13.11.07
13:13 Uhr

Premiere bei Xing

Ich bin einer der ersten Premiere Kunden. Damals hieß der Dienst noch Teleclub, ab 1991 wurden dann die deutschen Teleclub-Abonnenten in den Premiere-Dienst eingegliedert. Premiere positionierte sich klar als “Pay-TV”-Anbieter, der durch die erzielten Erträge im Gegenzug auf Werbung, Sponsoring und sonstige Product Placements im Sinne eines werbefreien und exklusiven medialen Angebots verzichten wollte. Besonders die Film- und Sportfans wurden damit als Kunden überzeugt. Seit bereits einiger Zeit bricht Premiere mit diesen Regeln, schleichend aber spürbar erhöht sich der Anteil an kommerziellen Inhalten, die man auch als reine “Werbeblöcke” bezeichnen kann.
Das “geschlossene” Premiere System bietet technisch natürlich eine weitaus genauere Nutzer- und Kundenanalyse , die strukturell eine große Verlockung darstellt, um “maßgeschneiderte” Angebote für die Werbekunden zu erstellen.

Diese Entwicklungen sind kommerziell nachvollziehbar, nur eines muss Premiere klar sein:
Wer seine ursprünglichen Kundenversprechen derart aufweicht und Millionen von Bezahlkunden auch noch in das Werbe- und Sponsoringgeschäft einspannen will, darf sich nicht wundern, wenn das Ertragsmodell aus Abonnentenumsätzen strukturell gefährdet wird.
Und wer auf Bezahldienste setzt und mit Werbefreiheit argumentiert, sollte besser auf ein Hybrid-System verzichten. Oder konsequent gleich alle Leistungen werbefinanziert gratis anbieten. Der rhetorische Eiertanz ist eine nicht wirklich überzeugende Argumentationsform für den “Premium-Kunden”.

“Damit schafft die XING AG eine neue Einnahmequelle als Ergänzung zum erfolgreichen beitragsfinanzierten Geschäftsmodell, das auf der Premium-Mitgliedschaft basiert. Mit den zusätzlichen Erträgen aus Marketplace und Werbung wird XING die innovative Weiterentwicklung der Plattform für alle Mitglieder weiter vorantreiben. Zum geplanten Start werden zunächst ausgewählte Bereiche der Plattform für Werbung zur Verfügung stehen. Im Verlauf des kommenden Jahres wird das Volumen behutsam angepasst und mit zunehmender Relevanz für Mitglieder erweitert.”

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42 Kommentare

  1. Patrick Breitenbach

    Tja, wenn auf Xing Werbung geschaltet wird, kündige ich dort meinen Premium-Account. So einfach ist das.

  2. Betty

    “Im Verlauf des kommenden Jahres wird das Volumen behutsam angepasst und mit zunehmender Relevanz für Mitglieder erweitert.”

    Wusste gar nicht, dass Bannerwerbung für mich überhaupt “von Relevanz” ist. Man lernt eben jeden Tag dazu.

    Aber schön formuliert, muss man sagen… xD

  3. The Kaiser

    TOLD YOU SO!

  4. Patrick Breitenbach

    “Der Nutzen für unsere Mitglieder steht klar im Mittelpunkt unserer Aktivitäten”

    Da bin ich mal gespannt, das wäre wohl einmalig in der Geschichte der Menschheit, dass Werbung tatsächlich auch dem Konsumenten nutzt.

    Mich stört nicht, dass sie nun Werbung schalten wollen, mich stört das scheinheilige Gefasel drumherum und die Konflikte mit dem Premium-Dienst. Wir sind doch nicht lobotomiert, Leute.

  5. Annette

    Die Standartmitgliedschaft wird dafür irgendwie immer kleiner, hab ich das Gefühl. Inzwischen ist sogar die Suche nach Namen eingeschränkt. Also die einzige Möglichkeit, die man ohne Premiummitgliedschaft überhaupt hat, Menschen direkt zu suchen.

    Warum machen sie es nicht wie web.de? Freemail mit Werbung, Clubmail ohne. Ist doch für Internetverhältnisse schon ein altbewährtes Konzept.Oder man kann sich aussuchen, ob man als standardnutzer Werbung sehen will oder nicht und wer sie einblendet bekommt eine Suchfunktion geschenkt? Da würd ich mitmachen.

