14.01.08
11:02 Uhr
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Blog Litfaßsäule
[inspic=108,leftclear,,0]Werbeflächen im Web sind unendlich. Theoretisch. Nur kommen muss einer und sie sehen wollen. Ob Werbung im besten Sinne auch “Inhalt” sein wird und damit Leser anlockt, wird sich mit der Zeit zeigen. Jedenfalls ist mit dem radikalen Werbeblog von Oliver Gassner und Stefan Heß (Sinner Schrader) kein Weichspülansatz am Start. Möge Google “Gnade vor Recht” ergehen lassen, oder sind alle Werbelinks mit “nofollow” gekennzeichnet? Schließlich dürfte Google Juice vorerst ein wichtiger Bestandteil des Reichweitenkonzeptes sein.
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40 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
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Am 14. Januar 2008 um 11:14 Uhr
keinen content außer werbung bereitstellen und das als innovativ abfeiern? wie verzweifelt ist das denn?
Am 14. Januar 2008 um 11:16 Uhr
Vor allem, wer will das lesen, außer die Werbekunden? Ich dachte immer die beiden Betreiber hätten das Prinzip Blog verstanden. Dem scheint wohl nicht so zu sein. Schade aber auch belanglos, weil das Ding ganz schnell wieder von alleine in der Versenkung verschwinden wird.
Am 14. Januar 2008 um 11:26 Uhr
Ha ha. Wie geil ist das denn? Stimmt – überhaupt nicht geil.
Am 14. Januar 2008 um 11:37 Uhr
@Patrick: Also ich blogge seit 2000. “Onlinetagebuch” (gescheitert ;) ) seit 1999. ich hab schon _einiges_ verstanden. Stefan wohl auch ;) Und darum TRENNEN wir Werbung und Inhalte. 100%. Schon komisch, dass sich niemand mit den argumenten auseianndersetzt, die h z.B. im Editorial erwähne.
Ist Werbung nur toll, wen man sie jemand in einem Kontext unterjubelt, in dem er eigentlich was anderes rezipieren will? *Wenn* Werbung etwas taugt, dann sollte sie auch ‘für sich was taugen. Oder?
Am 14. Januar 2008 um 11:42 Uhr
“Das Prinzip Blog” – Mh, ziemlich pauschal.
Egal, das Ganze ist ein Experiment. Wenn es nicht klappt, können wir auch damit leben. Wir glauben aber, dass es funktionieren kann. Und da wir vor allem auch ein bisschen Spaß haben und mit dem Thema Werbung spielen wollen, vielleicht kommt auch etwas dabei herum, was Leser ebenfalls lustig/interessant/spannend finden. Abwarten.
Am 14. Januar 2008 um 11:46 Uhr
Immerhin ein Fortschritt – früher hat Oliver Gassner seine Schleichwerbung nicht gekennzeichnet. Aber nachdem der bei so vielen gescheiterten Versuchen von Blogvermarktung unter siener Textbeisteuerung denke ich, dass es für das kommende Scheitern dieses Dings von den genau richtigen Leuten gemacht wird.
Am 14. Januar 2008 um 11:50 Uhr
@oliverg&jovelstefan: Ihr trennt nicht Werbung von Inhalten. Ihr lasst die Inhalte einfach komplett weg. :-D
Experimentieren dürft ihr so viel wie ihr wollt, ich wunder mich nur, wie man noch so vielen Jahren Onlineschreiberei die Basics einfach außer Acht lässt.
Also nochmal die Frage: Wer wird die bezahlten Werbeinhalte regelmäßig lesen (außer den eigenen Werbekunden)? Was ist der Mehrwert für eure Werbekunden? Warum sollten sie schalten?
Am 14. Januar 2008 um 12:32 Uhr
@Rainer: Jetzt macht man es mal wie Du es gerne hast (Deine generelle Kritik an Werbung und Blogs war durchaus ein Grund für die Idee dieses Blogs) und dann ist auch wieder nicht recht. Und: Schleichwerbung bei mir hast du zwar imaginiert (Mabber -> Shoppero, SinnerSchrader etc.), aber dadurch entsteht sie nicht. Ob Du z.B. schleichwirbst (was ich dir niemals unterstellen würde) könnte keiner sagen, da man (ok, sagen wir: “ich”) gar nicht so genau weiß, für wen Du eigentlich arbeitest – oder genau gearbeitet hast.
