11:56 Uhr
Belgische Mönche machen bestes Bier-Branding
Belgischen Trappistenmönche haben den Dreh raus. Ihr Bier ist noch begehrter als das entriegelte iPhone, ja und ein Telefon haben die sowieso, das nennt sich dann auch kurioserweise BeerPhone. Doch lest (via Church of the customer) und seht selbst:
Was ist also das große Brandinggeheimnis?
1. Gutes und unverwechselbares Produkt
Das Mönchsbier hat gute 10 Umdrehungen, wird handgebraut und scheint ein geschmacklich sehr gutes Bier zu sein. Nein nicht sehr gut, es ist “das beste Bier der Welt”.
2. Keine Werbung – nur Mundpropaganda und PR
Für das Bier wird nicht geworben. Reine Mundpropaganda. Noch nicht einmal ein Etikett besitzen die Bierflaschen. Die Mundpropaganda hat dank Pressebreichten und digitaler Vernetzung rasant zugenommen. Die Mönche indes finden das nicht so toll.
3. Limitation
Dadurch dass die Mönche ihren Kunden strengste Limitation vorgeben ist nicht nur der Preis einer Flasche (in Bars und Pubs) immens hoch, es steigert auch eindeutig die Begehrlichkeit bei den Biertrinkern. Viele Kunden fahren einmal im Monat (maximale Kauferlaubnis) extra vor die Tore des Klosters um sich maximal zwei Kästen des Getränkes kaufen zu können. Es entstand ein grauer Markt im Internet und mittlerweile mussten die Mönche ein sogenanntes “BeerPhone” einrichten, eine Hotline, um die Kunden vor den Toren besser abfangen zu können, denn schließlich gibt es nicht unbegrenzten Bierverkauf.
4. Der Gottestouch
Das “Unternehmen” steht quasi unter Gottesgnadentum. Ein höheres Vertrauen kann eine Brauerei niemals erreichen.
6 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 5. Dezember 2007 um 12:58 Uhr
Klasse Beitrag. Und auch eine klare, kurz gefasste Analyse. Weiter so! I
Beim ersten Punkt muss ich aber widersprechen. Im Blindtest mit anderen, dunklen Bieren würde “das beste Bier der Welt” nämlich seinen unverwechselbaren Charakter schnell verlieren.
Am 5. Dezember 2007 um 13:52 Uhr
loewenthor.de/ wenn einer mal in der Nähe Karlsruhe unterwegs ist…da gibts leckeres belgisches Bier :-)
Am 5. Dezember 2007 um 14:47 Uhr
@schreibmaschine: Sag das nicht. Es gibt im englischen Marlow in Buckinghamshire (glaub ich ist das) die kleine aber großartige Rebellion Brewery: rebellionbeer.co.uk/...
Ich kenn jetzt nicht all deren Biere, aber die beiden, die ich kenne, stechen in jedem Test gegen andere Ales gleicher Machart so heraus wie ein Barolo aus einem Haufen Chiantis. Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass da was dran ist, an dieser Belgier-Nummer.
Andererseit sind Deine Bedenken auch nicht von der Hand zu weisen, denn ich wäre immer vorsichtig bei künstlicher Verknappung und gleichzeitigem Export. Klar, dass sowas extremes Hype-Potenzial hat, vor allem, wenn auch noch bisserl Geschichte mit dranhängt, was die ganze Sache vom Geruch der Trendsetterei befreit.
Am 9. Dezember 2007 um 13:01 Uhr
[...] Mönche machen bestes Bier-Branding. Warum steht im >> werbeblogger/05.12.2007. Das limitierte Produkt steht unter Gottes [...]
Am 16. Dezember 2007 um 10:37 Uhr
[...] Anselm auch. Der Tradition folgend machen jetzt belgische Mönche ungewollt weiter. Es berichtet der >> werbeblogger/05.12.2007 über gutes Marketing und gutes [...]
Am 30. Dezember 2007 um 11:56 Uhr
[...] hat die Quote … Unternehmen … zukünftig Bewegung … Belgische Mönche … machen Werbung für Bier … Cupcakes … take it… Financial Times … hat Stress … BMW .. wenn was [...]