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Werbung auf Werbeblogger?
Viele Jahre haben wir gewartet. Eine Werbeform jagte die nächste. Keine wollte zu uns passen. Adsense, Linklift, Adical, ja sogar ein großer Online-Vermarkter klopfte bei uns an, doch mussten wir ihn leider wieder nach Hause schicken. Wir sehen uns nicht in irgendeiner TKP-Schublade oder als Trafficschleuder mit Potenzial für viele versehentliche Bannerklicks. Wir sind ein kleines aber feines Blog mit einem ganz großen Vorteil für die Zukunft. Die Leser, also ihr, habt echtes Interesse an der Branche. Ja meist arbeitet ihr sogar dort oder möchtet später einmal in der Werbung arbeiten.
Daher möchten wir euch auch nicht mit irgendwelchem Schwachsinn nerven sondern euch Werbung anbieten, die a) von uns mitproduziert bzw. selektiert wurde und b) euch irgendeinen Nutzen verschaffen kann. Natürlich werden wir es nicht jedem rechtmachen, aber das war noch nie unsere Absicht. Wir handeln nach bestem Wissen und Gewissen und bevor wir euch unseren ersten Werbekunden präsentieren, hier einige Regeln für das weitere Werben auf werbeblogger.de:
1. Wir bleiben unserer Branche treu. Wir werben daher nur für Dinge, die auch die Branche interessant findet.
2. Die Dosis bestimmt das Gift. Daher werden wir hier sicherlich nicht mehr Werbefläche als Inhalte bieten.
3. Werbung schützt vor Kritik nicht. Wir werden redaktionell natürlich weiterhin auf den Putz hauen, wenn es angebracht ist. Ein Werbekunde steht daher nicht unter Welpenschutz, aber das wissen unsere potenziellen Kunden ja schon.
4. Wir haben kein TKP-Modell, sondern klare Festpreise. Über Rabattierung kann man reden. Einen Ausverkauf betreiben wir aber nicht. Dann bleiben wir lieber unausgebucht.
5. Wir stehen auf innovative und authentische Werbung. Daher empfehlen wir unseren Adcast.
Lange Rede, kurzer Sinn. Wir freuen uns sehr die Agentur “Zum goldenen Hirschen” als ersten Werbekunden von Werbeblogger präsentieren zu können. Der Adcast, also die Stellenanzeige im Audioformat – oben rechts – wurde mit Bernd Heusinger, Kreativchef und Mitgründer der Hirschen produziert. Das und das Motiv legt die Vermutung nahe, dass sich der Platzhirsch noch persönlich um den Nachwuchs kümmert. ;-)
25 Kommentare
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- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...
- Ralf Hillmann: Da kann ich nur sagen, die Bezeichnung Video-Perle passt einfach perfekt. Da soll noch einmal jemand behaupten Werbung habe nichts...
- ralf schwartz: @Gerry K. Ich selbst rege mich immer am meisten über irgendwelche Tricks der Agenturen und Werbungtreibenden auf, aber die Angabe...

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Am 23. Juli 2007 um 08:39 Uhr
Ich denke damit kann man leben… natürlich war mir der Werbeblogger ohne Werbung lieber — ist das ein Paradox? ;-) – aber mit guter Werbung kann ich / will ich leben ;-)
Viel Erfolg damit, Bastian
Am 23. Juli 2007 um 08:57 Uhr
Adcast scheint die richtige Lösung. Ein gutes Bild, ein kleines Gespräch. Wunderbar und eigentlich alte Schule. Beziehungsweise eben gute Schule. S. grüßt.
Am 23. Juli 2007 um 09:40 Uhr
Hahah! Etwas muss ich ja schmunzeln… Ich war ein Jahr bei den Hirschen in HH und erinnere mich an hohe Erwartungen und lauwarmes Wasser… Würde mich noch mehr freuen, wenn die Hirschen fortan das gesparte Mediageld in anständige Entlohnung ihrer Kreativen stecken, da happerte es nämlich immer ganz schön…
Am 23. Juli 2007 um 09:50 Uhr
Daumen hoch, passt schon!
Am 23. Juli 2007 um 10:01 Uhr
Ist der Pfeil mitverkauft? ;-)
Stellenanzeigen finde ich übrigens eine galante und elegante Idee.
