22:52 Uhr
Elektroschocks werden Fragen nicht besiegen können!
Die Frage ist die mächtigste Waffe, die JEDER Mensch für sich nutzen kann. Vor Fragen haben die Unterdrücker, die Ausbeuter und die Machthaber, die so gar keine Lust auf Kommunikation auf Augenhöhe haben, am meisten Angst. Fragen öffnen, während Antworten (ver)schließen. Fragen fordern heraus, sie zwingen zu Antworten. Das ist vielleicht auch mit der Grund, warum Fragen in unserer Kultur immer stärker in den Hintergrund gedrängt werden. Wenn Kinder zu viel Fragen werden sie mit einem “Sei nicht so neugierig” abgestraft. Wenn sie fragen “Warum”, folgt meist ein schnarrendes “Darum!”. Auch unser Schulsystem arbeitet nicht mit Fragen. Es ist auf Antworten ausgelegt. Das ist dramatisch! Denn was geschehen kann, wenn Fragen zu unangenehm werden in einem Land, das angeblich der Geburtsort der Demokratie und dem “Freedom of speech” ist, zeigt dieses Video sehr sehr deutlich:
Link: www.youtube.com
Ich kann gar nicht beschreiben, was ich beim Anblick dieser Bilder empfunden habe. Heinrich, mir graut vor dir! Und ich bin sehr froh, dass es das Web gibt. Es wirft sehr viel mehr Fragen auf, als dass es Antworten geben kann. (Danke an Tim für den Linktipp, mehr Infos zu diesem Zwischenfall gibt es auf Wired)
47 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
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Am 22. September 2007 um 23:17 Uhr
Persönlich empfinde ich es eigentlich am schlimmsten, dass es kein Schwein im Publikum zu interessieren scheint, dass sein Micro ausgeschaltet wird und die Feds ihn abführen. Sind die schon so abgestumpft gegen Eingriffe in Meinungs-, Rede- uns sonstige Freiheit? Könnte bei uns ähnliches passieren? Ist das noch Demokratie? Wann bekommen deutsche Polizisten Teaser?
Stimmt schon – mehr Fragen als antworten…
Am 22. September 2007 um 23:21 Uhr
Das kanns ja wohl nicht geben… Hoffe, dass das Video im Internet Verbreitung findet und damit zum Gespräch auch für die Personen wird, die es eigentlich betrifft… warum haben die Leute nur zugeschaut.. da waren ja einige im Publikum und nur ein paar sind eingeschritten.. aber die ganzen Kameraleute.. wieso haben die nichts gemacht.. schlimm..
Am 22. September 2007 um 23:24 Uhr
Unglaublich. So sehr USA.
Am 22. September 2007 um 23:29 Uhr
Ebenso erschreckend wie folgendes Video youtube.com/watch?v=...
Am 22. September 2007 um 23:37 Uhr
Ich kann #1 nur Recht geben. Ich habe das Video eben ohne Ton angesehen und im Publikum nur grinsende Leute entdeckt, von denen man eher vermutet dass sie froh sind, den Störenfried los zu sein. Was schlimmes ist da offensichtlich nicht passiert. Hat nicht wirklich irgendjemanden interessiert…
Als Ergänzung noch das folgende Video zum Thema Taser- und US-Polizei-Problem: youtube.com/watch?v=..., welches in den letzten Tagen ebenfalls durch die TV-Nachrichten geisterte.
Am 22. September 2007 um 23:49 Uhr
DAS PUBLIKUM hat jedenfalls geklatscht, als die Polizisten endlich diese spannungsgeladene Szene aufgelöst haben. Wer UNTER ständiger TerrorANGST lebt ist eben sehr froh, wenn die Sicherheitsbehörden eingreifen und mögliche bedrohliche Situationen im Keim ERSTICKEN.
Am 23. September 2007 um 01:03 Uhr
Ach, Gottchen Werber, siehe z.B.
spiegel.de/panorama/...
Am 23. September 2007 um 01:42 Uhr
Also, so einfach ist das? Viraler Personality-Kult, geschickt eingefädelt und die Polizei gleich a priori und geplant mit in die Inszensierung eingebettet?! Viel Macht für einen kleinen Studenten mit Publicity-Ambitionen… Ich will Aufklärung.
Am 23. September 2007 um 02:03 Uhr
Der mieseste Spiegelartikel, den ich seit langem dort gelesen habe.
Unglaublich wie da Wahrheiten und Wirklichkeiten verdreht werden. Meinungsfreiheit durch das neue Buzzbuhword “Selbstinszenierung” ersetzen und somit eine große Anzahl kreativer Köpfe, die eben nur einige Fragen aufwerfen wollen, als egoistische Ruhmabzocker zu generalisieren. Da hat es wohl jemand versäumt Fragen zu stellen.
