07.08.07
18:12 Uhr

Verschwundene StudiVZ Spots (Update)

{lang: 'de'}

Damit nun wirklich jeder sich sein Bild von den Holtzbrinck bezahlten Spots für StudiVZ (produziert von ARS Interacitve) machen kann, hat Lanu auf boocompany den ersten der Spots veröffentlicht. Es geht nicht darum, die Kampagne nun loszutreten, sondern zu veranschaulichen, zu welchen Mitteln ein großer, angesehener, deutscher Verlag so zurückgreift:

Update 8.8.2007: Aus juristischen Gründen bzw. auf Wunsch von Aimaq Rapp Stolle wurde das Bild zum Clip entfernt.

Also mich würde nun interessieren, von denjenigen, die sich bisher kein Bild machen konnten, wie toll und hipp sind denn die Spots? Wie passt die Dachmarke Holtzbrinck zu Molotovcocktail-werfenden-Marodeuren? Und wo und wann ziehen StudiVZ-Nutzer endlich eine Grenze?

Update I: Lanu hakt nach und fragt einige große Marken direkt was sie von der Arbeit ihres Dienstleisters halten. Mal sehen, ob sie auch eine Antwort erhält. Mich würde das auch brennend interessieren, schon allein aus Gesichtspunkten für die Zukunft unserer Branche. Müssen wir Werber in Zukunft nur noch Aufmerksamkeit auf Teufel-komm-raus generieren (inkl. aller Tabubrüche) oder geht es dann doch auch um die Vermittlung von wertigen Inhalten?

Update II: Lanu hat einen offenen Brief an Dr. Stefan von Holtzbrinck verfasst. Ich erwarte zwar keine Antwort aus dem Elfenbeinturm, aber wenigstens kann man ja mal an die Mauer kratzen.

Update III: Getroffene Hunde scheinen zu beißen. Boocompany wird mittels juristischem Druck durch die Agentur Aimaq Rapp Stolle dazu aufgefordert den Spot zu löschen. Ja wie? Steht man in Berlin nicht stramm vor Stolz für diese grandiose, virale Arbeit?

Schlagworte (Tags): , , , , , , , , ,

115 Kommentare

  1. couch

    Absolut unterirdisch schlecht, geschmacklos und gewaltverherrlichend.

    Setzen – 6.

  2. Boocompany dokumentiert - Sajonara.de - Internetmagazin

    [...] Lanu von der BooCompany dokumentiert seit heute die viralen Spots des StudiVZ, die in der letzten Woche für Aufregung in der Blogosphäre gesorgt hatten. (via Werbeblogger) [...]

  3. de_signer

    you never know how low we can go – Holtzbrinck

  4. Simon

    In jeder Hinsicht beeindruckend … schlecht!

  5. engola

    Meine Güte, das Vid geht ja gar nicht. Wieso muß ich bei dem Duktus im Zusammenhang mit der Musik an Neo-Nazis denken?

    Satire ist in dem Spot nicht erkennbar. Wenn die das wirklich als Werbung veröffentlichen wollten, wäre doch eine Strafanzeige fällig? (gewaltverherrlichend, menschenverachtend)

  6. Thomas /advisign

    Nun es ist platt, billig und pubertär. Ich schätze ich hätte es mit 16 klasse gefunden.

  7. Sascha

    Ein großer haufen Scheisse. Für ne Agentur wie ARS beeindruckend schlecht!

  8. 50hz

    @ Thomas: Was war los mit Dir, als Du 16 warst? Das ist doch nicht normal.

  9. Sandra

    Allmächt!
    Da fehlen mir die Worte!
    Schön auch, wie hier einfach wieder die britische “Arbeiterklasse” als Gewaltprolls herhalten muss. Schön nochmal das Klische bedienen, wa?
    Und der Songtext sagt: we live in a violent world! *schrammelschrammel*
    Wo ist den die ironische Note in dem Spot, der das ganz auf eine andere hebt? Fehlt wirklich, hatte sie mir im “song” irgendwie erhofft.
    Und was soll den dieser “Matrix-Wackel-Blut-Effekt” in der Mitte des Spots? Wollten da das Film-Team Hollywood spielen?

  10. doctor_best

    Also liebe Jungs von AimaqRapsTolle, ihr habt ja meine Nummer. Ihr solltet Euch melden. Ihr braucht Hilfe. Professionelle. Auf meiner Couch ist immer ein Platz für euch reserviert.

    MfG
    doctor_best
    PS: Da würde ich ja lieber für Maggi-Spots verantwortlich sein, als für sowas.

  11. Ninifaye

    Erschreckend. Im wahrsten Sinne des Wortes.

  12. Thomas

    Danke AimaqRappStolle.
    Man hat ja schon ewig nichts mehr von euch gehört.
    Ich hatte euch sogar völlig vergessen.
    Jetzt weiß ich wieder, wie schlecht ihr seid.

  13. eigenart

    Können wir anhand des fertigen Spots nicht das beliebte Spiel “Rate die Zielgruppe” spielen?

    Ich fange an:
    “Gewalttätige, fleischfressende Nazi-Punk-Briten” und deren Artverwandte…

  14. tim

    Das wird deutlich, was passiert wenn man mal wieder einen Praktikanten von der Hauptschule an Kundenprojekte setzt. :-)

    “Er war stets bemüht….”

  15. Eric

    Auch du Sch… . Den jungs bei AimaqRappStolle muss es schlecht gehen. Viel schlimmer allerdings, das Aimaq den Scheiss in der Horizont auch noch verteidigt. Wenn man denn schon das Geld braucht – einfach mal die Fresse halten.

    Ich habe bis jetzt, ohne Übertreibung noch nichts schlechteres gesehen. Wobei die Grundidee, den missionarischen Eifer der Veganer mal umzudrehen, bestimmt zu sehenswerten Ergebnissen hätte führen können.

    Und da wird gerade wieder über Sexismus in der Werbung diskutiert. Also das was hier abgeliefert wurde ist um längen schlimmer. Und genau das wurde wohl beabsichtigt – schon schwer einen Spot zu kreieren der in der Zielgruppe weitergemailt wird. Ist halt nicht jeder ein Bogusky.

  16. Jung von Matt/Neckar Bewegungsmelder » Blog Archive » Schlechte Eigenwerbung.

    [...] gemacht von Werbeblogger und Off the record. Trackback [...]

  17. Thomas /advisign

    @50Hz:
    Mit 16 hat mein Kunstlehrer meine Bilder auch als zu platt und Pubertär abgelehnt. In diesem Alter geht es oft darum (zumindest war es bei mir so) bei dem “Establishment” anzuecken. Zudem ist Provokation einfacher als ein kreatives Konzept ohne Holzhammer.

    Ich denke die Macher hier haben das auch so gedacht. Die mit der oben beschriebenen Einstellung finden das cool. Bei den anderen entschuldigen wir uns und erklären das zu einer “Jugendsünde”. Hauptsache Publicity. Und so schnell wie die Säue durch die Blogs gejagt werden ist das doch ein ordentliches Konzept.

  18. Anicatha

    Absolut geschmacklos.
    Solch ein Werbespot soltle verboten werden.
    Er ist weder lustig, informativ noch irgendwas…

    Einfach schlecht

  19. StudiVZ, Holtzbrinck und die Schweinsköpfe » VisualBlog - das VisualOrgasm-Weblog

    [...] Dazu Diskussion beim Werbeblogger. [...]

  20. PR um jeden Preis : Ich.Mir.Mich

    [...] Via Werbeblogger. [...]

