19.02.08
23:36 Uhr

Overlay.tv – Echtes Product Placement im Web 2.0?!

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Plannerboys aufgepasst! Der erste Eindruck von Overlay.tv hat mich völlig umgehauen. Ich bin neu- und wissbegierig und daher dankbar für jeden neuen Input. Diese Web 2.0 Anwendung hat es mir gegeben. Diese Applikation könnte eCommerce und kontextbasierende Videowerbung in diesem Jahr völlig revolutionieren. Hier mein erster Selbstversuch, einfach mal ansehen – dürfte ziemlich selbsterklärend sein:

Anmerkungen: Alle Produktlinks wurden von mir da reingesetzt. (Arbeitszeit 15 Minuten)

Hier mal eine quick & dirty Kurzbeschreibung (Mal völlig kritiklos, weil ich mich noch nicht intensiv mit den möglichen Konsequenzen dieses Dienstes beschäftigt habe):

- Einfach den Link eines Videos von den zahlreichen Video- und SocialNetworkplattformen eingeben (youtube, metacafe, facebook etc.)
- Nun kann ich an jeder beliebigen Stelle ein “Target” eingeben.
- Dieses Target kann ein Kommentar sein, aber eben auch ein Direktlink zu einem Produkt aus einem Shop.
- Ich kann jeden Internetshop angeben, den ich möchte. (Achtung Urheberrechtefragen treten an dieser Stelle auf)
- Ich kann beliebige Produktbilder-URLs angeben (auch hier Urheberrecht?)
- Ich kann auch in einer Produktdatenbank browsen und von dort Produkte in den Film einfügen.
- Ich kann bestimmen, an welcher Stelle, wie lang und wie groß das eingeblendete Produkt oder die Anmerkung im Video angezeigt wird.
- Ich kann das Video speichern und mit meinen “Targets” problemlos in das Blog einbinden (embed)

Da geht wirklich was! Bin auf euer Feedback gespannt und ich werde mich ausführlich damit beschäftigen, sobald mehr Zeit da ist und die anfängliche Euphorie abgeklungen ist. Also kritische Anmerkungen sind mehr als erwünscht. Via Scott Monty.

30 Kommentare

  1. Tim Keil

    OMFG! Hollywood hat gerade eine neue Einnahmequelle. Ich bin ja wirklich gespannt wie sich das entwickelt, aber mich hat’s auch gerade umgehauen.

  2. Patrick Breitenbach

    Hah! Wusste ich es doch. :-)

    Ist denke es ist wie bei allem anderen auch: Die Dosis bestimmt das Gift.

    Kann man sehr viel sinnvolles anstellen, aber auch eben sehr viel Unsinn.

  3. Armin

    So etwas aehnliches in Deutsch hat Don Alphonso neulich auf der Blogbar zerlegt. Ich stimme ja nicht so furchtbar oft mit ihm ueberein, aber da hat er meines Erachtens wirklich recht.

    Da tun sich wahre Abgruende mit den YouTube Terms of Use (und denen anderer Anbieter die meisten aehnlich aussehen) auf:

    Nur mal ein paar Beispiele:

    4B. You agree not to alter or modify any part of the Website, including but not limited to YouTube’s Embeddable Player or any of its related technologies.

    Wenn ich mich nicht taeusche passiert das da massiv, da soweit ich das erkennen kann der YouTube player und/oder Inhalt in den Overlay Player integriert wird. Ob YouTube sich das lange ansehen wird?

    4F. If you use the YouTube Embeddable Player on your website, you must include a prominent link back to the YouTube website on the pages containing the Embeddable Player and you may not modify, build upon, or block any portion of the Embeddable Player in any way.

    Dito, siehe oben.

    Von den ganzen Punkten unter 4D mal ganz zu schweigen, ich meine was hier gemacht wird verstosst massiv dagegen.

    Da bin ich ja mal gespannt wie sich das entwickelt…

  4. Patrick Breitenbach

    @Armin: Vielleicht legt man sich ja bewusst mit Youtube & Co an, um sich dann am Ende kaufen zu lassen? :-)

    Klar, du hast vollkommen recht und mir schwante das eh schon. Aber wie gesagt, mal schauen was so passiert.

    Hast du noch den Link von Don?

  5. Armin

    Mal kurz dort in den Archiven nachgesehen, bitteschoen:

    Vorsicht bei der Nutzung von “Captainad.com”

  6. Patrick Breitenbach

    @Armin: Danke dir. Ja ich erinnere mich wieder.