Am 23. September 2007 um 02:03 Uhr
Ja, das Video ist dramatisch. Wirklich schlimm und schwer zu ertragen. Aber: Der besagte Student wurde nicht wegen seiner Fragen getasert (wie die Headline suggeriert), sondern wegen seinem Widerstand gegen die Polizei. Und Widerstand bei einer Festnahme, Platzverweis oder was auch immer wird in den USA (auch meiner Empfindung nach) sehr sehr hart gebrochen. Versteht mich richtig: auch das rechtfertigt natürlich nicht das unglaubliche Vorgehen dieser Polizisten.
Trotzdem. Wieso immer gleich die populistische Dampframme? Jaja die Amis, und sowas im Geburtsland des freedom of speech, “elektroschocks werden fragen nicht besiegen können”. Bitte, also wirklich. Was soll das? Das ist Polemik aus der untersten Schublade. BILD lässt grüssen
Am 23. September 2007 um 02:08 Uhr
Die Spiegel-Ente ist natürlich komplett hanebüchen und an den Haaren herbeigezogen. Geb ich Dir vollkommen Recht.
Am 23. September 2007 um 02:10 Uhr
Genauso polemisch wie das hier: “Meyer wurde festgenommen – wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte – ein Straftatbestand – und Ruhestörung, eine Ordnungswidrigkeit.”
Aber Aburteilung und Vollstreckung der Strafe “Elektroschock = Erniedrigung = Schmerz” vor allen Leuten, gleich an Ort & Stelle durch die Exekutive? Büschn viel für meinen Geschmack. Ich bin ein großer Fan der Gewaltenteilung. Also erstmal Ruhe in den Hund bringen, bevor man zum Schockerhalsband greift.
Polemik = Streit
Am 23. September 2007 um 02:16 Uhr
Das Vorgehen ist ein absolutes Unding, seh ich auch so.
Am 23. September 2007 um 02:19 Uhr
Abstrakte Gesetze (also sehr breit interpretierbar) erfordern nun mal abstrakte Gewalt. Es liegt an jedem von uns selbst, WIE wir diese Handlung interpretieren.
Hättet ihr geklatscht? Eingegriffen? Ihn abgeführt? Ihn unterbrochen?
Am 23. September 2007 um 02:31 Uhr
Was meinst Du mit abstrakte gesetze erfordern abstrakte gewalt?
Schwer zu sagen, wie man wirklich in so einer Situation handeln würde. Ich weiss es nicht. Wie oft kommt es vor, dass bei Schlägereien kein Mensch eingreift. Aus angst, unsicherheit, herdenverhalten. Und man muss dazu sagen: Das hier waren Polizisten, keine besoffenen Streithähne, die offensichtlich nicht mehr wissen was sie tun. Insofern ein weiterer Grund für das Publikum sich selbst zu beruhigen und zu denken “das hat schon seine Richtigkeit”.
Am 23. September 2007 um 02:37 Uhr
Das er geteasert wurde, ist eigentlich in diesem Zusammenhang eh fast sekundär. Der eigentliche Skandal ist doch, das er wegen einer Frage, abgeführt wurde. Das ist doch nicht mehr hinnehmbar.
Er hat einfach nur eine Frage gestellt, was ja auch erlaubt wurde, welche zu stellen. Das wäre ein bisschen was anderes gewesen, wenn er z.B. einfach aufgestanden wäre und einfach die Rede unterbrochen bzw. den Ablauf gestört hätte usw.
Ich würde gerne mal die Begründung der Polizei wissen, warum sie ihn abgeführt haben. Wahrscheinlich werden sie sowas sagen wie, wegen Widerstand gegen die Polizei. Nur ist dieser ja erst später erfolgt, wenn man davon überhaupt sprechen kann. Warum sie ihn überhaupt abgeführt haben, dürften die eigentlich nicht vernünftig begründen können.
Am 23. September 2007 um 02:52 Uhr
Tja, was ungemütlich werden könnte, wird lieber sofort abgewürgt. Wie letzte Woche:
youtube.com/watch?v=...
Am 23. September 2007 um 03:15 Uhr
Was ich an der Sache ja unglaublich finde ist die Tatsache, dass Kerry selber sagt, dass Sie Ihn los lassen sollen und er die Fragen beantworten will. >> Die Polizei handelt rein in eigener Regie, ohne Zutun des Zuschützenden (Kerry). Wie wollen die, wahrscheinlich nicht sehr gebildeten Polizisten(Überspitzung!), entscheiden nach welchen Fragen sie nun wie zu reagieren haben?