@Patrick: Wer es lesen soll, steht im Editorial. Erstes nicht-gebloggetes Feedback attestiert immerhin eine gewisse Unterhaltsamkeit, was nicht schadet. Werbung schalten tut man immer, um Aufmerksamkeit zu ererichen, und wenn wir es schaffen, Inhalte, die auf Produkte und Unternemen hiwnesien, attraktiv (= informativ und unterhaltsam, prodesse et delectare) zu gestalten, dann könnte das klappen. Ich seh das Projekt als Experiment das zwar Geld involviert, bei dem das aber nicht im Zentrum steht. auch das sollte das Editorial angedeutet haben.
Insofern ist es auch ‘prima’ wenn das Projekt scheitert. Dann Hätte das Experiment einen von mehreren möglichen Ausgängen genommen und man könnte daraus Schlüsse ziehen. Dafür sind Experimente schließlich da.
Am 14. Januar 2008 um 12:35 Uhr
Ich verstehe die Aufregung nicht ganz. Bis jetzt steht da doch gar keine Werbung drin, oder nur diese ominöse Buchesprechung. Das ist also bisher nur 33% Werbung und 66% Eigenwerbung. Und: Es steht überall dick drauf, dass es Werbung ist. Was ja jetzt noch gar nicht so richtig stimmt, aber davon mal ganz abgesehen: Wem schadet es? Wem nützt es?
In der Vogue ist die Werbung Teil des Gesamtspaßes, weil die Fotos meistens sehr gut sind. Wenn die Werbetexte im DauerWerbeBlog sehr gut sind – vielleicht liest sie ja jemand. Und amüsiert sich dabei. Ob der- oder diejenige dann das Beworbene kauft oder auch nur haben will, ist eine andere Frage. Ich stehe jedenfalls nach wie vor nicht auf Burberry-Klamotten, trotz der flotten Fotos in der Vogue.
Am 14. Januar 2008 um 12:53 Uhr
@Julia: Ich glaube “Aufregung” ist an dieser Stelle übertrieben.
Aber du willst doch nicht ernsthaft ein stylisches Hochglanzmagazin wie die Vogue (da geht es natürlich nicht um Inhalte sondern um Markenwelten) mit einem Blog ohne eindeutiges visuelles Profil vergleichen?
Ich frage mich ja nur ob sowas funktioniert. Ich glaube eben nicht daran, weil der Leser von Anfang an weiß, dass die Informationen nicht authentisch – sprich gekauft – sind. Bei der Vogue mögen das manche zwar wissen, aber die Aufmachung täuscht sie eben darüber hinweg bzw. die Aufmachung, die qualitativ hochwertigen Bilder sind der Mehrwert, den ich bei diesem Experiment bisher nicht erkennen kann.
Also nochmal die Frage an die Betreiber: Was unterscheidet euch? Wo ist der Mehrwert? Warum sollte man die dort eingestellten Werbetexte lesen?
Am 14. Januar 2008 um 13:51 Uhr
Ich finde die Grundidee gut. Die Ausführung allerdings ist eher “geht so” (oder ich hab da was überlesen). Wenn ich so ein Blog starten würde, dann würde ich die Texte selber schreiben wollen. Also endlich mal so werben, wie ich es will. Und nicht die Kunden. Da aber auch die Kunden in dem Blog bei Licht betrachtet Kunden wären, würde ich es wahrscheinlich schnell wieder bleiben lassen.
Aber DAS wäre für mich ein spannendes Experiement: Mal zu schauen, was mit Texten passiert, die zwar unterhaltend sind (darauf würde ich mich dann schon festlegen wollen), aber gleichzeitig von Anfang an dazu stehen, dass sie Werbetexte sind. Und dass ich eben NICHT mit der trigami-oderwiedasheißt-Nummer rüberkommen “Du, das ist zwar ein bezahlter Text, aber ich mein das trotzdem von Herzen und so.” Sondern klipp und klar sagen: Für mich gab es Geld. Ich will einfach nur verkaufen. Und Du liest mich trotzdem (oder eben nicht, das wäre ja das Interessante).
Am 14. Januar 2008 um 14:35 Uhr
> Was unterscheidet euch? Wo ist der Mehrwert? Warum sollte man die dort eingestellten Werbetexte lesen?
Das, was ramses101 gerade ausgeführt hat, ist unser Ziel. Wir wollen eigene, spannende, interessante Texte (Audio-, Video-, etc-Beiträge) produzieren, bei denen a) klar ist, dass sie bezahlt sind und b) einen Unterhaltungswert für den Nutzer haben. Die Leser sollen die Werbung gerne lesen. Was wiederum gut für den Werbekunden ist.
