12:45 Uhr
Wer haftet für User Generated Advertising?
Gerade in den USA hat es schon lange Tradition. Die großen Werbebattles zwischen Apple und Microsoft, Coke und Pepsi, McDonald´s und Burger King etc. laufen schon Jahrzehnte und regen die humorvoll, zynisch oder faktisch ins Marken-Herz Getroffenen nicht selten auf. Aufregung kann in rechtliche Schritte münden, wenn das Maß an sportlichem Werbe-Wettbewerb überschritten wird. Wer für ggf. vorgetragene Schadenersatzansprüche aufkommen muss, war bisher auch immer klar. Marke A attaktiert Marke B. Marke A muss im Zweifel für die Veröffentlichung und Folgen haften.
Was ist aber mit den ganzen Aktionen, in welchen sich die Fans per selbstgedrehtem Werbespot für einer Marke aufgefordert (oder auch unaufgefordert) stark machen und ggf. über den Lieblingsgegner ihrer “heiligen” Produkte hämisch herziehen?!
Wie steht es mit Videowettbewerben, die von einer Marke selbst ausgerufen werden und aus welchem sich in Folge sehr streitbares “Werbematerial” ergibt? Jedenfalls hat Subway die Nase voll und wird vor Gericht ziehen. Sollte sich daraus ergeben, dass Marken in vollem Umfang für alle User Generated Spots haften müssen, war es das dann wohl mit den allseits beliebten Wettbewerben.
Das “Quiznos vs. Subway TV Ad Challenge” rückt jedenfalls erst einmal in den Mittelpunkt einer breiteren Öffentlichkeit und auch die Videos dürfen, obwohl der Contest Ende 2006 auslief, noch einmal “bewundert” werden.
3 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 30. Januar 2008 um 19:55 Uhr
[...] ständig mit Abmahnungen herumplagen müssen. Aktuell sind zwei Beispiele: – Subway geht gegen einen anderen Sandwichladen vor, der User aufgerufen hatte, eigene Videos zu drehen, die zeigen sollen, dass Subway viel schlechter [...]
Am 30. Januar 2008 um 22:55 Uhr
Hmm Quiznos, lecker. Ich weiß garnicht was es da groß zu meckern gibt. Quiznos macht ganz klar die besseren Sandwiches. :)
Naja und seine besten Kunden zur Meinungsäußerung zu bewegen kann doch nicht wirklich verboten sein.
Erzähl Martin mal, dass jetzt Mundpropaganda nicht mehr unterstützt werden darf. :)
Am 31. Januar 2008 um 01:43 Uhr
free the fuckin market – Jedenfalls für die Kunden! ;-)
Unglaublich wieviele Marken es scheinbar immer noch nicht begriffen haben. Leute, es wird kommen. So oder so. Seid ihr darauf gut vorbereitet? Und damit meine ich nicht eure Schar von Anwälten. Der Kunde mag sowas nämlich gar nicht.