  21. vroni

    “Müssen wir Werber in Zukunft nur noch Aufmerksamkeit auf Teufel-komm-raus generieren (inkl. aller Tabubrüche) oder geht es dann doch auch um die Vermittlung von wertigen Inhalten?”

    @ Patrick

    “Müssen”…
    Man muss gar nichts. Es gibt kein passive Zwangsläufigkeit (die mir zu implizit in diesem Satz drinsteckt), dass eine Agentur ihrem Auftraggeber alles erfüllen soll. Gute Agenturen tun das eh nicht, sondern beraten. Spiekerman schreibt sogar auf seine Index-Seite: “Wir widersprechen”.

    Wenn man es als Agentur nicht will:
    Ganz langsam zum Mitschreiben: Wenn die Agentur eine solche Aufmerksamkeitswerbung auf Teufel komm raus nicht will, sondern nur DER KUNDE sie will …so gibt aber DIE AGENTUR mit ihrer spezifischen Ausrichtung die Spielregeln vor und DER KUNDE entscheidet, ob er das so haben will. Nicht der Kunde führt das Unternehmen der Agentur, sondern die AGENTUR tut es. Sie muss es für sich unternehmerisch verantworten, ob sie auf diesem Feld tätig ist/wird.

    “Wir(Werber)”…
    Das muss man sich ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen…
    Dieses Wir-Gefühl kenne ich nicht, und nicht erst seit diesen Videos.

    Ich freue mich sogar drauf falls einige oder viele Agenturen diese Irrweg gehen wollen, dann kann man sich endlich noch klarer positionieren :-) Händereib.

  22. Patrick Breitenbach

    Das “Wirgefühl” war bewusst überspitzt. Es gibt kein homogenes Gemeinschaftswerben. Aber ganz klar Trends, Impulse und Vorbilder. Mag sein das die eine oder andere kleine Agentur davon profitiert und es sich ab und zu leisten kann große Kunden abzulehnen, aber die Regel sieht anders aus. Hier wird im Strom geschwommen und ich will wissen wohin der Strom fließt und ob man dessen Richtung ggf. ändern kann.

  23. vroni

    Sorry, ich erkenne keinen Strom.

  24. Patrick Breitenbach

    @Vroni: Nochmal. Es geht um Orientierung. Viele Kunden wissen es nicht besser und denken dann bei solchen Geschichten: Ja, achso Aufmerksamkeit gut. Egal wie. Okay.

    Dass auch Kunden Orientierung brauchen und nicht nur “Widerspruch” ist meine feste Ansicht.

  25. Patrick Breitenbach

    @Vroni: Dann ist es müßig mit dir darüber zu diskutieren. :-)

    Die Frage ist ja auch in erster Linie, gibt es überhaupt einen Strom oder sind das widerliche Randerscheinungen die Ausnahmen sind.

    Andererseits würde ich schon behaupten, dass das Thema “Viral” grad ziemlich populär ist und damit für mich auch ein Strom der Werbeindustrie.

  26. al

    Also ich verstehe eure Aufregung nicht. Man kann über die Spots lachen oder sie albern finden,
    aber was ist daran denn nicht als Satire erkennbar? Ich bitte euch, ihr wirkt verstaubt und oberlehrerhaft. ich finde sie nicht schlecht, alleine weil sich so viele leute beschweren. und das studivz H. gehört weiß ja kein normaler Mensch – im Ausland erst recht nicht. Und selbst wenn, ich hätte gerne einen so mutigen Kunden und Auftraggeber. Von daher: Glückwunsch an ARS.
    Und zu den Gewaltszenen wollte ich noch sagen, dass ich Aktenzeichen XY härter finde, denn das hier ist pure Satire und nur komisch, jedem intelligenten Menschen fällt das auf.

  27. stephan

    Ein wirklich sehr irrer aspekt ist der schon von sandra zitiert “Matrix-Wackel-Blut-Effekt? heisst übrigens “TIME SLICE EFFEKT” und ist hier sehr liebevoll analog umgesetzt. Was ja besonders merkwürdig ist in diesem kruden scheissfilm nach einem kruden scheisskonzept, da hat irgendwie der ausstatter liebe investiert, vermute ich mal. Ein immer wieder überraschendes medium, der werbefilm, nicht?
    Hat schon jemand darauf verwiesen, dass der film ja primigst zum StudiVZ Mitgründer und Holtzbrinck-Verkaufs-Hauptnutzniesser Ehssan Dariani paßt, der sich dabei filmen läßt, wie er in der Ubahn Frauen mit seiner Kamera belästigt oder gern mal eine Partyeinladung als Titelseite des Völkischen Beobachters versendet?
    UBAHN: youtube.com/watch?v=...
    VÖLKISCHER BEOBACHTER: blogbar.de/archiv/20...

  28. vroni

    Ja genau, das (Wenn eine Sache einmal passiert, ist sie eine Ausnahme, wenn sie zweimal passiert und auch noch von augesprochenen Werbedeppen fabriziert wird, wird sie flugs zum Trend erklärt…).

    Und dann solche wie al, die jetzt aufschlagen und reflexhaft aufschlagen werden (so sicher wie das Amen in der Kirche), das langweilt mich.

    Daher verabschiede ich mich mal höflich für eine Weile aus dem Werbeblogger. Pax.

  29. Patrick Breitenbach

    @Vroni: Also den Trend habe ich nicht erklärt, auch nicht in Bezug auf die groben Ausfälle. Den beobachte ich. Du willst aber wohl nicht bestreiten, dass das Thema “Viral” nicht gerade in den Köpfen der Werbung geistert? Und die dazugehörige Meinung “viral funktioniert nur, wenn sie Grenzen überschreiten”.

    Nichtsdestotrotz wünsch ich dir eine schöne Werbebloggerfreie Zeit!

  30. arne

    Ich hab keine Lust StudiVZ oder Dariani zu verteidigen, aber wenn ich den aufgeregten Mob in der Bloggerwelt sehe (natürlich nicht alle), stelle ich mir schon die ein oder andere Frage. Solche Dinge wie das U-Bahn Video gegen Ihn zu verwenden, ist ungefähr so wie Prinz Harry einen Kneipenbesuch vorzuhalten. M.E. gibt es einfach Unternehmen die Dreck einer anderen Qualität am Stecken haben. Aber die Themen sind natürlich nicht so “sexy”, ist mir schon klar.

  31. al

    Ja, solche wie ich, liebe Vroni wollen halt keine Werbung und
    Killerspiele und Rap und Pornos verbieten. Weil sie wissen, dass das
    nichts bringt und mit ihren Kindern lieber darüber reden als es mit Verboten noch interessanter machen. Grüß mir den Beckstein und die Schwarzer wenn du sie in deiner Welt auf einen Kaffee triffst!

  32. 50hz

    @ arne: Prinz Harry kann meinethalben in Kneipen saufen so viel er will. Solange er keine jungen Frauen sexistisch belästigt, ist das seine Sache.

  33. Basic Thinking Blog » any marketing

    [...] zu trommeln. Die Videos sollen demnächst im Netz erscheinen, ist also noch nicht soweit. Werbeblogger verweist dazu auf BooCompany, wo man sich eins der drei Videos reinziehen kann. Ich frage mich nach [...]

  34. Patrick Breitenbach

    @al: Bisher haben alle Intelligenten, mit denen ich gesprochen habe den Clip einfach nur pubertär, widerlich und platt gefunden. Da sind sicherlich keine Kostverächter dabei. Und jetzt bitte nicht die Plattheit: Dann hast du wohl mit niemanden wirklich Intelligentem gesprochen.

