15:15 Uhr
Xing vergrätzt Premium-Kunden mit Werbung
Update: Mittlerweile hat Xing die Werbung auf Premium-Profilseiten komplett eingestellt!
Witzigerweise geht der Schuss aber in eine völlig andere Richtung als erwartet. Die Premium-Nutzer sind nicht verärgert, weil sie eventuell Werbung auf ihren Seiten sehen müssen (obwohl sie doch das vielgepriesen 5/95 Geschäftsmodell – siehe Audiofile – mittragen), sondern vielmehr, weil sie keine Kontrolle oder einfach nur keine Einsicht haben, wofür gerade auf den eigenen Profilseiten geworben wird. So entstehen mitunter wirklich ärgerliche Konstellationen, wie dieser uns zugesandte Screenshot deutlich zeigt:
Der Mitarbeiter der Deutschen Bank merkt eben noch nicht einmal (wenn er denn Premiummitglied ist), dass die Konkurrenz auf seinem Profil wirbt. Das mag zwar die Werbekunden hocherfreuen, doch wenn User deshalb abspringen, wird auf lange Sicht eher eine kleine Sturmfront aufziehen. Das sind eben die Grenzen und Tücken der kontextbezogenen Werbung, die bei persönlichen Pofildaten meiner Meinung nach sowieso absolut nichts zu suchen haben. Nicht nur die Schaltung der Konkurrenzanzeigen ist ein großes Problem. Überhaupt verzerren und verfälschen die Werbebanner das gesamte Profil des Xing-Benutzers. Es entsteht der Eindruck, als stehe die Person auch hinter diesem Banner oder habe etwas damit zu tun (was ja Dank der Kontextbezogenheit auch durchaus beabsichtigt ist). So kann man in diesem Xing-Forum bereits jetzt etliche verärgerte Stimmen zur Einführung der Werbebanner lesen. Hier einige Auszüge:
Diesmal war eine rosa Werbung mit einem fliegenden Teddybär, der auf einer Blume landet mit dem Werbespruch: “Alles über moderne Verhütung” von female affairs
Können Sie mal gucken, was es bei mir zu sehen gibt (an Werbung) – Wenn da irgendwas von z.B. “Weight-Watcher” stehen würde, wäre mir das schon irgendwie unangenehm… :-)
Hallo Frau W.,
nur zur Ihrer Info: Bei Ihnen auf dem Profil sitzt gerade ein Mann in Unterhosen mit einem Laptop auf dem Schoss….eine Werbung von Arcor.Es ist nicht so, dass ich was gegen Herren in Unterhosen hätte, auch wenn sie von Arcor kommen,
aber auf meinem oberseriösen Rechtsanwaltsdiddeldumms geht das gar nicht.Was wenn dort für Produkte bzw. Hersteller geworben wird, die nicht konform mit der eigenen Haltung sind? Beispiel, was für mich gar nicht geht: Werbung für Müller und deren Milchprodukte … oder ähnliche Firmen, die ich persönlich boykotiere … oder gar im Rechtsstreit mit denen stehe … na ich danke :oP
Ich möchte auch nicht, dass auf meinem Profil geworben wird. Am Ende noch für Bourbon – echt klasse ;-) (Anm. der Red. Betreiber eines hochwertigen Whiskey-Handels)
AUF meinem Profil wird Werbung erscheinen ? Wäre ja super, als Anwalt darf ich kaum werben, aber XING darf auf meinem Profil für andere Unternehmer werben ?
Auf meinem Profil Werbung z.B. für Billigflüge zu schalten ist weder mit meiner Haltung noch mit meinem Arbeitgeber zu vereinbaren – das wäre mehr als sarkastisch. Wir haben grade eine grosse Klimakampagne laufen – völlig absurd, dass ich mit meinem Profil für Flüge werben sollte. Viele, die mein Profil samt Werbung sehen, werden gar nicht wissen, dass ich nicht um Zustimmung gefragt wurde.
