13:00 Uhr
Direktmarketing Monitor 2007
Die deutsche Post hat kürzlich den Direktmarketing Monitor 2007 veröffentlicht. Das ist eine umfangreiche Studie mit interessanter Info für Direktmarketer über das Geschehen in Deutschland in 2006. In der Pressemeldung heißt es:
.. Das adressierte Mailing ist und bleibt das ausgabenstärkste Medium. Insgesamt sind die Ausgaben für Mailings weiterhin stabil. Damit wird deutlich, dass die Unternehmen zunehmend auf zielgerichtetes Dialogmarketing setzen. Telefonmarketing und Online-Werbung verzeichnen auch 2006 stärkere Umsätze. Um 21 Prozent stiegen dabei die Ausgaben für Telefonmarketing, um acht Prozent wurden sie für Online-Werbung erhöht. ..
Der Direktmarketing Monitor 2007 ist kostenlos, allerdings mit Registrierung. Die Downloads im PDF-Format gibt es hier.
8 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 8. Oktober 2007 um 13:20 Uhr
Telefonmarketing um 21% angewachsen? Das erklärt vermutlich, warum bei mir zu Hause inzwischen zwei Verbrecher pro Tag anrufen, um mir ihren Dreck zu verkaufen …
Am 8. Oktober 2007 um 18:42 Uhr
Es ist nicht alles Scheiße was dampft ;-) Natürlich sind viele Verkaufsanrufe an den Privatanschluss ärgerlich. Was ich dabei festgestellt habe: Es sind nicht mehr “menschliche” Anrufe geworden (das waren und sind nicht viele bei mir), sondern die Automatencalls zu den unmöglichsten Zeiten haben zugenommen. Das entwickelt sich wirklich langsam zur Katastrophe.
Ich will aber noch was anderes sagen, wegen der 21% Wachstum. Ein Kunde von mir hat dieses Jahr 3 Leute ausbilden lassen und an eine Service-Hotline gesetzt. Vorher wurden die Anrufe vom zentralen Empfang nebenbei mit angenommen und dann einfach weiter geleitet. Es gab keinen Versuch, Bedarf zu ergründen und zu befriedigen (aka verkaufen). Diese 3 neuen Leute sind jetzt ein eigenes Profitcenter im Vertrieb und machen ordentlich! Umsatz mit eingehenden Anrufern.
Solche Sachen werden beim Anstieg der Ausgaben – und beim besagten Kunden sind das geschätzte 300% – im Telemarketing mit eingerechnet.
Am 8. Oktober 2007 um 19:28 Uhr
Das erklärt einiges, wenn alles an inbound-calls zu Telefon-Marketing gezählt wird. Aber sicher ist es auch wichtig zu wissen, wie hoch der Anteil an reinen BtoB-Outbound-Kontakten ist. Im BtoC-Bereich lege ich praktisch sofort wieder auf…
Am 8. Oktober 2007 um 21:20 Uhr
Ich habe mal schnell nachgesehen im DM Monitor: Die Ausgaben für aktives Telemarketing (outbound) liegen bei 2,8 Mrd Euro, die für passives TM (inbound) bei 2,4 Mrd. Gegenüber 2005 hat aktives TM in 2006 20000 Anwender verloren und passives TM 20000 hinzu gewonnen.
Im B2C-Bereich lege ich nur bei Automaten (das nimmt langsam wirklich überhand) sofort auf. Wenn ein Mensch dran ist, dann hör ich mir an was passiert. Wie gesagt, es sind ja nicht sooo viele.
Am 8. Oktober 2007 um 21:48 Uhr
Also Jungs, da habt ihr Glück. Bei mir sind das zeitweilig wirklich zwei am Tag gewesen und dabei nicht selten welche, die Nein nicht für eine Antwort halten. Inzwischen bin ich zu solchen Anrufern so unfreundlich wie es das Gesetz eben erlaubt und zweimal ist mir anhand der gebotenen Unverschämtheiten der Geduldsfaden darüber hinaus gerissen; das letzte Mal als so eine Tussi zu mir meinte, wenn ich keine Anrufe haben wollte, sollte ich doch mein Telefon abmelden. Die habe ich doch echt gefragt, ob sie ihr Geld nicht lieber in einem seriösen Beruf verdienen möchte, z.B. als Nutte – ich würde mich über mich schämen, wenn ich mich nicht so über meine Geistesgegenwart freuen tät – normalerweise fallen mir passende Antworten erst drei Stunden später ein.
Am 9. Oktober 2007 um 09:08 Uhr
Stimmt, Wolfgang, es gibt wohl etliche, die mit ungesetzlicher Belästigung Geld verdienen wollen (und wahrscheinlich sogar verdienen). Auch wenn es in den Fingern juckt, ich würde gar nicht antworten, sondern sofort auflegen. Sobald man antwortet, signalisiert man grundsätzliche Gesprächsbereitschaft. Und das gibt mit ziemlicher Sicherheit schon mal ein Häkchen hinter der Telefonnummer, für den nächsten, der die Liste bekommt.
Außerdem kann es Nerven kosten, wenn auf der anderen Seite ein Bekloppter sitzt. Die kommen dann mit so “Argumenten” wie bei dir (melde dein Telefon ab, wenn Du keine Anrufe willst) oder starten einen kleinen Telefonterror, wie bei mir letztens. Da hat einer, nachdem er den Chef sprechen wollte und ich gesagt hatte, dass ich das bin, gefragt: “Wie ist Ihr Name?”. Und ich, anstatt wortlos aufzulegen, habe mich vorm Auflegen hinreißen lassen zu: “Wenn Sie meinen Namen nicht kennen, dann brauchen Sie auch nicht mit mir sprechen.” Der Typ hat dann innerhalb der nächsten Stunde bestimmt 10 x angerufen. Das hätte ich durch wortloses Auflegen wahrscheinlich vermieden.
Am 11. Oktober 2007 um 12:32 Uhr
@Wolfgang – manchmal trägt ein Moment Geistesgegenwart die Laune für Tage.
Am 9. März 2008 um 16:02 Uhr
[...] man sein gesicht zeigt und sich net hinter der anonymität im Netz verstecken kann… hier sind alle gleich, ob dick dünn schön oder häßlich… jeder hat die gleiche chance wie alle… das [...]