    Ich bleibe auch dabei, dass diese Art der Werbung kontraproduktiv für die Dachmarke ist. Aber wenn Aufmerksamkeit deine einzige Währung als Kreativer ist, dann lassen wir dir das auch. Lasst uns mit Massenmord, KZ, Vergewaltigung oder Folter werben. Bekommt sicher immense Aufmerksamkeit und diese Spießer da draußen sollen sich mal nicht so haben, ist ja lustig, erkennt ja jeder halbwegs intelligente Mensch. Wichtig dabei den eigenen Kindern das verklickern, was Daddy da so den ganzen Tag fabriziert. Alles nicht so ernst und so …

    Sorry ich muss mal kotzen.

  35. s1

    Es gibt im Studivz durchaus auch Gruppen (u.a. die der sog. “Campus-Captains”) in denen das ganze doch sehr kritisch und schockiert zur kenntnis genommen wird..also ganz verblödet sind die Leute doch noch nicht…

  36. Aimaq Rapp Stolle (ARS Interactive) auf F!XMBR

    [...] Ich mag dazu gar nicht mehr viel schreiben – nur beweist es doch eines eindeutig: Auch wenn vroni und Patrick – als Ausnahmen – noch so sehr protestieren, die Werbebranche ist käuflicher, manipulativer, [...]

  37. Patrick Breitenbach

    @s1: Schockiertheit und Kritik ist eines, doch was ist daraus die Konsequenz? Die Frage ist nicht “verblödet” sondern “träge”.

  38. al

    Du wirst dich noch umsehen, wenn dein Sohn irgendwann mal anfängt zu kiffen ;-)

    Ich habe nicht gesagt, dass inrtelligente Menschen die Spots gut finden. Aber sie erkennen die Ironie. Verbieten bringt nie etwas. Und für den Zusammenhang zwischen “Massenmord und KZ”
    und “was Daddy da den ganzen Tag so fabriziert” könnte ich dich anzeigen.
    Willst du denn auch die Titanic verbieten oder Itchy und Scratchy bei den Simpsons oder glaubst du ernsthaft, dass sich Vegetarier nun fürchten? Jugendliche sehen sich heutzutage ganz andere Dinge an und das kann auch keiner verhindern. Deshalb ist es viel wichtiger seine Energie dazu zu benutzen, sie zu intelligenten , kritischen Menschen zu machen. also ab nach hause, bevor es zu spät ist!

  39. arne

    @50hz: Schau dir das Video noch Mal an, die Lächeln bis zum Schluss und kennen tut er Sie auch (siehe Kommentare). Daher hat das Video in meinen Augen eine Aussagekraft, wie wenn Harry in ne Kneipe geht. Ich fand den Vergleich übrigens daher so “schön”, da beide sich einen ähnlichen Skandal geleistet haben.

    Meine Hauptaussage sollte aber eigentlich eine andere sein…

  40. s1

    Was sollen denn die angemeldeten User als Konsequenz daraus anstellen? sich abmelden? das Thema hatten wir ja neulich schon.. ohne gleichwertige Alternative wird sich an der “trägheit” oder dem bewussten Wegsehen nichts ändern.

  41. Max

    Tolle Werbung – für Facebook

  42. Patrick Breitenbach

    @Al: Wenn man ganz genau hinschaut sieht man die Ironie vielleicht, allerdings hat sie eben nicht die gleichen Effekte wie ein Kunstwerk, eine Zeichentrickserie oder sonstwas. Es ist Werbung. Kommerzielle Kommunikation. Gleichzeitig erfüllt dieses Video (wie jedes andere auch) Vorbildfunktion. Auch bzw. gerade für unsere Kinder. Die eigene Meinung ist wichtig, dann respektiere auch die kritische.

    Mit dieser Diskussion hier machen wir nämlich unsere Kinder zu kritischen Menschen. Denn wenn sich niemand gegen den Rotz wehrt, sehen sie eben auch nicht die andere Seite.

    @s1: Seid ihr wirklich so träge und uninspiriert? Macht doch wenigstens ein wenig Druck, statt euch wie die Schafe einfach so willenlos abfertigen zu lassen.

  43. Annette

    @s1. Ja genau. Abmelden.
    Hab ich zum Beispiel gemacht.

  44. al

    Ich respektiere deine Meinung ja, Patrick. Aber, wenn jemand so etwas verbieten will, respektiere ich das nicht und will ihm versuchen zu erklären, dass das eh nichts bringt. das ist so, meinung hin oder her. interessant macht ihr es ja erst. und natürlich bedient sich diese werbung der gleichen effekte wie ein kunstwerk oder eine zeichentrickserie. und wieso vorbildfunktion? ich sehe da keine vorbildfunktion, die ein viralfilm erfüllen zu hat. gott sei dank. das ding läuft ja nicht tagsüber im kinderprogramm auf rtl2, sondern ist im internet. und ob kinder da rankommen und wie liegt im verantwortungsbereich der eltern und unserer gesellschaft, nicht aber bei H. , StudiVZ, oder ARS I.
    Das Problem ist nämlich ein ganz anderes, aber das weißt du ja hoffentlich…

  45. Patrick Breitenbach

    @al: D’accord. Wir liegen näher beieinander als vermutet, so hat es den Anschein.

    ALLE Bilder sind Vorbilder. Und wenn nur einer da rankommt, der keine Medienkompetenz oder behütende Eltern besitzt.

  46. al

    Na, das seh ich schon anders. Ich finde es wichtig, dass auch junge Menschen so etwas sehen und dann selbst erkennen, was man erkennen sollte. Eine cleane saubere scheinwelt erzeugt doch nur lebensunfähige, naive Menschen. Und eine gute Welt wird es nie geben, dafür ist der Mensch eben zu böse. Schon immer gewesen, wird sich leider auch nicht ändern.

  47. Patrick Breitenbach

    @al: Man sollte den Leuten den Zugang zu vorhandenen Bilder nicht verwehren. man sollte aber auf Teufel komm raus nicht unbedingt künstlich neuer solcher Bilder kreiieren.

  48. bloggas.de: Internet und Marketing » Blog Archive » Werbung am Rande des guten Geschmacks - und darüber

    [...] ja momentan viel über die virale Kampagne von StudiVZ geschrieben wird, habe ich mich etwas im Netz umgesehen und diese fragwürdige Kampagne von pokerroom [...]

  49. Sonja

    Ich bin völlig schockiert von dem Spot…

    @al ich bin in einer wunderbaren, sauberen, guten, heilen Welt aufgewachsen und doch tatsächlich auch ganz ohne Ballerspiele was geworden – weder lebensunfähig noch (zu) naiv.

    Was man da sieht ist ohne Diskussion die allergrößte Scheiße, ganz egal auf welchem Bildungsniveau man sich befindet! Das Bildungsniveau entscheidet höchstens über die Reflektionsfähikeit, was in dem Zusammenhang kein unbeachtlicher Aspekt ist.

    Und wenn ihr auf Kinder und Kindeserziehung abzielt: wie bitte soll ein neuer Mensch wissen was richtig ist, wenn er es nicht vorgelebt bekommt und die Chance hat in einer “heilen” Welt zu erleben welche Werte erstrebenswert sind?

    Ich ärgere mich schon fast an dem gedanklichen Austausch hier teilzunehmen… bzw. ärgere ich mich noch mehr, daß dies überhaupt einer Diskkussion bedarf. Es gibt wirklich Leute die das anders sehen!?!?

    Oh man, ich habe Angst vor der Zukunft.

  50. Chris

    Ich warte immernoch auf den Seeding-Vorwurf Patrick, oder ist es jetzt auf einmal ok wenns BC und nicht OTR macht?

