vorteile dieses Kanals aufmerksam zu machen. Da ist es kein Wunder, dass diese Knut-Kampagne gewonnen hat, weil es ansonsten kein Schwein (außer den Werbenden) interessiert hätte.
Am 14. April 2008 um 08:50 Uhr
ich glaub dass soll einfach die Knut-Hysterie beenden. und die anderen tier in den Vordergrund rücken.