18.03.08
10:04 Uhr

be-berlin nur dreist ge-geklaut?!

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Justberlin Über die be Berlin Kampagne ist ja in diversen Blogs schon ausführlich gewettert worden. Nun bin ich gerade eben bei Georg über einen Beitrag gestolpert, der mich auf Anhieb ziemlich hellhörig gemacht hat. Die beiden Grafik-Freelancer Andrea Horn und Marc Arroyo haben kurzfristig ein Blog eröffnet, welches den Titel
“Justberlin oder Wie die Stadt Berlin unser Kampagnenkonzept geklaut hat” trägt. Die weitere kurz gehaltene Beschreibung des Blogs wird dann auch schon deutlicher:

(…) ein Blog von Marc Arroyo und Andrea Horn, die ihren Vorschlag für die Berlin Kampagne präsentieren und wie die Stadt Berlin der Arbeit von 2 jungen Grafikdesignern misstraut, kopiert, adaptiert und große Agenturen dieses Projekt für 210.000€ umsetzen.

Wenn das wahr ist, dann hat B-B-Berlin ein echtes Problem. Dann stünde diese Kampagne unter den Plagiatssternen und das wäre ziemlich ungünstig für eine so innovative Stadt an der Pleitegrenze. Die Bilder der Gegenüberstellung der beiden Kampagnen sprechen jedenfalls Bände. Ob das natürlich alles so stimmt, oder ob mal wieder rein zufällig sehr ähnliche Ideen entstanden sind (immer ein mögliches Problem solcher großen Contests), kann ich an der Stelle nicht beweisen, ich werde aber versuchen, von beiden Seiten ein Statement zu bekommen, weitere Infos folgen also später.

Update I: Plagiatsverdacht nur die Spitze des Eisberges? Was war da los in Berlin?
Update II: Die Welt hat ein offizielles Statement erhalten. Wir natürlich nicht.
Update III: Stellungnahme von Prof. Jochen Pläcking.
Update IV: Stellungnahme von Holger Schmidhuber, Vorstandsvorsitzender der fuenfwerken AG und weitere Fragen von uns.
Update V: Statement von Prisa Wollein von fuenfwerken, u.a. auch zu obigen Fragen bei Trackback Radio Fritz.
Update VI: 8 Kreative streben Sammelklage gegen den Senat an.

88 Kommentare

  1. Georg Krüger

    sehr gut dass du dem nachgehst..vielen dank!

  2. Sebastian

    Da wäre “inspiriert” ein wenig untertrieben, nicht wahr?

    “Schauen Sie mal, das war ganz gut. Aber machen sie es doch mal so, nur etwas klassischer, bitte!”

  3. Ania

    Also optisch ist das – ich nenne es jetzt mal so – Plagiat ja kein Highlight, da finde ich die Variante von Andrea und Marc um Längen besser. Die Ähnlichkeit finde ich erschreckend und wenn man sich im Blog mal weitere Motive anschaut, erst recht einen “unglaublichen Zufall”. Ich hoffe, dass die zwei noch ein Stück vom Kuchen abbekommen…

  4. Le Roi

    Zugegeben, das
    theboysandeve.wordpr...
    ist später entstanden.

    Ansonsten ist die Einfallshöhe bei beiden nicht so hoch, als das nicht zweimal dasselbe entstanden sein kann: Just do it, Be Klein, mix it, Baby.

    Etwas voreiliger Vorwurf? Das wird sich doch aufklären lassen.

  5. Pepe

    Die Kampagnen sehen sich wirklich sehr ähnlich, auch wenn ich die Ideen nicht allzu überragend finde. Aber der “Just Berlin” Slogan ist besser als “be Berlin”.

  6. Thomas

    Finde auch, dass es ebenso gut möglich ist, dass es Zufall ist – gerade im Hinblick auf die von Le Roi bemerkte “Einfallshöhe”.

    Leute aus Agenturen werden das nur zu gut kennen, und es ist nicht gerade selten: zwei Teams, ein Briefing, ein und die gleiche Idee. Das kommt fast wöchentlich vor.

    Kann aber natürlich genauso gut “Ideen-Diebstahl” sein. Will mich da nicht festlegen.

  7. Andrea Horns Statement zu “be Berlin vs. JUST BE.RLIN” | Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Andrea Horns Statement zu “be Berlin vs. JUST BE.RLIN”

    [...] Ich konnte mit Andrea Horn, eine der beiden Freelancer von JUST BE.RLIN, über den Plagiatsverdacht und die merkwürdigen Vorgänge im Zuge des Berlin-Wettbewerb… [...]

  8. gelöscht

    - Kommentar gelöscht wegen Identitätsklau, siehe dazu diese Nachricht von Jürgen Siebert:

    Bitte den Kommentar von Jürgen löschen. Da hat jemand meine Identität verwendet, als Absender unsere TYPO-Konferenz-Seite angegeben. Bei FontShop (und der TYPO) gibt es nur den Jürgen, der diese Sätze hier schreibt, aber nicht Kommentar Nummer 8. Hier wird Stimmung mit den Stimmen anderer gemacht, das stinkt gewaltig.

  9. OlafKolbrueck

    Wieso, sind doch beides “dufte” Lösungen:
    “Be good. Be bad. Just be.”
    Slogan von CK One aus den 90ern samt justbe und dreiklang.

  10. Andrea Horn

    @Juergen

    du darfst nicht vergessen, dass wir lediglich ein layout gesendet haben und keine fertige kampagne. wir sagen auch nicht, dass unsere kampagne besser ist, nur, dass sie ähnlich ist. die agenturen, die gewonnen haben sind keine großen agenturen, aber es sind agenturen und sie sind etabliert, was wir nicht sind. ich denke du kannst verstehen, dass wir etwas enttäuscht sind.

  11. ramses101

    @Olaf: Danke. Den Claim hatte ich sofort auf dem Schirm, mir ist nur das Produkt nicht eingefallen. Und versuch mal, was zu finden, indem du nach “just be” googelst. Wirste bekloppt bei. Und damals hat das ja sogar noch hervorragend gepasst, das war (glaube ich) das erste Eau de Toilette für Mann und Frau.

    @Andrea: Deinen Ärger kann ich nachvollziehen, ich wäre auch verärgert, müsste aber auch (und würde vermutlich nicht) einsehen, dass dieser Ärger vielleicht nicht wirklich berechtigt ist. Denkt man sich das Brandeburger Tor (immerhin vorgegebenes Pflichtelement) aus dem Logo weg, steht da nämlich nur noch “Just Berlin” gegen “Be Berlin.” Das sind die unterschiedlichen Auflösungen (in der Tat) ziemlich ähnlicher Herleitungen.

    Vom Kerngedanken her sind die Aussagen “Sei X, sei Y, sei Berlin” und “Be X, be Y, Just Berlin” aber m. E. mitnichten so dicht beieinander, wie es scheint.

    Aber dass es einen trifft, geht da ganz schnell*. Ich denke mal, die Einsendungen dürften im deutlich vierstelligen Bereich gelegen haben. Dass es da noch einige Geschichten mit Be-Be-Spielereien gegeben haben dürfte, liegt wohl auf der Hand. Die einen dichter am jetzigen Konzept, die anderen weiter davon entfernt.