  51. StudiVZ Horror Videos - Telagon Sichelputzer

    [...] i-Tüpfelchen was irgendwie das Faß zum überlaufen bringt – die Diskussion zeigt es: Werbeblogger, Sajonara.de, blogØblog, blog.50hz.de, Jung von Matt/Neckar Bewegungsmelder, turi2, VisualBlog, [...]

  52. betalog.de › Sicher nur so ‘ne…

    [...] virale StudiVZ-Kampagne: Werbeblogger, Sajonara.de, blogØblog, blog.50hz.de, Jung von Matt/Neckar Bewegungsmelder, turi2, [...]

  53. Rudy Tuesday

    Von Dariani gibt es doch auch Bilder, auf welchen er im Zuge einer seiner vielen “lustigen” Aktionen mit Pro-Fleisch-Schildchen durch die Gegend eiert. Hat die vielleicht noch irgendwer rumliegen ? Daran musste ich bei dem Video jedenfalls sofort denken. Na ja, StudiVz-Humor halt, kennt man ja.

  54. Studivz: Alles halb so wild-medienblogger

    [...] regen sich mal wieder alle [...]

  55. Patrick Breitenbach

    @Chris: Seedingvorwurf damals an OTR war lediglich aufgrund der Tatsache, dass der OTR-Text zunächst im Widerspruch zum eigenen Hochladen auf Youtube lag. Es hatte einen gewissen Beigeschmack, der sich aber dann sehr schnell, dank Olafs offene Worte, aufklärte. Ich habe nicht das Zeigen des Spots an sich kritisiert, sondern fand den damaligen Kontext seltsam. Wir selbst hätten den Spot nicht eingebettet, haben aber darauf verwiesen (im Grunde ähnlich)

    Bei BC wurde das Video auch nicht auf einen klassischen viralen Nährboden wie Youtube & Co gestellt. Wobei ich mittlerweile zur Erkenntnis gekommen bin, dass sich der Spot in dieser Form mit Erklärung und wie er entstanden ist gar nicht weit genug streuen kann. Denn für mich wird immer deutlicher, dass Aufmerksamkeit alleine eben nicht reicht und dass sich ein viraler Spot auch durchaus gegen seine Urheber richten kann. Die Geister, die man rief, aber nicht mehr los wird. Bad PR is bad PR.

    Desweiteren wurde auf BC das Video klar als gewaltverherrlichend gekennzeichnet und eine entsprechende Warnung ausgegeben.

    Falls es also noch irgendwelche Missverständnisse in der Richtung gibt.

    1. Ich bin nicht für ein generelles Veröffentlichungsverbot zu Dokumentationszwecken (nur war das damals bei OTR nicht ganz ersichtlich – mittlerweile schon).

    2. Mir wäre es lieber gewesen, das Ding hätte niemals das Licht der Welt erblickt, doch wenn einige ihn gesehen haben, sollten alle ihn sehen, die ihn gerne aus Meinungsbildenden Gründen sehen würden.

    @Sonja: Darum ist es gerade wichtig sich zu solchen Dingen zu äußern, um eben auch zu zeigen, dass es auch anders geht und dass es Menschen gibt, die von diesen Videos eben nicht harmlos bespaßt werden sondern regelrecht angewidert sind.

  56. patrick

    Ich hab nun den einen spot zum ersten mal gesehen. Sieht eher aus, als hätten Vier Kids Spaß gehabt nen dummes Video zu machen, dass dann auf youtube an die Kumpels weitergesendet wird.
    Ob nun diese eine Gruppe von Anti-Vegetariern im StudiVZ Netzwerk mich überzeugt Mitglied in der community zu werden ist sicher fraglich. Fraglich ist auch, ob das wirklich der Nr.1 Benefit von StudiVZ ist.

  57. Woolve

    Hmmm… viral gesehen hat es funktioniert, da sind wir uns ja einig. Etliche Blogs berichtet in irgendeiner Form darüber, ander lesen und kommentieren es, also wird darüber gesprochen/berichtet/etc… (StudiVZ denkt sich wahrscheinlich auch: “geht doch!” und lacht sich eins)

    Das der Spot allerdings niveaulos und schlichtweg schlecht ist, darüber sind sich nicht alle einig und das erschreckt mich eher, als der Spot selbst. Zeigt es doch, dass man mit der “boay ey, hasse das gesehen, krass wa?” Mentalität genau dem Volke gibt, was das Volk verlangt. Armes Deutschland.

  58. somiht

    ok, der spot ist unterirdisch schlecht.
    keinen inhalt, keine aussage, keinen witz, kein flair. nichts.

    aber..
    trotzdem werde ich mich deshalb nicht bei studivz abmelden. zum einen, weil ich keinen zusammenhang zwischen dem was studivz (an)bietet und den “viralen spots” erkenne.
    zum anderen, weil ich auch weiterhin cola trinke, bananen esse und auto fahre, obwohl da in irgendeiner weise menschen zu schaden (kamen) kommen..

  59. herrMartin

    ich weiss nicht was daran jetzt so schlimm ist, find die Diskussion auch ein wenig scheinheillig und oberlehrerhaft. Bin jetzt fast enttäuscht, nachdem ich den Spot gesehen habe und erst nur die ganze Aufregung gelesen… der Spot ist genial, nur nich für jeden verständlich.
    Der Spot ist an klassische Splatterfilm Ästhetik angelehnt, wo auch alles eher Lowbudget ausgelegt ist und daher alles schon ne große Gaudi ist, das ganze hat man dann ein wenig mit Clockwork Orange gemixt (ist das niemanden aufgefallen?)… tut mir leid aber ich find das total super und passend… weil das ne typische Studivz Gruppe ist, die irgendwie auch für den Charm und humor dort steht – daffür ist das doch super umgesetzt. Ich bin richtig begeistert.
    Nebenbei bemerkt bin ich 27 und hab davon die letzten 14 Jahre kein Tier gemampft und darf mir deswegen oft genug Spott und Häme gefallen lassen …trotzdem find ich den Spot super

    MfG

    Martin

  60. stephan

    @somith:
    “keinen inhalt, keine aussage, keinen witz, kein flair. nichts.” Stimmt leider nicht:
    Hier ist die AUSSAGE: Wir reklamieren ein Recht auf revolutionär-rebellisches Handeln für das “gesunde Volksempfinden”. Das ist eine massive Radikalisierung des Spiessertums, der dumpfeste “Man wird ja wohl noch Fleisch essen dürfen” – Gestus, mit dem Basballschläger umgesetzt, verkürzt gesagt: Faschismus (Harr-Harr!)

    Und hier ist der INHALT: Das ist hier exemplarisch das Einklagen des Rechts auf Fleischgenuss, und es tarnt sich aufwendig und mit jeder Menge (wenn auch sehr speziellem FLAIR und WITZ) als ironisch-kritisch. Aber es ist nicht ironisch dem eigenen Inhalt gegenüber, und damit ernst gemeint. Und es ist inhaltlich gegen jeden anderen reaktionären Scheiss austauschbar – das kann man doch in Serie geben: “Man wird ja wohl noch zu Negern Neger sagen dürfen.” “Man wird ja wohl noch Frauen sexy finden dürfen.” Die filmische Umsetzung nach dem vorgegeben Muster könnt ihr Euch selber ausmalen.

  61. al

    dann sind wir schon zu zweit martin :-)

  62. Aaron Wagner

    Ich hätte auch eine Idee für einen weiteren Spot. Man nehme Aufnahmen von realen Galgen-Hinrichtungen à la Saddam. Untermalt mit Cartoon-Musik und zwischenzeitlichen Einblendungen von Grafiken wie “Bazonk”, “Wrumms”, “Hung-gong” (aus der Batman-Serie der 60er)kommt dann nach 2 Minuten der Claim: “Man kann auch anders abhängen – StudiVZ.”