Wenn mein Profil für Werbung genutzt wird, was bekomme ich dafür ? Freie Mitgliedschaft ? dann OK
Dieses Kapital kann Xing durch einseitige Manöver verspielen. Denn die Love-Affair der Internet User mit Social Networks wird schnell enden, wenn die Belange der Nutzer nicht verstanden und respektiert werden.
Ich stelle mir gerade vor, dass einer meiner Kunden auf mein Profil klickt – und dort Werbung seines Wettbewerbers sieht. Oder auf der Profilseite eines Telekom-Mitarbeiters in leitender Position wird Werbung von Arcor eingeblendet… Im Sinne des Networkings ist Werbung auf den Profilseiten geradezu kontraproduktiv!
Das Problem ist, dass wir als Premium-Mitglieder keine Ahnung hatten. Nur Herr Hartmann als Nicht-Premium wusste es, dass Werbung erscheint und hat es uns dankenswerterweise erzählt. Sonst wüssten wir das alle immer noch nicht.
Und so weiter und so weiter. Die Einführung der Werbung mit Hilfe des neuen Vermarkters von Xing ging gelinde gesagt kommunikativ in die Hose. Die Premiummitglieder wurden null informiert und fühlen sich entsprechend “missbraucht”. Die kontextbezogene Werbung auf Profilseiten torpediert den eigentlichen Mehrwert der Plattform: Die Eigenwerbung der Mitglieder. Die eigene Werbefläche hat Konkurrenz bekommen, ein Zustand der tatsächlich immens am Image und der Wertigkeit dieses Social Networks kratzen wird. Und überhaupt mich interessiert wenn schon Werbung, die zu meinem Profil passt und nicht zum Profil der Person, die ich mir gerade ansehe. Das Jahr fängt also gar nicht gut an für Xing und man spürt deutlich eine größer werdende Distanz zu den eigenen Usern. Fatal!
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65 Kommentare
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Am 3. Januar 2008 um 15:31 Uhr
By the way: der Screenshot ist von mir :-)
XING-Mitglieder (und nur XING-Mitglieder) können hier namentlich für oder gegen Werbung auf den Profilseiten stimmen:
https://www.xing.com...
Da es sich um einen zweckentfremdeten Termin handelt, gilt:
Teilnahme (Ja) bedeutet: GEGEN Werbung im XING-Profil.
Eventuelle Teilnahme (Vielleicht) bedeutet: FÜR Werbung im XING-Profil.
Am 3. Januar 2008 um 16:59 Uhr
Gut gebrüllt, Peter!
Und schön, dass die Diskussion ihren Weg nach draußen gefunden hat. Knappe sechs Euro im Monat dafür, dass “ich” für etwas werbe, das ich nichtmals sehe, ist schon verfehlt. Bin mal gespannt, wie Herr H. sich öffentlich äußert, wie die Kommunikations”panne” gerechtfertigt wird – und ob’s so bleibt und’s jeder schluckt – oder ob XING ‘nen Rückzieher macht …
Am 3. Januar 2008 um 17:36 Uhr
Bin schon echt schockiert, denn wenn dann sollte auf den Premiumprofilen halt auch keine Werbung erscheinen, dafür bezahlt man ja…
Am 3. Januar 2008 um 18:47 Uhr
[...] für Billigflieger wird geworben. Arcor wirbt in Frauen-Profilen mit einem Kerl in Unterhosen, und ein Mitarbeiter der Deutschen Bank wirbt für Comdirect – herrlich, ich habe selten so gelacht, wie in der letzten Stunde, als ich diesen Thread [...]
Am 3. Januar 2008 um 19:18 Uhr
wenigstens hat der protest einen abschaltbutton bewirkt. nur nicht die art der kommunikation mit uns mitgliedern…
gute idee mit dem xingtermin pcl!
grüße, marymi :)
Am 3. Januar 2008 um 19:18 Uhr
03.01.2008, 18:30 Uhr, Lars Hinrichs schreibt:
https://www.xing.com...
