17:37 Uhr
User generated advertising reloaded
Red Bull macht gar keinen Hehl daraus, wie innerhalb der neuen “Mitmach-Kampagne” mit den Teilnehmern umgegangen werden soll. In den “Terms und Conditions” dokumentiert Red Bull schwarz auf weiß, wie man jeglichen Anstand verloren hat, Verwertungsrechte nach Gutsherrenart einbehält und auf die schöpferische Leistung seiner Markenfans einen feuchten Kehricht gibt.
“Each entrant agrees that upon submission of each entry all rights in any creation, artwork, designs contained therein including without limitation any rights in property, copyrights, design rights and other intellectual property rights are transferred to and shall vest solely with the Promoter who shall have the exclusive right to use, display and modify said entry at its sole discretion.”
Lieber Energie-Drink Hersteller, kann es sein, dass ihr euch vollständig vom gesunden Rechtsempfinden und gängiger Rechtslage bezüglich des Urheberrechtes verabschiedet habt? Wollt ihr tatsächlich eure Fans mit einem billigen “Preis” abspeisen und hoffen, dass diese Praxis der Marke gut tut?
Offensichtlich:
“Whilst having your Tall Story made into a Red Bull advert and broadcast on British television for all to see may seem like reward enough…we thought we’d go that little bit further and throw a party for you and your mates where you’ll get a private screening of your winning advert followed by one of the latest film releases. There will also be some other goodies but we thought we’d keep that hush hush for the time being.”
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6 Kommentare
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- bugsierer: sehr geile app, danke für die empfehlung. macht grossen spass, auch als nichtmusiker darauf zu jammen, sehr entspannend.
- Raoul: Sehr interessanter Artikel. Zum einen kann die Software als Ideengeber dienen, wenn dem Faktor Mensch mal wieder gar nichts einfallen will...
- Luis: Wikipedia in allen Ehren: Es ist Fast-Food-Wissen. Schnell zu bekommen, aber teilweise auch von unterschiedlicher Qualität. Dass man da...
- ramses101: @Julian: Das ist Quatsch und der ist zum Beispiel auf die “Debatte” zwischen Inkludisten und Exkludisten zurückzuführen....
- Julian: @Christian Schneider : Wer ein wenig versiert ist, weiß längst, dass Wikipedia Brockhaus schon vor einiger Zeit sowohl im Umfang, als auch...
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Am 8. November 2007 um 09:33 Uhr
Die Methode scheint Mode zu sein. Mich hat das an diese Aktion erinnert: workhorsevisuals.com...
Am 8. November 2007 um 14:34 Uhr
[...] ist es immer noch, wenn man Studenten für die Innovation des eigenen Unternehmens in Form von unterbezahlten Ideenpreisausschreiben gewinnen [...]
Am 8. November 2007 um 18:15 Uhr
Hm. Im Prinzip hätte mich alles andere überrascht…
[Stumpfe ich ab?]
Am 10. November 2007 um 11:32 Uhr
Und das Ganze bei einem Jahresumsatz der so um die 5 Mrd. liegt!?
Naja, wenn es so auch geht :-(
Wenn das Alle so machen kann die Werbe-Branche ja gleich zusperren.
Am 11. November 2007 um 23:02 Uhr
Wenn ich mich nicht irre ist eine solche Vereinbarung mit dem deutschen Gesetz ohnehin nicht vereinbar. Das Urheberpersönlichkeitsrecht kann nicht ausgeschlossen oder abgetreten werden. Wenigstens daran könnte man sich bei der Ausarbeitung solcher Ideen ja halten.
Am 5. Dezember 2007 um 11:12 Uhr
[...] Statt 150 Euro pro aufwändig recherchierten und gut geschriebenen Blogbeitrag gibt’s ein paar freundliche Dankesworte und vielleicht ab und zu einmal eine symbolische Prämie oder ein T-Shirt mit Logo. Und in [...]