    Also, wenn das mal nicht großartig witzig ist und auch noch die Todestrafe anprangert (kapiert doch jeder)!

    Ich habe mir den Spot jetzt öfter angesehen, als eigentlich sein muss. Kann irgendjemand meinem bescheidenen, unstudiertem Wesen erklären, warum der Spot GENIAL sein sollte? Bei mir persönlich funktionieren Spots wesentlich besser, die einen Lacher erzeugen und nicht diesen faden Beigeschmack hinterlassen.

    Der Spot soll viral funktioniert haben? Also bitte!
    In der Schule kann man auch auf 2 Arten auffallen: Gute Noten schreiben oder Lehrer prügeln. Welche Variante ist die bessere?

  63. al

    Und natürlich merkt man die Anspielung auf Clockwork Orange. Sie stehen ja gleich am Anfang in der selben Pose da..

  64. Patrick Breitenbach

    Oh! Ne Anspielung auf Clockwork Orange. Wie intelligent und schöngeistig. Wer den Film gesehen oder das Buch gelesen hat, der weiß, dass irgendwann mal Zahltag ist. Auch für Alex und seine supercoolen Droogs. Das alte Rein-Raus-Spiel eben.

  65. al

    das wussten die beteiligten mit sicherheit, darum geht es aber gar nicht.

  66. saarpreme

    Ich frage mich gerade was für Holtzbrinck peinlicher ist: der Kauf eines Facebook-Klons für eine astrononische Summe oder der Mist den dieser Einkauf jetzt baut…

  67. icke

    ich war ja doch sehr interessiert daran, die spots einmal zu sehen.
    nach dem ersten reicht’s mir schon. plump, narzistisch radikal, braune brühe.
    kluge werbung, die auch dumme leute verstehen sollen geht anders.

    dummerweise werden die leute, die sich dafür begeistern – und auch die die sich drüber aufregen – und wissen, wie man aus websites medienadressen extrahiert den scheiß weiterschicken und damit doch die maschine ins rollen bringen.

  68. al

    und deshalb ist es clever!

  69. Peter

    Die Idee der Spots ist, zwei der vielen studiVZ-Gruppen in ein Video zu packen: “Vegetarier essen meinem essen das Essen weg” und “Dicke Kinder sind schwerer zu kidnappen”. Die Umsetzung ist allerdings miserabel und ruft eigentlich nur Abscheu hervor. Was schockt wirkt, oder lässt sich über das Internet schneller verbreiten gilt m. E. auch nur in begrenztem Maße. Und diese Grenze wurde hier eindeutig überschritten. Zensur ist aber keine Alternative, die kritische Auseinandersetzung muss es sein. Also: Ich finde es einfach kacke! (Gottseidank haben die mich damals als Praktikanten nicht genommen!)

  70. al

    man kann sich auch absagen schönreden, ja ;-)

  71. Aimaq Rapp Stolle (ARS Interactive) setzt Anwälte in Gang auf F!XMBR

    [...] Infos der BooCompany stimmen, bekennt sich das Unternehmen Aimaq Rapp Stolle (ARS Interactive) voll und ganz zu den Videos, pochen sie doch jetzt auf das eigene Urheberrecht. Ob diese [...]

  72. al

    Richtig so, ARS!

  73. blog.50hz.de

    Nicht zu fassen…

    ARS geht gegen lanu vor.
    Aber bekanntlich hätt sich nich Hitler sondern Charlie Chaplin dä janze Wahnsinn övverlaat.

    ……

  74. Patrick Breitenbach

    @al: Ja wo ist sie denn plötzlich deine Weltoffenheit? Jetzt dürfen sie juristisch verbieten oder was? Klingt ein wenig kleinkarriert und spießig, wenn man mich fragt …

  75. Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » ARS - zurück ins Spießertum

    [...] all diejenigen, die den Kritikern der StudiVZ-Spots von “Aimaq Rapp Stolle Interactive” Spießigkeit, Oberlehrertum und [...]

  76. peter

    @blog.50hz.de

    Wieso “nicht zu fassen”? Das war doch vorhersehbar …

  77. 50hz

    @Peter: Mein Glaube an das Gute im Menschen ist eben unerschütterlich ;-)

  78. Hans Wurst

    Also ich mag Tiere!

    sharebee.com/xxxxxx
    (Link von werbeblogger aus juristischen Gründen verändert. Bitte derzeit keine Links auf das entfernte StudiVZ Video posten. Juristischer Wahn greift um.)

  79. al

    soll sie doch einen eigenen anti-ars-spot ins netz stellen. aber so??? kindergarten!

  80. herrMartin

    Ich möchte mal bitte ernsthaft von jemanden erklärt haben warum so ein Video Gewalt verherrlicht, wie das psychologisch funktioniert?

    Das Gegenteil ist doch der Fall? Wenn ich sowas lese geht mir die Galle hoch, eben weil mich das immer unweigerlich an Sachen erinnert wie “Heavy Metal hörer sind brutale Mörder” oder Ego-Shooter machen alle Kinder zu Amokläufern”. Also diese typische Logik;”Was ich einmal sehe muss ich sofort nachmachen”. – Ich dachte das es inzwischen bei jeglichen Menschen die noch zur Reflexion in der Lage sind, inzwischen angekommen ist, das dem nicht so ist.
    So eine simple mechanische Sichtweise des Menschen ist doch überholt? Oder sollen wir lieber diese ganze neumodische “Negermusik” gleich mit verbieten? Wäre doch eine nette Geste an ältere Mitbürger die dies in den 60er Jahren gefordert haben.

    Wenn ich so eine Diskussion mitverfolge bin ich erschüttert und verliere ein wenig meinen glauben an den Fortschritt in der Gesellschaft.

    Ach ja und jetzt die Nazikeule… Wenn man unfähig ist Argumente zu formulieren ist Sie bei uns immer bereit, ich finde sowas armselig. Jungs und Mädels hier in einem Forum von Menschen mit dem Wissen (?) über die Mechanismen der Werbung, also begrenzt aber vorhandenen psychologischen Verständnis, darf doch nicht so einfach ein so großer Chor der Beschuldigung anstimmen, basierend auf Scheinkausalitäten?
    Als nicht alleiniger Nutznießer des deutschen Schulsystems hier, meine ich gut über Rassismus und Nazis informiert zu sein, leider
    schafft es mein Intellekt trotzdem nicht zu erfassen an welchen Punkten in diesem Video mir gesagt wird, welche Vorteile das “Nazi sein” mir bietet und warum es wichtig ist meine arische Rasse zu verteidigen.
    Wenn ich mutmaßen darf, beziehe ich es darauf das die Protagonisten des Filmes ihre gemeinsame Identifikation darin sehen, dass Vegetarier, somit auch ich, ein Feindbild darstellen, welches es zu terrorisieren und vernichten gilt.
    Warum stellen sie ein Feindbild da?
    Weil sie dem Fleischrohstoff, kurz Tieren, Ihrer Meinung nach die Nahrung streitig machen.
    Wie sieht ihr Kampf gegen die Vegetarier aus?
    Sie bespritzen diese mit Blut und traktieren Sie mit einem abgetrennten
    Kuhkopf, Kidnappen Sie und werfen die Vegetarierer dem Fleische (Tieren) zum
    Fraß vor.
    - Ist niemanden der geniale Witz dieses Bildes aufgefallen? Menschen für die Tiere zur Nahrungsaufnahme getötet werden nehmen nun Menschen die keine Tiere essen und machen diese nun zur Nahrung ihrer Nahrung.