Ob uns das gelingt, liegt an unserer eigenen Kreativität und der Bereitschaft der Werbenden, das auch so mitzumachen.
Am 14. Januar 2008 um 14:36 Uhr
@ramses: Erinnert mich an Themen, die wir letztens auch im Podcast diskutiert haben… Wären Werbeagenturen nicht geeignet, in diesem Content-Feld eines “Blog Branded Entertainment” Inhalte zu entwickeln, die es wert wären, gelesen zu werden?! Aber: Wenn es diese Inhalte dann gibt, warum sollte man sich als Markeninhaber nicht selbst auf seinem eigenen Webspace mit so einem Konzept verewigen?
Warum ist die Litfaßsäule, die im Web keiner kennt, ggf. attraktiver?
Am 14. Januar 2008 um 15:33 Uhr
@Jovelstefan: Ok, wenn die Reise da hin gehen soll, dann bin ich gespannt.
@Roland: Eigener Webspace schränkt thematisch ein. Außerdem wird da wieder so getan, als käme es aus dem Unternehmen. Mein Konzept wäre klipp und klar: Hier hockt ein Texter und verkauft. Heute Schuhcreme, morgen Tütensuppen und übermorgen eine neue Frauenzeitschrift. Stand-Up-Advertainment sozusagen. (Bingo ;-)
Und wenn das bei der Litfaßsäule funktioniert, wird sie auch bekannt.
Gut, machen wir uns nix vor: Das nützt in erster Linie dem Schreiber. Und vielleicht ganz am Rande auch der Marke. Aber lass es 100 Euro, eine Kiste Bier oder einen Mietwagen für einen Tag pro Eintrag kosten und nur eine redaktionelle Bemerkung irgendwo bringen oder für einen Tag die Klickraten erhöhen. Schon hat es sich (irgendwie jedenfalls) gelohnt.
Gefällt mir immer besser.
Am 14. Januar 2008 um 15:39 Uhr
Wie ist es denn?
War da nicht das nicht gekennzeichnete Interview mit einem Kunden?
blogbar.de/archiv/20...
Und eine Interessenskolision bei Telepolis?
blogbar.de/archiv/20...
Dass Gassner sich nicht als Schleichwerber empfindet, ist die eine Sache. Was er getan hat, die andere. Und dass es am Ende auf einen Dauerwerbeblogger rausläuft, nach Journalist, Agent, Korrekturleser, Literaturblogger und vielen anderen Projekten, ist auch nicht überraschend. Es ist der “richtige Weg”, keine Frage.
Am 14. Januar 2008 um 15:45 Uhr
Erinnert mich alles ein wenig daran:
jpeterman.com/Defaul...
aka en.wikipedia.org/wik...
Aber das hat wenigstens noch textlichen Anspruch ;-)
Auch sowas wäre konzeptionell einfallsreicher: 100wortereporter.de
Also Werbetecte in genau 100 Worte fassen.
Sprich mir fehlt hier die zündende kreative Grundidee. Bisher gehts nur um Spaß am bloggen und damit Geld verdienen. Nicht gerade neu das.
Am 14. Januar 2008 um 15:57 Uhr
Wenn bei den 100 Worten die Unterhaltung nicht auf der Strecke bleibt, warum nicht? Aber jeden Tag nur zu sagen, schau, ich habs schon wieder geschafft, mich an die 100 Worte zu halten, wäre mir zu dünn. Dass ein Texter sein Grund-Handwerk versteht, sollte man schon voraussetzen können. Aber macht das allein auf Dauer Spaß? Zumal bei Werbung? Wenn ich von vornherein sage: Hallo, ich bin Werbung, dann muss ich schon eine ganze Menge zu bieten haben, damit der Leser nicht sagt: WTF?
Und die Peterman-Nummer ist doch eigentlich das, was Roland meinte, oder nicht? Über den Katalog hinaus wird da jedenfalls nichts angeboten.
Am 14. Januar 2008 um 16:09 Uhr
“Wenn ich von vornherein sage: Hallo, ich bin Werbung, dann muss ich schon eine ganze Menge zu bieten haben, damit der Leser nicht sagt: WTF?”
Genau das meinte ich eigentlich damit! :-)
Am 14. Januar 2008 um 16:19 Uhr
Und genau das meinte ich mit “Stand-up-Advertainment”. Wenn es gut gemacht ist, super, wenn nicht, dann nicht. Wie immer eigentlich ;-)
Am 14. Januar 2008 um 16:38 Uhr
ach keine sorge, diese seite wird in null komma nix von google ausgeschlossen. und dann sollte es mit der seite schnell den bach runter gehen.