Am 23. September 2007 um 06:36 Uhr
sofern ich die artikel von patricia dreyer richtig verstanden habe, ist der ungerechtfertigte, sinnlose einsatz von elektroschocks gegen eine unbewaffnete, wehrlose person, nur weil sie nicht aufgehört hat, fragen zu stellen, abzulehnen.
es sei denn, die unbewaffnete, wehrlose person hat den ungerechtfertigten, sinnlosen einsatz von elektroschocks provoziert, indem sie nicht aufgehört hat, fragen zu stellen.
gewalt, die dazu führt, das man durch ihre mediale verbreitung aufmerksamkeit erregt, ist nachvollziehbar, gewollt und liegt nicht allein in der verantwortung der gewalt ausübenden.
habe ich das richtig verstanden?
Am 23. September 2007 um 10:34 Uhr
Die Grundannahme des SpOn-Artikels ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Jeder Amerikaner weiß, dass Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eine Straftat ist, jeder Amerikaner weiß, dass Widerstand in Amerika mit dem Taser gebrochen werden darf – grausam, aber es ist erlaubt. Und das weiß auch das Publikum, welches nicht eingreift – das Gewaltmonopol liegt beim Staat und so greifst du auch in Deutschland besser die Beamten nicht an.
Freedom of Speech heißt auch nicht, dass du eine solche Veranstaltung stören darfst – auch in Deutschland würdest du von Ordnungskräften (und wenn die es nicht schaffen: der Polizei), glücklicherweise ohne Taser, entfernt werden. Dass es hierbei um keine ernsthafte Frage an Kerry ging, sollte doch wohl jeder erkannt haben – für eine Frage hätte der gute Mann auch zum Punkt kommen können und nicht solange die gleichen Aussagen wiederholen müssen, bis er endlich unterbrochen und entfernt wird – er wollte stören.
Ich dachte immer der Geburtsort der Demokratie sei Griechenland O_o
Am 23. September 2007 um 12:07 Uhr
@kai: Zu deiner Frage mit abstrakter Gewalt. Naja wenn etwas abstrakt ist (zum Beispiel ein Gesetz) so ist es eben sehr breit interpretierbar. Widerstand gegen die Staatsgewalt ist für den einen “der prügelt oder bedroht sie mit einer Waffe”, für den anderen “der leistet passiven, gewaltlosen Widerstand. Je abstrakter also “Widerstand gegen Staatsgewalt” desto schwieriger die Interpretation. Und genauso sieht das natürlich bei der Strafe aus. Dreh ich ihm nur den Arm rum, versuche ich gra einfach mit ihm zu reden, trage ich ihn aus dem Raum oder greife ich zu Elektroschocker oder einer Knarre.
@Martin Hiegl: Wenn Menschen sprechen wollen in einem öffentlichen Forum wird ihnen der Mund verboten, obwohl man eine offene Fragerunde anberaumt hat. Leute, so geht das nicht. Wo sonst hat man noch Raum so ein Statement oder eine Frage zu stellen? Ich finde es sehr bedenklich, egal ob jetzt Selbstinszenierung zu diesem oder jenen Zweck, dass wir “das Wort ergreifen” als bedrohlichen Gewaltakt einstufen. Hier geht es auch nicht darum WIE er es gesagt hat, sondern WAS er gesagt hat. Das war in diesem Fall entscheidend. Wie oft habe ich es schon erlebt in Vorträgen, dass plötzlich jemand zur Fragerunde aufsteht und statt Fragen selbst ein kurzes Referat geahlten hat. Komisch, da hat man die Leute weder abgeführt noch mit Elektroschocks drangsaliert, obwohl sie im Grunde genommen nicht auf den Punkt gekommen sind und eben KEINE Frage gestellt haben.
Aber mit ist schon klar, dass das Mem “Widerstand gegen die Staatsgewalt” sehr bewusst eingesetzt wird. Es schützt nicht nur die Staatsbeamten, sondern auch in diesem Fall das Publikum (damit auch uns) vor unangenehmen Äußerungen und Fragen, die unser alltägliches Weltbild ins Wanken bringen könnte. Es könnte und zu unnötigem Grübeln veranlassen, ob die Wahlen in den USA wirklich demokratisch abgelaufen sind usw.
Klar stammt die Demokratie aus der Antike, einige Repräsentanten der USA präsentieren sich aber selbst sehr gerne als ersten demokratischen modernen Staat, von daher bitte eher provokant verstehen.
Am 23. September 2007 um 12:34 Uhr
Patrick, bei dem guten Mann geht es offensichtlich eben nicht darum wie oder was er sagt, sondern ihm geht es nur darum etwas zu sagen, die Diskussion, die Fragerunde zu stören. Solche Störenfriede gibt es auch bei uns und wie gesagt werden sie auch bei uns durch den Sicherheitsdienst entfernt. Dabei geht es nicht um einen bedrohlichen Gewaltakt, sondern um das Stören der Veranstaltung. Die kurzen Referate bei Fragerunden, von denen du sprichst, zielten sicher darauf ab die Debatte zu bereichern und das Thema weiterzuführen – das war hier definitiv nicht das Ziel.
