01.10.07
16:31 Uhr
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Radiohead lässt Fans entscheiden
Erstmalig im großen Musikgeschäft versucht eine Band ein besonderes Experiment. Das neue Album von Radiohead wird ab 10. Oktober über die virtuelle Ladentheke wandern. Das Besondere dabei, die Fans bzw. die Käufer sollen selbst entscheiden, ob und wieviel ihnen das Album wert ist.
Erinnert mich stark an das Experiment von Vasily Sarikakis in den 90ern. Dort durfte man sich auch aussuchen, wieviel man für das Gyros im Akropolis zahlt. Damals in der Geißendörferschen Welt hat das zumindestens am Anfang gut funktioniert.
Mein Gott, wieso denn nicht, schließlich hat die Musikindustrie kaum noch etwas zu verlieren.
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7 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 1. Oktober 2007 um 18:26 Uhr
Stimmt nicht ganz, dass das eine neue Idee ist. Magnatue, ein Musik- bzw. Labelportal macht das schon längere Zeit. Hier ist die Idee überhaupt Grundlage des Angebots, bzw. Philosophie. Beachtet werden muss auch, dass hier alles unter einer Creative Commons Lizenz steht, ebenso fehlt DRM usw. Es geht also nicht nur um den Preis, jeglicher Aktionismus fehlt (oder Marketing-Gag).
Aber trotzdem, die Radiohead-Aktion finde ich einen guten Anfang. Nur ist ja auch bekannt, dass die Musiker heute eh nur noch mit den Konzerten Geld verdienen. Und warum nicht, wie Prince, eine CD als Zeitungsbeilage verschenken, wenn dann die Stadien voll sind.
Am 2. Oktober 2007 um 01:45 Uhr
Und nicht zu verachten, der “Webshop” für das Album:
inrainbows.com
Bravo Radiohead!
Am 2. Oktober 2007 um 07:49 Uhr
Stimmt – nicht wirklich erstmalig. Seit gut einem Jahr kann man das aktuelle Album der Metal-Band “Stuck Mojo” auf deren Homepage kostenlos downloaden und bei Gefallen bezahlen oder eine Spende hinterlassen. Sehr interessant ist die Geschichte die zu diesem Vorgehen geführt hat – ebenfalls auf der Homepage der Band nachzulesen.
Mich würde nur mal interessieren, wieviel Kohle bei solch einer Aktion reinkommt.
Am 2. Oktober 2007 um 10:05 Uhr
@roger + andy:
Ich habe beabsichtigt “im großen Musikgeschäft” geschrieben. Mir geht es um die großen, etablierten Labels, den Mainstream. Dass kleine Labels, vor allem CC- und Netlabels da schon wesentlich weiter denken ist mir schon bekannt.
Am 2. Oktober 2007 um 10:27 Uhr
Ich fand das Experiment von Marillion noch um einiges interessanter, vorallem weil es bereits 2001 statt gefunden hat. Die haben ueber marillion.com die Fans gefragt, ob sie nicht bereit waeren die CD vor der Produktion vorzubestellen (und das Geld zu zahlen), damit Marillion die CD ohne die Unterstuetzung von einem großen Label produzieren koennen.
Mehr: en.wikipedia.org/wik...
Am 25. Oktober 2007 um 18:35 Uhr
hier eine ganz andere meinung: roteraupe.de/artikel...
Am 8. November 2007 um 15:23 Uhr
[...] befinden uns in einem System, dass derzeit kaum Ansätze für einen Ausstieg bietet. Das Experiment Radiohead ist nur ein kleines Signal, wie wir heute ticken. Sie haben ihre Fans entscheiden lassen, ob sie [...]