Am 14. Januar 2008 um 17:14 Uhr
Was genau heißt ‘von Google ausgeschlossen’? Man kann auch mit “PR Null” und allernotfalls ohne Google leben ;)
Ich find aktuell allein ja schon spannend, dass einige die Idee prima und andere (also hier ;) ) die Idee doof finden.
Dass aber gerade *hier* ‘alle’ Werbung als per se etwas Unerwünschtes, negatives, Nerviges, Sinnloses und Unauthentisches betrachten, das wundert mich schon ARG. ;)
Irgendwie.
Auch zu den anderen Sachen (z.B. ‘warum schreiben die icht selbstw as im Firmenblog’) gäbe es was zu sagen, aber… Na ja.
Am 14. Januar 2008 um 17:23 Uhr
@Oliver
Gehen wir mal davon aus, dass der Content in beiden Fällen wirklich schönes branded Entertainment wäre: Warum sollte dann eine Company diesen Content nicht gebranded zeigen, anstatt ihn auf Dauerwerbeblog zu parken? Ggf. kann euer Blog ergänzend ein Link-Hub sein, aber dafür muss die Seite richtig gut ranken, um einen Linkhub-Effekt zu erzielen.
Per se ist Werbung überhaupt nichts Unerwünschtes, schon gar nicht hier. Was allerdings zunehmend auffällt, ist die *verzeih mir den Ausdruck* hingeschluderte Art, so nach dem Motto: Was kostet schon eine neue Idee und Web-Site?!
Ein wenig mehr Konzeptarbeit hätte dem Ansatz gut getan. Just my 2 cents.
Am 14. Januar 2008 um 17:27 Uhr
Wir sind nicht gegen Werbung – wir sind gegen schlechte Werbung! ;-)
Am 14. Januar 2008 um 17:40 Uhr
@Rainer:
Der Hinweis auf den Kunden war bei den Interview (das in einem 100% von mabber.com gesponsorten Blog lief) in der Tat und nachlässgerweise unterblieben und wurde nachgeholt. Das war ein sowohl bedauerliches als auch peinliches Versehen, wie sie Dir natürlich nicht unterlaufen würden. [Mal erwähnst du ein A-Blog mit Disclosure über eine (honorierte?) Lesung, mal nicht. Das nur IIRC ;)] Dem Kunden hatte ich davor nicht mal ein Konzept geliefert sondern lediglich in einem Chat über ein paar Minuten einmalig eine grobe Idee, die er selbst ausgestaltet hat. Und er hatte das Literaturweltblog gesponsort. Mit Geld das großteils an andere ging.
Einen “Interessenskonflikt” hast Du bei der Next 07 in der Tat gesehen. Ich habe sämtliche Verbindungen zu den in Frage stehenden Kunden, soweit sie bestanden oder bestanden hatten, mit dem Redakteur (danach) durchgesprochen und er sah kein Problem. Dieses Jahr werde ich Interssenkonflikte meiden und (wahrscheinlichst) dennoch zur next08 fahren ;)
u.a. (nicht alle)
- SinnerSchrader war zu dem Zeitpunkt (ca. 5 Monate etwa und davor glaub ich über 3-4 Monate lang, aber ich mag mich irren) nicht mehr mein Kunde und es war aus konzeptionellen Gründen auch nicht absehbar, dass sie es mittelfristig wieder werden würden. (Sie sind jetzt wieder Kunde des DWB.)
- Shoppero wurde bei der Next07 gelauncht, das konnte man schlecht *nicht* erwähnen. (IIRC war es zudem der einzige Produkt-Launch da.)
Wenn Du da weiter Bedenken hast: Meine Telefonnummer steht in meinem Impressum. (Beim djv hast du beklagt, dass einer über dich schrieb ohne dich zu kontaktieren…. hmm….. Ach so, das war ja auch n Journalist, als Blogger… )
Generell:
Meine Kunden kaufen meine _Dienstleistung_ nicht meine Person. D.h. mein Bäcker kommt auch nicht vorbei und kehrt meinen Flur, weil ich (oder damit ich) bei ihm Brötchen kaufe. Und so halte ich das auch. Meine Kunden kriegen das, wofür sie bezahlen: Texte, Beratung, ne Präsi, ne Schulung etc. Sonst nix. Und meine Kunden bezahlen mich nicht dafür, dass sie in meinen ‘normalen’ Pressetexten vorkommen. Wenn Du das was anderes belegen kannst: Please.