Der Widerstand kam erst danach, als der Mann nicht bereit war den Anordnungen Folge zu leisten – in D würde man nur im Polizeigriff entfernt – in Amerika sind Taser dazu erlaubt. Wie oben geschrieben, wusste auch der getaserte das.
Ich würde sagen: selber schuld.
Er hat ein Blog, in welchem er seine “unangenehme Äußerungen” verbreiten kann, so viel er will. Eine Veranstaltung muss er deshalb nicht stören. Offensichtlich ist das Thema auf das er sich bezieht schon länger bekannt (2004 – Hallo?) und er fuchtelt ja auch mit einem Buch darüber rum, welches Kerry selbst auch schon gelesen hat. Er verkündet also keine erschütternden neuen Erkenntnisse, oder ähnliches.
Am 23. September 2007 um 12:41 Uhr
Ich bin Martins Meinung, dass Andrew Meyer ganz offensichtlich keinen echten Mehrwert zur Diskussion beitragen wollte. Auch liegt das Gewaltmonopol glücklicher Weise beim Staat. Ich als Mensch Ich bin Martins Meinung, dass Andrew Meyer ganz offensichtlich keinen echten Mehrwert zur Diskussion beitragen wollte. Auch liegt das Gewaltmonopol glücklicher Weise beim Staat. Ich als Mensch kann aber sehr gut beurteilen, ob etwas verhältnismäßig ist oder nicht. Denn jedes Gesetz auf das sich die Beamten im Zweifelsfall berufen können ist nur zu einem Zweck da, uns Menschen zu schützen. Sonst NICHTS! Und was da abgeht ist eine riesige Sauerei, egal ob provoziert oder nicht. Die hätten den jungen Mann auch einfach an die frische Luft setzen können und gut ist. Meine eigenen Erfahrungen mit Polizisten und ganz besonders mit sog. Security Personal unterstreichen diese Bilder.
Wenn wir schon dabei sind hier SpOn Artikel zu verlinken: spiegel.de/netzwelt/...
Am 23. September 2007 um 12:46 Uhr
*grummel*
Entschuldigung, dass der erste Satz doppelt ist. Kann man das vielleicht ändern?
Am 23. September 2007 um 12:49 Uhr
Martin, schau dir das Video bitte noch einmal an. Es wird für meine Verhältnisse viel zu früh eingegriffen (mich hätte es interessiert, was er sagen will). Er hat eingeleitet mit dem Buch und hat damit seine These verbunden, Kerry habe die Wahl 2004 gewonnen. Er hatte also gar nicht die Chance etwas neues zu sagen oder zu fragen. Er wurde bereits nach 30 Sekunden! von den Sicherheitsbeamten dazu aufgefordert einzuhalten.
Wäre das auch passiert, wenn er in den 30 Sekunden etwas ganz anderes gesagt bzw anders ausgeholt hätte? Ich glaube kaum.
“Stören” ist für mich etwas ganz anderes. Wie hat er denn gestört? Wo war der klare Affront gegen Kerry, gegen das Publikum, gegen die Veranstaltung? Überhaupt er sagt, dass “stören” unter Strafe gestellt werden sollte? Werbeblöcke werden auch nicht bestraft, nur weil sie mich in Lese- und Sehhandlungen “stören”. Ich verprügel auch nicht die Nachbarskinder, nur weil sie draußen laut spielen und mich beim Nickerchen “stören”.
“Stören” ist mir in diesem Zusammenhang viel zu subjektiv formuliert. Daher würde ich lieber vom Srrafbestand “Bedrohung” sprechen. Aber das würde in diesem Fall wohl kaum zutreffen, oder?
Am 23. September 2007 um 12:52 Uhr
Also wenn “keinen Mehrwert zur Diskussion beitragen” unter Strafe gestellt würde, dann würde ich an allen Ecken ein elektrisches surren wahrnehmen müssen. Wer hat das Recht zu entscheiden, ob ein Beitrag zur Diskussion beiträgt oder nicht?
Klar würden manche Blogger den Kommentar-Trollen auch gerne mal Elektroschocks verpassen… Tun sie es deshalb gleich?
Am 23. September 2007 um 12:58 Uhr
Eine Riesenleistung ist das hier:
Aufstand der Mönche: spiegel.de/politik/a...
Medienkritik:
Das Internet mit seiner raschen Verfügbarkeit von Nachrichten und schneller Berühmtheit verführt dazu, kurzfristig und spektakulär zu provozieren. Ein seltsamer Nachgeschmack bleibt übrig. Und man vergisst rasch.
