16.09.07
22:49 Uhr
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Corporate Blogs und andere Utopien – Teil 1

Angeregt durch Olafs Artikel “Corporate Blogs und die Feigheit vor dem Kunden” und “Blogs: Alles Lüge?”, wollte ich auch einige Gedanken dazu äußern. Doch bevor ich meine gesamte Litanei (die aufgrund der gegebenen Komplexität ziemlich lang und verworren ist und ich das entsprechend ordnen muss) hier abspule, möchte ich zunächst einfach nur dieses “Schaubild” oben auf euch wirken lassen. Interpretation und Diskussion mehr als erwünscht.
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16 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 17. September 2007 um 00:56 Uhr
Das Schaubild stellt die Situation die sich derzeit vorfinden lässt insoweit recht treffen dar, als dass es das Ideal eines Einweg-Kommunikations-Prozess aufzeigt. Der Verbraucher schluckt das Statement. Dem ist aber in der Realität nicht so. Dafür wird dann doch noch genug reflektiert.
Aber sicher, Blogs stellen eine Bedrohung in der heilen Welt der definierten Aussage und des bestimmbaren Rahmens dar. Wenn man es negativ sehen will. Das auch ganz neue Chancen für einen Umgang mit dem mündigen Verbraucher bestehen, wird indes noch nicht überall erkannt. Aber ehrliche Corporate-Blogs, die auch mit Kritik umzugehen wissen stellen sicher eine Möglichkeit dar, Crowdsourcing in bisher unbekanntem Ausmaß zu nutzen.
Auf unserem Blog medienwesen.de beschäftigen wir uns übrigens auch regelmäßig mit verwandten Themen. Etwa das Verhältnis von PR und Bloggern.
Am 17. September 2007 um 09:09 Uhr
Warum hat der PR-ler eigentlich ein Brett vor dem Kopf?
Am 17. September 2007 um 09:23 Uhr
@Andreas: Das hast du jetzt interpretiert. Ist wie bei den Tintenkleksen! ;-)
Nein sollte die Oldschool-Räuber-Augenbinde oder der schwarze Anonymbalken sein, also die klassischen Spin-Doctors, die im Hintergrund für die vielen Nachrichten aus Unternehmen und Politik in den Medien sorgen.
Am 17. September 2007 um 09:34 Uhr
absolut geniale Grafik. nur dass sie wie mein kommentar-vorgänger schon erwähnte nicht besonders zeitgemäß ist.
z.b. blogs geben dem Verbraucher, die möglichkeit in der “öffentlichkeit” zu reflektieren, so entsteht zum einen eine andere mögliche Interpretation (2+2=7), die aber nicht im nur im kopfe bleibt und verstummt, sondern veröffentlicht wird.
Der verbraucher ansich kann dementsprechend auch zum “erzeuger” einer message werden :D Reflektion VS. Manipulation
Das Schaubild zeigt Manipulation vs. Kapitulation ;-)
Am 17. September 2007 um 09:52 Uhr
Also um zum Thema zu kommen:
Ich glaube nicht wirklich, dass die Männchen auf der rechten Seite massenhaft skandieren “Die Mauer muss weg!” Das ist eher so ne Idee von diesen Blogger-Hütchen, die der Künstler auf seinem Bild vergessen hat.
(Take it with a smiley)
Am 17. September 2007 um 09:55 Uhr
Wer hat gesagt, dass das Bild aus der Gegenwart stammt? Das ist eure Interpretation. Und vor allem wo steht “Die Mauer muss weg”? Das ist ein in sich geschlossenes und funktionierendes System, wo eigentlich niemand (nicht auf dem Bild) irgendwie Andeutungen macht zu rebellieren. Jeder ist doch zufrieden und im Einklang.
Am 17. September 2007 um 09:58 Uhr
Eben. :)
Am 17. September 2007 um 10:52 Uhr
Und ich behaupte jetzt mal ganz dreist 2+2=2. Beweist mir das Gegenteil.
Am 17. September 2007 um 11:59 Uhr
@armin
wenn du deine gleichung bei der spam protection hier eingibst, erscheint dein kommentar nicht – beweis genug? ;-)
Am 17. September 2007 um 15:58 Uhr
schön auch, dass die mafo da rechts oben über allem schwebt, und als eine der wenigen nicht 2+2=5 skandiert – was im prinzip aber auch allen anderen egal ist! :D
Am 17. September 2007 um 16:16 Uhr
somiht,
noe, denn da wird ja nur die Wahrheit durch ein paar Werber verdreht. Nurdamitdasmalklarist.
Am 17. September 2007 um 16:20 Uhr
Und der Verbraucher glaubt, was der Werber als neue Wahrheit verkündet? Das ist doch eher Wunschdenken. Die Mafo sollte lieber alamierendere Zahlen ausspucken: 2+2=4 zum Beispiel. Damit sich im Konzern und in der Agentur beim Kriesenmeeting wieder alle fragen können, warum der Verbraucher sie nicht versteht.
Am 2. Oktober 2007 um 10:00 Uhr
[...] eingeblendet “Der Spot wurde mit falschen Wimpern gedreht”. Tja, was soll man sagen, früher wäre sowas noch durchgegangen. Tags: fake, falsche wimpern, konsumenten, l-039oreal, lüge, [...]
Am 3. Dezember 2007 um 01:32 Uhr
[...] Corporate Blogs und andere Utopien – Teil 1 | Werbeblogger – Weblog über Marketing, W… – [...]
Am 23. Februar 2008 um 01:56 Uhr
[...] ist eines auch klar: Wer sich als Unternehmen der Blogosphäre öffnen will, kann nicht in klassischen Abteilungskategorien von PR, Marketing und Werbung denken und hoffen, dass sich ohne übergreifende Unternehmenskommunikation irgendwelche [...]
Am 24. November 2008 um 13:04 Uhr
[...] behandelt werden. Natürlich denken Unternehmen immer noch ganz anders. Sie sind allesamt Kontrollfreaks, die lieber Unmengen von Geld in unüberprüfbare Werbekampagnen und Mediabudgets stecken, [...]