  6. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Warum hat Lars Hinrichs auf die direkte Ansprache an seine Premium-Kunden verzichtet? Netzwerken ist Kommunikation, oder nicht?
    So erfahren es dann alle über eine verschwurbelte PR-Mitteilung und das hinterlässt einen ganz faden Beigeschmack…

  7. The Kaiser

    Ich freue mich jetzt schon auf die strategisch wertvollen Anzeigen aus Indien und China…

    „You want outsource? We have some outsource! Come to where the outsource is.”

  8. Arnulf

    Ehem…ich verstehe die Nachricht gar nicht. Sorry, Premiere bei Xing dann plötzlich eine Historie von Premiere. Was ist denn eigentlich die Nachricht dieses Beitrags? Kopf schüttel!

  9. Cappellmeister » Blog Archive » Tritt XING auf der Stelle?

    [...] Den Freunden beim werbeblogger (Roland Kühl-v.Puttkamer – Premiere bei Xing) gingen ähnliche Gedanken durch den Kopf. Lieber Lars – lieber Herr Hinrichs – lassen Sie sich das [...]

  10. Meerblickzimmer

    Hab davon erfahrenkurz nachdem ich euren ersten LateNightPodcast gehört hatte und lachte innerlich auf. Da wurde ja Xing noch so gelobt ;-)

    Mh, versteh die Leute nicht die wegen Werbung kündigen. Klar – doof ist es wenn es als Begründung genommen wird, nen Premiumdienst zu verkaufen. Nur: Es ist doch bei Xing so das man für unterschiedliche Funktionen bezahlt – nicht für eine Werbefreiheit. Nun könnte man sich als Unternehmen noch überlegen, ob man wegen der erhöhten Kosten die Beiträge erhöht (und damit wahrscheinlich eher Kündigungen einfährt) oder Werbung zulässt.

    Unklar bleibt mir wie manche Kommentatoren hier so gegen “Werbung & Reklame” wettern. Früher nannte man sowas mal Produktinformation und ja, ich finde Werbung hat für mich auch einen Wert. Wie ich damit umgehe und verarbeite ist meine Sache (Werbung auch klar zu hinterfragen). Und das Werbung clever und unaufdringlich sein kann und trotzdem wahrgenommen wird, eine andere.

    Im übrigen stell ich mir die Frage, ob die Leute die gegen Werbung in Bezahldiensten eigentlich auch keine Zeitungen/Magazine kaufen die Werbung beinhalten. Schließlich kauft man die Zeitung und bekommt teilweise in beträchtlichem Umfang Reklame dafür. *Kopfschüttel*

    Gruß.
    M

  11. The Kaiser

    @Meerblickzimmer “Da wurde ja Xing noch so gelobt ;-)”… nicht von mir!

  12. Patrick Breitenbach

    @Meerblickzimmer: Früher, ja früher. Das war schön. Da gab es eben nur ein Bruchteil der Werbebotschaften, die uns heute so um die Ohren gehauen wird.

    Ich bin nicht generell gegen Werbung. Ich sehe es nicht ein, wieso ich einen Premiumvertrag habe, wenn ich bei LinkedIN die gleichen Funktionen habe und dort auch Werbung habe. Für mich war einer der entscheidenden Mehrwerte Werbefreiheit. Dieser Mehrwert scheint nun flöten gegangen zu sein, daher steht es mir frei den Anbieter zu wechseln. Gibt ja genug da draußen.

    @Arnulf: Na komm, so schwer ist das nicht. Premiere macht jetzt auch einen auf Werbung, dabei war deren USP viel klarer als bei XIng: Werbefrei TV schauen. Tja und heute zahlt der Nutzer von Premiere wegen dieses Werbeversprechens sein monatliches Abo und wird trotzdem von Werbung genervt. Ist das nicht etwas – äh – merkwürdig.

    PS: Gegen eine Preiserhöhung hätte ich nichts gehabt.

  13. Patrick Breitenbach

    Ja, ich war der Lobhudeler. Das wird sich dann in der kommenden Late Night wohl ändern! ;-)

  14. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Arnulf: so schwer?

  15. ramses101

    Wobei Premiere nie mit Werbefreiheit geworben hat (geht das überhaupt?) sondern mit Sport und Filmen ohne Werbeunterbrechungen.