Wenn ich über alle nix mehr blogge, von denen ich mal Geld gekriegt habe für was anderes, oh weh ;)
Again: Meine Kunden liegen offen. Jede/r kann (wie du es ja getan hast) nachsehen und überprüfen, was ich über wen schreibe. Und kann natürlich Mutmaßungen anstellen.
Kann ich das bei Dir auch? Nachsehen z.B. für welche Verlage Du arbeitest? Ich frag ja nur so. (Mein Disclosurelink ist nachdem du das angesprochen hattest auch an prominentere Stelle gewandert. Wahrscheinlich ist es dir immer noch zu verborgen.)
Am 14. Januar 2008 um 17:47 Uhr
@Patrick: na 100% Übereinstimmung erreicht. Danke ;)
Am 14. Januar 2008 um 17:50 Uhr
gäääähn. die diskussionen waren hier auch schon mal besser.
das einzige interessante ist wie roland sich in seinem agentur-denglisch aalt: “Content [...] branded Entertainment [...]Company [...]Content [...] gebranded [...]Link-Hub [...]ranken [...]Web-Site[...] Just my 2 cents.”
au man… :-)
Am 14. Januar 2008 um 17:51 Uhr
@Roland: Nun ja, es gibt IMO verschiedenste Herangehensweisen. Die auch jeweils ihre Meriten haben.
Zudem haben wir schon etwas mehr diskutiert im Hintergrund (und auch aber nicht nur glaub ich allein bei 3 Bacampsessions zu Blog/Podcastvermarktung).
Aber es gibt halt keine Präsi auf der steht: “Wir wollen PR 6 in 5 Wochen und 1000 Visits/Tag in 10.”
Ne Preisliste gibt es übrigens auch nicht. Oder ne Umsatzprojektion.
Am 14. Januar 2008 um 18:01 Uhr
@tim
Also gut. Auch wenn wir über das Internet-Geschäft reden, in welchem Deutsch selten die Sprachhoheit hat, extra für dich:
“[…] markengeprägte Unterhaltung […]Unternehmen […]Inhalt […] markengesteuert […]Link-Verteiler […]plazieren[…]Internet-Seite[…] Nur meine 2 Pfennige.” :-)
Bei mir ist es mit den Sprachen übrigens ganz schlimm: Zweisprachig aufgewachsen mit Französisch und Deutsch und dann noch im Sound-Branding -entschuldige- akustischen Markenführungsbereich einen Engländer als Arbeitsehefrau. Es ist scho a Kroiz.
Am 14. Januar 2008 um 18:02 Uhr
“Warum sollte dann eine Company diesen Content nicht gebranded zeigen”
Sie kann ihn sich ja auch eingerahmt übers Firmenklo hängen. Nachdem er im Werbeblog veröffentlicht wurde. Ich versteh den Einwand nicht. Was ein Auftraggeber mit dem von ihm bezahlten Text macht, ist doch (mit Einschränkungen) seine Sache.
“Wir sind nicht gegen Werbung – wir sind gegen schlechte Werbung! ;-)
Dann wartet doch erst mal ab. Da ist doch noch gar nix passiert.
Am 14. Januar 2008 um 18:18 Uhr
@ramses101:
Eben. Ich bin da ganz entspannt.
Der Satz bezog sich übrigens auch nicht auf das Projekt sondern auf die Anmerkung wir seien prinzipiell gegen Werbung.
Am 14. Januar 2008 um 20:55 Uhr
@roland:
sehr fein *lach* ich ertappe mich ja auch immer wieder dabei, wo man plötzlich überall anglizismen einsetzen kann…. in diesem sinne: Keep it up ;-)
Am 15. Januar 2008 um 00:39 Uhr
“Nur meine 2 Pfennige.”
Hm. Ich dachte Ihr haettet jetzt Euro und Cent da drueben? Mark und Pfennig gibt’s doch gar nicht mehr.
Am 15. Januar 2008 um 02:29 Uhr
links for 2008-01-15…
MarketingWelten 1-2-3.0 » Workshop- Technik: Vernetztes Denken
Die 6 ‘Denkhüte’ von DeBono
(tags: debono mindness tzhinking kreativität creativity)
Hahlo 2.1
Noch ein Twitterclon. Mehr Ajax?