    *Zum Beispiel habe ich auch einige Sachen eingeschickt. Unter anderem “Berlin ändert” (Grundgedanke. Rest verrate ich nicht, den kann ich noch anderswo verbraten ;-) Klar gibt es besseres. Aber wenn mein Sprüchlein (und gar nicht mal das Konzept) genommmen worden wären, dann wäre ich es jetzt, der hier (oder sonstwo) am Pranger stünde – mir ist nämlich vor zwei Wochen die gerade gestartete Kampagne einer österreichischen Stadt aufgefallen (Graz oder so, weiß nicht mehr) die blöderweise mit dem Claim arbeitet: “Dingsstadt. ändert,”

    (wobei ich natürlich noch zugeben muss, dass zwischen meiner Banalidee und dem hier erdachten Ortographiespielchen Welten liegen. So kanns gehen.)

  12. Patrick Breitenbach

    Leute es geht doch nicht nur um den Slogan (auch völlig irrelevant ob gut oder schlecht, falls schlecht hat eben auch der Schlechteste gewonnen), schaut euch doch mal im Vergleich die einzelnen visuellen Konzeptideen (inkl. Logo) an.

  13. ramses101

    Versteh nicht, was du meinst. Das stilisierte Brandenburger-Tor? Das gab es doch auch vorher schon. Das war Pflichtelement und wäre von mir (und vielen anderen Beteiligten wohl auch) doch als allererstes rausgeschmissen worden. deshalb sagte ich ja, man muss das losgelöst davon sehen.

  14. Patrick Breitenbach

    Ok, Logo nehme ich zurück, das wusste ich nicht, dass es so wie es ist ein Pflichtelement war. Ich blicke da grad eh nicht so ganz durch. 9 Agenturen hatten ihre Finger im Spiel, 3 Gewinner aber nur ein Hauptgewinner. Ein anderer der drei Gewinner ist offizieller Partner dieser Berlin GmbH die das Imageteil stützen. Zu allem Überfluss war der Leiter des Auswahlverfahrens ebenfalls mit seiner Agentur an der Umsetzung beteiligt. Dauert etwas bis ich alle Details aufgesaugt habe und der Geldspur gefolgt bin. Mich interessiert die Plagiatsgeschichte weitaus weniger als mögliche Ungereimtheiten in einem staatlichen Ausschreibungsverfahren.

  15. Patrick Breitenbach

    siehe auch hier: fontblog.de/sei-stad...

  16. ramses101

    Ich hab leider die Unterlagen nicht mehr. Aber dass da so viele Agenturen “gewonnen” haben, liegt an der Art der Ausschreibung: Gewinner Claim, Gewinner Konzept, Gewinner Kampagnenlook – und Umsetzungsagentur. Es haben also nicht X Agenturen an einer Kampagne gearbeitet, sondern die Einreichungen der einzelnen Agenturen wurden zusammengeworfen. Und wenn 4 Agenturen den gleichen Claim eingesendet haben, ist es nur fair, dass auch alle 4 Agenturen ihr Stück vom Claim-Kuchen abbekommen. Und dieser Claim ist nunmal “Be Berlin” und nicht “Just Berlin”

    Was mich aber auch wundert, ist die Zahl: “300 Einsendungen”. ich hätte gedacht, dass jeder so ziemlich jeder Freelancer der Republik (und die Berliner vorneweg) seinen Senf abgeben würde.

  17. schaeferstunde

    Mal davon abgesehen, dass JUST BErlin fast schon ein Claim-Plagiat von CK ist, finde ich nicht, dass ein Plagiatsvorwurf so naheliegend ist. Vielmehr sind bei diesem Briefing doch einfach die Lösungen so naheliegend, dass es ganz einfach zu solch ähnlichen Einsendungen kommen musste.

  18. Patrick Breitenbach

    Oder die Auswahl des Gewinners war einfach daneben, eben weil alles so naheliegend und blass ist.

    Kann man eigentlich als Steuerzahler alle Einreichungen einsehen?

  19. BeKlaut Berlin | Telagon Sichelputzer

    [...] eigentlich nicht den coolen Slogan “BeKlaut Berlin”, wenn die hauptstädtische Imagekampagne eigentlich ein Plagiat [...]

  20. Le Roi

    >Und wenn 4 Agenturen den gleichen Claim eingesendet haben, ist es
    >nur fair, dass auch alle 4 Agenturen ihr Stück vom Claim-Kuchen
    >abbekommen. Und dieser Claim ist nunmal “Be Berlin” und nicht “Just
    >Berlin”

    Dann müsste Andrea Horn & Kollege auch was kriegen. Es kann ja nicht sein, dass so eine gestalterische Abweichung entscheidend ist. Die Aussage & Ausrichtung ist doch diesselbe. Andererseits wollte Berlin ja ein Kreativgewinnspiel und dann gewinnt die beste Farbe, sonst hätte sie ja mit Präsentationshonorar ausgeschrieben.

  21. ollsen

    Ich kann nur den Beiträgen mit der niedrigen “Einfallshöhe” beipflichten.
    Lassen wir mal die Execution außen vor, wenn es also um die Grundidee der Aufforderung / Feststellung des “los, sei…” oder “du bist…”, dann sind beide Ansätze Plagiate von “Du bist Deutschland”.
    Und dann sind wir beim grundsätzlichen Prinzip, das hunderten Kampagnen der Welt zugrunde liegt: Der Versuch, den Kunden mit seinem Produkt durch die Kommunikation zu identifizieren, aus Kunde und Produkt EINS zu machen. Sei dies, sei das…
    (Ein anderes beliebtes Grundthema ist zum Beispiel die Liebe, in tausenden Kampagnen verwurstet.)
    Wenn man nun dieses Prinzip – was völlig egitim ist – für sich nutzen will, dann kommt es eben doch auf die kreative Idee an und die Execution. Denn eine zugrundeliegende Mechanik/Thema/Prinzip ist eben noch lange keine Idee.
    Und da hätte man sich etwas besseres einfallen lassen können bzw. sollen.
    Wie transportiere ich mein Thema auf möglichst kreative und wirkungsvolle Weise – bestimmt nicht, indem man “Be Berlin” draufschreibt.
    Wäre ich eine der beteiligten Instanzen, mein erster Gedanke wäre nicht: “Hey, Plagiat!” sondern “Ach du Kacke, das ist offensichtlich allen eingefallen – hoffentlich merkt keiner, wie flach ich diesmal war.”

  22. ramses101

    Nochmal: Den Gewinn für den Claim gibt es nur (!) für den Claim. Den Preis für die Gestaltung nur (!) für die Gestaltung. Stellt euch also die verschiedenen Claims am besten untereinander in gleicher Typo auf einem Word-Dokument vor. Und die versachiedenen Gestaltungen mit Blindtext – die einzelnen Elemente wurden einzeln betrachtet, einzeln bewertet – und einzeln vergütet. Dass das eine – vorsichtig ausgedrückt – merkwürdige Herangehensweise ist, da sind wir uns ja alle einig. Der Begriff “Kreativgewinnspiel” trifft es deshalb übrigens ganz gut.

  23. Arm, sexy und prellt die Zeche? « The Boys and Eve

    [...] inhaltliche Debatte über Biberlin den neuen Hauptstadtslogan wird abgelöst von einem Plagiatsvorwurf. Ist die veröffentliche Kampagne einer der nicht berücksichtigten und vor allem finanziell nicht [...]

  24. KMTO

    @ollsen Absolut deiner Meinung. Was den Cliam angeht, sind beides keine, ausser im technischen Sinne “durch Benutzung”. Wäre das “Sei Berlin” in einem eigenständigem Claim umgesetzt worden und dann beide Texte gleich – Plagiat. Die beiden Entwürfe sind zu generisch – und das gilt logisch auch für die Gestaltung, wenn Berlin halt mit “Be” anfängt und der Rest CI der Stadt ist.

