03.12.07
12:54 Uhr

Werbeblogger Battle: Burger King vs. McDonald’s

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Der Kampf der Burgerbuden. Beide werben derzeit mit einer Incentive-Kampagne um die Gunst der Fastfood-Kunden. Wir wollen wissen, welches Belohnungssystem besser greift, welches schöner und kreativer umgesetzt ist und wo ihr letztendlich lieber euren Burger verputzen würdet (keine Geschmacksbattle bitte, es geht rein um die Kommunikation)

In der linken Ecke: McDonald’s – der fettige Traditionalist
Morgen vor genau vor 36 Jahren eröffnete in München die erste deutsche Filliale des großen M. Seit diesem Zeitpunkt musste die Marke immer wieder gegen heftige Kritik ankämpfen. Ob Umweltverschmutzung, Verfettung oder unsägliche Arbeitsbedingungen, der Konzern muss täglich extreme Imagearbeit leisten. Zuletzt sprang McDonald’s auf die grüne Gesundheitswelle auf und positioniert sich zunehmend entweder als Café oder als knackige Salatbude. Kritiker zweifeln an dieser Sprunghaftigkeit. Ihr derzeitiges Incentive-Programm „Monopoly“, in Kooperation mit vielen weiteren Marken, läuft nun schon sehr viele Jahre ziemlich erfolgreich. Das Reizvolle ist der Sofortbelohnungsmechanismus (Sofortgewinn) gekoppelt mit einem unstillbaren Sammeltrieb. Dadurch dürften Besucher wesentlich öfters die Filiale frequentieren als zu anderen Aktionszeiten.

In der rechten Ecke: Burger King – Der dreifache Fleischkönig
Die erste deutsche Filliale ist genauso alt wie ich: 1976er Baujahr. Burger King hatte es nicht gerade einfach in Deutschland Fuß zu fassen, das Filialnetz wurde wesentlich langsamer ausgebaut als das des Konkurrenten mit dem großen M. Die feste Verankerung der McDonald’s Marke in den deutschen Köpfen und Mägen machte es dem Fleischkönig mit seinen Doppel- und Dreifachwhoppern sicherlich nicht gerade einfach. Als USP verfolgte man lange Zeit den Grillgeschmack der Burger. Im Gegensatz zur Konkurrenz hält man sich ziemlich straff an das eigene Sortiment, was vorwiegend aus saftigem Fleisch besteht. Seit Samstag hat Burger King Deutschland zum 50-jährigen Jubiläum des Whoppers die Coupon-Aktion mit dem Whopper-Dollar gestartet. Der Dollar entspricht einem Gegenwert von einem Euro und ist auf jeweils ein Menü bzw. Bestellung begrenzt. Statt auf Nervenkitzel setzt man hier lieber auf blanken Mammon und die bekannten Rabattmechanismen. Allerdings wurden die Gutscheine diesmal etwas ausgefallener und witziger gestaltet. Doch wird das reichen?

Welche Incentive-Kampagne kann sich am Ende durchsetzen? Wer zieht mehr Besucher? Was meint ihr?

Welche Burgerbude hat die derzeit beste Incentive-Kampagne?
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26 Kommentare

  1. Philipp Herold

    Obwohl ich „Das Gasthaus zur goldenen Möwe“ (hab ich letzens gehört und fand es einfach zu geil) ganz klar bevorzuge, finde ich dessen „Monopoly“ langsam etwas abgegriffen. Deshalb meine Stimme für Burger King.

    mfg phil

  2. Bastian

    Bei uns verteilt Burger King ständig diese DIN A4 Zettel mit den 24 (?) Rabatt-Coupons, und da kann man wesentlich mehr als 1-Euro sparen. Deshalb finde ich diese 1-Euro Aktion doch eher mau. Das Mc-Donalds Konzept weckt da schon eher den Sammeltrieb und vielleicht sogar ein kleines Glücksgefühl.

    Aber weder die eine noch die andere Aktion wären für mich ausschlaggebend. Wenn ich überhaupt mal hingehe, entscheidet mein Bauch sich meistens für Burger King. Und natürlich: 5 Minuten nach dem Essen bereue ich’s, mir sowas überhaupt angetan zu haben ;-)

  3. Vagabund

    Ganz klar McDonald’s. Allein wegen der medialen Präsenz. Von der Burger King-Aktion habe ich überhaupt nichts mit bekommen.