Fein, das ging vergleichsweise fix.
Ich befürchte, dass jetzt wieder eine Disksussion Opt-in vs. Opt-out beginnt…
Am 3. Januar 2008 um 19:19 Uhr
XING Milks Paying Members Twice…
It appears that XING (formerly openBC), a German business-oriented social networking site has just started running ads on their site. Only, they’re going about it the wrong way (or perhaps are just being too greedy).
According to a discussion thr…
Am 3. Januar 2008 um 19:24 Uhr
Ich denke auch, dass man gerade dafür zahlt, keine Werbung sehen zu müssen. So etwas finde ich einfach nicht gut wie es mometan läuft und auf dem Screenshot zu sehen ist. Egal ob von der Konkurrenz oder nicht, Werbung nur wenn man nicht bezahlt hat.
Am 3. Januar 2008 um 19:30 Uhr
hej @all,
@Werbeblogger: schön, dass ihr darüber berichtet.
@PCL: schließe mich Miriam an, es war eine mutige und kluge Aktion. Termine bei XING umzunutzen kommt immer mehr in Mode, wie ich sehe ;)
Die Diskussion bzgl Opt-out und Opt-in ist bereits in den Antworten auf Lars Statement zu erkennen und wird, denke ich, wie erwartet fortgeführt.
Anmerkung: Ich gebe hier meine persönliche Meinung wieder und diese steht nicht unbedingt in einem Zusammenhang mit meinem Amt bei Xing.
Viele Grüße,
Oliver
Am 3. Januar 2008 um 22:58 Uhr
[...] besten, Ihr lest das selbst beim Werbeblogger nach, worum es geht. Lars, ich glaube, Ihr braucht noch etwas Feintuning, verzeih, die Kritiken sind [...]
Am 4. Januar 2008 um 08:32 Uhr
Das Opt-Out ist ja ganz nett, aber das Grundproblem bleibt. Die meisten Mitglieder sind eben keine Premium-Zahler und dort erscheint weiterhin unangemssene Werbung in den Profilen. Wer das nicht will, muss Premium-Mitglied werden oder XING verlassen. Die Gefahr ist, dass XING Mitglieder verliert. Und die sind das Kapital. Nicht die Premium-Leute.
Am 4. Januar 2008 um 09:51 Uhr
[...] und Werbung passt nicht immer zusammen, wie der Werbeblogger richig erkannt hat, insbesondere nicht, wenn das User Targeting, wie bei xing, (noch) nicht [...]
Am 4. Januar 2008 um 10:13 Uhr
[...] derartigen Fall hat Werbeblogger dokumentiert - und kommentiert: “Die Einführung der Werbung mit Hilfe des neuen Vermarkters von Xing [...]
Am 4. Januar 2008 um 10:21 Uhr
[...] hat der Werbeblogger auf sehr unterhaltsame Weise gezeigt, wie man garantiert innerhalb kürzester Zeit seine [...]
Am 4. Januar 2008 um 12:03 Uhr
Irgendwie verständlich, dass man auch bei Xing (so wie überall in der Internetwelt)Geld verdienen möchte. Und die Nutzer von Social Media Websites wollen alle Dienste möchlichst kostenlos und werbefrei… und werden ganz einfach zum nächsten Anbieter (Facebook?) weiterziehen. Wer am längsten werbefrei bleibt und zum Schluss als Einziger übrigbleibt, dem winkt das grosse Geld. Natürlich mit Userbezogener Werbung ;-)
Am 4. Januar 2008 um 12:17 Uhr
@Herbert:
Natürlich zählt das Geld verdienen dazu und den meisten Mitgliedern bei Xing ist diese Denkrichtung auch nicht fremd, zumal sich Xing durchaus erfolgreich in diesem Business-Segment positioniert hat. Nur sollte Xing in Zukunft wirklich darauf verzichten, nachgeschobene Opt-Out Modelle anzubieten, NACHDEM die Kritik sich derart artikulierte, ohne zuvor eine brauchbare Mitgliederinformation zu betreiben. Generell sollte jede Maßnahme im Werbeumfeld sowieso als Opt-In Möglichkeit für Premium-Mitglieder eingeführt werden und nicht schleichend und ungefragt zwischen Feiertagen.
