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My Starbucks Idea – doch wo liegt der Reiz?
Starbucks wagt den Schritt in Richtung Social Application und bietet seit kurzem allen Internetnutzern eine Art Social Network mit Diskussionsplattform an, welches Kunden und Nicht-Kunden animieren soll, tolle Ideen für die Marke Starbucks zu liefern und dann anschließend darüber zu diksutieren und abzustimmen. Das war alles? Sieht ganz so aus. Das was ich als allererstes versuche herauszufinden, wenn ich einen neues Web 2.0 Vorhaben das erste Mal anschaue, lautet: Wo ist meine Belohnung? Was ist mein Nutzen? Was bringt es mir? Was bringt es anderen?
Laut “My Starbucks Idea” lautet die Antwort auf meine Fragen augenscheinlich: “Help shape the future of Starbucks—with your ideas”. Meine kostbaren Ideen um die Zukunft von Starbucks zu formen? Nein danke. Aus der AAL-Denke (Andere Arbeiten Lassen) sind die meisten Internetnutzer schon lange draußen und für ein paar neue Kaffeesorten oder die ein oder andere Goldidee (die auch mit Gold vergütet werden sollte) muss man doch nicht gleich ein Social Network aufziehen. Das sehen die Kollegen von Adage wohl ähnlich.
Insgesamt ist es ja löblich, dass sich eine Marke scheinbar dem Konsumenten stärker zuwendet, doch sollte dies dann doch bitte konsequent, glaubhaft und einigermaßen ausgeglichen geschehen. Es fehlt der greifende Belohnungsaspekt. (Jedenfalls wird er nicht auf Anhieb kommuniziert) Egal ob Content, Unterhaltung, Wissen, Geld, Anerkennung etc. Wieso sollte ich Starbucks meine Ideen schenken, wenn ich am Ende doch wieder 4 EUR für einen Kaffee bezahle und sonst keinen Mehrwert aus dieser Plattform ziehen kann?
Nicht die Inhalte allein zählen – die Belohnung dahinter ist entscheidend!
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15 Kommentare
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- Roland Kühl-v.Puttkamer: @Nico. Ja klar. Bin grad zurück und hier nun die Auflösung: Audiobooks from dig2go.com http://adsoftheworld.com/me...
- Fabian: Über die großartige Idee möchte ich gar nicht streiten, aber an der Umsetzung wurde meiner Meinung nach gespart. Lassen Sie sich nicht von...
- Nico Düsing: Löst das noch jemand auf?
- J. Martin: @hobbystatistiker Dein Kommentar in Youtube-Qualität — und unter Mißachtung all dessen, was Roland und ich bereits zum Thema...
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- Bastian: Erst mehr oder weniger aufwändig eine eigene Welt & Story erschaffen und dann auf der Microsite doch ganz banal auf die...
- Georg: Guter Artikel! Ich glaube übrigens nicht, dass das Messen des RoI lediglich eine Schwierigkeit bei Social-Media ist. Schon immer gab es...

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Am 24. März 2008 um 15:46 Uhr
Stellst du diese (harten) Fragen als Steuerzahler?
Am 24. März 2008 um 15:48 Uhr
Grundsätzlich, immer und überall.
Am 24. März 2008 um 19:38 Uhr
Für eine tolle Idee könnte Starbucks schon mit einer Belohnung ala “lebenslang Kaffee umsonst” kommen, und das gilt weltweit!
Dafür wäre ich persönlich ja zu begeistern.
Am 24. März 2008 um 20:09 Uhr
[...] äußert sich in einem aktuellen Posting kritisch, weil die Belohnung aus seiner Sicht fehlt. Dem stimme ich nur dann zu, wenn die [...]
Am 24. März 2008 um 20:13 Uhr
[...] Kategorie “Coffee” bekommen hat. Patrick äußert sich in einem aktuellen Posting kritisch, weil die Belohnung aus seiner Sicht fehlt. Dem stimme ich nur dann zu, wenn die [...]