    Wo es aber mächtig hakt, ist der Zusammenhang zum Konzept. Hier wird das “Be” im Slogan eingesetzt. Und da die Slogans den Claim aufgreifen, wird es rückwirkend zu einem begründeten Verdacht, auf den der Senat zumindest aussagekräftig antworten sollte. M.a.W.: der Claim wird erst durch die Slogans zum Claim und die Idee hatten die beiden wohl. Bleibt nur noch die Frage nach der offensichtlichen Parallele zu “Du bist Deutschland”…

  25. Justberlin oder “Wie die Stadt Berlin unser Kampagnenkonzept benutzt hat” » justberlin-Diskussion bei Werbeblogger.de

    [...] justberlin-Diskussion bei Werbeblogger.de [...]

  26. ramses101

    @kmto: Was muss der Senat begründen? Warum er “Be Berlin” besser findet als “Just Berlin”? Warum sollte er? Er hat sich für eine Claimeinsendung entschieden. Und natürlich ist ein Claim auch losgelöst vom Konzept noch ein Claim – ob er dann noch schlüssig ist, ist ja eine ganz andere Frage. Sonst wäre ja auch “Du bist Deutschland” kein Claim. Der einzige Unterschied (abgesehen von er Größe dessen, was ich bin bzw. sein soll) ist doch ein grammatischer.

  27. Axel Porsch

    Patrick, Deine Frage “Kann man eigentlich als Steuerzahler alle Einreichungen einsehen?…” finde ich grossartig. Ich plädiere für eine öffentliche Ausstellung aller eingereichten Arbeiten. Bei der Organisation helfe ich gern mit.

  28. Be.Blagiator? | Open Source PR

    [...] ist in der Werbung schon immer ein Problem. Echten Schutz vor Ideenklau gibt es kaum. Und wenn die Ideen, wie im Fall der neuen Hauptstadtkampagne, so wie es im Moment [...]

  29. Henrik Bortels

    Bei be_berlin werden auch Erinnerungen an Amsterdam wach: iamsterdam.nl/

  30. Cui bono Be-Berlin? | Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Cui bono Be-Berlin?

    [...] ist schon eigenartig. Da beschäftigt man sich intensiv mit dem Be-Berlin-Plagiatsverdacht und stößt auf ganz andere, aber dennoch nicht weniger interessante Fragen. Wir [...]

  31. Andrea Horn

    erstmal vielen Dank an ALLE für die rege Beteiligung, das Interesse, das Mitleid, die Souveränität oder das Unverständnis.

    Als wir im Oktober unsere Arbeiten (wir hatten insgesamt drei Konzepte/ Kommunikationsdesigns) einreichten, haben wir uns intensiv mit Berlin auseinandergesetzt…und sind dann über be berlin zu just be.rlin gekommen, da es noch etwas tiefer geht und 3 Aussagen impliziert. Zu dieser Zeit haben wir beide in Agenturen gearbeitet (sogar auch mit einer Agentur an der Ausschreibung teilgenommen) und in unserer Freizeit versucht Berlin ein Image zu geben. Berlin ist imperfekt und besonders vielfältig. Das haben wir versucht in unserer Kampagne (durch be., be., be.)zu zeigen (siehe gay-Anspielung). Die Kampagne die wir jetzt draußen sehen greift dieses auf und benutzt als Testimonials Rütli-Schüler. Die Kommunikation ist direkt und frech, wie unser Vorschlag. Auch muss man sagen, dass wir zu der Kommunikation der Kampagne, also der direkten Aufforderung passen, denn wir sind jung und nehmen kein Blatt vor den Mund. Und wir sind frech, wie ihr jetzt alle ein wenig seht. Wir sind arm aber sexy und finden just be.rlin eine gute Arbeit und denken, dass wir das Recht haben zu kämpfen. Die Gewinner der Berlin Kampagne sind jetzt stinkreich, CDU-Mitglieder und tun so als hätten sie irgendwas geeinsam mit den Schülern der Rütli-Schule. ;-))

  32. Innauen

    Komisch. Immer wenn jemand mit einer Idee runterfällt, ist es gleich ein Plagiat. OK, das mag künstlerisch so wirken. “Das sieht doch genauso aus, wie das was wir gemacht haben!”

    Rechtlich ist die Berlin-Kampagne aber nicht ohne weiteres eine Übernahme einer fremden Idee. 1) “be” ist für sich von eher geringer Orginalität – das kam hier schon oft richtigerweise als Argument – zudem ist die Buchstabenkombination Teil des Wortes BE rlin. Und was eine geringe Schöpfungshöhe hat, von dem kann man sich auch einfacher inspirieren lassen. 2) Die Anordnung be Berlin und BErlin unterscheidet sich. Ist keine 1:1 Kopie. Gerade bei geringer SChöpfungshöhe kommt es (rechtlich) aber darauf an, dass Original und “Fälschung” ganz eng beieinander liegen. 3) Beweispflichtig ist derjenige, der ein Plagiat behauptet.

    Warten wir es ab. Eine Klage gibt es aber bestimmt. Wozu gibt es sonst Anwälte?

  33. KMTO

    @ramses101 Plagiate sind eine werberechtliche Fragestellung – entsprechend zielt meine Aussage darauf, daß der Senat, je nach Ausschreibungstyp, dann Stellung zum Thema beziehen muss, wenn das Konzept/Strategie gewertet wird, weil hier ein zumindest naheliegender Verdacht vorliegt.
    Falls nur Claim oder nur Gestaltung ausgeschrieben wurde, wird es schwierig, weil die Ergebniss für einen Vergleich zu generisch (oder beliebig) sind.

  34. HerrK

    Also wenn ich mir auf justberlin.co.nr/ die Logo- und Anzeigen-Entwürfe anschaue, würde ich auf den ersten Eindruck sagen…ganz klar ein Ideenklau! Allerdings weiß ich jetzt nicht inwieweit man die erste Kapagne einsehen konnte. Bin sehr gespannt auf die Stellungnahme zur nun offiziellen Kampagne.

