12:11 Uhr
Werbeagenturen blicken nicht durch
“Agencies don´t get it“. So fasst TNS in eigenen Worten eine Studie zusammen. Marken- und Marketingverantwortliche wurden darin befragt, wie sehr sie mit der Arbeit ihrer Werbeagenturen bezüglich der neuen Web-Medien (Social Media) zufrieden seien. ” Auch Forrester Research hatte vergangenen Monat bereits eine Studie veröffentlicht und bringt die Erkenntnisse in einem konstruktiveren Tonfall so auf den Punkt:
Today’s agencies fail to help marketers engage with consumers, who, as a result, are becoming less brand-loyal and more trusting of each other. To turn the tide, marketers will move to the Connected Agency — one that shifts: from making messages to nurturing consumer connections; from delivering push to creating pull interactions; and from orchestrating campaigns to facilitating conversations. Over the next five years, traditional agencies will make this shift; they will start by connecting with consumer communities and will eventually become an integral part of them.
Offensichtlich gilt für viele Werbeagenturen, dass ihnen praktische Erfahrungen im Umgang mit den sozialen Medien fehlen, sei es auf der eigenen Web-Präsenz, die sich häufig genug als selbstverliebtes grafisches Navigationsspielchen präsentiert, oder auch bei der Frage, wie sehr sich die Agentur und ihre Mitarbeiter aktiv in den sozialen Medien einbringen bzw. über Mitarbeiter verfügen, die in dieser Welt leben. “Mittendrin statt nur dabei”, könnte also die Devise für Werbeagenturen sein, die ihr Geschäftsmodell nicht nur im Internet sichern wollen.
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7 Kommentare
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- Roland Kühl-v.Puttkamer: @klara: nicht jeder ist vermutlich so “aufgeklärt” und in der Szene wie du… Vielmehr geht es mir darum,...
- klara: wo ist der neuigkeitswert des artikels? diese praxis gibts schon so lange wie es gruppentickets gibt. habe mich selbst schon häufiger an...
- Tobias: Ich fahre öfters von Aalen mit (vier) Freunden mit dem Baden-Württemberg-Ticket nach Stuttgart – ganz legal. Einer muss den Namen vor...
- Patrick Breitenbach: Social Media als Phänomen steht im krassen Widerspruch zur klassischen Werbung. Wann kapiert das endlich mal einer? Top-Down...
- sascha: Schon schlimm genug, dass der Prenzlauer Berg von lauter Schönwetter-Hipstern mit Fixies bevölkert wird, aber sich dann auch noch...
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Am 3. März 2008 um 12:57 Uhr
Hallo Roland,
dem kann ich nur beipflichten. Agenturen müssen wieder spannende Dinge für den Kunden kreieren, die erst die Kommunikation zustande kommen lassen. (pull interactions)
Also weg von einfacher Kommunikation hin zu solchen Dingen wie Nike+, oder gar neuen Produkten… den heute ist/kann auch das eine neue Spielwiese für Agenturen/Marketiers sein. Guten Appetit.
Am 3. März 2008 um 16:40 Uhr
meine rede…..
ich hasse übrigens diese englischen fachbegriffe – pull interactions. :-)
Am 3. März 2008 um 16:47 Uhr
@georg: naja, wenn´s doch die eigene Sprache ist, wollen wir großzügig sein ;-)
Am 3. März 2008 um 22:14 Uhr
[...] Social Media Know How dem bereits weitläufig vorhandenen Buzzword Gebrauch folgt. (via Werbeblogger) wong it! | del.icio.us | yigg [...]
Am 8. Mai 2008 um 13:30 Uhr
[...] erzählt von einem seiner Lieblingsbücher und was das Ganze mit Veränderung und neuen Wegen im Geschäft der Werbung zu tun hat. Ein wunderbares Denglisch-Zitatvon John ist besonders [...]
Am 25. März 2009 um 11:39 Uhr
[...] Durchaus nicht. Denn die Zahlen der aktuellen Studie basieren auf absoluten Werbeausgaben inkl. Media-Spendings, die im klassischen Umfeld (ATL und Broadcast) nach wie vor einen großen Kosten-Anteil ausmachen, allerdings nur mit einem kleinen pozentuellen Teil zum Werbeagentur-Einkommen beitragen. [...]
Am 30. März 2009 um 00:08 Uhr
[...] Werbeagenturen blicken nicht durch Gespeichert unter: Artikel am 30. März 2009 um 00:07 Uhr [...]