(tags: twitterlike twitter presence c…
Am 15. Januar 2008 um 05:08 Uhr
Da wird man ja blöde hier (wenn man es liest) und dann kommen (meistens zumindest) bei Posts [von einigen wenigen (Namen werden nicht genannt)] immer wieder diese (meineserachtens völlig überflüssigen) Klammern zum (massenhaften) einsatz.
Nur meine 2 Cent. (Damit jetzt hier keine Diskussion über die Währungsreform losgetreten wird)
Aber zurück zum Thema (oder auch “back to topic” für die die gern mal etwas Sprache mischen).
Ich würde persönlich als Werbender keinen echten Anreiz finden, bei diesen Projekt teilzunehmen, weil für mich primär keine annähernd zuverlässigen Ergebnisse vorauszusehen sind.
Warum denn auch den Slogan oder “Spruch” um dabei zu bleiben, von dem Werbenden vorgeben lassen, warum nicht einfach sagen, stell uns deine Idee vor, gib uns infos, und wir stimmen ab welche Idee am besten zu kommunizieren ist.
Wenn der Werbende das Projekt XY schon abgeschlossen hat, warum soll er dann noch kostbare Zeit darin verschwenden, es dann noch bewerten zu lassen, wenn es eh schon fertig ist.
Diese Bewertung sollte doch vorher schon stattgefunden haben, ob nun intern oder extern. Alles andere macht meiner Meinung nach wenig Sinn, zumindest für den Werbenden.
Am 15. Januar 2008 um 10:07 Uhr
Wenn ich mir das lustlose Geklimpere über das Toshiba-Notebook angucke, weiß ich, wohin der Weg dieser Site führt. Direkt in den Orkus.
Das kann jedes mittelmäßige Gadget-Blog dreimal besser. (Abgesehen davon, dass es inzwischen m.E. auch richtig gute deutschsprachige Gadget-Blogs wie z.B. neuerdings.com gibt)
Am 15. Januar 2008 um 10:31 Uhr
ziel erreicht.
kontroverse ausgelöst.
selbst im gespräch.
sinner schrader im gespräch.
ergo: einen effekt hatte es. welcher ist dabei erstmal egal.
persönliche meinung:
langweilig. hab sofort weggeklickt. ich such mir doch nicht die inhalte?!
Am 15. Januar 2008 um 11:12 Uhr
@icke: Zur Klarstellung:
Das Projekt ist ein Privatprojekt von Stefan und mir. S2 wirbt zwar und gegebenenfalls wird das DWB auch S2-Kunden empfohlen, aber S2 hat per se mit dem Projekt nichts zu tun.
“Inhalte suchen” kannste da kaum, denn es gibt ja nur Werbung ;) (Ich erwähne en passant nochmal Youtube: auch Musikvideos waren an sich Werbespots, ne? ;) )
Wobei IMO “gute” Werbung eben Inhalt (Info oder Unterhaltung) IST.
Unbescheidenerweise fand ich die Retropitch-Idee nicht sooo schlecht. ;) (Wobei sie halb von dem verfahren abgeguckt ist, das Robgreen benutzt. Aber eben nur halb, die Rabattidee war meine ;) )
…aber die haste ja nicht gelesen ;)
Also 3000+ PI zum Launch war schon mal nicht übel, das meiste davon kam von hier und von Robert. Danke ;)
Am 15. Januar 2008 um 11:54 Uhr
“Also 3000+ PI zum Launch war schon mal nicht übel, das meiste davon kam von hier und von Robert. Danke ;)”
eben das meinte ich. kontroverse auslösen und irgendein erfolg stellt sich ein ;).
ich vertrete einfach die ansicht, daß ich meine zeit, die eh knapp ist ungerne verschwende (ja ja, aber hier postings verfassen…). daher war der besuch auf deinem blog schlicht und einfach uninteressant. unabhängig davon, was es denn sonst zu entdecken gab/gibt.
respekt für den schnellen “erfolg”.
Am 15. Januar 2008 um 12:36 Uhr
OFFTOPIC: Ist das Webdesign die Nachtausgabe des Agenturblogs?
Am 15. Januar 2008 um 12:42 Uhr
@Kontroverse: Ooooch, wir hätten auch ‘nur Lob’ genommen ;)
@Webdesign: das ist ein twittergesourctes Theme ;) Über die Hüpfer bei der Ladesequenz bin ich auch erst gespolpert.
Eine Idee war mal, ein Layout gegen Werbung zu tauschen ;)
anyone?