Am 25. März 2008 um 09:23 Uhr
Das scheint gerade in den USA in Mode zu sein: “User experience” heißt das Zauberwort. Comcast, der größte Kabelfernsehanbieter dort hat da auch einige zauberhafte Ideen im Kopf, um die “Wünsche des Zuschauers zu verstehen”. Lösung: eine Kamera im Fernsehgerät, das die Nutzer näher identifizieren kann. Ich habe das Videointerview mit dem Senior Vice President einmal bei uns eingebunden.
Am 25. März 2008 um 10:21 Uhr
[...] via werbeblogger [...]
Am 25. März 2008 um 11:18 Uhr
[...] Kritikpunkte gibt es natürlich auch beim Starbucks-Modell: Wo bleibt die Belohnung für den User, der sich Ideen macht? Und warum sieht man auf der Seite nicht, welche Vorschläge bereits in die Tat umgesetzt wurden [...]
Am 25. März 2008 um 11:21 Uhr
Honoration ist der eine Kritikpunkt, der andere: Wo sehe ich denn, welche Ideen bereits in die Tat umgesetzt wurden? Wer sagt mir, dass die Seite nicht einfach nur ein Marketing-Gag ist?
Am 25. März 2008 um 14:29 Uhr
Einem ähnlichen Geist ist die verschiedene “T-Community” entsprungen. Der Irrglaube, dass eine starke Marke für die Identitätsstiftung einer Web-Community ausreicht. Ist es nicht so, dass gerade in Communities die Bindung über Services, Content und Peer-Group erfolgt? Nichts ist hier vergänglicher wie der Markenname. Überhaupt, wie viele aktive Mitgliedschaften in Communities sind für ein einzelnes Individuum noch zu handhaben? 1,3,5…?
Am 25. März 2008 um 17:47 Uhr
Natürlich wäre eine gewisse Belohnung nicht schlecht, gerade wenn eine Idee wirklich umgesetzt wird. Aber viel wichtiger ist es dem Kunden das Gefühl zu geben, dass man aufrichtig mit seinen Ideen umgeht. Wenn man sich mal die Vorschläge genauer ansieht, sind viele davon das Ergebnis von gewissen Unzufriedenheiten (z.B. das ganze Thema Warteschlangen). Wenn es Starbucks nun schafft auf diese ordentlich einzugehen und wenn es nur eine vernünftige Begründung ist warum es nicht geht, haben sie schon viel erreicht. Das ist in meinen Augen nämlich die Krux an solchen Projekten: Man erzeugt gewisse Hoffnungen, lässt die Kunden sich viel Arbeit machen und hat dann aber nicht die Kapazitäten um darauf einzugehen.
Am 26. März 2008 um 00:29 Uhr
manueller trackback:
companice.twoday.net...
ich denke, die frage ist eher, wer die zielgruppe ist (es zielt IMO nicht auf neukunden ab, sondern eher auf stammkunden), und wie man so ein projekt langfristig führt.
starbucks mit t-irgendwas vergleichen, äh, naja, sehr gewagt, weiss nicht ..
Am 26. März 2008 um 11:18 Uhr
Starbucks rückt an seine Fans heran – via Internet…
“Help shape the future of Starbucks—with your ideas”
so heißt es seit kurzen auf My Starbucks Idea. Damit steigt Starbucks, der weltweit größte Kaffeedistributor massiv ins Ideenmanagement via Internet ein. Ein guter Schritt, wie auch Andreas …
Am 16. August 2008 um 02:23 Uhr
Naja, Starbucks scheint in letzter zeit Probleme zu haben. Vielleicht ein Ansatz, um auf neu Impulse zu kommen und einen Weg herraus zu finden.
Ansonst ist das Projekt sicher ein recht kurzweilig Geschichte, die sich alle Starbucks “Fan” einmal geben werden und dann verschwindet das wieder. Aber wenn Starbucks daraus wirklich neue Impulse schlagen kann – dann haben se das gut gemacht…
Am 16. August 2008 um 02:26 Uhr
Nachtrag:
war gerade drauf und da ist ja doch schon einiges zusammen gekommen. Obwohl man auch immer vorsichtig sein sollte, oft wird sowas durch “fake”-Ideas von gepusht. Aber das will ich Starbucks jetzt nicht unterstellen.