09.10.07
10:01 Uhr

Studenten mischen Greenpeace auf!

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Better than most Greenpeace commercials I’ve seen, and I’ve worked for Greenpeace for 25 years!

Brian Fitzgerald, Chief Communications Manager bei Greenpeace

Ich glaube größer kann ein Lob nicht ausfallen und man kann jetzt schon mit Recht behaupten, dass der Regisseur des Filmes Johannes Kuemmel eine glorreiche Zukunft (auch nach dieser Arbeit) vor sich hat. Aber auch der Rest des Teams rund um das Studentenprojekts der Filmakademie Baden-Württemberg sollte gebührende Aufmerksamkeit erhalten: Thomas Hinke (Visual Effects), Ralf Noack (Kamera) und Max Penk (Produktion).

Hervorragende Arbeit, um euch mach ich mir keine Sorgen!

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33 Kommentare

  1. ramses101

    “You don’t have to join us to join us.”

    Großartig. Und in der Tat schön umgesetzt.

  2. jonas

    hm, ich verstehe den spot nicht. kann mir den jemand erklären?

  3. Seeblogger

    @ jonas

    Es geht ums Opfern. Man muß nicht auf der Rainbow Warrier anheuern und der See ihren Tribut zollen, man kann auch auf andere Art bei greenpeace anmustern.

    Opa

  4. Eke

    @jonas

    Mach dir nichts draus, du wirst bestimmt mal ein super PM bei einem multinationalen Konzern. Leider denke ich, das wir uns spätestens dann begegnen, wenn ich dort einen ähnlich guten, schnörkellosen und direkten Spot präsentieren darf.

    Ein seekranker kotzender Mann, dann “You don´t have to join us to join us.” Was genau kann man da nicht verstehen. Wenn du gesagt hättest du verstehst kein Englisch, klar – aber so?!

    Halt, ich habs. Du kotzt gerne. Das ist es. Dann macht es aber auch wirklich keinen Sinn.

  5. peterchen

    Die Idee ist mir leider zu nah an den Stellenanzeigen, die S&F Berlin für einen Social-Kunden gemacht hat. Das funktionierte genauso. Nur eben mit Stellenanzeigen, die unmenschliches vom Bewerber verlangt haben. Aufgelöst wurde es mit dem “You don’t have to join us to join us”

  6. ramses101

    Gleicher Spruch? Schade. Das ist natürlich frech. Was war denn das für ein Kunde?

  7. Jan

    @Eke:

    Bloß weil mal jemand auf dem Schlauch steht brauchst du ja noch nicht so überheblich werden. Ich bin mir sicher, dass es auch schon Situationen gab in denen jeder zufällige Beobachter auch dich für einen absoluten Vollidioten gehalten hat. Manchmal rafft man eben auch einfachste Sachen nicht. Ist doch ok, solange es auch zwischendrin ein paar hellere Momente gibt.

  8. peterchen

    Da hab ich auch drüber nachgedacht. ich glaube, es waren die grenzenlosen ärzte. ob der satz exakt 1:1 so war, will ich jetzt nicht beschwören. aber ich habe ihn so in erinnerung. die bedeutung war aber 100% die gleiche.

  9. Opa

    Womit noch lange nicht feststeht, wer von wem geklaut hat.

  10. Opa

    @ Eke

    Einer hat Probleme mit Englisch, der andere mit Deutsch (in der 2. Textzeile fehlt ein “s”). Natürlich ein Flüchtigkeitsfehler. ;-)

  11. Vroni

    Eingängiger Spot, danke!

    Hab die original Rainbow Warrior gesehen (Bremerhaven? Irgendwo stand die an am Hafen). War ein kleineres Bötchen als ich mir vorstellte, da bekam ich gleich nochmal mehr Respekt vor dem, was sie auf offener See treiben. Schlotter.

    OT, Rumgezanke wegen Nichtverstehen, Zurückschlagen wegen falscher Orthografie:
    Zum Thema Diskussionskultur im Web 2.0 Style hat ein Blogkollege was Treffendes geschrieben:

    “Was passiert, wenn sich die Teilnehmer am nächsten Meeting aufführen, wie sie es beim Kommentieren von Blogs und Foren tun?”