Am 4. Januar 2008 um 13:02 Uhr
Weiß man denn, wie das Modell genau funktioniert?
Die Werbung kann ja auf den Inhaber eines Profils gemünzt sein, oder aber auf die Besucher, die sich verschiedene Profile ansehen.
Wie auch immer es gedacht ist – Xing hat es auf herrliche Art geschafft, sich zwischen alle Stühle zu setzen… ;-)
Am 4. Januar 2008 um 13:20 Uhr
@ Roland: danke für deine Stellungnahme. In der Tat scheint es bei Xing ein eklatantes “Kommunikationsproblem” zu geben. Schaun’mer mal, ob aus dem Debakel irgendwelche Lehren für die Zukunft gezogen werden. Sonst ist das hier wohl der Anfang vom Ende …
Am 4. Januar 2008 um 13:31 Uhr
[...] in die Kassen gespült. Die Ankündigung blieb damals praktisch unbeachtet, jetzt ist die Aufregung bei Xing-Nutzern [...]
Am 4. Januar 2008 um 13:31 Uhr
[...] allerdings manche Mitglieder, worin für sie der Mehrwert liegen soll, wenn im eigenen Profil Werbung der Konkurrenz geschaltet wird. So bekam ein Deutsche Bank Mitarbeiter Werbung der Konkurrenz (comdirekt) im [...]
Am 4. Januar 2008 um 13:38 Uhr
“Der Mitarbeiter der Deutschen Bank merkt eben noch nicht einmal (wenn er denn Premiummitglied ist), dass die Konkurrenz auf seinem Profil wirbt.”
WEN JUCKT DAS WIRKLICH? ICH WECHSEL DOCH DESWEGEN NICHT DIE BANK…
Am 4. Januar 2008 um 13:39 Uhr
@Matthias: Wie es funktioniert, steht hier auf der Seite des XING-Exklusiv-Vermarkters Adconion: adconion.com/de_de/s...
Also, Du kannst die Anzeigen auch nach Geschlecht, Alter, Land/Region und Job-Level buchen. Eingeblendet wir dann auf Mitglieder-Profilseite, persönlicher Startseite, Posteingang, Adressbuch.
Gesundes Neues noch!
Am 4. Januar 2008 um 13:49 Uhr
Ich verstehe die Aufregung nicht ganz: was habt ihr denn erwartet? Dass Hinrichs tausende von Profilneurotikern brach liegen lässt?
Am 4. Januar 2008 um 14:17 Uhr
Viele User wären sicher gerne bereit XING ihr “relevant set of favorite brands” mitzuteilen, wenn damit dann ihr XING Profil noch schöner (oder profilneurotischer) wird… darüber sollte man auch mal nachdenken. In der Zielgruppe der geklonten Businesskrieger gibt es zudem sicher eine hohe Übereinstimmung der Marken ;)
Am 4. Januar 2008 um 14:24 Uhr
@Karl-Heinz: Das funktioniert ja super hier! Danke! Eben habe ich mir die Seite von Adconion angesehen. “Personalisierung” ist ein großes Wort für 4 Targeting-Varianten.
Das zeigt, dass wir damit erst ganz am Anfang stehen und Networks wie Xing über ihre User im Grunde so gut wie nichts wissen!