(Das Vorgehen der Cops war selbstredend nicht in Ordnung, ich glaube, da brauchen wir nicht zu diskutieren.)
Am 23. September 2007 um 13:07 Uhr
Provokation und Inszenierung ist die Stilistik von Kunst. Kunst will teilweise einfach nur das Ego des Künstlers verkaufen aber eben auf der anderen Seite auch einfach nur abstrakt “Wahrheit” verkünden ohne z.B. gleich als Staatsfeind diffamiert zu werden.
Alle Künstler und Inszenierungen im Internet nun per se als Egomanie auszulegen ist das wunderbarste Gegengift welches man den klassischen Medien überhaupt einimpfen kann. So wird jede Inszenierung (egal mit welchem Hintergrund) mundtot gemacht. Klasse Konditionierung.
Am 23. September 2007 um 13:35 Uhr
Kein Mensch ist konditioniert, wenn er nachfragt, was eine Aktion soll.
Ähnliches – in anderer Form als Andrew Meyer – erleidet gerade Frau Pauli (ohne das Nachspiel mit Cops, klar. Ihre Vorstöße sind insgesamt sehr neumedial und provokativ, stellenweise sogar modern und nachdenkenswert – insgesamt jedoch verlieren ihre Aktionen doch wieder enorm, weil die Dame auch gehöriges narzisstisches Potenzial zeigt. Genau das macht ihre Botschaften dann wieder unglaubwürdig.
Patrick, du hältst viel auf Glaubwürdigkeit.
Man verlor die schon früher – vor Jahrzehnten – und verliert die auch jetzt überall, nicht nur im Net, wenn der Verdacht aufkommt, der Protagonist will sein Ego über die Maßen mit seinen Botschaften aufpolieren. Das ist nicht Konditionierung, sondern ganz normales menschliches Misstrauen: “Was sagt mir diese Person wirklich hinter ihren Buchstaben” und Hinterfragen ist berechtigt. Hinterfragen vorschnell als Konditionierung zu diffamieren, und als einseitige Parteinahme für konventionelle Medien zu betrachten finde ich grenzwertig.
Denn überall wird rumgenarzisst, geblendet und überall wird gelogen. Nur nirgendwo geht das so kommod und so schnell getaktet wie im Net. Und nirgendwo wird so schnell vergessen wie im Net. Oder man hat dieses verführerische, narzisstische Medium nicht verstanden oder lebt selber in dieser Bubble.
Am 23. September 2007 um 13:47 Uhr
@Vroni: Entschuldigung, aber was bitte sind denn die klassischen Medien? Ein von Narzissmus befreites Medium? Das Problem ist doch hier, viele hinterfragen es nicht mehr. Was ist denn mit den Politshows im Fernsehen? Also wenn ich mich existenziell von den neuen Medien bedroht fühlen würde, würde ich auch alles daran setzen es als unglaubwürdig hinzustellen. Das eine ist zweifellos nicht besser als das andere, aber wieso generalisiert man auf der einen aber nicht auf der anderen Seite?
Mit der Konditionierung hast du mich einfach falsch verstanden, damit meinte ich nicht das Hinterfragen, sondern genau eben das Nicht-Hinterfragen. Also Eingriff der Staatsbeamten war legitim da es sich um einen Störer handelt, der eine potenzielle Bedrohung des Landes darstellt, der auch ein Konvertit sein könnte und uns und den ganzen Saal gleich in die Luft jagt. Provokationsmodus aus.
Am 23. September 2007 um 13:51 Uhr
Übrigens mittlerweile halte ich gar nichts mehr von Glaubwürdigkeit, weil ich radikaler Konstruktivist bin. Ich glaube an das Hinterfragen und dass jeder Mensch sich seine eigene Wirklichkeit erschafft und jederzeit in der Lage ist diese neu zu justieren.
Ich glaube aber an ein “aus dem Herzen handeln und sprechen”, welches oft mit Glaubwürdigkeit und Authentizität gleichgesetzt wird.
Am 23. September 2007 um 14:06 Uhr
“…aber was bitte sind denn die klassischen Medien? Ein von Narzissmus befreites Medium?”
Habe ich nirgendwo gesagt. Ich habe gesagt, überall wird das gemacht, gelogen, geblendet, rumgenarzisst.
Mir sind halt Typen wie der Wallraff lieber da glaubwürdiger, die wirkliche langjährige echte Arbeit in Aufdeckung und Aufklärung stecken. Sie sind in meine Augen klüger und wissen um Angriffsflächen (“sie sind ja unglaubwürdig, weil…”).
Andere wie Pauli oder Andrew liefern Angriffsflächen und Steilvorlagen freiwillig und frei Haus.