    … und einen Film dazu verlinkt, der wie die berühmte Faust aufs Auge passt (daher glaube ich auch nicht recht, dass Blogs die Diskussionskultur fördern, *duck*: blog.blitzdonner.ch/...

  12. peterchen

    die arbeit ist jahre alt, also wäre klar wer gestohlen hat…

  13. Patrick Breitenbach

    @Peterchen: Dann her mit der Arbeit oder anderen Fakten. Einfach nur Spekulation ist ein wenig – nun ja – WENIG.

  14. Opa

    @ Vroni

    eigentlich bin ich ein ganz friedlicher Opa, aber ich hasse Überheblickeit. Übrigens ist es nicht nur die Orthografie, auch die Zeichensetzung kommt mir nicht ganz geheuer vor.

    Die Rainbow Warrior ist ein umgebauter Fischdampfer, der seetüchtigste Schiffstyp überhaupt. Mein erster Dampfer war ein Fischkutter, ausgezeichnet geeignet, sich Seebeine wachsen zu lassen. Gekotzt wird natürlich am Anfang reichlich :-)

  15. Vroni

    Überheblickeit.
    grins

    Gez.
    die notorische Falschschnelltipperin vor dem Herrn.
    (schmeißt aber lieber nicht die Tasten aus dem Glashaus, sondern amüsiert sich feste…)

  16. peterchen

    @patrick

    mir ist das egal, ich bin keine jury. such sie dir doch selbst. ich weiß, dass es das gab.

  17. jonas

    so, ich muss gestehen, dass ich wirklich auf dem schlauch stand. hatte erwartet, dass da eine zusätzliche bedeutung außer “man kann auch ohne mitmachen helfen” drin steckt.

    und @Eke:
    PM wäre wirklich eine gute idee. leider (bzw. zum glück) bin ich seit knapp 9 jahren texter. aber als PM hätte ich gerne mit so sympathischen menschen wie dir zusammengearbeitet.

  18. zerknirschter Opa

    @ Vroni

    Wenigstens authentisch überheblich (auch so ein beliebtes Wort ;-) Und nun leg ich mich erstmals wieder hin, für einen Sonderschüler ist das ganz schön anstrengend hier. Weiterhin viel Spaß und eine glückliche Heimkehr :)

  19. Thies

    Ich hab da mal ‘ne Frage: wer ist eigentlich dieses Peterchen, das je-des-mal, wenn eine schöne Arbeit auf dem Tisch liegt, wie der Igel im Märchen ruft: ScholzundFriends ist all hier!
    Das ist nämlich wirklich ein schöner Film. Und er passt. Und sich hinstellen und sagen: “Sucht euch den Beweis für meine Behauptung doch selber, ich geh schmollen!” ist, wie Patrick schon erwähnte, ein wenig wenig.

  20. Roland Kühl-v.Puttkamer

    Peterchen ist hier schon länger auf Mondfahrt.

  21. Vroni

    Wieso anstrengend.
    Auf die Botschaft kommt es an und nicht auf Tippfehler.
    Das ist entspannend. Entknirsch’ dich mal.

  22. martins privates blog » Blog Archiv » Nettes Greenpeace-Video

    [...] bin ich über werbeblogger.de auf ein interessantes Werbevideo für Greenpeace [...]

  23. Opa

    Da wär ich jetzt nie drauf gekommen vor lauter Überheblichkeit. Haben Sie vielen Dank.

  24. Florian

    zurück zur Inhaltsebene:

    Die Greenpeace-Hauptamtlichen sind also alles harte und coole Typen.
    Und die Spender sind Weicheier, die beim ersten Unwetter in die Knie gehen.

    Motiviert mich das wirklich, zu spenden?
    Oder demonstriere ich mit meiner Spende nicht viel mehr, dass ich genau so ein Weichei bin, wie der Typ im Film?

