30.11.07
01:31 Uhr
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Werbeblogger Late Night Podcast #03

Heute sprechen Tim Keil, Roland Kühl-v.Puttkamer und the Kaiser über folgende Themen:
Labello Q10 gegen Lippenfältchen – Insight, Research oder Bullshit?
Fiese Virale Infektionsmethoden
Neuromarketing – Tim berichtet über den Vortrag von Christian Scheier
Johnny Rotten ist sensationelles Testimonial für XBox-Game Guitar Heroes III
Firebrand und die rechtlichen Randbemerkungen. Wie ist das mit dem Nutzfaktor?
Der MDA Business-Rap
Und nicht vergessen, am 4. Dezember ist Werbeblogger-Stammtisch in Hamburg. Der Kaiser fliegt sogar extra ein und damit ist das Late Night Team komplett anwesend.
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16 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 30. November 2007 um 08:26 Uhr
I’m coming with the train!
Am 30. November 2007 um 11:47 Uhr
Und I’m leaving with the train. Aber in Sachen blödes Timing hab ich den schwarzen Gürtel.
Am 30. November 2007 um 11:50 Uhr
@ramses101: Sehr sehr schade. :-(
Am 30. November 2007 um 12:52 Uhr
ist es eigentlich möglich, die themen mit einer zeitangabe zu versehen, damit ich direkt auf das für mich interessante thema springen kann? bspw. tim berichtet über scheier nach 12:45 minuten oder so.
Am 30. November 2007 um 12:58 Uhr
@somhit: Möglich ist alles. Nur Zeit haben wir nicht ganz so viel. Ist ein Haufen Arbeit. :-)
Desweiteren kommen wir meistens auf Themen immer mal wieder zurück, daher schwierig das in Blöcke einzuteilen.
Aber es darf gerne jemand die Shownotes und das Timing übernehmen! ;-)
Am 30. November 2007 um 15:40 Uhr
ok, danke für die antwort.
dann werd ich mir am wochenende den ganzen podcast zu gemüte führen – was sich sicher eh lohnt ;-)
Am 2. Dezember 2007 um 10:02 Uhr
Eine Ergänzung zum Vortrag von Christian Scheier: Mit seinem Kollegen Dirk Held beschreibt er in der absatzwirtschaft 11/07 den Paradigmenwechsel bei den Themen AIDA, Bauchgefühl, Hemnispfähren-Modell und Relevant Set. Mit dem Skalpell der Hirnforschung werden hier alte Zöpfe abgeschnitten. Diese Thesen sind dann schon eher relevant für Planerboys. Mehr zu dem Schreier/Held-Aufsatz hier: buenalog.de/2007/11/... und hier buenalog.de/2007/11/... und hier buenalog.de/2007/11/...
Am 2. Dezember 2007 um 10:36 Uhr
@Dieter Schneider: Alte Zöpfe abschneiden? Ich sehe immer noch keinen Hinweis auf wertvolle aber vor allem NEUE Erkenntnisse aus dem Neuromarketing. Wo ist denn der Paradigmenwechsel? Klar, 1 zu 1 Kommunikation ist relevanter. Ein Markenfan wird der Marke treu bleiben und und und.
Aber welche konkrete Ansätze gibt es? Das ist uns das Neuromarketing bisher schuldig geblieben. Ich sehe es eher als eine pseudowissenschaftliche Disziplin, die mit Hilfe des MRT unser bereits vorhandenes Bauchgefühl bestätigen will. Das mag ja ganz schön sein, aber ist es der Sache dienlich?
Markenführung ist Kommunikation, Emotion und Ratio. Dinge die eher der Psychologie oder viel mehr der Menschenkenntnis unterliegen. Skalpelle und Gehirnscans sind da meiner Ansicht nach einfach zu steril und klinisch.