“Also wenn ich mich existenziell von den neuen Medien bedroht fühlen würde, würde ich auch alles daran setzen es als unglaubwürdig hinzustellen.”
Patrick, wer fühlt sich vom Internet bedroht? Wir Diskutierenden hier? Ich? Come on, get a life!
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die Liebe zum Internet (isja OoooK), zur Bunkermantaltiät wird, sobald jemand zart darauf hinweist, dass dieses Medium aufgrund seiner Schnelligkeit und Verbreitbarkeit (“jeder kann da drin sehr schnell ein Star werden”) gewisse narzisstische Tendenzen fördert.
Dieses Sehen von Fördern narzisstischer Tendenzen durchs Internet ist eine schlichte Beobachtung und kein sich bedroht fühlen.
_____________________
OT: Über Narzissmus und das Internet werde ich sowieso demnächst mal einen eigenen Blogartikel verzapfen^^. Wenn ich mich vom Internet bedroht fühlen würde, würde ich es meiden, und schon gar kein Blog führen, das wär’ a sauberer Widerspruch.
Am 23. September 2007 um 14:19 Uhr
Wieso? Wer fühlt sich hier existenziell bedroht? Habe ich jemanden konkret angesprochen? Ich glaube nicht.
Ich streite den Narzissmus ja nicht ab, wüsste auch nicht, wo ich das getan hätte.
Übrigens Walraff wurde eben anders diffamiert mit dem damaligen Mem “Stasi-Spitzel”. Du siehst auch hier ist Glaubwürdigkeit relativ interpretierbar.
“Wenn ich mich vom Internet bedroht fühlen würde, würde ich es meiden, und schon gar kein Blog führen, das wär’ a sauberer Widerspruch.”
Dann zieh dir den Schuh doch einfach nicht an, den ich mitten in den Raum, ohne Fokus auf irgendeinen möglichen Anwesenden, gestellt habe.
Alles ist gut.
Am 23. September 2007 um 15:10 Uhr
Ist ja nicht so das nur der Spiegel seine Zweifel hat, der Guardian schreibt sehr aehnliches zwei Tage vor dem Spiegel.
Was stimmt weiss ich auch nicht, aber fuer mich bleibt ein ungutes Gefuehl gerade dieses Ereignis als ein Beispiel fuer Unterdrueckung der Meinungs- oder Fragenfreiheit zu benutzen.
Da gibt’s bestimmt bessere und vertrauenswuerdigere Beispiele.
Am 23. September 2007 um 16:51 Uhr
@Armin: Beispiel bleibt für mich Beispiel. Ich habe das Video mit eigenen Augen gesehen und mir mein eigenes Urteil darüber gebildet, ich brauche dazu weder Guardian noch Spiegel (den ich nächste Woche kündigen werde). Mir ist auch egal ob Andrew Meyer das gemacht hat, um ein Buch zu verkaufen, sich selbst zu inszenieren oder einfach um auf Mißstände in der Gesellschaft hinzuweisen.
Mich hat die Mechanik dahinter erschreckt. Die Systematik der Gewaltausübung, die Reaktionen im Publikum und die darauffolgende Interpretation und Generalisierung in der Berichterstattung. Damit wurde eine Grundlage gelegt um bei ähnlichen Protestinszenierungen (egal welches Motiv) alles unter dem Sammelbegriff “Prankster” zu verharmlosen und diffamieren. Gleichzeitig bin ich maßlos entsetzt über so viel blinder Autoritätsgehorsamkeit.
Am 23. September 2007 um 20:17 Uhr
@Patrick: Dein letzter Beitrag bringt es einfach auf den Punkt. Mir ist das relativ Egal, was der Typ sagt oder bezweckt. Auch wenn er den Einsatz von Waffen provoziert, rechtfertigt das doch nicht diese auch einzusetzen?
Am 23. September 2007 um 20:52 Uhr
Mhm, an dem Thema bin ich schon seit einigen Tagen dran. Gedankenpolizei? Teil 1 – Teil 2 – Teil 3
Der Spiegel-Artikel ist meiner Meinung nach sehr hetzerisch. – Meiner Meinung nach geht es wirklich um ungerechtfertigte Gewaltanwendung, die man durchaus als Folter bezeichnen kann. – In einer normalen zivilisierten Welt passiert soetwas nicht.
Für mich ist der Vorgang ein Beispiel dafür, wie Angst und Überwachungsstaat auf das normale Leben einfluß nehmen. – Jemand der vielleicht einmal (verständlicherweise) etwas übers Ziel hinausschießt, wird sofort mit Elektroschocks behandelt?
Für mich ist es auch ein Zeichen, wie brutal eine Gesellschaft im inneren geworden ist… So ein Feeling möchte ich hierzulande nicht haben.
