29.01.08
15:24 Uhr

Tass Kaff

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Die „Tass Kaff“ gibt es überall. Starbucks wollte mehr daraus machen und sich qualitativ abgrenzen. Auch über den Preis, mit dem man eben zusätzlich zum Heißgetränk ein bestimmtes Erlebnis, Vielfalt, Ambiente und Stimmung bezahlt.
Mit der konsequenten „Premium“-Strategie ist es nun offensichtlich vorbei.

NEW YORK, Jan 23 (Reuters) – Starbucks Corp (SBUX.O: Quote, Profile, Research) is testing $1 coffees and free refills, The Wall Street Journal reported on Wednesday, as the global coffee chain faces increasing competition from fast-food rivals.

Die Positionierung einer Marke drückt sich eben auch in der eigenen Position gegenüber dem Wettbewerb aus. Wer den Kampf mit den Fast-Food Ketten argumentativ im Kontext der Marke aufnimmt, beschädigt genau das, wofür der Markenkern und das Marketing von Starbucks laut Aussagen des Chefs Howard Schultz einst stand: “Our marketing will emphasize quality and service, not price.
Als Nächstes folgt dann der Starbucks Drive-In und der Starbucks Burger?!

9 Kommentare

  1. Patrick Breitenbach

    M A R K E N K A T A S T R O P H E

  2. Georg Krüger

    haha….das stimmt…ich verstehe sowas auch nicht. gab es dafür gründe…umsatzproblemen? ich glaube nicht.
    idioten!

  3. Sebastian

    Ob es bald auch eine Starbucks-Suppenküche gibt?

  4. Vale

    @Georg

    Es gab gründe und zwar (leichte) Umsatzeinbrüche. Starbucks hat einstecken müssen, seit Mc Donalds in immer mehr Filialen „Mc Cafe“ Verkaufsstellen hat!
    Dashalb sofort seine komplette Markenaussage über den Haufen zu werfen bzw. in die Fastfood ecke zu legen, ist sicherlich nicht korrekt!

    Schaun wir mal wie es mit Starbucks weitergeht:-)

  5. Markus

    > Als Nächstes folgt dann der Starbucks Drive-In?

    Ne, der folgt nicht als nächstes, den gibt’s nämlich schon. Zumindest in ihrem Heimatland haben’s schon zahlreiche Filialen.

  6. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Markus: Thx. Solche Varianten dann z.B.:
    thirdwayblog.com/ima...

  7. Patrick Breitenbach

    Gründe gibt es ja immer, die Frage ist halt, ob jede Reaktion auf Umsatzeinbußen gleich immer das „Pricing“ betreffen müssen. Starbucks hat sich jahrelang das eigene Premiummarkendasein durch eine hervorragende Markennavigation verdient. Erst die authentische Markenwelt machten die überteuerten Kaffeepreise erst möglich.

    Also einfach mal ein wenig kreativer werden als dumpf an der technokratischen Preisschraube zu drehen. Aber is wohl immer so, wenn die Zahlen leicht eingehen, werden die Kreativen als erstes gefeuert. Dabei gräbt ausgerechnet McDonalds an Starbucks Umsatz, die im Grunde ja eine ähnliche Strategie verfolgen um vom Schmuddeldisountfleischbude zum – na sagen wir es ruhig – Starbucks zu werden. Irgendwie amüsant das ganze.

  8. KMTO

    Starbucks sollte sich ein Beispiel an eon, Telekom etc. nehmen und eine zweite Discountmarke einführen, der man Ihre Herkunft nicht direkt anmerkt. Das hätte ein nahezu unheimliches Potenzial. Konzeptanfragen direkt an mich. Wir haben grad eine Marke abzugeben, die ein anderes Cafe nicht wollte… ;-)

  9. Ihr Business & Marketing BLOGGER » Blog Archive » Nicht immer aber immer am Sonntag: Rckblick

    […] die Situation bei Starbucks berichteten wir >> BLOGGER/09.01.2008. >> Werbeblogger/29.01.2008 schreibt, dass sich bei Starbucks was […]

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