  35. Czarto!

    Ich bin ein wenig fasziniert, in welch’ elegischer Breite man sich doch auszuschütten vermag, wenn es darum geht, ob irgendein schlechter Claim sich plagiatsartig bei einem anderen schlechten Claim bedient hat. Beide Claims sind derart beliebig in ihrer dünnen Aussage, dass sie fast an nostradamus’sche Worthülsen erinnern. Be Berlin, Just Berlin, Sei Berlin, Feel Berlin, Einfach nur Berlin, Berlin – Sonst nichts!, grenzt alles an den verzweifelten Versuch, aus möglichst hippen Begriffen in Verbindung mit dem Städtenamen irgendetwas Claimiges zu verschwurbeln. Gleichwohl versuchen hunderte créateur du terme irgendwelche offensichtlich aus dem Slogomat generierte Wortspielereien als kreative Höchstleistung in den Hirnen der Jury zu installieren. Man stelle sich einmal die armen Jurywürstchen vor, die zahllose Quasi-Claims zu begutachten haben, deren einziges Unterscheidungsmerkmal sich im mehr oder minder hippen Bekanntheitsgrad des Primärwortes finden lässt. Ist allein diese Vorstellung nicht schon hinreichend schwindelerzeugend. Muss dann auch noch von einem der vielen Einreicher der lautstarke Protest ertönen, seine Wortverschwurbelung sei Basis eines Plagiats? Wäre es stattdessen nicht viel feiner und zukunftsträchtiger, würde der Erfinder dieses claimunverdächtigen Wortkonstruktes einfach still und fein schweigen, um sich der Häme seiner miteinreichenden Kollegen zu entziehen? Wie wortgewaltig waren dagegen die alten Zeiten, als noch Claims ersonnen wurden, die es verdienten, plagiiert zu werden. „Persil. Da weiß man was man hat.“ Platt in der Aussage aber kräftig in der Wortgewalt. Oder Sätze, die mit der Wortfolge „Da werden Ihre Ohren Augen machen.“ die Hifi-Welt erzittern ließen. Vorbei all die schönen Momente kreativen Kunstgenusses, in denen wir Texter noch stolz verkünden konnten, dass Deutschland noch immer das Land der Dichter und Denker ist. Heute hingegen verkümmert der Kunstgenuss auf ein schrumpfkopfartiges Gebilde, welches im besten Falle das Selbstwertgefühl eines jeden halbwegs fähigen Schreiberlings auf orgiastische Höhen schnellen lässt. Mögen künftig doch all die mit einem Schreibverbot belegt werden, die nach „intensiver Auseinandersetzung mit Berlin“ nicht mehr hinbekommen, als ein tristes und müdes „Sei irgendwie oder irgendwas Berlin-Wortderivat“. Mögen auch künftig all die schweigen, die nicht wenigstens EINEN Grund nennen können, warum um alles in der deutschsprachigen Welt irgendein noch so unkreativer Beamter ein an Dahingesagtheit nicht mehr zu übertreffendes Satzfragment zur Weiterverwendung für ein ebenso dahingesagtes Satzfragment plagiieren sollte.
    Am berlingeschichtlichen Rande der Entrüstung: Was haltet ihr von „Berlin fetzt, wa?!“ Das verbände gleich drei hochwertige Kommunikationsziele: Identifikation. Polarisierung. Zukunft.
    Ich will euch auch die Herleitung nicht vorenthalten:
    Identifikation: Berliner Dialekt im Claim. Das macht sympathisch und menschelt.
    Polarisierung: Die vorwitzige Kombination des Ausrufe- und Fragezeichens mit dem offenen „WA“ lässt beim Leser alles offen und hinreichend Platz für vielerlei Interpretationen. (Das hat fast schon etwas provokant Künstlerisches.)
    Jugend: „Fetzt“ ist Jugendsprache. Die Jugend ist die Zukunft unseres Landes. Also innovativ und modern, da die Zukunft per se ja immer innovativ und modern ist. (Somit hätten wir in der Zukunft auch noch weitere Kommunikationsunterebenen versteckt.)
    Preisgelder bitte auf mein Konto bei der örtlichen Postbankfiliale in bar einzahlen.

    © by Czarto!™, alle Plagiatsversuche dieses Textes werden vom Urheber stillschweigend hingenommen.

  36. Le Roi

    Reden wir doch einfach nicht von Plagiat. Das würde ja bedeutet jemand hätte bei jemand anderem abgeguckt. Und hätte auch eine zeitliche Komponente.

    Reden wir (in diesem Fall) auch nicht von der Qualität.

    Die Frage ist: Wenn Be-Berlin-Schöpfer Geld bekommen, warum nicht die Just-Be-Berlin-Schöpfer (abgeleitet von deren Direktvergleich auf dem Blog)?

    Das ist m. E. die einzige Frage.

  37. Herr Voß

    Selber geklaut: slogans.de/slogans.p...
    Und besser wird die Kampagne dadurch auch nicht…

  38. Herr Voß

    Calvin Klein CK One – Be good. Be bad. Just be.

  39. M.

    @ Herr Voß: ich folge dem Link, ich komme zu “30105 Slogans gefunden”.
    Welcher war denn gemeint?

  40. Hans

    Das angebliche Plagiat (welches für mich keines ist, bis auf das vorgegebene Berlin-Logo ist die Gestaltung doch kräftig unterschiedlich und der Text auch) gefällt mir um Längen besser als das angebliche Original. Irgendwie scheint das auch in zu sein, zu glauben daß einem die Idee geklaut wurde. Verletzte Eitelkeit bei den Designern des angeblichen Originals, dass ihre “tolle” Idee nicht genommen wurde?

  41. Patrick Breitenbach

    Hmm wieso stellt niemand wirklich interessante Fragen wie zum Beispiel: Wie wahrscheinlich ist es, dass eine Agentur die gleiche Claim-Idee entwickelt, deren Inhaber mit dem Schiedsrichter des Wettbewerbs verkungelt sind? Und wieso gewinnt eine Agentur den Bereich Kommunikationsdesign, dessen Aufsichtsratmitglied ebenfalls der gleiche Chef der Be-Berlin-Jury ist?

    werbeblogger.de/2008...

    Das Ganze war wohl eine einzige Farce und es ist nun müßig darüber zu streiten, weil die Gewinner anscheinend schon lange vorher feststanden.

    Ob Plagiat oder nicht, wenn ich einer der 300 teilnehmenden Agenturen gewesen wäre, wäre ich jetzt aber so richtig angepisst!

  42. cedric

    das ist totaler quatsch. muss nicht geklaut sein. wenn du dre teams hast, alle das gleiche briefing und sie denken einen tag aus, gibt es am ende mindestens 2-3 ideen doppelt, oft erschreckend identisch. menschen denken oft gleich und kreative bedienen sich immer wieder der gleichen mechaniken. im übrigen ist beides totaler mist und ideenlos. von daher auch nicht schützenswert.
    und noch was: ideen gehören niemandem. sie schwirren im äther umher…

  43. Morales Rey

    Hallo Andrea Horn und Marc Arroyo,

    na der Fall sieht eindeutig aus. Ich kann nur hoffen, dass ihr euch gerichtlich Respekt für Eure tolle, ausgereifte Idee und Arbeit verschaffen werdet und könnt. Falls finanzielle Mittel erforderlich werden, einfach einen Spendenaufruf starten und auch mich informieren.

    Ich bin dabei.

    Mucha suerte amigos!

    Isabel Morales Rey

  44. ramses101

    Sollte das tatsächlich offiziell als Plagiat durchgehen, was nicht passieren wird, da es keins ist: Gute Nacht Werbedeutschland. Es ist mir ohnehin schon ein Rätsel, wie manche Plagiatsvorwürfe zustande kommen.

    (“Da hat aber mal vor 10 Jahren ne Druckerei aus Fallingbostel ein Plakat für die Ortsbücherei gestaltet, da kam auch ein Kakadu mit Ohrringen vor!)

    Selbst wenn hier Mauschelei dabei war. Um ein Plagiat zustande kommen zu lassen, muss es doch so gelaufen sein: Zwei Studenten reichen ihre Arbeit ein, die außer den Wettbewerbsinitiatoren niemand kennt. Jetzt geht der Wettbewerbsmensch zu seinem Klüngel und sagt seinen favorisierten Agenturen: “was ihr da gemacht hat, ist scheiße, macht das mal lieber so und so.”

    Nichts gegen eine gesunde Paranoia, aber das ist doch Tinnef.

    @Le Roi: Es gibt kein Geld für “Ähnlichkeit, sei es gefühlte oder tatsächliche”. Man sieht es doch an den Reaktionen hier. Die einen sagen, stimmt, ist im Prinzip das gleiche, die anderen sagen: Blödsinn, sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

  45. KMTO

    @ramses101 – nur so als Frage, bist du aus Berlin? Ich habe hier in den letzten Jahren Sachen erlebt, die glaubt mir im Rest des Landes keiner. Deswegen i) halte ich deine Annahme für absolut möglich und ii) verstehe sehr gut, was die beiden Designer bewegt.