Am 23. September 2007 um 21:25 Uhr
Das Eingreifen der Feds ist in meinen Augen durch nichts zu rechtfertigen – vor allem nicht in dieser Weise. Der gute Meyer stört kein Stück (siehe Patrick weiter oben), spricht ein in den USA kritisches Thema an und soll aufhören zu reden. Nach wenigen Sekunden wird er sofort abgeführt. Wo kommen wir denn da hin? Warum soll ihm das Wort verboten werden? Welche Regelung greift da? Auf einer öffentlichen Veranstaltung wohl keine! Man kann ihn maßregeln und bitten aufzuhören, aber das ist auch schon alles. Doch sogar dafür fehlt jede Grundlage, immerhin wird er weder ausfallend noch sonstwas. Für mich ist und bleibt das ein schrecklicher Eingriff in die Meinungsfreiheit. Punkt.
Da zieht auch kein Narzismus- oder Buchbuzzvorwurf. Imo einfach ein NoGo. Wer anderes behauptet, soll mal die Tragweite bedenken, die sowas hat: Irgendwann wird es salonfähig unliebsame Meinungen einfach abzuschalten (wie hier das Micro) – und dann kann spätestens von Rechtsstaat und Demokratie keine Rede mehr sein.
Am 23. September 2007 um 22:23 Uhr
“Dann zieh dir den Schuh doch einfach nicht an, den ich mitten in den Raum, ohne Fokus auf irgendeinen möglichen Anwesenden, gestellt habe.”
Diese Antwort ist genial.
Probier’ ich auch mal irgendwann aus… :-)
Zur Klarstellung für alle:
Es gibt keine Entschuldigung für das Vorgehen der Cops.
Ich glaube, da sind wir uns alle einig.
Am 24. September 2007 um 10:31 Uhr
Patrick, das Stören muss nicht bestraft werden. Das Tasern ist auch keine “Strafe”, sondern ein in den USA erlaubtes Mittel um den Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu brechen. Ich bin gegen Taser – sie sind grausam und damit IMHO unmenschlich. Aber dass sie zur Anwendung kommen, wenn er sich wehrt, wusste er und ist damit selbst schuld.
Die Cops haben ihren Job gemacht, vermutlich so, wie er ihnen beigebracht wurde – ja, Vroni, dass ist in meinen Augen eine Entschuldigung für die Cops (in Persona). Schlimm finde ich, dass der Job von Cops in Amerika so aussieht – das sollte in einem modernen, fortschrittlichen Rechtsstaat eigentlich nicht so sein.
Am 24. September 2007 um 10:53 Uhr
Ja in den USA darf ein Cop auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. Und? Die Todesstrafe ist in manchen Staaten auch “legitim” und Folter verlegt man einfach ins Ausland. Das heisst aber noch lange nicht, dass man sowas einfach hinnehmen muss. Kann ich deinen Worten also entnehmen, dass du gesetzliche Legitimation als wichtiger bewertest als dein eigenes Gespür für Menschlichkeit?
Mit diesem Satz “wenn er sich wehrt, wusste er und ist damit selbst schuld.” habe ich so meine Probleme. Klingt mir zu sehr nach “Sie war selbst dran Schuld, dass sie vergewaltigt wurde” oder die Studenten wissen doch, dass die Panzer sie überrollen wenn sie sich aus Protest auf die Straße stellen. Ganz kritisch ist das.
Ich finde es übrigens witzig, wie in diesem und anderen Zusammenhängen die Staatsbeamten “verdinglicht” und damit “entmenschlicht” werden. Es sind keine eigenständig denkenden Individuen, also Menschen, mehr sondern “Cops”, “Bullen” oder “Bullenschweine”. Nur so ertragen wir eigentlich alle solche Ereignisse.
Im Übrigen sprechen wir hier von Sicherheitsbeamten der Universität und nicht von regulären Streifenpolizisten.
Am 24. September 2007 um 13:21 Uhr
Echt? Ich dachte, das wären richtige Polizisten. Wie gesagt finde ich es nicht gut, dass getasert wurde – das beruht auf meinem Gefühl für Menschlichkeit. Aber ich kann es akzeptieren, da eine gesetzliche Legitimation dafür vorhanden ist und der Getaserte es herausgefordert hat.
Deine Vergleiche hinken. Wenn du dich mit dem Fön in die volle Badewanne stellst, dann bist du selbst schuld, wenn das britzelnde Folgen hat. Manchmal gibt es einfach zutreffende Kausalketten. Und wenn du in Deutschland Polizisten mit Steine bewirfst bist du ebenfalls selbst schuld daran, wenn du mit Gummigeschossen beschossen wirst.