    Was xing angeht, schau ich mir das mal in aller Ruhe an. Grundsäztlich hab ich kein Problem mit Onlinewerbung, aber sobald ich den ersten Layer wegklicken muss, bin ich raus.

  16. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @ramses101
    Doch, doch, noch zu “premiere world” Zeiten wurde mit dem Begriff “werbefrei” geworben…
    Diesen Begriff will man natürlich heute ein wenig “dehnen” ;-) und nicht so gern an Botschaften und Versprechnungen erinnert werden, die gerade die langjährig treuen Kunden zum Abo bewegt hatten.
    Und nochmal zur Verdeutlichung: Werbung ist legitim, manchmal auch unterhaltsam und hinweisgebend, aber bitte nicht im Kontext irreführender Leistungsversprechen.

  17. ramses101

    @Roland: Ich hab viereinhalb Jahre bei Premiere im Call-Center (Technik zwar, aber dennoch) gesessen. 101%: schon zu Analogzeiten gab es Werbung. Eigenwerbung zwar und nicht in der Frequenz wie heute, keine Frage. Aber mit “werbefreiem Fernsehen” hat Premiere nicht geworben, gar nicht qwerben können. Wäre ja auch absurd Werbung zwischen den Filmen zu schalten, die sagt, es gäbe keine Werbung.

    Was es nicht gab, das stimmt, war Produktwerbung. Auch die Fußballübetragungen kamen noch ohne Sponsor aus. Aber zwischen den Filmen und Spielen lief Eigenwerbung am laufenden Band. Es gab ja nur den einen Kanal, und zu unverschlüsselten Zeiten musste man ja für seine Angebote (12 für 11, 3 für 3, Freundschaftswerbung, etc.) und das Programm selber werben.

    Wenn also der Begriff “werbefrei” tatsächlich gefallen sein sollte, dann nur im Zusammenhang mit laufenden Sendungen, denn werbefrei war Premiere nie. Wie das zu Teleclubzeiten war, weiß ich allerdings nicht.

  18. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Jo klar, Eigenwerbung war schon immer, also Programmhinweise und ggf. Spots für eigene “Programmpakete”. Die waren übrigens auch bei Teleclub schon existent, soweit ich mich erinnere ;-). Wichtig erscheint mir, was der Verbraucher “da draußen” unter “werbefrei” versteht, nämlich genau keine Produktwerbung, keine Werbeinseln, kein Sponsoring, und sowieso keine Unterbrecherwerbung, was Premiere in der Tat auch heute noch nicht betreibt und worauf Premiere sich jetzt bezgl. seiner ursprünglichen Unternehmenskommunikation nur noch berufen kann.

  19. icke

    “Mit den zusätzlichen Erträgen aus Marketplace und Werbung wird XING die innovative Weiterentwicklung der Plattform für alle Mitglieder weiter vorantreiben.”

    lächerlich. die beachtliche anzahl der premium-kunden latzt jeden monat mehr als 5(!!!) euro für diesen dienst, der in veränderter form hier und da immer wieder kostenlos angeboten wird. und diese portale stehen xing in nichts nach. hier geht es doch nur um profit und nicht um weiterentwicklung. das finanzielle polster für den börsengang ausbauen ist doch der einzige nutzen dahinter.

  20. Daniela

    @Roland, das mit dem “schwurbelig” und dem “Eiertanz” ist so eine Sache und es wird klarer, wenn man die Hintergründe, sprich den Kapitalmarkt und die Anforderungen an die Kapitalmarktkommunikation versteht.

    Grundsätzlich sind wir als börsennotiertes Unternehmen dazu verpflichtet, einen unterschriebenen Vertrag mit erheblicher Kursrelevanz (z.B. Werbung auf XING, Kauf eines Unternehmens) nach Unterschrift *sofort* zu kommunizieren. Dabei ist es der BaFin und dem Kapitalmarkt völlig schnurz, ob wir mit unseren Mitglieder das vorher besprochen haben (dürfen wir eh nicht, weil Insiderregelung) oder ob wir bereits mit Unterschrift eine komplett neue und sofort kommunizierbare (und sofort umsetzbare) Produktpalette haben.