  25. Seeblogger

    Ich sehe trotz obiger Aussage den Film nicht als Spendenaufruf, sondern als Aufforderung, greenpeace beizutreten. Da habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt. Man kann auch an anderer Stelle wirksam tätig sein (natürlich auch als Spender) als auf Kraftwerkschornsteinen oder als Spielball der Wellen.

    Für einen reinen Spendenaufruf vermisse ich den konkreten Zweck der Spende.

    “You don’t have to join us to join us”

  26. Patrick Breitenbach

    @Florian: Kommt auf die Perspektive an. Ich selbst würde mich nicht unbedingt als Weichei bezeichnen, nur weil ich keinen Bock auf groben Seegang habe.

    Und auf der anderen Seite denken eben viele Menschen, sie müssen sich auf Booten oder in Heißluftballon tummeln und an Atomkraftwerke ketten, damit sie etwas zur Greenpeace-Arbeit beitragen können. Der Spot sagt also nichts anderes aus als: Du kannst auch mit Bequemlichkeit Greenpeace unterstützen. Ich finde das ist die perfekte Massenansprache.

  27. peterchen

    @ thies

    ich habe einfach keine zeit!

  28. Patrick Breitenbach

    @Peterchen: Das ist das größte Kompliment was uns jemand überhaupt machen kann. Trotz Zeitmangel so regelmäßig den Werbeblogger zu lesen und aktiv zu kommentieren. Danke. You made my day!

  29. Hatschi

    Herrlich!
    Danke für diesen unterhaltsamen Austausch. Selten so fesselnde Kommentare gelesen ;-)

    Ihr habt den Spot getoppt.

    Grüße vom Acker

  30. gurkensalat

    der spot ist ohne frage sehr schön umgesetzt, der claim allerdings stammt von leo burnett und wurde im letzten jahr für die anti-walfang-kampagne von greenpeace entwickelt. steht im übrigen alles auch im greenpeace-blog, da, nehmet:
    weblog.greenpeace.or...

  31. Club der halbtoten Dichter » Entknirsch dich mal

    [...] drei Tagen hat sich Opa in der Folge der Free Burma Aktion verirrt und ist unter sympathische Werbetexter und ebensolche DesignerInnen [...]

  32. Catweasel

    Hier gibt es eine Anzeige mit dem Claim/Slogan:
    bp1.blogger.com/_Mas...

    Client: Greenpeace
    Agency: Leo Burnett, Chicago
    Copywriter: Bob Winter / Nick Cade
    Art Director: Reed Collins / Hunter Fine / Alexandre Okada

    gefunden bei
    zero-zed.blogspot.co...

    Greetz,
    Catweasel

  33. Jan Michael

    Der Spot von Johannes Kümmel hat übrigens neulich den „Porsche David Award“ gewonnen. Das freut uns natürlich besonders, wenn Porsche anerkennt, dass seine Kunden vielleicht besser ein paar Euro an Greenpeace spenden oder mitmachen sollten, als für das Geld dicke Autos wie den Cayenne zu kaufen. Aber der Spruch „You don’t have to join us to join us“ hat übrigens noch eine andere Intention: Jeder kann bei Greenpeace mitmachen, nicht nur durch Spenden, sondern zum Beispiel gemeinsam mit 3000 Volunteers in über 80 Städten in Deutschland und vielen weiteren Tausend in aller Welt, gemeinsam mit Millionen Online-Aktivisten im Netz, und wer will, auch als Aktivist. Auch dabei muss man nicht unbedingt seefest sein. Auf festem Boden klettern tun wir ja auch …

    Nichts desto trotz finanziert sich Greenpeace durch Spenden und Förderbeiträge, und zwar vor allem durch Kleinspenden: in Deutschland 2006 zu etwa Dreiviertel aus Spenden unter 100 Euro. Geld von der Industrie, vom Staat oder von Parteien lehnt Greenpeace ab. Daher ist es die breite Basis der Förderer, die die Unabhängigkeit von Greenpeace sichert, die für die Umweltschutzarbeit unerlässlich ist.

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