Am 23. Juli 2007 um 10:10 Uhr
@Olaf: Der Pfeil ist ein Premierengeschenk. Anstatt der roten Rosen. :-)
Am 23. Juli 2007 um 10:43 Uhr
Das ist schon in Ordnung.
Am 23. Juli 2007 um 12:46 Uhr
[...] gefällt, nicht so langweilig wie bei Adical, von denen ich mir bisserl mehr versprochen habe. Sind eigentlich nun die Daten raus, was Adical-Blogger verdienen? Oder muss jeder noch die Klappe halten? Da ist ja selbst Google besser:)) weitere Artikel: « Eichhörnchen 007 || Trackback-URL Artikelstatistik: · Gelesen: 1 · heute: 1 · zuletzt: Donnerstag, 01. Januar 1970 – 01:00 [...]
Am 23. Juli 2007 um 16:47 Uhr
[...] Während Golem und Heise darüber berichten ob es das iPhone von Apple im Media Markt geben wird oder nicht und eBay Regeln für den Verkauf desselben aufstellt hat Andreas Dittes JobWatchr ins Leben gerufen und reiht sich damit in die Gruppe der so genannten “Multi-Interest & User Generated Content”-Surfer ein. Google enttäuscht mit schlechten Quartalszahlen, der BildBlog zeigt mal wieder, dass Bild auch in Sachen Formel1 noch einiges zu lernen hat, Sedo verkauft chinese.com für 1,1 Millionen Dollar und die Werbeblogger haben endlich einen Werbepartner gefunden. [...]
Am 23. Juli 2007 um 16:54 Uhr
[...] Werbeblogger bringt das so schön mit seiner Entscheidung zur Eigenvermarktung auf den Punkt: Wir sehen uns [...]
Am 23. Juli 2007 um 20:37 Uhr
Blogger Generated Werbeformate…
Beim Werbeblogger gibt’s heute ein neues Werbeformat, den “Adcast” – sprich: Werbung im Podcastformat. Diesmal eine Stellenanzeige der Agentur “Zum goldenen Hirschen”.Ich muss sagen: Das Format gefäll……
Am 23. Juli 2007 um 22:44 Uhr
Find ich ne super Idee! Sind der schlechte Ton und der nicht wirklich ausführlich vorbereitete Text eigentlich Absicht? Authentizität und so? :-)
Am 23. Juli 2007 um 23:18 Uhr
@Henning: Wenn Du den Ton unseres Interviewpartners meinst; der ist das, was das Telefon hergibt in originaler Loft-Umgebung mit Hallpotenzial ;-).
Und geskriptete Dialoge oder gar vorgelesene Antworten wird´s mit uns nicht geben. Authentizität und so…. Genau.
Am 23. Juli 2007 um 23:29 Uhr
Find ich gut. Geskriptete Dialoge sind echt lahm. Aber es waren doch auffallend viele Sätze des Gesprächspartners irgendwie verunglückt. Aber besser so rum als andersrum (abgelesen). Von daher, weiter so!
Am 24. Juli 2007 um 00:41 Uhr
[...] Gefällt mir. Mal was Neues. [...]
Am 24. Juli 2007 um 11:14 Uhr
Die Idee für das Format finde ich sehr gut und die Umsetzung ist ebenfalls gut gelungen.
Was ich an Eurer Ankündigung nicht so gut finde, ist der doch sehr pauschale Umgang mit dem Thema Onlinewerbung, da schreibt ihr “Wir sehen uns nicht in irgendeiner TKP-Schublade oder als Trafficschleuder mit Potenzial für viele versehentliche Bannerklicks.”
Eigentlich müsstet ihr es doch besser wissen, oder? Mir scheint es aber so, als ob statt einer differenzierten Auseinadersetzung mit dem Thema “Onlinewerbung” lieber immer wieder der große Vorschlaghammer ausgepackt wird um dann einmal fest draufzuhauen.
Onlinewerbung ist doch wesentlich mehr als Trafficschleuderei, und der TKP als Abrechnungsmodell ist doch wahrlich nicht die schlechteste Variante, außerdem ist es ein analoges Modell zu anderen Abrechnungsmodellen.