    Wir haben kommunikativ das beste aus der Situation gemacht; auch was in so kurzer Zeit möglich und kommunizierbar war. Wir wissen, dass wir bald “Butter bei die Fische” packen und konkreter werden können. Zum Zeitpunkt eines unterschriebenen Vertrages sofort zu sagen: und das, das, das, das und das wird neu, ist unseriös und das ist auch nicht XING. Wir haben bislang die Mitglieder als Zentrum unserer Aktivitäten und Entscheidungen verstanden und werden das in Zukunft auch nicht ändern.

  21. The Kaiser

    “Das ist nun mal mit sieben Euro in der Südkurve nicht zu finanzieren. Was glaubt ihr eigentlich, wer euch alle finanziert? Die Leute in den Logen, denen wir die Gelder aus der Tasche ziehen!”

    Uli Hoeneß – Manager. Bayern.

  22. Daniela

    …sagt der “Kaiser”.

  23. The Kaiser

    “The Kaiser” wenn ich bitten darf.

  24. derherold

    Na, da hat der *Uli* aber unrecht -
    finanziert wird die Entertainment-Branche *Fußball* vom TV. Daß sich wiederum aus Werbung finanziert, die sich wiederum *gesellschaftspolit.* an Unter- und (untere) Mittelschicht wendet. ;-)

    Im Grunde ist es doch ganz einfach: jedes Angebot muß “irgendwann” und “irgendwie” bezahlt werden. Die “goldenen 70-iger”, wo man einfach den Geldhahn des Öffentlichen Dienstes aufgedreht hat, sind nun mal vorbei.

    Oder, wie es Alec Baldwin so unnachahmlich formulierte: “Fuck or walk !”

  25. The Xing Report – A new series. « | The Kaiser | dissoziative fugue

    [...] I’m one of their customers. And I’m angry. Like properly angry and my anger was sparked off by this post (sorry it’s all in [...]

  26. oliver

    das xing werbung schalten will, ok, das sehe ich ähnlich wie einer der obigen kommentatoren: für eine zeitschrift gebe ich ebenfalls 5 euro aus und bekomme auf jeder zweiten seite eine anzeige. das nervt zwar, aber wenn der inhalt gut bleibt, bin ich bereit, dass in kauf zu nehmen. vielleicht strengen sich die werber für xing ja nochmal besonders an – sobald ein layer mir die sicht versperrt, bin ich allerdings auch draussen. was mich als premiumkunde allerdings grad sauer macht ist: wieso habe ich die nachricht nicht erhalten! gab es eine mail?

  27. Martin

    So wie ich das verstanden habe, bleibt der Premiumaccount ja werbefrei. Es sollen nur einige Premiumfunktionen auch dem Basicaccount zur Verfügung gestellt werden und das soll mit Werbeeinblendungen finanziert werden. So habe ich das Ganze jedenfalls verstanden…

  28. Patrick Breitenbach

    @Martin: Dann wärest du der erste der was genaues verstanden hat. So wie ich Roland wiederum verstanden habe, war ja genau die Unklarheit in der Kommunikation Teil seiner Kritik.

  29. Martin

    Gut, ich gebe zu, dass ich den Inhalt dieser Pressemitteilung auch nicht verstanden habe, allerdings hat Xing-CEO Lars Hinrichs bei Robert das nochmal ausgeführt/erklärt.

    basicthinking.de/blo...

  30. Patrick Breitenbach

    @Martin: Prima, dass er das bei Robert getan hat. Wieviele Premium-Nutzer (außerhalb der IT-Branche) lesen Basicthinking täglich?

  31. Patrick Breitenbach

    Oh und dann noch in den Kommentaren. ;-)

  32. Florian Dersch

    >Warum hat Lars Hinrichs auf die direkte Ansprache an seine >Premium-Kunden verzichtet? Netzwerken ist Kommunikation, oder >nicht?
    >So erfahren es dann alle über eine verschwurbelte PR-Mitteilung

    Na, weil das eine kursrelevante Meldung ist und deshalb nur als AD-HOC-Meldung über die Ticker gehauen werden durfte – die älteren unter uns werden sich noch an die “Neue-Markt”-Zeiten erinnern, als ähnliche Null-Meldungen von aufgeblasenen Klitschen fast täglich rausgehauen wurden. Später bewarheitete sich, dass die Anzahl der Ad-Hoc-Meldungen mit der Nähe zur Insolvenz korrelierten… Soweit ist es beim Lars sicherlich nicht, aber da nun XINGs Umsätze nur noch sehr, sehr schwer wachsen, wette ich, dass der gute Lars bereits heute den intensiven Verkaufskontakt zu den üblichen Verdächtigen sucht und gefunden hat…