    Allerdings unterscheidet sich der dort beschriebene “Dienst” von Overlay immens. (Bei OL wird nicht einfach willkürlich Werbung eingeblendet, sondern der User hat selbst die Freiheit/Möglichkeit per Hand Werbung, Kommentare oder Links zu platzieren.)

    Nichtdestotrotz bleibt u.a. die von dir uns Don angesprochene Problematik mit den Videoplattformen etc. pp.

  7. werbetroll

    hallo? das ja wohl furchtbar. da kann man den menschen auch gleich mit dem holzhammer am kopf rumschlagen bis er seine kreditkarte zückt.
    nur mein bauchgefühl: sobald das erste ding auftaucht und ich nichts mehr von dem clip sehe, den ich haben wollte, mach ich das ding zu und fertig. wenn ich mir noch merke wer das gebucht hat kauf ich das nie wieder.

  8. Aaron

    @werbetroll

    Du kannst das ja auch deaktivieren. Wenn ich allerdings mal wissen möchte welches Bild bei “American Psycho” in der Wohnung von Patrick Bateman hängt, finde ich den Dienst praktisch, statt mich durch dämlich Fanforen zu wühlen…

  9. werbetroll

    und du, aaron, bist jetzt bereit dir einen ganzen film zuspammen zu lassen, weil dich ein detail (achtung, es gibt auch noch andere menschen, die vielleicht ganz andere details interessieren, irgendwann wirds dann voll) in der siebten unterebene interessiert?

    wenn ich einen film sehe oder mir ein magazin kaufe, dann will ich das sehen/lesen. ich kauf das nicht wegen der werbung. und wir werber machen uns tierisch unbeliebt, wenn wir alles und jeden zum werbeträger degradieren.

  10. ramses101

    @Aaron: Versteh ich nicht. Dazu müsste ja erstmal irgend jemand auf die Idee kommen, dass es irgend jemanden geben könnte, der sich dafür interessiert – und dann ausgerechnet das Detail in ausgerechnet diesem Film einfügen. Es gibt ja weißgott genug Nerds da draußen, aber dafür reicht es dann wohl doch noch nicht ganz (oder ist das jetzt wieder so ein Long-Tail-Ding?)

    @Patrick und Tim: Könnt Ihr mir noch mal kurz erklären, was genau Euch daran jetzt “umgehauen” hat? Mich haut das nämlich ungefähr so um, wie das Amok-Linken in den Texten von w&v-online (was sie ja mittlerweile wieder eingestellt haben).

  11. Marcus

    Also für Spielfilme halte ich das mal für vollkommen ausgeschlossen. Bei allem Kommerz, Film ist eine Kunstform. Ich will doch den Film sehen und nicht die Klamotten der Hauptdarstellerin kaufen. Das kann man anders lösen.

    Bei youTube-Clips lass ich mir das noch gefallen (muß ja kein Urheberrecht verletzt werden, wenn ich das mit meinen eigenen Filmchen mache). Viralen Spots nimmt man damit aber die “Viralität” (muuahaha), denn platter gehts echt nicht mehr.

    Ich würde sagen: Schweinebauch-TV.

    Einziges “Schlupfloch”: anfangs die oben gezeigte Variante vermarkten und wenn sich ein gewisser Lerneffekt eingestellt hat auf unauffällige mouse-overs umsteigen.

    Sehr dreiste Idee.

    Aber die Realisierung verdient Respekt!

    m

  12. Patrick Breitenbach

    @ramses101: Das Ding wird sicherlich nicht everybodys darling. Aber dass es sich hierbei um einen weiteren logischen Schritt handelt, dürfte wohl klar sein. Es geht hier auch ein Stück weit um die Freiheit des Users. Wie hier schon erwähnt wurde kann man diese Funktion nämlich wunderbar ausblenden. Ohne dien Freiraum wäre das Ding bestimmt nicht hier aufgetaucht und würde bestimmt auch gleich wieder verschwinden.

    Es geht nicht um die Werbeverweigerer, das ist mir völlig klar. Es geht auch nicht darum nun Spielfilme damit zu verseuchen, sondern optional dem User die Möglichkeit eines WYSIWYB zu bieten (what you see is what you buy).

    Doch lassen wir das plumpe verkoofen mal weg. Man kann schließlich auch kommentieren oder einfach Links hinterlegen. Allein das finde ich mächtig spannend und geht halt einfach einen Schritt weiter als Youtube & Co. Es ist interaktives Glotzen möglich – um es platt zu sagen.

