20:24 Uhr
Markenpropagandisten
Unter dem Deckmantel neutraler Beratung, Aufklärung und Information wird es ja schon länger praktiziert: nicht eindeutig ausgewiesene “Produktinformationen” führen auf wundersame Weise Produkte eines bestimmten Herstellers oder einer Marke auf.
Was im Radio oder in der Schleichwerbung funktioniert, wird sicher auch im Handel am Point Of Sale funktionieren. Freundliche “Verkäufer”, die faktisch Abgesandte eines bestimmten Herstellers sind, tauchen in den Läden auf und sind als Vertreter “eines bestimmten Produktes” nicht erkennbar und darauf geschult, über ein “Beratungsgespräch” den eigenen Markenabsatz anzukurbeln.
Wer also demnächst bei Mediamarkt plötzlich ganz viele Verkäufer findet, muss dann nur noch herausfinden, wie die Damen und Herren mit Nachnamen heißen. “Paul Philips”, “Sonja Sony”, “Berta Bose” oder “Willy Whirlpool”; sie alle haben ganz viele tolle “Beratungsgespräche” im Auge und lieben es, sich unter dem Deckmantel einer Pseudoglaubwürdigkeit in das Vertrauen des Verbrauchers zu schleichen.
Dumm nur, wenn der Verbraucher zunehmend aufwacht und kritischer wird. Der Schaden, den sich eine Marke über “echte” negative Mundpropaganda am Ende einfährt, kann erheblich sein.
5 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 25. Oktober 2007 um 01:05 Uhr
heute war der spiegel mal schneller ;)…werde aber morgen mal bei media markt die augen offen halten…und so tun als ob. wie listig die doch sind.
Am 25. Oktober 2007 um 06:49 Uhr
Man müsste mal überprüfen, ob das rechtlich einwandfrei ist.
Kann nicht sein, dass einer als Verkäufer des ganzen Hauses wirkt und dem Kunden willentlich so erscheint, aber nur Propagandist ist für eine Marke, ein Produkt. Man kann darauf warten, was Wettbewerber dann machen…
Für mich ist es unlautere Werbung.
Am 25. Oktober 2007 um 12:53 Uhr
Klappern gehört zum Geschäft! Wer nicht wirbt der stirbt!
Am 27. Oktober 2008 um 22:10 Uhr
Ich sach mal kotzt mich an.
Hatte das letzte mal bei MM gute Beratung erhalten und auch objektiv. Hate nicht aufgepasst. Ich meine die haben zwar ein leicht anderes T-shirt… Aber man muss auch sehr genau aufpassen.
Ende vom Lied 100€ zuviel und zum Glück gibt es 14 Tage rückgabe.
Werbung ist ok solange sie als solche gekennzeichnet ist. SICHTBAR
Am 4. Mai 2009 um 09:01 Uhr
[...] Markt war ja schon öfter Thema auf dem Werbeblogger, von unverhohlenem Rassismus über getarnte Lockvögel bis zu geschmackvollen Krisenbannern. Media Markt wiederum ist Teil der Media-Saturn-Holding, deren [...]