  4. Martin

    Ganz klar McDonalds. Ich geh zwar nicht oft hin und mach das Gesammel nicht mit (ich kann mir als Sportler nicht mehr als 1x McDoof/Monat leisten), aber wenn ich mir anschaue wie begeistert meine Freunde die Aufkleber abziehen und auch noch sammeln, merkt man, dass das Konzept funktioniert. Und so eine Apfeltasche als Sofortgewinn ist auch nicht schlecht.

  5. GIZA

    Meine Stimme geht an McD. Das liegt aber auch an der miesen Aktion von BK. Ich mein. Hallo?! 50 Jahre Wopper und dafür nur einen läppigen Euro?! Finde ich irgendwie geizig. Wenn man wirklich so stolz auf den Burger wäre, hätte man das auch größer aufziehen können.
    Allerdings gefällt mir das Layout der Coupons ausgesprochen gut.

  6. ramses101

    McDo. Die Monopoly-Nummer ist nicht neu, das stimmt, aber der XY-Dollar? Das ist eine stinknormale Rabattmarke. Mal ganz abgesehen davon, dass der Spruch „Cash für alle – 1 Euro sparen“ ja wohl an Sinnlosigkeit nicht zu unterbieten ist. Oder bekomme ich für so einen Dollar nen Euro aus der Kasse?

  7. somiht

    das mc-monopoly ist ein klassiker. ein richtig guter noch dazu. ich hab vor einiger zeit noch direkt neben nem mc gearbeitet – praktisch die ganze agentur hat gesammelt und getauscht.
    allerdings aufgrund der mauen aktion von bk ein technisches k.o.

  8. Kuba

    meine stimme geht am bk, da ich die idee mit dem doller lustig finde. die monopoly nr von mcdoof ist ziemlich abgekaut. keine neuen ideen im mcdoof land.

  9. M.

    Also ich esse viel lieber bei Burger King (teuerer, aber die Burger sind viel besser), trozdem würde ich während der „Monopoly-Zeit“ zu McDonald’s gehen. Man gewinnt realtiv heufig mal ne Apfeltasche oder nen Burger und dafür lohnts sich schon wenn man sowieso Burger essen will… Und ein wenig Preiswerter ist es eh.

  10. Bastian

    Mc Donalds ist preiswerter? das hab ich noch nie so wahrgenommen! Ich hab das Gefühl, die machen kleinere Portionen und man wird weniger satt davon, muss also mehr kaufen als bei Bk – dann dürfte das wieder aufs selbe draus hinaus laufen.
    Aber wie das Leben so spielt: heute, nachdem der Eintrag hier erschienen ist, lag doch tatsächlich so ein BK Laden auf meiner Heimfahrt…ich hab den Eindruck das Zeug wird vor allem immer süßer. Ich mein, ich hab kein Kaffee und Kuchen bestellt sondern nen herzhaften Whopper (Bacon XXl oder so). Der war geschmacklich ne gute 4- aus oben genanntem Grund !
    Aber man ist halt nicht mehr der Jüngste und die Geschmacksnerven entwickeln sich mit der Zeit anscheinend auch weiter. Davon abgesehen, gehts ja hier um die Kommunikation…

  11. Chiller

    Auch wenn ich beiden Marken nichts abgewinnen kann ist die McDonald’s Aktion um einiges besser aufgezogen und attraktiver, da es einfach mehr anspricht als „1€ sparen“..

  12. Jasper

    ich denke auch ganz klar mcd. die aktion von burgerking ist echt nicht so der wahnsinn , auch mcd verschickt mal coupons wo man 2 burger zum preis von einem bekommt etc. , da spart man dann wirklich bis zu 3 Euro … Der Whopper Dollar hat da keine Chance, da viel zu kleiner bonus…und dann geht es mir so, das ich den euro verschmerze und dafür chance auf traumpreise bekommen…

  13. Jacline

    Ich bin sicher dass beide Aktionen was für sich haben. Robert zum Beispiel steht auf Burger von MDC. Wer will es ihm verübeln? Er muss sehr hart arbeiten für sein Geld (siehe Link Video, einfach auf Jacline klicken)

    Robert, der wohl bekannteste und geilste Typ aus dem Münchner Nachtleben (P1, Pascha usw), bei der Arbeit im Fitnesscenter. Robert quält sich. Für den Erfolg schindet er seinen Körper. Das Video hat er dort platziert wo er trainniert. Bei der Bundeswehr Uni in München. Viel Spass mit 90kg Schulterdrücken. Mittlerweile ist das eine leichte Übung.