    Stellt nun der Film seine Protagonisten in ein positives Licht, werden sie oder ihr Handeln idealisiert? Versucht der Film wirklich für ein solches Handeln zu werben? Empfindet ihr das beim Sehen so? Dem Tenor dieser Diskussion entnehme ich dies, allerdings fehlt mir das Verständnis dies nachzuempfinden.
    Wie man eventuell aus meinem Text lesen kann empfinde ich den Film schon als
    ironisch, eben nicht rassistisch und gewaltverherrlichend, im Gegenteil.
    Der wirkliche Fehler der Agentur die diesen Film produzierte ist zu glauben an was, was in der Masse selten bis nie Funktioniert, einen Standpunkt zu Vertreten
    in dem man mit der Gegenposition spricht um diese zu entlarven und seinen Standpunkt zu Stärken. Damit haben sich schon viele verbrannt und politische Skandale entfacht. Meiner Erkenntnis nach ist die Masse zu dumm, unreflektiert und schnell bei einer allgemein Akzeptierten Meinung für dieses Werkzeug.
    Meiner Meinung ist sowas hochgradig unviral, die Anti-Paris-Hilton.
    Sowas funktioniert vermutlich nur in einem sehr kleinen ausgewählten Kreis.
    Aber vielleicht hat diese Kampagne ja daher auch einen weiteren interessanten Aspekt, eben das Sie sowas zu entlarven vermag.

    Was ich ausgesprochen schlimm finde und falsch am Verhalten der Verantwortlichen finde ist nun die Aktion mit den Anwälten und der Abmahnung. Damit verhindern
    Sie eigentlich jeglichen tiefer gehnden Diskurs zur Thematik. Ich finde das sehr schade, aber wiederum Typisch für unsere Zeit und unsere Unternehmen. Über den Abmahnwahn kann ich mich wirklich aufregen, da kommt mir die Galle so richtig hoch. Ok anderes Thema.

    Ich würde mich freuen wenn jemand ernsthaft, überlegt auf meine Argumentation antworten würde.

    freundlichst

    Martin Peterdamm

  81. Martin Peterdamm Photographie » Blog Archiv » Diskussion um verschwundene StudiVZ Spots bzw. die allgemeine Empörung über diese Spots

    [...] Meine Meinung zur allgemeine Empörung (gepostet auf Werbeblogger.de): [...]

  82. ramses101

    @herrMartin: Zunächst einmal darf man “geweltverherrlichend” nicht mit “gewaltrovozierend” verwechseln. Kein Mensch glaubt ernsthaft daran, dass nach dem Film irgend jemand losrennt und Vergetarier verkloppt.

    Aber die Gewalt wird in dem Vegetarier-Spot als probates Mittel zur Problembewältifung präsentiert. Im Prinzip haben sich die Macher natürlich nur eines der uralten Mechanismen der Werbung bedient: Sie haben sich ein paar Gruppen aus dem StudVZ rausgesucht, die sich ihrer Meinung nach am besten dramatisieren lassen.

    Ganz bewusst wurden da Gruppen gesucht, deren Namen sich mit Gewalt wunderbar dramatisieren lässt. Warum? Es gibt im StudVZ so elend viele tatsächlich kreativ betitelte Gruppen, die man hervorragend hätte nutzen könnnen, um StudiVZ als eben die Spaßcommunity zu positionieren, die sie ja angeblich ist (Als Beispiel sei hier die Gruppe “Wer sind Hennes&Mauritz? Die buchen immer bei mir ab!” genannt).

    Nö. Es wurde ganz bewusst Gewalt gewählt, warum auch immer. Ich kann jedenfalls keinen vernünftigen Grund dafür erkennen, Gewalt einzusetzen, wo normalerweise keine Gewalt stattfindet. Und GEwalt um ihrer selbst willen eingesetzt, ist nunmal ein Stück weit “verherrlichend”. Ob das juristisch gesehen haltbar ist, weiß ich nicht, ist mir auch wurscht.

    “Versucht der Film wirklich für ein solches Handeln zu werben? Empfindet ihr das beim Sehen so?”

    Ganz sicher nicht. Das Problem ist auch gar nicht, dass er eventuell für so ein Handeln werben könnte sondern, dass er mit so einer Handlung wirbt.

    Ich kann es nicht oft genug sagen: Der Spot stellt die Bestandskunden von StudiVZ und Teilnehmer einer Spaß-Gruppe als asoziale Arschlöcher dar. Das ist aus werblicher Sicht ein derartiger Griff ins Klo, dass es mit Schulnoten schon gar nicht mehr zu bewerten ist.

    PS: Was die Nazi-Nummer angeht, bezog sich das wohl nur auf die Musik.

  83. 50hz

    Lieber Martin,
    ganz offenbar lebtst Du in einem anderen Wertesystem als die Mehrheit der hier Diskutierenden. Anders kann ich mir die vollkommen konträre Wahrnehmung der Filme nicht erklären.
    Da wo Du Ironie erahnen willst, sehe ich vor allem eines: Bilder, die die Würde des Menschen in unerträglicher Weise mit Füßen treten. Bilder, die meinetwegen in der Phantasie einzelner Menschen entstehen mögen, aber ganz sicher nicht gezeigt produziert oder gar gezeigt werden sollten. (Und komm mir bitte nicht mit Spielfilmen oder gar der Tagesschau).
    Und etwas anderes sehe ich überhaupt nicht. Eine kritische Frage, die die Bilder kommentiert. Ganz im Gegenteil: Die Bilder illustrieren den Titel einer Gruppe bei StudiVZ (die arme Gruppe kann übriegens gar nichts dafür, dass man ihre putzige Headline in diese Richtung interpretiert).
    Die Message des Spots: So tolle Gruppen geibt es bei uns. Komm zu uns, dann kannst Du mitmachen.
    Ich möchte nicht in einer Gesselschaft leben, in der solche Bilder kursieren als sei es eine gut gemachte Waschmittelwerbung.
    Aber ich möchte ja auch, dass Killerspiele verboten werden und die Musik bestimmter Label auf den Index kommen.
    Dein Vergleich mit “Negermusik” ist lächerlich. Ich zumindest kann nicht feststellen, das Jazz, Rock oder Pop per se ein Verstoß gegen die Menschenwürde ist.

  84. al

    @ 50hz . eine ganz gefährlich meinung, die du da hast. viel gefährlicher als jedes killerspiel oder viralvideo. erinnert mich an eine alte “aktion” namens “entartete kunst”.
    die mehrheit war noch nie klug!

  85. Patrick Breitenbach

    Ui Ui Uih al, Feuer mit Feuer, “Faschismus” mit antidemokratischer Auffassung bekämpfen? DU glaubst nicht an Mehrheitsprozesse? Na dann wünsch ich uns alles Heil der Welt!

  86. ramses101

    Barlachs Werke zu verbannen ist also das Gleiche, wie Spots anzulehnen, in denen Menschen an Schweine verfüttert werden? Jetzt wirds ja richtig abstrus hier.

  87. ramses101

    “abzulehnen” muss es natürlich heißen.

  88. 50hz

    Hoppla. Muss ich mir also Faschismus vorwerfen lassen, weil ich für die Grundwerte unserer Verfassung eintrete?

  89. al

    war die mehrheit damals auf der guten oder der schlechten seite? ich glaube ihr seid nur hier die mehrheit, zum glück. ansonsten, glaube ich, dass hier irrt, ansonsten aber ganz ordentliche menschen seid. nur, wie gesagt, klug ist die mehrheit selten.

  90. al

    und die mehrheit hat entschieden, dass dieser spot nicht illegal ist!!!! danke deutschland!

  91. 50hz

    Wann war denn die Abstimmung?