    Was man damit anstellt nun, das bleibt jedem selbst überlassen. Aber die Technik und die Möglichkeiten sind einfach (für zukunftssensitive “Webbies” wie mich und Tim) cool. Aber letzendlich werden es die User entscheiden.

    So oder so für mich einer der spannendsten Webapplikationen die momentan auf den Markt geblasen wird. Mag sein, dass der Kontrast so hoch ist, weil die anderen Produkte so blass dagegen sind! :-)

    Vielleicht noch ein paar Beispiele zur Anwendung:

    - TV-Spots (wenn die schon geguckt werden, wieso nicht gleich verlinken mit dem Produkt oder der Microsite?)

    - Branded Entertainment (wenn ich weiß dass es eine Marke finanziert und der Inhalt gut ist, wieso nicht auch direkt zum kaufen gehen lassen?)

    - Social Shopping (nun ich werde einen Teufel tun und ins Detail gehen, verdiene damit schließlich z.T. meine Brötchen)

    - Merchandising (ich will verdammt nochmal den gleichen Kaffeebecher aus dem BadaBing wie Tony Soprano haben)

    - Shopping-Web-TV (auch wenn wir QVC affig finden, das Zeug rennt wie der Teufel)

    Also bitte unterscheiden ob man das persönlich nützlich findet oder ob es generell nicht vielleicht Einsatzmöglichkeiten bietet, die einem aber auf Anhieb nicht einfallen. Ich meine, ich finde Google Adsense auch doof, dennoch hat es für andere einen immensen Nutzen. Zumindestens für Google selbst! ;-)

  13. Björn

    Nicht zu vergessen die Leute die gerne so gestylt wären wie ihre Stars…

    Hab eben ein Kayne West Video gesehen bei Overlay:
    User denkt sich: Kayne West is so cool, wow, dann kaufe ich mir doch mal auch die Brille und werde selbst so cool dadurch.

  14. Patrick Breitenbach

    Deshalb boomt Product Placement so und deshalb gibt es Promi-Testimonials, klar.

    Diese Applikation kann eben Wege verkürzen oder versperren, je nachdem wie man es einsetzt.

    Ehrlich gesagt ist mir das lieber als Unterbrecherwerbung im Fernsehen. Es ist Pullmarketing für Videos (wenn man die Option des Ausblendens beibehält)

  15. ramses101

    Patrick, ich sehe schon das Potenzial dieses Dingens – aber es ist sowas von exakt die Adaption des schlichten Verlinkens einer Werbebotschaft im normalen Text. Und als die w&v damit ankam wurde hier doch (zu Recht) drüber hergezogen. Und zwar nicht über die Umsetzung, sondern über die Technik als solche. Gut, beim Overlay kann man es abschalten, aber auch im Text muss ich nicht mit der Maus überall rüber.

  16. Bastian

    Ich find die Idee auch spannend – ist ja eigentlich in Bezug auf Shopping schon ewig angekündigt bzw. angedacht. Hier ist es das erste mal, dass ich’s gelungen finde und zudem scheint es ja auch einfach handhabbar zu sein.

    Was ich auch klasse finde: eben auch einfach Links einfügen zu könnne.
    Warum das bei youtube nicht funktioniert, bzw. warum die Youtube Videos nicht mit einer Website verlinkt werden können (also Video zu ende, ein weiterer Click aufs Video und man kommmt auf die damit verlinkte Website…) versteh ich auch nicht. In meinen Augen wäre das die Einnahmequelle No. 1 – ähnlich Adwords. 1 Click = 1 Cent o.ä.. Bei den ganzen viralen Videos die die Zuschauer auf eine Website lenken wollen müsste das doch nen riesiger Markt sein… oder seht ihr das anders?

    Gibts bei Overlay.tv eigentlich irgend ein Erlös Modell, oder alles for free?

  17. Patrick Breitenbach

    @ramses101: Du denkst zu viel wei ein klassischer Werber. Bezahllinks auf W&V sind einfach eine ganz andere Nummer. Sie sind nicht als solche gekennzeichnet, es gibt keine Möglichkeit sie auszublenden und die W&V hat keine Kontrolle darüber, wecher Link wo auftaucht.

    Es geht hier nicht darum einfach mal generell alle Videos aus Youtube & Co damit zu überziehen und autmatisch kontextbasierte Werbung da reinzuknallen. Würde auch nicht funktionieren Das hier ist Handarbeit und bitte auch als solche zu verstehen und gehört damit eindeutig nicht in die Kategorie neues großes Ding in der Onlinewerbung. Es ist ein feines Tool, mit dem man allerhand anstellen kann. Und es ist Pull nicht Push (wie die Links auf W&V).