  46. blue-skies

    @Morales Rey: Oh, bitte keine Spendenaufrufe für bereits jetzt verlorene Gerichtsverfahren.

  47. Patrick Breitenbach

    Und ich glaube eher an Muster, Kausalitäten und menschliche Ego-Eigenschaften als an naive, göttliche Zufälle.

  48. Czarto!

    Und ich glaube eher an die Tatasache, dass man es bei so einem dünnen Fast-Claim nicht nötig hat, von einem noch dünneren Fast-Claim zu plagiieren..

  49. ramses101

    @KMTO: Ich hab in der Branche auch schon Sachen erlebt, die glaubt mir keiner. Dafür muss man nicht nach Berlin ziehen ;-)

    Aber gut, nochmal zum Claim: Der initiator sieht also den Spruch “Just BErlin”, findet den gut und sagt vier (in Worten: vier!) Agenturen, hier, macht das mal so. Die machen das aber nicht so, sondern ändern das alle vier in “Be Berlin”. Das soll stattgefunden haben?

    Und zum “Konzept”: Eine Agentur kommt auf die Mechanik: Sei X, sei Y. Ein anderes Team kommt auf die Mechanik: Be X, Be Y. Das soll nicht stattgefunden haben? Ich bitte euch.

    (Das bedeutet nicht, dass ich die beiden nicht verstehe. Ich kann nur davor warnen, dass sich das ganze zum Bumerang entwickelt. Wer sich im Internet produziert und um seine Idee kämpft – der soll kämpfen. Aber es kann nicht schaden, noch mal eine Nacht drüber zu schlafen und zu schauen, ob das wirklich eine Idee ist, für die es sich zu kämpfen lohnt.)

    @Patrick: Wir reden hier nämlich weißgott nicht von göttlichen Einfällen. Aber in der Tat viel von Egos – auf welcher Seite auch immer.

  50. Bi Berlin

    Ich weiß gar nicht, was ich trauriger finden soll. Die Tatsache, dass gleich vier Agenturen eine “Idee” eingeschickt haben, die zum banalsten und erstbesten gehört, was einem zu dem Thema einfallen kann.
    Dass so was dann auch noch unter dubiosen Umständen gewinnt.
    Oder dass hinterher 2 Studenten behaupten, dass das platte Resultat auch noch ein Plagiat ihrer nur unwesentlich originelleren Einsendung sein soll.

  51. ramses101

    Nachtrag: Im Fontblog aus den Kommentaren gefischt:

    kraftfoods.at/kraft/...

    Kann ich das P-Wort nochmal hören, bitte?

  52. acies

    Powered by Berlin, The Berlin-Effect …

    Was soll denn da plagiiert sein? Jetz ma ehrlich:
    Nach Calvin Kleins großem Wurf wollten plötzlich alle möglichen Marken von mir dass ich irgendwie bin (“be inspired”, “be natural” etc.).
    Es gibt eine gut gefüllte Hall of Shame mit Dingen die “powered by irgendwas” sind.
    In den 80ern wütete die “und mehr …”-Krätze.
    Dann kamen diversen AXE- und Whatever-Effekten.
    Wir hatten die “mein Claim ist extra-lakonisch”-Welle, angefangen mit “the telephone company” und danach unzählige “the whateveryoulike companies”.
    Peinlich finde ich hauptsächlich, dass bei einem solchen Wettbewerb offensichtlich mehrere Teilnehmer die gleichen modrigen Claim-Leichen gefleddert haben.
    Zumal das Plagiatsskandälchen ja von einem viel interessanteren Thema ablenkt: dem leichten Geschmäckle bei der Ausschreibung nämlich.
    (be lame. be boring. just be my buddy …)

  53. Vroni

    @ acies

    Absolute Zustimmung. Modrige Claim-Leichen.

    Schade, dass Texter und ihre Art Direktoren in Agenturen sich anscheinend immer häufiger nur von der – durchaus beachtlichen – Sammlung von slogans.de inspirieren lassen. Aber es war vorher nicht unbedingt besser: Bevor es slogans.de gab, ließ man Praktikanten Scraps von branchenfremden Anzeigen rausreißen und ließ sich davon “inspirieren”. (Kein Wunder, dass Werbekunden immer weniger fürs Agenturhonorar zahlen willen, denn solchen Unfug kriegen sie wirklich auch noch gerade hin seit Word.)

    Was mir aber gar nicht ins Hirn will, dass man Claims vor der Einarbeitung in die Kampagne oder der Einreichung anscheinend nicht prüft, ob es sie schon irgendwo genauso gibt (Siehe Beispiel eine Kommentaristen aus dem Fontblog von Kraft: Be Kraft. Be xxx, be whatever.).

    Es ist ganz einfach Teil der Aufgabe Naming und elementar beim Claim Einreichen. Schon aus Markenschutzgründen (Rechte anderer Firmen) muss eine Agentur, um ihren Kunden vor juristischem Ärger zu bewahren, ihre “kreativen Eingebungen” sauber prüfen. Und der Werbekunde auch. Die Text- und Bildmarkenrecherche im Deutschen und europäischen Marken- und Patentamt ist kostenlos, weitere Recherchen sind notweniger Teil der Aufgabe Naming/Claim.
    Zum einen also das.

    Und das andere ist einfach eine Sache des kreativen Stolzes, der Ehre. So etwas Ethisches scheint komplett ausgestorben zu sein.

    Als ich als angestellter Art Direktor mein Dasein in einer amerikanischen “account driven”(!!, nicht: creative driven …) agency fristete, war es dort ein absolutes NOGO, zu kupfern oder die kreativen Eingebungen nicht auf Doubletten zu prüfen. Der oberste Chef senior sorgte dafür, dass eine Art Direktorin flog, die sich aus US-amerikanischen “ADC”-Katalogen von mit Preisen ausgezeichneten Kampagnen aus dem Ausland kreativ bediente.
    Mittlerweile ist das wohl eher unmodern, da als Agentur eine klare Haltung – woanders als Rückgrat bekannt – zu haben.

    Auch konnten wir uns damals keinen Pitch mit einem Claim vorstellen, der auch noch allen beteiligten Teams (wir hatten auch interne Team-Wettbewerbe)gleichermaßen und sofort einfiel. Das galt als nicht unique und zu offensichtlich.

    Also liebe Werber, reißt’s euch a weng zamm und lasst eure Leichen da wo sie hingehören: im Keller. Aber eure Branche ist eh schon dort. Ist dann auch schon wurscht, gell?

  54. Bi Berlin

    @ Vroni

    Lass doch mal den Rundumverallgemeinerungshammer im Etui. Ich glaub einfach nicht, dass früher alles besser, ethischer, ehrlicher war. Es gab “früher” denkfaule Dünnbrettbohrer, und die gibt es heute auch. Genauso wie Kunden, die das auch noch gut finden.

    Und aus der Tatsache, dass du früher in einer Agentur gearbeitet hast, in der kupfern ein NOGO war, und heute woanders arbeitest, würde ich auch nicht unbedingt einen Trend ableiten.

    Und zum Glück gibt es auch heute sehr viele Agenturen, in denen man einem Kreativen die “Be Berlin”-Kampagne lieber um die Ohren hauen würde, als damit einen Ausschreibung zu gewinnen.

  55. Vroni

    “Und zum Glück gibt es auch heute sehr viele Agenturen, in denen man einem Kreativen die “Be Berlin”-Kampagne lieber um die Ohren hauen würde, als damit einen Ausschreibung zu gewinnen.”