  92. al

    und die mehrheit würde, wenn gerade mal wieder ein paar kinderschänder in der presse sind, für die todesstrafe oder kastration bei kindesschändern plädieren! auf diese mehrheit ist kein verlass, der mensch ist dafür zu dumm.

  93. al

    dafür brauchen wir keine abstimmung, wir sind hier nicht in der schweiz. es ist legal und das ist auch gut so!

  94. 50hz

    Abwarten und Tee trinken.

  95. herrMartin

    @Ramses

    Gewaltverherrlichend Vs Gewaltproduzieren:
    Wenn etwas Gewalt verherrlicht, dann stellt es doch die Gewalt als etwas positives da und die kausale folge ist die Absenkung der Hemmschwelle zur Gewalt? Das ist doch der Mechanismus, welcher zu gerne als Keule in Diskussionen im Spiele, Filme und Musik eingesetzt wird. Eben das die Sau welche man grad durchs Dorf Jagt verantwortlich für Gewalt ist.

    “Kein Mensch glaubt ernsthaft daran, dass nach dem Film irgend jemand losrennt und Vergetarier verkloppt.” – Ja bitte, das meine ich doch, mit diesem Zitat bestätigst du mich doch nur in meiner Argumentation, ich hab nur dagelegt warum das so ist.

    Von wegen dramatisieren, ich als Veggi muss mir seit 13 Jahren quasi täglich Vegetarierbashing dümmster Art anhören und empfinde eben diesen Spot als pro Vegetarismus, eben weil eine Gruppe von Fleischessern eindeutig als brutale, stumpfsinnige Trottel dagestellt werden. Kann man das nicht nachvollziehen? Der Einsatz von gewalt ist doch bei der Thematik schlüssig und auch der Witz an der Sache “Menschen für die Tiere zur Nahrungsaufnahme getötet werden nehmen nun Menschen die keine Tiere essen und machen diese nun zur Nahrung ihrer Nahrung.”

    “Der Spot stellt die Bestandskunden von StudiVZ und Teilnehmer einer Spaß-Gruppe als asoziale Arschlöcher dar.”
    Man nennt sowas Überhöhung, ein probates Mittel der Argumentation. Ich finde es in dem Kontext nicht wertend. Ok darüber kann man sich vielleicht streiten ob es urteilt oder nur überspitzt um auf etwas hinzuweisen, zum nachdenken anregt.

    Ist das eine Naziband, ist der Text pro Nazi, wenn dem so ist hab ich das leider nicht mitbekommen.

    ———————————————————————————

    @50Hz

    Vielleicht ist dem so, aber ich kann mir kaum vorstellen das ich alleine in diesem Wertesystem lebe. In diesem Zusammenhang würde mich die u.a. Rezeptionsästhetik von Oliver Stones “Natural Born Killers” bei “Euch” interessieren.

    Also tut mir leid, aber dass mit der kritischen Frage ist dumm. Wenn ich die Provokation als Stilmittel wähle, brauche ich als krönenden Schluss eine Diskussion mit bestimmter Färbung, am besten distanzierend von meiner gezeigten Provokation, implizieren. Das geschieht doch automatisch, es ist das Wesen der Provokation, der Grund warum ich sie als Mittel wähle.
    Am Ende zu sagen “Alles nicht so Schlimm, ich bin ja anderer Meinung, als die welche ich dastelle und nun laßt und mal nett palavern warum wir so einer Meinung sind”…
    Ne Ne Ne, so eine Puschelwelt hat doch keinen Bestand. Eine gute Provokation entfacht Energie,
    läßt vielfältige Argumente aufkommen, wird lebhaft geführt und vergleicht verschiedene, wichtig es geht um gegensätzlichkeiten, Standpunkte. Dann kommen auch Inhalte. Aber wenn der Standpunkt am Anfang schon klar ist, läßt sich doch auch nicht Diskutieren, bzw. überhaupt ein Standpunkt mal verteidigen.

    Von wegen Verbote, nur kurz aber hat schon mal ein Verbot irgendwas komplett verhindert?
    Und der Vergleich mit Negermusik ist nicht lächerlich, leider hast oder wolltest Du den nicht verstehen. Aber Du stellst natürlich richtig Fest das Jazz, Rock und Pop per se nicht die Menschenwürde negativ antastet. Eben drum. Es ging um das Prinzip solcher Argumentation, welches als Grundsatz eben untragbar ist.

  96. 50hz

    “‘Kein Mensch glaubt ernsthaft daran, dass nach dem Film irgend jemand losrennt und Vergetarier verkloppt.’”
    –> Ach wirklich nicht? Erst kürzlich kursierten bei Youtube ähnliche Videos, die Kids hier in NRW gedreht hatten. Und deren Opfer waren keine Schauspieler. Die freuen sich sicher über Anregungen.
    Natural Born Killers:
    –> Ich fand es grenzwertig, aber doch in einem Kontext, der es erträglich machte. Zum Kotzen fand ich eine Minderheit im Publikum, die offenbar Spaß dabei hatte.
    “Von wegen Verbote, nur kurz aber hat schon mal ein Verbot irgendwas komplett verhindert?”
    –> Dieses dämliche Totschlagargument, ich kann es nicht mehr hören: Dann lass uns doch einfach das ganze StGB einstampfen. Diebstahl, Raub und Mord hat es doch auch nicht verhindert.

  97. ramses101

    “Das ist doch der Mechanismus, welcher zu gerne als Keule in Diskussionen im Spiele, Filme und Musik eingesetzt wird.”

    Und zwar völlig zu Recht. Denn wenn man im Computerspiel seinem Gegner die Eier abschneiden kann, wenn im Liedtext Gewalt gegen Menschen anderer Hautfarbe skandiert wird und wenn im Werbespot Menschen ermordet und an Schweine verfüttert werden, dann verherrlicht das die Gewalt.

    Dass natürlich nicht jeder nach dem Spiel losläuft und jemandem die Eier abschneidet, dass (vielleicht) nicht nach jedem Nazikonzert auf Ausländer Jagd gemacht wird und dass natürlich nicht jeder einen gewaltätigen Spot nachspielt, ist dabei doch absolut irrelevant. Was ist denn daran bloß so schwer zu verstehen?

  98. ramses101

    @50hz: Das Zitat: “Kein Mensch glaubt ernsthaft daran, dass nach dem Film irgend jemand losrennt und Vergetarier verkloppt.? stammt von mir und ich glaube tatsächlich nicht, dass dieser Spot tatsächlich Gewalt erzeugt.

  99. herrMartin

    Nein die Ursachen von gewalttätigen Verhalten sind eben nicht so einfach, sondern basieren
    auf komplexen Zusammenhängen, es auf einen Trigger zu mechanisieren ist zu einfach.

    Die Handygewaltvideos stehen in einem vollig anderen Kontext, spielen in einer anderen Gesellschaftgruppe, sind ein ekelaftes Phänomen was sich zum Vergleich nicht eignet.
    In ihnen kommt Gewalt vor, das ist das einzige was sie gemein haben. Liebe ist ja auch nicht gleich Liebe.

    Ach ja Ich hätte statt Verbot vielleicht Zensur schreiben sollen, aber in dem zusammenhang war das Wort Verbot besser gewählt, eben weil es mehr dem Vokabular derer die es Fordern entspricht. Man spricht doch von dem “Verbot von Killerspielen” auch wenn damit eine Zensur gemeit ist. Aber dabei geht es doch genau um Zensur und dies wird ja auch von den Gegner kritisiert. Und Zensur hat wirklich noch nie wirklich effektiv gegen den Konsum des Zensierten gewirkt, im Gegenteil eher. Somit hat das mit Raub und Mord nichts zu tun.