  18. Patrick Breitenbach

    @bastian: Bisher for free, ich vermute stark, man setzt auf den Exit an Google & Co.

    Simplizität und Usability ist bei diesem Ding ein ganz entscheidender Punkt, der sicherlich mit zur Begeisterung beigetragen hat. Super easy und intuitiv zu bedienen und sieht sogar noch ganz gut dabei aus.

  19. ramses101

    Wo sind denn die Verkauflinks bei Overlay als solche gekennzeichnet? Hat die ein Verbraucher eingefügt oder die PR-Agentur? Und welche Kontrolle hat Overlay darüber?

    Das Teil ist großartig, um in Dokus etc. weiterführende Informationen einzubinden. Gibt es aber auch auf DVDs, zum Beispiel bei “Rom” – natürlich nicht ganz so interaktiv, aber im Prinzip isses das Gleiche.

    Zu Werbezwecken ist es einfach ungeeignet, es sei denn, DU denkst zu klassisch und gehst einfach mal davon aus, dass es den Verbraucher brennend interessiert, wo er den Mist herbekommt ;-)

  20. Patrick Breitenbach

    Die Verkaufslinks habe ICH also der User eingeführt. Das ist doch der entscheidende Unterschied. Geht doch mal weg von PR und dem ganzen Kontrollmarketingquatsch.

    Keine AHnung welche Kontrolle Overlay überhaupt haben will, ich bin ja jetzt nicht deren PR-Sprecher. Kann ich nicht einfach mal begeistert über eine Anwendung sein ohne dass ich mich rechtfertigen muss? :-)

    Dem Verbraucher ist das relativ scheissegal, er will die Brille von Kayne West, woher er sie bekommt? Was schert es ihn, solnage Preis/Leistung stimmt. Und ganz so dumm ist der Konsument, der in Kontakt mit diesem Medium kommt wohl auch nicht. Es ist doch ganz klar, dass es sich hier um kommerzielle Overlays handelt, die ich ausmachen kann. Überprüfen muss schon jeder für sich selbst. So oder so eine Trennung von Werbung und Inhalt ist für mich genauso vorhanden wie mindestens bei jedem Online-Magazin auch, wenn nicht sogar noch stärker.

    Pull. Pull. Pull. Endlich ein Instrument, mit dem man sowas auch recht schick in Bewegtbildern umsetzen kann. Mit “nicht klassisch” denken meine ich übrigens die klassische Pushverseuchung. Also Unterbrecherwerbung, kontextsensitiv aber keine wirkliche Relevanz usw.

  21. bernard

    Ich halte davon ungefähr soviel wie David Lynch von klassischem Product Placement: de.youtube.com/watch...

  22. ramses101

    Ich weiß, dass Du das eingefügt hast, weil Du es geschrieben hast. Aber wenn ich einfach so einen Film mit Werbeeinblendungen irgendwo platziere, weiß das doch kein Mensch. Und Kontrollmarketingquatsch? Meine Frage nach der Kontrolle kam nur, weil Du deren Fehlen bei w&v doch erst bemängelt hast. Genau so wie die Kennzeichnung als kommerziell. Bei w&v findest Du deren Fehlen doof, bei Overlay okay.

    Und natürlich musst Du Dich für Deine Begeisterung nicht rechtfertigen, um Gottes Willen. Aber man wird ja nochmal drüber reden dürfen ;-)

  23. Patrick Breitenbach

    @ramses101: Passt schon. Aber ich kann mich nur wiederholen, ich sehe eben keinen Vergleich zwischen Overlay und den Textlinkads. Vielleicht muss man die “targets” besser kentlich machen, mag sein. Deutsches/europäishes Recht ist da sowieso nochmal anders gestrickt als in den USA, wo Produt Placement zum Alltag gehört.

    Aber ein bißchen Verstand muss man den Konsumenten schon zusprechen, die sind ja nicht doof. Bei Textlink-Ads sehe ich das vollkommen anders, da impliziert man es handelt sich um einen “normalen” weiterführenden Informationslink und amn landet ungewarnt auf Werung, außerdem kann ich da nicht deaktivieren, wann ich will.