    Das hoffe ich doch sehr. :-)

    Gewinnen tun anscheinend aber zunehmend die Filzigen, denen das wurscht ist. DAS war meine Message.

    Und nun du wieder, wennst mogst^^.

  56. Patrick Breitenbach

    Die gute ale Zeit …

    Natürlich wurde auch damals abgekupfert, ABER es war nicht so einfach an so viel Material zum Abkupfern zu kommen und es war wesentlich einfacher nicht erwischt zu werden.

    werbeblogger.de/2007...

    Diese “heutzutage ist alles so schlimm” Sachen liebe ich besonders. Vor allem bei sowas wie “Jugendlicher sind gewalttätiger als früher” oder “Jugendliche saufen mehr als früher”. Alles Bullshit, heute gibt es einfach mehr Daten, Statistiken und Informationsfluss.

    Man weiß eben nur das, was man auch sieht.

  57. Vroni

    Patrick, bei aller Ehre, aber ich bin ein bisschen länger im Geschäft als du.

    Das ist kein Verdienst, sicherm aber man hat da schon einfach mehr, auch Unglaubliches, gesehen. Und ich sags nochmal: vor dem Internet hatten sie extra fürs Pitchen Heere von Praktikanten/Freelancern zum Abkrautern und Scraps rausreißen (internationale Hefte in Massen), war doch selber dabei^^^, das ging genauso wie jetzt praktischerweise mit dem Internet.

    Die kreative Moral war also schon da nicht besonders, jetzt ist sie jedoch im A…., besonders bei Agenturen, die glauben, sie säßen durch Filz-Connections fest im Sattel.

    Und jetzt reg sich einfach wieder ab – ich weiß, das du mittlerweile bei allem wie Schmidts Katze hochgehst, egal was ich sage. Und trink ne Runde Baldriantee. Schönes Ostern.

  58. Patrick Breitenbach

    “Bonasera, Bonasera, was habe ich dir denn bloß getan, daß du mich so respektlos behandelst?”

  59. Stellungnahme von Prof. Jochen Pläking | Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Stellungnahme von Prof. Jochen Pläking

    [...] Dank Herr Prof. Pläcking für diese Stellungnahme zu den verschiedenen Ungereimtheiten. Trackback-URL dieses Beitrages Schlagworte (Tags): be-berlin, beberlin, berlin, gegendarstellung, [...]

  60. Just Berlin

    48 Stunden justberlin.co.nr:

    Unser Blog justberlin.co.nr ist jetzt fast 48 Stunden alt und wir sind erstmal überwältigt von dem hohen Interesse und der Resonanz.

    Nach diversen Zeitungsinterviews, Blog-Kommentaren und anderen Zuschriften haben wir folgendes zu sagen:

    1. Wer steckt hinter justberlin.co.nr?

    Andrea Horn (26)
    studierte in Hamburg an der Design Factory International
    Praxissemester Scholz & Friends Hamburg
    arbeitete von Dez. 2006 – Dez 2007
    bei der Werbeagentur Römer Wildberger GmbH in Berlin.
    Ab Dezember 2007 Freelance Grafik Designerin.

    Marc Arroyo (26)
    Katalanischer Grafik Designer aus Barcelona.
    Arbeitet als Freelance GrafikDesigner in Berlin.
    Erfahrung in Art Direction in Werbeagenturen wie: McCann Erickson Barcelona und Scholz&Friends Berlin.
    Wohnhaft in Berlin seit 2006.

    2. Wie alles angefangen hat:

    Am 13.03.2008 hatten wir eine Karte, die Teil der neuen Berlin Kampagne ist, im Briefkasten.
    Als wir diese genauer angeguckt haben waren wir überrascht, schockiert und empört weil wir viele Gemeinsamkeiten mit unserer eingereichten Kampagne gesehen haben.
    Nachdem wir uns etwas beruhigt hatten dachten wir, dass vielleicht nur wir diese Parallelen sehen da wir Just Berlin gemacht haben. Da es uns nicht losließ haben wir eine Gegenüberstellungs-Pdf gemacht und diese an Kollegen oder kreativ arbeitende Menschen in Deutschland und auch Spanien geschickt. Die Reaktion darauf war ebenfalls Empörung und wir wurden ermutigt der Sache nachzugehen. Wir haben versucht mit der Berlin Partner Agentur und der Senatskanzlei Kontakt aufzunehmen, zunächst ohne Erfolg.

    3. Unser Blog:

    Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen starteten wir am 17.03.2008 um 03:16 Uhr justberlin.co.nr wo wir unsere Kampagne zeigen und beschreiben. Auch machen wir eine Gegenüberstellung unserer Arbeit mit der offiziellen Berlin Kampagne um zu zeigen, dass es das gleiche Konzept und die gleiche Art der Kommunikation ist. Nach nur wenigen Stunden gab es eine absolut großes Interesse in anderen Blogs, auf diversen Internetplattformen und der Medien. Nach der Veröffentlichung entwickelte sich eine große Eigendynamik.

    4. Evaluation:

    Nachdem wir an die Öffentlichkeit gegangen sind, gab es weitere interessante Neuigkeiten über den Wettbewerb und negative Begleiterscheinungen.

    5. Aktuell:

    Auch wenn in manchen Zeitung von Plagiat die Rede ist möchten wir hier nochmal betonen, dass dieses Wort nicht aus unseren Múndern stammt. Wir sind durch unser Blog und mit unser Kampagne in viele Zeitungen gekommen und man hat uns die Möglichkeit gegeben unseren Unmut auszudrücken. Wir haben viel Unterstützung bekommen für eine Idee zu kämpfen und hinter ihr zu stehen. Viele Leute haben uns absolut motiviert und gestärkt das zu schaffen was wir geschafft haben. Auch haben wir Gegner, die sagen, dass alles ungerechtfertigt ist und wir keine Chance haben. Viele sagen, dass es bei so einer einfachen Kampagne und Slogan nicht ungewöhnlich sei, dass andere das gleiche machen. aber oft sind es die einfachen Sachen, die sich bewähren und gut sind. Nach x-maligem Vergleich zur be-kampagne von calvin klein in den neunzigern (da waren wir 12 jahre alt) möchten wir nur sagen, dass es in berlin bereits das be gibt und es im Kontext umso mehr sinn macht. Worte kann ja niemand pachten. Unsere Plakatideen waren allgemein und ohne Themen. Mit der Wiederholung der be-sätze wollen wir zeigen, dass Berlin alles sein kann. Was man auch immer im Hinterkopf behalten sollte, ist, dass unsere Kampagne in kurzer Zeit und im Oktober entstand und die Berlin Kampagne nach 5 Monaten Arbeit und der Mitarbeit von 5 Agenturen jetzt die ist, die sie ist. Urheberrecht hin oder her, wir sind stolz darauf etwas zu bewegen und wollen alle Menschen ermutigen für ihre Ideen zu kämpfen.