  14. Christian Stuhlmann

    Als sporadischer Fastfooder sollte mich die Aktion doch locken, oder? Beides hat bislang nicht funktioniert, den Sammeltrieb kleiner Aufkleber habe ich eingestellt und die BK-Kampagne versteckt sich wohl hinter Olli Dittrich… hab ich noch gar nichts von gesehen!!

    Gut, dass man sich beim Voting gegen beide Kampagne entscheiden konnte – minority rulez!!

  15. patrick

    äh Jacline dein post war sinnlos und einfach nur werbung für nen typen (?!?)…

  16. Tuesday

    Ein Gewinnspiel, das mit Hilfe von Businesspartnern Luxusreisen, etc. vertickt und eine große Coupon-Aktion kann man nicht vergleichen, sorry. Außerdem hat McDonald’s einen vielfachen Werbedruck – ist doch klar, dass man das ganz anders wahr nimmt.

  17. jens

    Beide Aktionen ziehen wohl keine Neukunden an, aber für die Stammgäste lohnt sich das McD-Monopoly wesentlich mehr. Das ist halt Spannung und bei Sofortgewinnen die reine Freude. Sammeln tut die Dinger aber wohl niemand wirklich – außer Fernfahrer. Denn die Marken für die Hauptgewinne werden breit gestreut (teilweise über mehrere Länder). Wer immer nur in seiner Stadt is(s)t, hat keine Chance.
    Bei BK ist der Rabatt von 1 € einfach zu wenig! Immerhin ist der „Dollar“ NUR bei kauf eines Menues einlösbar – ärgerlich.

    Davon mal abgesehen haben beide Ketten immer mal wieder ihre Kundschaft massiv verärgert. McD gerade mit dem Chickenburgernepp und der Preissteigerung des TS; BK mit der Abschaffung der besten 99ers (CheesyChilie & BBQ)

    grüße

  18. Heiko Somorowsky

    Was bringen die ganzen Rabatte, wenn es mir nur bei BK schmeckt!? :)

    McDonalds Jünger rennen dank Monopoly sicher öfter zum erleuchtetem M und freuen sich über die kleinen Sofortgewinne.

    Wer aber auf normal gesalzene Pommes und gegrilltes Fleisch steht, geht trotzdem zum Burger King :)

  19. Paddy

    Also erschtamoa möchte ich mich auch für die McDonalds-Aktion aussprechen. Viiiiel attraktiver. Obwohl ich auch lieber bei BK speise.

    Was anderes: es spricht sehr für die Leser, dass sich trotz der schon in den Zwischenüberschriften mehr als wertenden Gegenüberstellung (fettige Traditionalist vs. dreifacher Fleischkönig?!) einige für die MCD-Kampagne aussprechen.

    Es drängt sich zumindest der Schluss auf, dass Du BK-Fan und MCD-Kritiker bist. Das stünde Dir (wenn dem denn so ist) natürlich zu, ist aber im Kontext einer Umfrage dem Ergebnis nicht dienlich…

    *Klugscheißmod off* :)

  20. Manuel

    Ganz klar McDonalds. Von der BK Aktion habe ich bisher noch gar nicht gehört. Das Monopoly ist einfach ein Klassiker im positiven Sinn. Wenn man zum Burger mal ein Eis, mal einen Kaffee, mal eine Apfeltasche gewinnt, freut man sich als Kunde doch. Dazu ist das Monopoly auch noch sehr sympathisch aufgemacht. Klare Sache!
    Und das obwohl ich eigentlich alter BK Fan bin. Zum einen schmeckt es mir einen Tick besser als beim Mc, zum anderen war BK früher mal eine richtig sympathische Marke. „Weils besser schmeckt“ war einfach grandios, als sich Ronald McDonald heimlich zum BK geschlichen hat.
    Seit dem ging es aber rapide abwärts mit dem Sympathie für BK. „Feel the fire“ und „Have it your way“ sind doch einfach nur schwach. Emotionen weckt sowas bei mir zumindest nicht. Ganz nett ist noch das Comedyhafte mit den vielen Hinweisen in den Restaurants (Bitte ziehen. Sie können auch drücken. Dann wirds schwieriger…) und den Comic-Postern im hauseigenen Magazin.
    Ansonsten verliert BK aber imho deutlich den Anschluss an McDonalds. Zumal die in letzter Zeit doch beinahe sämtliche Filialen in schnuggelige Fress-Lounges verwandelt haben. Sehr edle Einrichtung, dazu noch die Salatsplus und Gourmet Kampagne mit Heidi Klum.
    McDonalds positioniert sich imho zusehens als hochwertige Fast-Food Kette während Burger King doch eher auf Ghetto-Stil macht und deutlich billiger daherkommt.
    Besser schmecken tut aber immer noch BK ;-)