    Sicherlich ist Overlay nicht der Weisheit letzter Schluss dennoch efür mich ein besserer Ansatz als alles andere, was ich bisher aus der Onlinewerbung her kenne. (Penetrante Flashlayer und selbststartende Werbevideo eingeschlossen)

  24. Julian Reischl

    Ich finde das Endergebnis leider auch häßlich, wobei das Product Placement in diesem überzogenen Beispiel natürlich entsprechend massiv auftritt. Doch ich fürchte, genau das wird in nicht allzu ferner Zukunft Standard im TV sein, siehe “Back to the Future”.

    Leider merkt man bei dieser Art Plazierung halt sofort, wie oft schon beim Dreh auf eine Werbemessage hingearbeitet wurde – die Subtilität ist weg. Als praktischen Tipp würde ich die Plazierungen der Produkte (diese Targets) nicht mitten ins Bild machen, sondern vielleicht interaktiv am unteren Bildrand an der entsprechenden Position, vielleicht mit einer zweiten Markierung am rechten Bildrand (beide nur bei Mouseover sichtbar), sozusagen als Fadenkreuz. Dann wird wenigstens das Bild nicht gestört…

  25. Ralf Neureuter

    Die Technik begeistert. Ich kann die Euphorie verstehen ;-)
    Die Idee ist aber nicht neu. Produkt-Placement in einer Videoshow dieser Art(Soap, Sitcom oder Impro-Soap) habe ich detailliert als Medien- und Unterhaltungsformat beschrieben und 2006 bei einem Rechtsanwalt hinterlegt. (Ich weiß schon “first to the market”) Die Show dazu, auf der dieses Produkt-Placement laufen sollte, war und ist Mett-TV, die auch bei TV-Movie gelistet ist. Mett-TV ist eine improvisierte Sitcom und diente als Test für solche Formate und ist heute noch Trainingsfeld für Darsteller aus der Region. Mett-TV läuft aus, es spielt in einem Hackfleischvertrieb…;-)

    Da wir figurenbetont arbeiten ist das Acting viel authentischer als manche TV-Show im deutschen Fernsehen. Die Jungs sind sogar so fit, dass sie es live spielen könnten.
    Jetzt ist ein Folgeprojekt geplant, es spielt in einer …..(noch geheim ;-) Wenn alle “Mett-Figuren” tod sind, kommt das “….TV”.
    Die Plattform, wo es gespielt wird, ist nämlich auch entscheidend….

    Alle Kinderkrankheiten sind abgestellt, was die Dramaturgie angeht, die Regie und Methodik. Das ließ sich aber in Mett-TV nicht mehr umsetzen, wir blieben den Figuren treu. Grob umfasst arbeiten wir mit Method Acting und Replay Regie aus der Improvisation.

    Witzigerweise geht das auch mit Einzelkomikern oder Darstellern. Wolfgang-Tv ist ein Beispiel. Wolfgang-TV ist von TV-Movie neulich so beurteilt worden: “Wer Dittsche mag, wird Wolfgang lieben.” Wir sind erst seit Januar 2008 online….

    Wir streben deshalb auch kein Sponsoring für eine Kunstschiene an, sondern genau solche Wege des Productplacement, wie in dem Beitrag vorgestellt.

  26. Alina

    Es gibt ja auch schon seit einiger Zeit Software, die Produkte in Flash-Filmen easy clickable macht.

    Hier mal ein Beispiel
    videoclix.com/Presen...
    videoclix.com/showca...

    nennt sich HotSpotting Service

    es gibt ein Bond-Film an dem der Service super demonstriert wird.
    Den Link kann ich leider nicht mehr finden, den Film habe ich aber.

    Bei Neckermann TV wurde es auch schon eingesetzt.

    Richtig schwierig wird es erst bei Live-Streams, hier hat Coke mit Motor TV schon mal eine Lösung entwickelt.

    Ich finde es ziemlich praktisch, vor allem für besagtes Product Placement in Filmen, heisst es für mich als Kunden direkt see, click, get – so niedrigschwellig zur Konvertierung verführt und ich finde es auch noch gut, weil ich die Wahl zu klicken habe oder nicht. Allemal besser, als aus dem Lieblingsfilm durch eine Werbeunterbrechung rausgeholt zu werden.

  27. ron

    Product Placement ist ja nicht alles, was letztlich dadurch möglich ist. Aber die Videovermarktung selbst gedrehter Videos kann als kleine Refinanzierung für den betriebenen Aufwand möglich werden.

    Vielleicht reagieren die Affiliate Netzwerke mit einer Suche in den Datenbanken ihrer Kunden, die dann automatisch Tracking-Links und Thumbnails für den Einbau generiert.

    Spannendes Thema auf jeden Fall.

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