Am 4. Januar 2008 um 15:04 Uhr
Xing beginnt das Neue Jahr mit einem kräftigen Kurssturz…
Die grosse Internet-Business-Plattform Xing muss gleich in den ersten Tagen des neuen Jahres einen kräftigen Kurssturz hinnehmen. Bis zu 10% fiel die Aktie an den diversen Märkten. Und das Warum ist relativ bemerkenswert…….
……
Am 4. Januar 2008 um 16:04 Uhr
[...] Werbeblogger [...]
Am 4. Januar 2008 um 16:32 Uhr
[...] mehr auf ihren Profilen erscheint). Wer an der ausführlichen Story interessiert ist, kann sie hier oder hier [...]
Am 4. Januar 2008 um 16:40 Uhr
Ich bin eigentlich nur Premiummitglied da ich keine Werbung sehen möchte. Die anderen Features sind mir eigentlich egal… Daher würde ich bei zu vielen Werbeeinblendungen schnell die Mitgliedschaft kündigen.
Am 4. Januar 2008 um 16:46 Uhr
[...] intensive und kontroverse Diskussionen dazu hier, hier, hier, hier, hier, hier und Lars Hinrichs, CEO von Xing Stellungnahme [...]
Am 4. Januar 2008 um 16:55 Uhr
[...] (ich sag nur beacon) das nicht hinbekommen, ok, aber bei Xing bezahle ich was dafür, dass ich dann Unterhosenwerbung direkt auf der Profilseite habe? Kann das denn wahr [...]
Am 4. Januar 2008 um 17:18 Uhr
ich verstehe die aufregung mal wieder nicht wirklich.
- premium kunden können die werbung doch meines wissens abschalten.
- wen interessiert heute noch ernsthaft bannerwerbung?
- mein adblocker filtert’s eh schon raus.
- kostenlos war halt gestern. alles und jeder hat seinen preis.
Am 4. Januar 2008 um 17:23 Uhr
[...] Xing strahlt auf den Profilseiten seiner Mitglieder seit kurzem Werbung aus. Äußerst unangenehm, wenn dann Werbung von der Konkurrenz auf der eigenen Profilseite erscheint. Das “Selbst und Ständig”-Blog kritistiert vor allem, wie schlecht bei der Einführung [...]
Am 4. Januar 2008 um 17:33 Uhr
[...] dann müssen es wohl einige Kunden in die Hand nehmen. Mal wieder. So sieht nun also die im vegrabenen Forum angekündigte (wieder kontroversen) Opt-Out-Funktion [...]
Am 4. Januar 2008 um 17:35 Uhr
[...] geht ja wohl gerade durch die blogosphäre: xing schaltet jetzt werbung. abgesehen davon, dass das von xing seiten kommunikativ wohl in die hose ging und die platzierung [...]
Am 4. Januar 2008 um 18:13 Uhr
[...] gibt es bei Xing die witzige Möglichkeit, dass auf dem Profil eines Deutschen Bank Mitarbeiters ein Banner der comdirect Bank [...]
Am 4. Januar 2008 um 18:39 Uhr
[...] dazu bei Werbeblogger. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, [...]
Am 4. Januar 2008 um 20:17 Uhr
Ich verstehe die Aufregung nicht. Jedes Portal muss sich finanzieren, auch in der Tageszeitung stehen neben Jobsuchanzeigen oder Artikel Werbeanzeigen. Wer bei google sucht bekommt (ungefragt) Werbung, wer Blogs liest “ungefragt” Bannerwerbung.
Google verdient (ungefragt) mit der privaten oder nicht-privaten Homepage bei deren Anzeige auf der Suchseite. Ohne das dies dem Homepagebetreiber mitgeteilt wird. Ohne das bei der Suche nach “Airports” nur der Berliner angezeigt würde.
Das Branchenbuch/Telefonbuch verdient durch (Konkurrenz)anzeigen auf der Seite wo Privat- oder Geschäftsmann gelistet ist, ohne den jeweiligen Anschlussinhaber zu fragen.