  21. Gourmet

    Geschmacklich gewinnt für mich eigentlich immer Burger King, wobei sich die Frage bei mir immer seltener stellt.
    Das „Dollar“ Konzept hab ich allerdings auch noch nicht gesehen, vor Monopoly hingegen kann man garnicht flüchten, daher meine Stimme für Mc D, besonders wegen der großen Chanche auf Sofortgewinne.
    Die großen Rabattcoupons von BK, die oben schonmal genannt wurden sind mir allerdings auch ein Begriff und verleiten doch relativ häufig zum Gang zu BK.

  22. Patrick Moeller

    Ganz klar Burger King. (Ich wollte jetzt auch einfach mal meinen Kommentar mit „Ganz klar“ anfangen. Das hat mir bei meinen Vor-Kommentatoren sehr gut gefallen ;) ).

    Ich für meinen Teil gehe lieber zu BK als zu Mäckes, da es mir bei BK einfach besser schmeckt. Die Pommes sind nicht so labberig sondern kross wie Pommes halt sein müssen, das Fleisch ist irgendwie „fleischiger“, der Gesamtgeschmack gefällt mir besser und preislich (ich weiß nicht in welchem Burger King ihr „einkaufen“ geht, aber überall wo ich bisher war ist BK günstiger als Mäckes) ist BK auch einen Tuck besser.

    Neben der BK-Dollar Aktion veranstaltet BK übrigens auch einen Adventskalender, der eigentlich hier auch mit in die Bewertungskriterien aufgenommen werden müsste, wenn es darum geht Preise die man gewinnen kann zu vergleichen. Dass man dann dazu noch eine Ersparnis mit dem BK-Dollar hat ist doch gut. Bei Mäckes hingegen muß man wieder einmal Straßenzüge sammeln, die man nur dann zusammenbekommt, wenn man im ganzen Land die Mäckes-Häuser abklappert.

  23. Das Ende des Whoppers? | Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Das Ende des Whoppers?

    […] durch eine Kampagnen Website lässt es Burger King nicht auf sich beruhen und teilt mit diesem Viral und der kreativen Unterstützung von Crispin, Porter + Bogusky […]

  24. Cord

    Ich komme wohl etwas zu spät mit meinem Kommentar, doch wollte ich von der Monopoly Aktion in den USA berichten, die irgendwie pfiffiger war als die in Deutschland. Wenn man ein Menü bestellte gewann man immer etwas zu einem weiteren Menü hinzu, also z.B. „Beim Kauf eines Maxi Menüs gibt es ein weiteres Menü hinzu“. Also ging man ein paar Tage später wieder zu Mäckes, weil man ja ein Menü umsonst bekam (nein, ich war da nicht alleine). Irgendwann stellte ich fest, dass ich weit häufiger bei Mc Donald’s war, als mir auch nur ansatzweise recht wäre. Das Sammeln von blöden Straßen, wo man bei drei Schnipseln schon zwei doppelte hat, finde ich da eher unspannend.

  25. Sollzustand » Essen im Urlaub - Tatort Buffet - Halbpension

    […] Tisch der Name eines Fastfood Restaurants – scheint auch noch das richtige der beiden bekannten Burger-Ketten zu sein. Sowas gibt es in Hurghada? Echt? Wie geil. Fette Pommes. Oh, ja endlich wieder Burger! Ob […]

  26. Auf den richtigen Standort kommt’s an – McDonalds-Werbung vor Burger King - Zielpublikum Weblog

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