    6. Was wollen wir?

    Wir wollen eine Erklärung dafür warum unser Vorschlag, der doch so nah an der jetzigen Kampagne ist, bei der Auswahl nicht berücksichtigt wurde. Wieso wurden wir nicht eingeladen an der Kampagnenentwicklung mitzuarbeiten oder nachzupräsentieren? Wir möchten die Arbeiten der Gewinner-Agentur sehen (von Embassy die erste und auch die Nachpräsentation). Wir möchten die Entscheider darauf aufmerksam machen, dass wir an der Berlin Kampagne hätten mitarbeiten sollen weil wir jung, dynamisch und viel Energie haben um unsere Wahlheimat Berlin zu präsentieren und zu unterstützen.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

    Andrea Horn & Marc Arroyo

  61. Jan

    Ich finde die Kampagnen können völlig unterschiedlich.
    “JUST BERLIN” ist doch voll arm. Es erinnert erstmal an ‘ne Nike Werbung, wenn ich das lese. “JUST DO IT”. Vielleicht haben Andrea und Marc ja da “geklaut”.
    Die Typo deuet für mich völlig unterschiedliche Intentionen an:
    Das “be” der offziellen Kampagne wirkt dynamisch, während die Typo von Andrea und Marc wie ein Klotz daher kommt.
    Also was könnte überhaupt “geklaut” sein? Das “lustige” Wortspiel “Be”/”Berlin”…also bitte, da wäre jeder nach einem Bier drauf gekommen.
    Die Claims sind doch auch ein Unterschied wie Tag und Nacht:
    “BE IMPRESSIONIST”?? Ist das Werbung für die Museumsinsel? Und wieviele ältere Menschen hätten sich über den Claim beschwert?

    Es mag ja sein, dass Jury & Gewinner mit einander ins Bett gehen, aber die Kampagne von Andrea und Marc wurde meiner Meinung nach zu Recht nicht berücksichtigt.

  62. acies

    Skandal!!! “Just Berlin” schon 2001 geklaut!!!
    Herr R.R., der seit 2001 stolzer Besitzer der domain justberlin.com ist, verfügt offensichtlich über eine geradezu prophetische Weitsicht, die ihn dazu befähigt, Ideen zu plagiieren bevor andere sie haben.
    Jedenfalls scheint der brillante Claim JustBe.rlin nicht erst von diversen Agenturenim Rahmen der aktuellen Ausschreibung geklaut worden zu sein, sondern bereits 2001 von Herrn R.
    Sauerei!!!!

    PS: Warum eigentlich nicht JustB(a)e.rlin? Das war doch auch mal ziemlich modern, überall zwanghaft irgendwelche Buchstabenspielchen reinzubasteln. Ich finde, diesen sprudelnden Quell der krea(k)tiven Chancen sollte man nicht kampflos den Friseuren auf der Suche nach originellen Friseursalonnamen überlassen!

  63. Claus Thaler

    @Andrea und Marc

    Bei allem Verständnis für euer Anliegen, aber wenn ich so etwas lese:

    “Wir möchten die Entscheider darauf aufmerksam machen, dass wir an der Berlin Kampagne hätten mitarbeiten sollen weil wir jung, dynamisch und viel Energie haben um unsere Wahlheimat Berlin zu präsentieren und zu unterstützen.”

    dann kann ich nur sagen: als ich jung war und Geld brauchte, da habe ich Lastwagen ausgeladen und in einer Tankstelle gejobbt.
    Oder bezahlt ihr dem Werbeblogger die Eigenwerbung?
    Tut mir leid, aber langsam kommt mir eure Aktion vor wie eine mehr oder weniger clevere Eigenwerbung. Und da wäre ein schlauerer Spruch als “Just Berlin” dann vielleicht doch die bessere Werbung für euch gewesen.

  64. acies

    Kannich mit Geld umgehen.
    Kannich cool sein.
    Berlin. Kann ich gut leiden.

    (NDR 2 zeigt mal wieder, wie Städtemarketing für Fortgeschrittene aussehen kann)

  65. VisualBlog - das VisualOrgasm-Weblog

    Berlin Be.klaut? Be Berlin rockt immer wenigerDarum: Wir SIND Be.rlin…

    Man – da ist eine Menge passiert in den letzten Tagen rund um die vermaledeite Be Berlin Kampagne, von der auch wir (als echte Berliner) nicht wirklich begeistert sind.
    Plagiatsvorwürfe von Justberlin
    Da gibt es Plagiatsvorwürfe eines Freelancer-Team…

  66. Bi Berlin

    @ Andrea und Marc

    Wenn ihr ganz dynamisch und voller Energie ein bisschen mehr über Werbung und Ideenfindung lernt, wird euch in zwei drei Jahren die Aktion, die ihr hier gerade fahrt, furchtbar peinlich sein.

  67. Be Berlin, be Nerd

    [...] arme Seite muss sich nun auch schon mit einem Plagiatsvorwurf herumschlagen. Würde mich wirklich interessieren, ob solcherlei Aktionen etwas bringen. [...]

  68. René

    Manueller Trackback: renephoenix.de/?bid=...
    Berlin sein oder nicht Berlin sein.

  69. Katharina

    Schon sehr ähnlich die Beiden. Nur ist die nicht-offizielle Variante besser, weil klarer. “Sei Stadt” ist ziemlich dämlich. Allerdings erinnert mich aber auch der Horn/Arroyo-Claim sehr an “I Amsterdam” und “Du bist Deutschland”. Innovativ finde ich ihn nicht. Die Claimauswahl ist auch seltsam in Bezug zur Positionierung “Stadt des Wandels”, denn “to be” ist ja nun genau das Gegenteil von Wandel. Wandel bedeutet Veränderung, “sein” dagegen ist etwas statisches. Diese Tücke wird vom Horn/Arroyo Entwurf besser umschifft, denn “be expressionist, be dadaist usw.” zeigt immerhin eine klare Veränderung auf.

  70. Guttenberg

    Hallo,

    alle Be Berliner haben sich leider bei der Kampagne

    Be Birmingham

    bedient bzw. diese kopiert

    mit der sich die Stadt Birmingham mit einem markanten BE – Logo
    als Kulturhauptstadt Europas 2008 beworben hat !

    ( war u.a. schön auffällig auch auf der Intern. Tourismusbörse in Berlin ITB 2006 / 2007
    zu bewundern )

    Leider nicht mehr im ursprünglichen Kampagnenlogo und Design
    wird jetzt noch der Slogan von Birmingham weitergenutzt für
    Birminghams Kampagne

    Be Birmingham – your local strategic partnership

    Zum weiterführenden Konzeptklau siehe auch:

    bebirmingham.org.uk

    Was lernen wir daraus ? Besser recherchieren und
    keine Steuergelder für Ideenklau und Recycling verbrennen
    bzw. nicht auch noch stolz wie Bolle auf Kopiertes und Banales
    durch die Stadtmarketingwelt ziehen !

  71. GIZA

    Also ich finde den Plagiatsvorwurf ja eher schwer nachzuweisen. Ich mein “Be irgendwas” ist ja nicht wirklich ein riesen Wurf.

    “Also. Die Bürger müssen sich mit Berlin identifizieren.”
    “Stimmt, sie müssen Berlin sein.”
    “Richtig. Nur -Sei Berlin- ist nicht international genug. Also -Be Berlin-?”
    “Abgemacht.”

    Und damit war die Sache gegessen. Da muß man keinen großen Ideenklau betreiben.

    Finde ich.

    GIZA

  72. Steiner

    Lange Zeit habe ich mich mit Berlin und seinen Problemen beschäftigt. Eine Schule macht jetzt mit großem Werbeaufwand das Projekt, das von mir 1999 entwickelt wurde. Klasse, aber es sind einige negative Komponenten eingebaut worden und die werden leider nicht den Initiatoren, denen es wie immer nur um die Publicity ging,aufstossen, sondern den Schülern.
    Ich kann nicht Berlin sein!

    Ich will die ganze Welt umarmen,
    doch leider ist die viel zu groß!
    Drum werde ich Berlin umgarnen,
    nicht ganz, ein kleines Stückchen bloß!