Auch der jahrelange Genießer von Coca-Cola bekommt Pepsi-Werbung, auch der Nichtraucher Nicotinell-Werbung. Ungefragt. Ohne Geld dafür zu bekommen.
Der Kommentator eines FAZ-Artikels bekommt weder online, noch offline Geld für die Einnahmen die die FAZ erzielt.
Am 4. Januar 2008 um 22:36 Uhr
[...] Jahresbeginn Werbung in der Profilansicht einzublenden – auch in den Profilen zahlender Kunden, und auch Werbung für deren Konkurrenz. Und Facebook hat kurzerhand den US-A-Blogger Robert Scoble herausgeworfen, weil dieser sich [...]
Am 5. Januar 2008 um 02:47 Uhr
Bei WhatsYourPlace.de fahren wir ein anderes Finanzierungsmodell für die Premium-Community-Mitgliedschaft: Einmalige Transaktionsgebühr. Spätere Überraschungen mit Änderung der AGB etc. sind so nicht nötig. Und es gibt auch keinerlei laufende “Abokosten”, die man als User ja häufig zu spät kündigt.
Am 5. Januar 2008 um 09:03 Uhr
[...] man mich einfach fragen sollen, ob ich das überhaupt möchte? Jetzt, wo das Geschrei groß ist, wie Werbeblogger Patrick Breitenbach berichtet, kommt der Rückzieher. Premiummitglieder können unter <Einstellungen> <Meine [...]
Am 5. Januar 2008 um 10:57 Uhr
[...] Wo anfangen, am besten auf rivva. Eigentlich haben schon alle was dazu geschrieben, Robert, Patrick, Nico, Netzeitung und wirklich hundert andere. (Ich linke natürlich nur deshalb so ausführlich, [...]
Am 5. Januar 2008 um 12:25 Uhr
Zu verstehen ist die Aktion allemal. Bei sinkender Zahl von Premiumkunden muß irgendwie Geld reinkommen. Und wenn, wie das hier irgendwo gesagt wurde, ie normalen Nicht-Premiums das Kapital der Gesellschaft sind, dann frage ich mihc, warum die dann jetzt nicht nur so gut wie keine Funktionen in Anspruch nehmen können – selbst die Ergebnisse einfachster Suchen sind unbrauchbar gemacht – und zudem noch Werbung zu sehen bekommen. Entweder oder. Es scheint aber auch hier – neben der Frage der Vorgehensweise – eher die Raffgiermentalität durchzuschlagen.
Am 5. Januar 2008 um 13:27 Uhr
Vielen “Normal-Kunden” geht es ja um das “gefunden werden”. Trotzdem bleibt es unseriös, wenn Xing nun in diesen Profilen sehr auffallend Werbung schaltet. Werbung von Konkurrenzunternehmen, Werbung von fragwürdigen Dienstleistern, usw. Sowas mag bei Studivz noch hinnhembar, aber für eine business-Plattform ist das nicht akzeptabel. Immerhin verirren sich ja auch nicht-Xing-Mitglieder über Suchmaschinen auf die Profile (wenn sie freigeschaltet sind). Diese User werden nicht so einfach zwischen Werbung und Profil unterscheiden.
Am 5. Januar 2008 um 15:09 Uhr
[...] Werbeblogger [...]
Am 5. Januar 2008 um 18:16 Uhr
[...] Xing arbeitet weiter an einem schlechten Ruf [...]
Am 5. Januar 2008 um 23:27 Uhr
Opt out…
Ich habe ein Profil bei Xing und finde das eigentlich ganz praktisch, zur Adress- und Kontaktpflege. Ich zahle sogar dafür und bin damit ein “Premium”-Nutzer. Da fühlt man sich doch gleich geschmeichelt.
