13.11.07
11:17 Uhr

10 Vorschläge an Guinness, wie sie ihre nächsten 10 Mio Pfund ausgeben können

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Es geht um den aktuellen Guinness-Spot, der mal sage und schreibe 10 Mio. PFUND gekostet hat im Mediabudget verschlingt. So oder so das teuerste Werbeprojekt von Guinness (Ich frage den Engländer am Donnerstag Abend mal, wieviel das in Euros ist):

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Nun hier meine 10 Vorschläge, was man noch mit 10 Mio. Pfund hätte anstellen können:

1. Freibier ohne Ende. Keine Ahnung wieviele Pints Guinness man für 10 Mio Pfund ausschenken könnte.

2. User generated Advertising. Bei einem Preisgeld von 10 Mio. Pfund wäre sogar ich dabei!

3. Spende an eine Hilfsorganisation oder zum Beispiel *hüstel* für den Regenwald.

4. It’s a free concert from now on! Also für 10 Millos dürfte man einige gute Bands zusammenbekommen.

5. Logoblocks! Also für 10 Mios alle Werbeblöcke im TV buchen und dann einfach nur das Logo einblenden.

6. Ein closed Social Network für Guinness-Weltrekordhalter aufbauen.

7. oder halt 0,1 Promill von Facebook kaufen.

8. Burning Man Sponsoring. Der Burning Man wird in diesem Jahr mit Pfundnoten bestückt, bevor er in Brand gesteckt wird.

9. Irgend einen englischen Drittligisten kaufen, die zu Werbeaffen machen und die aufsteigen lassen.

10. Den Werbebloggern geben, damit sie das Guinness-Blog (Sideprojekt vom Kühlschrankblog) starten können.

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19 Kommentare

  1. The Kaiser

    263,158 pints of Guiness.

  2. Georg

    @kaiser: da gehts du ja von einem Verkaufspreis von 3,8 Pfund pro Pint aus. so wenig teuer mittlerweile? not bad

  3. Markus Widmer

    Eine alte Idee wird auch mit viel Budget nicht neuer. Und ein Mexikaner kein Ire.

    Übrigens: Das sind 14,2 Millionen Euro.

  4. Carsten

    Dieser Spot ist absolut FANTASTISCH! Ja, die Kettenreaktionsidee gabs schon. Ja, Mexikaner sind keine Iren. Ja, mit Bier hat das recht wenig zu tun. Aber dennoch: Diese Idee wurde noch nie so bildstark und Ideenreich umgesetzt. Auch Mexikaner trinken Guiness (und der Rest der Welt auch). Alles was dieser Spot soll, ist unterhalten! Und das macht er auf fantastische Weise. Ich bin zutiefst beeindruckt und prognostiziere jetzt schonmal den nächsten Trend: Statt Auf-Motorrädern-über-Baumärkte-fliegenden-Kunstfiguren, wird es bald wieder über Strassen fahrende Autos in Spots geben. Es wird wieder kleine Kinder, Hausfrauen und Hundebabys in Spots geben. Aber tausendmal besser umgesetzt, als in tausend anderen Varianten zuvor. Und das macht den Unterschied.

  5. The Kaiser

    Carsten, es ist aber trotzdem der teuerste Packshot aller Zeiten.

  6. sevenup of nine

    Geiler Spot. Schade, dass die einzelnen „crazy machines“ – Ideen teilweise gar nicht klar werden. Aber vielleicht rauscht und ruckelt youtube einfach zu verpixelt an mir vorbei….

  7. ramses101

    Die Idee mit dem Bücherbierglas finde ich sensationell. Aber der Vorlauf? Weiß nicht.

  8. Marcus

    Habs schon bei Horizont erwähnt. Die 10 Mio sind das Mediabudget. Man lese den Original-Link „the ad – part of a 10 m campaign“…

    lg,
    m

  9. ramses101

    Das relativiert natürlich einiges.

  10. Patrick Breitenbach

    @Marcus: Danke für die Info. Trotzdem war es die teuerste Kampagne, die Guinness bisher gefahren hat. Meine 10 Alternativvorschläge bleiben demnach bestehen! ;-)

  11. The Kaiser

    I’m sorry – I got it wrong:

    3.8461,154 pints. Sorry.

  12. Patrick Breitenbach

    @Kaiser: Im kaiserlichen Pub vielleicht. Ich spreche von der Direktabfüllung. Also dem Outlet-Pub!

  13. The Kaiser

    hahaha

  14. Armin

    # 9 ist ja wohl laecherlich. Fuer £10m bekommt man noch nicht mal Rooney’s linken Fuss.

  15. andosch

    Spielt der jetzt schon in der dritten Liga?

  16. Armin

    Im Moment spielt der gar nicht.

  17. mr.jay

    Ein paar Mexikaner nach Irland umsiedeln!

  18. icke

    WAS zur hölle war daran so teuer? die hotel- und flugkosten für die crew?

  19. Armin

    Gar nichts daran ist so teuer. Weil wie sich inzwischen herausgestellt hat nicht die Herstellung des Spots £10mio gekostet hat sondern das die Gesamtkosten fuer die Kampagne einschliesslich des Medienbudgets sind.

    Damit ist die ganze Diskussion um die £10mio eigentlich ziemlich schwachsinnig, mal abgesehen davon dass es wohl die bisher groesste Kampagne fuer Guinness ist.

    Denn so furchtbar viel sind £10mio als Medienbudget nun doch nicht. Vor allem wenn man bedenkt dass Guinness zu Diageo gehoert, dem laut Wikipedia groessten Bier-, Wein- und Spirituosenkonzern der Welt.

    Sturm im Wasserglas.

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