  100. 50hz

    Bleib ruhig beim Verbot. Ich zumindest meine Verbot im Sinne des §131 StGB.

  101. ramses101

    “Und Zensur hat wirklich noch nie wirklich effektiv gegen den Konsum des Zensierten gewirkt

    Wenn es nach der Zensur konsumiert wird, soll es mir ja auch recht sein. Aber gut. Letztlich ist das Tolerieren des Dargestellten oder die Aufregung darüber eine Frage des persönlichen moralischen Kompasses. Ich hatte für die Indizierung des Ärzte-Albums “Debil” nur ein Lachen übrig, andere Leute können mit anderen Dingen leben. Von mir aus.

    Soll mir aber keiner damit kommen, er sei intellektuell nicht fähig, die Aufregung zu verstehen. Denn nachvollziehen konnte ich die Kritik der übreifrigen Jugendschützer hinsichtlich der Texte von “Claudia” und dem “Schlaflied” schon.

  102. Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Mögen Sie Viren?

    [...] ihre Reaktion, theoretisch auf alles was miteinander verknüpft oder vernetzt ist. Im Fall der StudiVZ Kampagne fiel das gleich auf mehrere Beteiligte zurück. Auf die Agentur und auf die Dachmarke [...]

  103. mesi

    collegehumor.com/vid... da sieht man mal das es für facebook besser laufen kann

  104. bonzzai

    “Leider” habe ich die spots verpasst. Als ich aus dem Urlaub kam, war schon alles visuell abgreifbare vorbei.

    Zum Thema Ethik und Werbung steht bei mir in 3 Wochen ein umfassendes Referat an.
    Sollte es irgendjemanden geben, der diese Glanzleistung für die Nachwelt dokumentiert hat und mir zur Verfügung stellen könnnte, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme über bonzzai_cs[at]yahoo.de sehr freuen.

    so far…

    Vielen Dank im Voraus

  105. Name (erforderlich)

    sach mal patrick: was ist eigentlich dein problem? ja, daß du dich für gott hälst, haben wir alle mitbekommen… aber mach hier bitte nicht auf “ich bin sooo tolerant” und pflaume aber jeden doof an, der eine andere meinung hat.

    bist du eigentlich arbeitslos oder warum hast du so viel zeit so viel geistigen dünnpfiff zu schreiben? denn wer einen ordentlichen job hat, der hat für solchen schwachmatismus keine zeit…

    aber sei beruhigt – du brauchst das jetzt nicht zu kommentieren. denn ich weiß genau, daß du weißt, daß du ja drüber stehst. und echt ein held bist. und überhaupt…

  106. 50hz

    Und überhaupt, die Namenloser Dummbatz, ey! Mach das mal bei mir. Dann bekommst Du Hausverbot!

  107. Patrick Breitenbach

    @Name: Wie, was? Ich pflaum im meinem Wohnzimmer (genannt Himmelreich) jeden an, der anonymen Bullshit labert und mich persönlich angeht, obwohl er mich nicht kennt. Dazu gehörst eindeutig du dazu. Also was juckt es dich, was ich hier schreibe? Verzieh dich woanders hin.

    Die anderen (die ich angeblich so oft anpflaume, ich nenne es lieber kontrovers diskutieren, kann mich nicht erinnern, dass ich jemand persönlich beleidigt hätte) können sich schon selbst ganz gut wehren. Aber ich fürchte darum geht es dir hier nicht. Ich tippe eher drauf, dass ich dir irgendwann auf deinen Troll-Schlips getreten bin. Hmm, wir werden es leider nie erfahren, weil du einfach zu feige bist, dich unter echter Flagge zu zeigen …

  108. Patrick Breitenbach

    Ach ja, bevor wieder jemadn auf die Idee kommt, bitte lesen. Danke.

    werbeblogger.de/2006...

  109. Leonard d. Q.

    “bist du eigentlich arbeitslos oder warum hast du so viel zeit so viel geistigen dünnpfiff zu schreiben? denn wer einen ordentlichen job hat, der hat für solchen schwachmatismus keine zeit…”

    das dokumentiert sich auf eine so herrliche weise selbst, da brauchts keinen kommentar :-)

    zum thema:
    zeigen filme wie die studivz werbung gewalt? ja
    stellen sie gewalt in einen positiven kontext? ja
    relativieren sie gewalt? ja
    stilisieren sie gewalt? ja
    distanzieren sie sich von den folgen der gewalt? ja

    verursachen sie gewalt? hm… schwierig

    sehr oft genügt eine falsche frage, um eine diskussion ins stocken zu bringen.

  110. Aimaq Rapp Stolle suchen Spitzenkräfte « Die Straßen Von Berlin

    [...] Aimaq Rapp Stolle (Achtung: Augenkrebs-Website!) wird einigen von Euch in den letzten Tagen im Zuge der ekelerregenden Viral-Werbespots für StudiVZ zu Gehör gekommen [...]

  111. Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » ARS Berlin beweist Loyalität

    [...] Sie springen ohne mit der Wimper zu zucken über die geschärfte und eiskalte Klinge ihres Kunden StudiVZ (Holtzbrinck), der nun zwischenzeitlich schön auf Abstand geht und plötzlich nichts mehr von einer [...]

  112. Multimediablog » studivz-Virals nur für kurze Zeit

    [...] bekamen nur wenige zu sehen, da die Spots schon nach kurzer Zeit entfernt wurden. Die Spots kamen direkt in die Kritik und werden als „gewaltverherrlichend“ und „menschenverachtend“ in der Fachpresse und [...]

  113. CerxiS.de » Studi VZ ist raus!

    [...] und will um Personenspezifische bzw. persönliche Werbung zu versenden. Nach der kontroversen Werbekampagne und dem Ideenklau nun das, herzlichen Glückwunsch – Ich war die längste Zeit in diesem [...]

  114. Internetkind

    WICHTIG

    Hier steht genau und mit Bildern, wie man die neue umstrittene personalisierte Werbung ausschalten kann:
    netzwerk-des-wissens...

  115. avjehah

    hot tub girls petite pussy alejandra avalos fotos teen girls having sex

Eure Kommentare

Feed
  • Tom: Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ein guter Texter oder auch Grafiker meistens besser verdienen als bei gehalt.de geschrieben....
  • WERBOU: Ich denke es ist in der Werbebranche sehr unterschiedlich. Gerade was in Sachen Grafik geht, wird meistens der Preis ziemlich gedrückt, was...
  • Thomas Beichel: Wirklich geschmackvoll ist der Werbebanner wirklich nicht, aber jede Werbeagentur wird ihnen recht geben, denn die Werbung erfüllt...
  • Sebastian: Was ich nie verstehen werde warum die nicht wirkliche Kulanz walten lassen. 10€ Guthaben tun dem Anbieter nicht weh.. für ihn bedeutet...
  • Roland Kühl-v.Puttkamer: Nein, tot nicht, wir leben und arbeiten ja alle und auch der Werbeblogger ist online ;-). Für die nähere Zukunft der...
  • Tina: Ist der Blog tot? Wäre echt schade
  • Gatzetec flashlights for friends: Wir denken der Auftrag wurde erfüllt. Gute Werbung für das Produkt und man schaut zweimal hin :-) Gibt es...
  • Detlef Arndt: Als Marketing Experte müsste man auch wissen, warum das so ist. Angebot und Nachfrage sind hier nicht im Einklag. Klare Sache. Daher...
Adscene: The Kaiser Report
Werbeblogger Late Night Podcast
Werbeblogger Podcast auf iTunes abonnieren



Wordpress-Blogsoftware
blogoscoop