Aber seit Kurzem blendet …
Am 6. Januar 2008 um 02:42 Uhr
[...] im Kopf- als auch Fußbereich des Displays diese nervigen Werbeeinblendungen ertragen muss (s.o.). Nervige Werbeeinblendungen heizen ja gerade dieser Tage die Blogosphäre ziemlich an und schlagen mancherorts hohe Wellen [...]
Am 7. Januar 2008 um 01:24 Uhr
[...] musste z. T. heftige Kritik wegen der Werbung auf Profil-Seiten seiner Premium-User einstecken. Kurz darauf reagierte man auch, [...]
Am 7. Januar 2008 um 12:22 Uhr
[...] Anzeigen zu sehen, doch vielen Premium-Mitgliedern gefiel es nicht, dass auf ihren Profil-Seiten im schlimmsten Fall Anzeigen eines direkten Konkurrenten blinkten. Anderen Nutzern gefiel die Art und Weise der [...]
Am 7. Januar 2008 um 22:17 Uhr
LOL, die Werbung auf der Seite des Bankmitarbeiters hat schon was, immerhin ist sie kontextsensitiv.
Am 8. Januar 2008 um 12:34 Uhr
Die Hamburger XING AG bedauert das bzw. die Fehlscheinschätzung der Situation und entschuldigt sich dafür bei Ihren Premium-Mitgliedern. Dass man innovative Entwicklungen des Kontakteportals für alle Mitglieder durch neue Erlösquellen vorantreibt, wollen nicht alle Mitglieder. Zumindest nicht die zahlenden.
Insgesamt eine gute Werbekampagne, in der nun auf die baldige Aufwertung der Basis- und Premium-Mitgliedschaften verwiesen wird sowie auf Neue Features und Services, die geplant sind.
Am 9. Januar 2008 um 07:12 Uhr
[...] und es besteht auch keine Möglichkeit welche Werbung auf den Seiten geschaltet wird. In diesem Eintrag ist eine Auflistung aus dem Forum bei XING in denen Benutzer beschreiben welche Werbung sich gerade [...]
Am 9. Januar 2008 um 07:14 Uhr
Ok, XING hat den Fehler eingesehen und die Möglichkeit geschaffen das man diese Werbeeinblendungen für sein Profil deaktivieren kann.
Warum ist diese Option nicht standardmässig deaktiviert ?
Am 9. Januar 2008 um 15:06 Uhr
Komisch, ich hab das Ganze Dank Firefox und Adblock Plus nicht mal bemerkt…
Maik
Am 1. Februar 2008 um 09:01 Uhr
[...] schließlich zum Geld. Mit der Werbung klappt das nicht so recht, siehe auch Xing. Aber muss es das? Wo steht denn geschrieben, dass Social Networks nur mit Werbung zu finanzieren [...]
Am 19. März 2008 um 13:52 Uhr
[...] werbeblogger.de/2008... [...]
Am 26. April 2008 um 02:27 Uhr
[...] Werbung vor die Nase setzt, haben die Diskussionen bei Facebook, StudiVZ und auch Xing hinlänglich gezeigt. Und selbst wenn Werbung in Social Networks nicht gleich offensiv [...]
Am 19. September 2008 um 18:31 Uhr
Bin auch Premiummitglied bei Xing. Grundsätzlich ja ganz ok. Was mich stört ist das ich für Grundfunktionen bezahlen muss! Wenn kein Premiummitglied bin wird mein Profil für Werbung missbraucht. Ich denke es ist mein Privateigentum auf dem Werbung nichts zu suchen hat. Deshalb habe ich mit freunden jetzt einen Alternative programmiert. Sie ist aber erst online gegangen und ist auch noch in der Beta. Bietet alles was Xing auch hat nur kostenlos und zusätzlich kann man seine Firma in einer Firmendatenbank eintragen. Aber keine Werbung auf den Profilen. Ihr findet das Angebot unter your-mesh.de Zu einem späteren Zeitpunkt soll es noch Premiumangbote geben mit zusätzlichen Funktionen Kalender oder eine Projektplanung.