Die Staatsbeamten werden deshalb verdinglicht, weil sie nicht als Individuen agieren, sondern in einem solchen Fall die rechte Hand des Staates sind, sein Gewaltmonopol ausüben. Sie agieren nicht als Mister Smith, sondern als Officer Smith.
Am 24. September 2007 um 22:53 Uhr
ähm versteh ich das richtig, dass waffengewalt nicht gerechtfertigt ist, selbst wenn man sie provoziert?
ich heiße das schnelle “tasern” der polizei nicht für gerechtfertig, aber so ist es nun mal eben in den usa. das wissen auch die bürger. und wenn er eben immer weiter schreit und macht und pöbelt, tja dann muss er damit auch rechnen. hätte er sich einfach nur ruhig abführen lassen, wäre die sache gut gewesen.
ich pflichte dem spiegel auch bei, dass war alles nur selbstinszenierung. er hat nicht einfach klar und sachlich geredet, nein er fuchtelt mit seinem quietsch gelben buch in der luft herum, schreit schon fast und wiederholt sich. hätte er in ruhe und ganz sachlich die frage gestellt, wieso die wahlen nicht angefechtet wurden, wäre das anders ausgegangen. aber wer so aggressiv in eine diskussion einsteigt und diese grundlage als basis aufbaut, der braucht sich nicht zu wundern, wenn man nicht ausreden darf.
es ist wie in der schule:
1. melden
2. ruhig und sachlich argumente vorbringen
3. auf den punkt kommen
aber der liebe herr, so macht es den eindruck, wollte keine antwort sondern einfach nur laut seine thesen vorbringen und das ganze auf band haben um der nachwelt zu zeigen, was für ein geiler hecht er ist. deshalb die videokamera. das es nun so kam, dass hilft ihm eher noch.
aber hier ist sowieso langsam eine extreme anti-spiegel stimmung aufgestiegen, da wird alles kritisiert was grenzwertig zu sein scheint, anstatt das ganze eben auch mal von einer anderen seite zu betrachten. aber was schreib ich da, hat doch eh keinen sinn.
ich les den spiegel immer noch gerne und kann da in vielem nur zupflichten, auch in diesem artikel. denn ein buzzword ist kein buzzword. es kann nur dazu gemacht werden um alles ins negative zu reißen.
Am 24. September 2007 um 22:58 Uhr
“anstatt das ganze eben auch mal von einer anderen seite zu betrachten”
Exakt das habe ich getan.
Am 24. September 2007 um 23:19 Uhr
Für Provozierer oder Leute in psychischen Ausnahmesituationen gibt es in Deutschland für Security-Beamte und für Polizeibedienstete die Anweisung, erst einmal eine in Kursen trainierte 4-stufige verbale Deeskalationsmethode anzuwenden. Erst wenn sie zur Gefahr werden, wird zu anderen Maßnahmen übergegangen. (Und natürlich passieren Fehler; die Dienstanweisung ist aber zumindest gegeben. In den US scheint es eine solche Ausbildung/Anweisung augenscheinlich nicht zu geben, da sie sich das sogar bewusst vor laufender Kamera trauten und nicht abließen…)
Andrew Meyer war vielleicht lästig, aber doch keine Gefahr. Das Tasern war zu keiner Zeit in Ordnung, auch nicht, weil Meyer ja wusste…, dass sie es evtl. tun würden.
Das ist das, was keiner versteht. Sollte ein US-Bürger ebenfalls nicht verstehen, wenn es mit common sense zugehen würde.
In den US soll das Tasern – nachdem, was ich gehört habe – angewendet werden, um Widerstand zu brechen (bereits fragwürdig), aber nie, um jemanden zu bestrafen. Andrew Meyer LAG ja bereits am Boden, da legten sie erst richtig los.
Das war das richtig Perverse.
Laut eines weiteren SPON-Artikels sind 2 Beamte )ob Security oder echte Polizei ist mir eigentlich wurscht) inzwischen gemaßregelt worden. War wohl auch in US zuviel des Guten.
Man kann noch Hoffnung haben, das Merkbefreiung sich auch in den US nicht gänzlich durchsetzt. Trotz Uniformträger nicht.
Am 7. November 2007 um 23:04 Uhr
die mofa von mein freund wurde von der polizei eingezogen und er bekam nen brief da steht drin bauartige veränderung an fmh,mofa 25 , erlöschen der betriebserlaubnis am farzeug ihres sohnes wass heist dass?
Am 7. November 2007 um 23:17 Uhr
Das bedeutet: Das Mofa darf nicht mehr gefahren werden, weil aufgemotzt und frisiert und somit wahrscheinlich 70 statt 25 fährt. Herrlich, dass es das heute noch gibt. Was war es denn? Abgesägter Krümmer oder modifizierte Ritzel? :-D