Am 24. Juli 2007 um 11:26 Uhr
@Mainbube: Ich denke wir haben uns oft und intensiv mit dem Thema Onlinewerbung beschäftigt. Der Vorschlaghammer war in diesem Kontext einfach schneller. Natürlich war/ist TKP sinnvoll, aber eben nur zu einem bestimmten Grad. TKP kann man als grobe Maßeinheit sehen, klar, ob das jedoch tatsächlich sinnvoll ist bei unterschiedlichem Involvement und Nutzerverweildauer sei dahingestellt. Auch die “Maßeinheit” Page Impression ist mittlerweile längst überholt (nicht nur wegen zunehmender AJAX-Technologie).
Was wir letzendlich zum Ausdruck bringen wollten ist, dass wir tatsächlich keine Trafficschleuder sind und wir auf die Qualität der Inhalte setzen. Wenn wir wollten könnten wir den Traffic kurzerhand drastisch nach oben pushen (Keywordsensitives Schreiben, Tittenbilder oder sonst. Boulevard). Wollen wir aber bewusst nicht. Dennoch ist gerade unsere Leserschaft eine attraktive Zielgruppe für Stellenangebote oder branchenrelevante Werbung. Das kann man aber nicht mit dem gängigen TKP-Modell aufwiegen. No way.
Bei Bild.de, Spiegel.de etc. rechnet sich TKP, wobei ich behaupte, dass der eigentliche Kontakt viel weniger wert ist als bei etlichen kleinen, aber eben intensiv frequentierten Seiten. My 2 cents/TKP again.
Am 24. Juli 2007 um 12:19 Uhr
@Patrick: Gerade beim letzten Absatz möchte ich Dir zustimmen, es ist sicherlich so, dass manche kleinere und spezalisiertere Seite einen wertvolleren Kontakt liefert, was aber auch wieder über einen höheren TKP abbildbar ist.
Am 24. Juli 2007 um 13:58 Uhr
[...] Aber von vorn. Die Werbeblogger werben erstmalig, eine Diskussion über das Ende der Welt oder des guten Geschmacks muss nicht losgetreten werden. Sie sprechen jedoch selbst darüber. <link> [...]
Am 25. Juli 2007 um 07:55 Uhr
Da darf der Inserent glücklich sein, zielgruppenspezifisch zu werben. Ob er das geschmackvoll tut, würde ich verneinen. Auch ist das Hirschkalb arg jung – fast minderjährig geraten. Aber Hauptsache, die Werbung bringt die Meite rein.
Am 25. Juli 2007 um 08:10 Uhr
@ Klaus. Ich glaube, der Größenunterschied zwischen Hirschmann und -Dame ist erheblich. Der Nachwuchs (Hirschkalb) wächst also erst im Leib der Dame heran und ist im Motiv noch gar nicht sichtbar ;-)
myvideo.de/watch/485...
Am 25. Juli 2007 um 12:02 Uhr
[...] „ihm“ in dem Café gesessen. Zuerst fragte er mich nach meinen bisherigen Erlebnissen in der Branche, meinem persönlichen Werdegang, meinen Ideen und meinen Zukunftsplänen. Er hörte [...]
Am 25. Juli 2007 um 13:38 Uhr
Ganz unabhängig von Größe und Geschlecht – diese Hirsche scheinen ihren Zweck zu erfüllen: nach aktuellem Infostand haben schon über 1000 werbeblogger-Leser den Adcast gehört. Die Aufmerksamkeit ist also da.
Das Adcast-Format wird wirklich akzeptiert. Wir werden in den Kommentaren nicht verrissen. Das gemeinsame Experiment „Authentizität statt schrille Idee“ scheint zu wirken. Und so zielgruppengenau und – affin hätten wir nirgendwo sonst schalten können.
Die Bewerberflut beginnt zwar gerade erst. Aber wenn in den nächsten Tage jede Menge frisch aktualisierte PDF-Mäppchen bei uns eintrudeln, dann wirklich Hut ab für die Format-Idee des werbeblogger-Teams!
Am 25. Juli 2007 um 15:17 Uhr
[...] um Reihe an die Tafel kritzeln, wenn er in die Finger von Patrick Breitenbach geriete. Breitenbach erläuterte Anfang der Woche umfangreich, warum erst jetzt mit Werbung auf dem Werbeblogger gestartet wird. Man habe nämlich viele Jahre [...]
Am 3. Dezember 2007 um 15:58 Uhr
[...] bereits mit dem ersten Adcast beschrieben, freuen wir uns, dass wir euch eine weitere – exklusiv für den Werbeblogger und das Format des [...]