Am 29. November 2008 um 09:37 Uhr
XING ist gefährlich ! Mobbing ist an der Tagesordnung. Das unendliche Meer an Freiberuflern bekämpft sich dort aufs heftigste. Da werden einfach Gerüchte eingestellt und flugs landet man damit unkontrollierbar im Google Netzwerk.
Am 29. November 2008 um 10:39 Uhr
@Roger: Könntest du deine Erfahrungen näher beschreiben? Google Netzwerk? Was meinst du genau?
Am 29. November 2008 um 10:57 Uhr
Obwohl es möglich ist, sich bei XING von Google auszuschließen, tun dies die meisten Xing Anwender nicht. Sie können über Jeden alles locker behaupten – egal ob persönliche Diffamierungen oder ganz konkrete Falschaussagen. Es bleibt in den Foren stehen. Wenn Sie nicht verflucht aufpassen, können die diversen blogs dort enormen Schaden anrichten. Auch wenn es nur innerhalb des XING Netzwerks bleibt, ist dies schon schlimm genug.
Wenn ein negativer blog aber seinen Weg zu Google findet, können Sie locker damit Falschmeldungen verbreiten, und haben NULL Chance, diese aus Google j e m a l s wieder herauszubekommen. Es befinden sich bei XING hunderttausende von Freiberuflern mit diversen Dienstleistungen, seriösen und obskuren – und dort wird manchmal ein Ton angeschlagen, den man sich nur in der Sicherheit des Webs traut. Verschanzt hinter seinem Profil. Ob es nun ein echtes Profil ist, oder eines der tausenden von Fakes, die dort herumschwirren. Ich kann nur warnen !
Am 29. November 2008 um 10:58 Uhr
endeckt heute morgen eine kleine Schlacht um die angebl. Gefahr auf #XING beim @werbeblogger tinyurl.com/5aorqb Wie seht ihr das?
Am 1. Dezember 2008 um 11:57 Uhr
Zitat Roger: “Sie können über Jeden alles locker behaupten – egal ob persönliche Diffamierungen oder ganz konkrete Falschaussagen.”
@Roger: Hier sind §186 StGB (Üble Nachrede) bzw. §187 StGB (Verleumdung) erfüllt, sollte Xing derartige Forenbeiträge/Blogs usw. nicht umgehend nach Information löschen, haftet Xing sogar als (Mit)Störer. Ich kann mir nicht vorstellen, das die Plattform ein derartiges PR-Risiko eingehen kann und wird – daher meine frage:
Sie scheinen bereits weitgehende Erfahrungen mit Verleumdung / übler Nachrede auf Xing zu haben. Haben Sie Xing kontaktiert und um Löschung der entspr. Beiträge gebeten? Haben Sie den Rechtsweg beschritten und auch ausgeschöpft? Wenn dies nichts genützt hat – wie wurde die Ablehnung der Löschung durch Xing begründet?
Zitat Roger: “Ob es nun ein echtes Profil ist, oder eines der tausenden von Fakes, die dort herumschwirren.”
@Roger: Bitte geben Sie eine Quelle zur Nennung der Anzahl der Fake-Profile auf Xing an. Sollten Sie dies nicht können, bewegen Sie Sich selbst – siehe oben – auf juristisch dünnem Eis…
Vielleicht hilft bewegt Sie das alte Sprichwort “Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen” dazu, Ihre eigenen Aussagen bezüglich Diffamierungen und Falschaussagen nochmal zu überdenken.
Gruß Maik
Am 29. März 2009 um 17:34 Uhr
Also ich sage nur solange es keine Sexwerbung ist und keine rechtsradikalen Werbeblocks sind bin ich da ziemlich neutral gegenüber XING.
Ausserdem steht es jedem frei wo er sein Profil einträgt und gegebenfalls muss er es halt löschen.
Gruss Hans.