  33. Roland Kühl-v.Puttkamer

    @Florian
    Genau Florian, jetzt noch die Mechanik der AD-HOC Meldungen aus der Kiste zu holen als Begründung für fehlende -weil mindestens nicht zeitgleiche- Information an die Kunden direkt- ist genau die Art von Entwicklung der Unternehmenskommunikation, die in der Tat tief blicken lässt.

  34. Roland Kühl-v.Puttkamer

    …besonders, wenn eine Meinung sich ändert – was passieren kann aber eine besonders sensible Kommunikation erfordert, die diese eigenen urspünglichen Überlegungen einbezieht.
    blog.xing.com/2005/0...

  35. The Xing Report – A new series.

    [...] I’m one of their customers. And I’m angry. Like properly angry and my anger was sparked off by this post (sorry it’s all in [...]

  36. Tina

    Zitat:
    “So wie ich das verstanden habe, bleibt der Premiumaccount ja werbefrei. Es sollen nur einige Premiumfunktionen auch dem Basicaccount zur Verfügung gestellt werden und das soll mit Werbeeinblendungen finanziert werden. So habe ich das Ganze jedenfalls verstanden…”

    Hallo,
    Du hast es “fast” richtig verstanden: Die Werbung erschint bei Xing auf jedem (!) Profil (auch auf denen der Premium-Mitglieder), jedoch nur die Basis-Mitglieder können diese sehen, als Premium-Mitglied bleibt Dir nur der Anblick der Werbung erspart.
    Tolle Wurst…

  37. einmal kurz um den blog.

    nicht die feine Art…

    Ein Schelm, der sich Böses denkt, wenn Dschingderassabumm so stickum zwischen den Tagen mal eben Werbung auf Profilen einführt….
    Hier kann man nachlesen, daß normale Mitglieder Werbung zu sehen bekommen. Und zwar vornehmlich auf den Profilsei…

  38. Uwe Berlo

    Nichts gegen eine werbefinazierte Plattform. Was hier passiert ist aber abenteuerlich. Ohne Rücksicht auf den Werbeträger, nämlich den aktiven User, wird seine Aktivität genutzt, seinem Profil auch die Werbung von Wettbewerbern unterzujebeln. Die Premiumkunden haben sich von der Werbebeschallung freigekauft und erfahren so gar nicht, was mit IHREN Seiten geschieht.

    Die Zielgruppe der Werbung die 80 % Normaluser. Ausgewählt nach Geschlecht, Alter und Job-Level.
    Quelle: adconion.com/de_de/s...

    Spannend. ;-))

  39. Staudigl Software- & Networksolutions Blog

    Nicht gerade die Feine englische…

    Ein Schelm, der sich Böses denkt, wenn XING so zwischen den Feiertagen mal eben Werbung auf Profilen einführt, und selbiges ohne Einverständnis der Mitglieder. Hier kann man nachlesen, daß normale Mitglieder Werbung zu sehen bekomme…

  40. xingler

    Hier bin ich für jeden Kommentar dankbar!

    Lars Hinrichs

    blog.openbc.com/2008...

  41. Chris

    Ich kommentiere immer noch da, wo *ich* es für richtig halte und wo ich den Leuten vertrauen… ;-)

  42. alexander

    Die Standartmitgliedschaft wird dafür irgendwie immer kleiner, hab ich das Gefühl. Inzwischen ist sogar die Suche nach Namen eingeschränkt.
    Also die einzige Möglichkeit, die man ohne Premiummitgliedschaft überhaupt hat, Menschen direkt zu suchen.

    Warum machen sie es nicht wie web.de?
    Freemail mit Werbung, Clubmail ohne.
    Ist doch für Internetverhältnisse schon ein altbewährtes Konzept.
    Oder man kann sich aussuchen, ob man als standardnutzer Werbung sehen will oder nicht und wer sie einblendet bekommt eine Suchfunktion geschenkt?

    ohne großes drum her rum gerede da sind doch bestimmt viele von begeistert und sofort dabei =)

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