Am 2. Dezember 2007 um 10:49 Uhr
So oder so, bevor ich mich weiter über das Thema äußere muss ich die Bücher von Scheier lesen. Soeben bestellt. D.h. demnächst werde ich entweder von Neuromarketing überzeugt sein oder es bestätigt mein derzeitiges Bauchgefühl. :-)
Der Gewinner bleibt immer Herr Scheier! ;-)
Am 2. Dezember 2007 um 13:03 Uhr
@Patrick: Na ja. Uns wurde 20 lang erzählt, dass Werbewirkung durch AIDA-Phasen, rechts/links, Bauch und Kopf ganz simpel zu bewerkstelligen ist. Und jetzt kommt eine Disziplin daher, die behauptet, dass alles Unsinn ist und dass das Thema ganzheitlich komplex ist. Was meinst Du wieviel Gurus da draußen noch rumlaufen, die AIDA u. rechts/links predigen. Es wird höchste Zeit, dass diese Zöpfe abgeschnitten und den old school Gurus das Handwerk gelegt wird.
Am 2. Dezember 2007 um 16:42 Uhr
Ich find das amüsant, weil alle nach der EINEN Werbeformel suchen. Dabei ist das doch ganz genauso wie im richtigen Leben, alles ist flexibel, individuell und hochkomplex. Das heisst aber auf der anderen Seite nicht, dass AIDA falsch ist oder das Hemisphärenmodell, es lässt sich eben nicht auf alles und immer anwenden. Das was das Neuromarketing anscheinend jetzt predigt, ist doch der gleiche Schmuh. Diejenigen die den heiligen Gral suchen, werden in darin wiederfinden.
Werbung kann man nur mit Herz & Verstand machen. In erster Linie mit Einfühlungsvermögen für Marke und Konsument um dann das Matching herzustellen und das geht eben nicht mit einem 08/15 Standardverfahren. Das wäre ja so, als ob wir uns Männer alle mit Axe besprühen und schon können wir alles flachlegen was nicht bei drei auf dem Baum ist. Einfallsreichtum, Charme oder manchmal plumpes Balzverhalten sind gefragt, eben immer der Situation und dem Gegenüber angepasst.
Hugh! ;-)
Am 2. Dezember 2007 um 19:02 Uhr
Ich suche nicht nach Formeln sondern nach Erkenntnissen. Und bei der Gewinnung von Erkenntnissen ziehe ich die Wissenschaft der herkömmlichen Branchen-Überlieferungen vor. (Vorausgesetzt es handelt sich um Wissenschaft, die der Wahrheit verpflichtet ist.) Märchenerzähler gab und gibt es genug in der Branche und genau die machen mich skeptisch. Deshalb bin ich grundsätzlich froh, dass sich die Hirnforschung nun anbietet. Wir sollten sie aber nicht überfordern und gleich Wunderdinge von ihr erwarten. Nehmen wir sie als stabile Grundlage für den Diskurs. HOW!;-)
Am 2. Dezember 2007 um 19:37 Uhr
Wie gesagt, ich muss zunächst das Buch lesen.
Wir neigen dazu alles als “wissenschaftlich bewiesen” auszuzeichnen, ohne dass wir merken, wie oft sich wissenschaftliche Wahrheiten kurze Zeit später als Quatsch herausstellen.
Gehirnforschung ist momentan einfach “in”. Nicht nur in der Werbung. Schädelvermessung war auch mal “in”. ;-)
Am 2. Dezember 2007 um 19:46 Uhr
kommentar zum podcast: lasst euch doch bitte mal gegenseitig ausreden, teilweise gehts etwas kreuz und quer und ich hätte den originalsatz gern zuende gehört. ist noch im rahmen des ertragbaren, aber trotzdem. danke :)
Am 3. Dezember 2007 um 19:57 Uhr
[...] my personal style of investigative journalism and comment during the light night podcast show I’m expecting a jolly good [...]
Am 2. Januar 2008 um 11:24 Uhr
[...] Werbung wirkt” sind überraschenderweise doch inspirierender als ich zunächst (nach Tims Besuch beim Vortrag) vermutet habe. Ich dachte zuerst, dass die beiden Neuropsychologen den “Kaufknopf” im [...]