    Und nun noch zum Ausklang der Titel einer Broschüre:
    Nix Mega, nix Giga, ganz Normales aus Berlin!

    Kommen Sie mal wieder runter auf die Erde, weniger Berliner Großschnautze, dafür mehr Berliner Herz, auch wenn es nicht zeitgemäß ist!

    Das ist die Meinung von vielen Berlinern!

  73. EC

    Als ich das letzte Mal die (mehr oder weniger) Ehre hatte in einer Auswahljury zu sitzen, war ich nicht wirklich erstaunt, dass 5 Entwürfe von völlig unterschiedlichen Leuten sich sehr ähnelten. Dabei waren diese Ideen nichts wirklich neues, sondern nur Varianten von schon erfolgreichen älteren Projekten. Ich bin immer wieder erstaunt, dass gerade junge Kreative so tun als hätten sie das Rad neu erfunden und geradezu empört sind, wenn sie feststellen, dass das schon schon längst jemand getan hat.

  74. Ludwig Steinmetz

    “Wir möchten gerne mit Ihnen arbeiten oder mit Ihnen gerne weiterarbeiten; sehen Sie sich mal an, was uns da vorgeschlagen wurde, wir finden das doch ganz gut, vielleicht orientieren Sie sich …. s.o.s.ä läuft das.”

    Ich weiß gar nicht mehr wie oft mir das schon passiert ist oder mich getroffen hat.

    Abgesehen einmal von der handwerklich mäßigen (Original) bis grottenschlechen (Kopie) sind Typo und Gestaltung im Bierdeckel und Kindergartendesign, und auch die “Be …-Idee” doch sehr methaphorikarm. Was soll man damit sein, was davon haben, was damit glauben?

    Aber so ist das eben, den öffentlich verantwortlichen oder -ungslosen Laien verdanken wir soviel schlechten Geschmack, soviel bösartige Interessenbpolitik, soviel Belehrungs- und Bevormundungsfanatismus in unseren Städten, dass Sie besser das Handtuch werfen bevor es jemand nass macht und damit zurückschlägt. Sie sind doch nicht auf eine Idee, die auch nicht unbedingt der letzte Brüller ist, angewiesen.

  75. Vroni

    Herr Steinmetz,
    Design und Demokratie vertragen sich bekanntlich nicht unbedingt. Verschlimmwässerung und der Gang von Cannes nach Kotzen sind Prosis wie Amateuren bekannt. Lösung: keine. Außer Designdiktatur einführen^^.

  76. Ludwig Steinmetz

    Sehr geehrte Frau Vroni Anonym, möchten Sie die Diktatur der Mittelmäßigkeit, der geschichtsfernen Vorbilder für Formgebung, guten Geschmack und intelligente Ideen errichten und das Maß der Mehrheit bestimmen? Ich wäre nicht überrascht. Erlebe wir doch die tägliche Anmaßung der Drängler, der Meinungsunterdrücker, der Boulevardbeflissenen, der Presseprominenten, der Hassbereiter und Hochverräter, die eine ganze Bevölkerung in Besitz nehmen, um mit ihr nach Belieben verfahren zu können. Könnte es sein, dass Sie noch ein bisschen mehr erleben müssen, um mehr erfahren zu können, um mehr Wissen und Können zu besitzen?

  77. Vroni

    @ Lieber Herr Steinmetz,
    erstens bin ich nicht anonym hier (klicken sie mal auf den Namen…), zweitens können Sie anscheinend Ironie schlecht erkennen.
    ____________________________________________
    Hassbereiter, Hochverräter,…. gehts nich irgendwie…? Meinjanur.

  78. Ludwig Steinmetz

    Tja, liebe Vroni G., das habe ich nun nicht gewusst, Sie werden mir das sicher nachsehen; für Chats nehme ich mir eigentlich keine Zeit, somit mir die, allerdings unerwünschte, Erfahrung fehlt. Und auch, weil mir dort jede Zurückhaltung genommen wird mit sanfteren Begriffen zu urteilen. Nun habe ich auch bei Ihnen nachgesehen (auf Ihrer Homepage). Hm. Natürlich können Sie mein Urteil verachten. Bewerben Sie sich doch einmal beim ADC, da bekommen Sie sicher auch eines.

  79. Vroni

    Ja dankschönauch. Ich verachte niemandes Urteil und Vor_Urteil, aber der Ton deucht mir seltsam. Bisschen zuviel Höderlin im Frühling erwischt? (Nix gegen Höderlin im Grunde.)

  80. Vroni

    Ähm, Korrektur: Hölderlin heißt der Knabe.

  81. chris

    Hoffe Ihr haltet Eure Leser über den Ausgang auf dem Laufenden.

  82. chris

    Gut dass Ihr solche Themen aufnehmt – so wird dem Entstehen von Gerüchten vorgebeugt.

  83. Thotti22

    Ich frage mich wirklich, egal wer die Kampagne nun von wem geklaut ähm adaptiert hat, was daran innovativ ist?

    Heute nennt sich jeder Designer oder Grafiker, der Anglizismen in einen sprachlichen Kontext bring oder dadurch eine Wort-Bild-Marke “erschafft” – nur von Schaffen oder Schaffungshöhe kann man nicht sprechen.

    Weil einer ganzen Generation Ideen fehlen, wird munter kopiert – ob nun in der Musik, im Fersehen (pardon: TV, englisch klingt es besser und jeder Schulabbrecher kann es buchstabieren) oder bei Werbekampagnen, deren Peinlichkeit kaum zu unterbieten ist.

    Was an Berlin wunderbar ist kann ich nicht nachvollziehen!? Ob nun “be Berlin”, “Wir sind Papst” oder “Wir sind Knut” – die Stadt ist pleite, dreckig, die Kriminalität nimmt zu und viele Menschen sind kalt und arrogant. Halt eine anonyme spießige Großstadt mit einem überteuerten Flughafenprojekt und einem durchgeknallten Bürgermeister, der immerhin genug Geld für wahnwitzige “Werbekampagnen” hat (wobei das Wort Werbekampagne diesen Versuch innovativ zu sein zu sehr ehren würde).

    Die die es sich leisen können ziehen ins “Umland” und bedauern die Stadtmenschen… der Rest vernebelt sich mit Alkopops, Flatrate-Saufen und Feinstaub-Schnüffeln den Geist und freut sich, wenn er mal einen Tag nicht in Hundesch…ße tritt.

    Da wäre ein Slogan wie “Bi Berlin” oder “Häßlich pleite… haste mal nen Euro” treffender gewesen!

    Heureka!

  84. Frank

    @Thotti22: Haben es die Trolle auch mal ins Forum geschafft. Klasse!

  85. Erlach & Drexler

    Eine weitere Zufälligkeit?

    erlachdrexler.de

    ;-)

    sei wettbewerb
    sei ordentlich
    sei unabhängig

  86. be, am, love … Berlin » Klas Roggenkamp « Blog

    [...] kenn ich irgendwoher” ist so ziemlich alles, was mir zu vieldiskutierten be berlin-Kampagne einfällt. Es wirkt in der Tat irgendwie geklaut angelehnt an Bekanntes, [...]

  87. maximum dose colchicine

    colchicine…

    colchicine iv…

  88. Arm, aber nicht sexy. | Maßnahmen | Marketing Welten

    [...] >> off the record: Sei Berlin: Ich kapier`s nicht >> Spreeblick: Sei B-Berlin! >> Die Kampagne >> Werbeblogger: Kampagne geklaut? [...]

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