19:21 Uhr
Umfrage zur Nutzung von Corporate Blogs und privaten Weblogs
Im Gegensatz zu der stetig steigenden Zahl der privaten Blogger ist die Angst bei Unternehmen immer noch groß, den Schritt in Richtung Corporate Blog zu gehen und die damit verbundenen Risiken / Chancen von der Leine zu lassen. Irgendwo verständlich, steht hinter dem Corporate Blog doch immerhin ein Unternehmen, dass sich repräsentieren muss. Trotzdem: meiner Meinung baut ein Unternehmens-Weblog gerade dann ein unverwechselbares, glaubwürdiges Profil auf, wenn der Blogpost nicht der Pressemeldung entspricht, sondern dem Interesse der User – sowohl inhaltlich als auch formal. Doch wie seht ihr das? Welche Unterschiede zwischen privaten Weblogs und Corporate Blogs gibt es in Bezug auf ihre Glaubwürdigkeit? Macht ihr Unterschiede zwischen ihnen?
Arne Beekmann beschäftig sich im Rahmen seiner Abschlussarbeit am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Hannover u.a. mit solchen Fragen und führt gerade eine vergleichende Online-Umfrage zur Nutzung von Corporate Blogs und privaten Weblogs durch. Definitiv ein sehr spannendes Thema, dem man gerne zehn helfende Minuten zum Ausfüllen zur Verfügung stellt.
11 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 24. Juli 2007 um 08:20 Uhr
Ich denke die Glaubwürdigkeit entwickelt sich völlig natürlich. Je offener, humorvoller und transparenter ein Unternehmen kommuniziert, desto glaubwürdiger ist es. Dazu braucht man auch gar kein Blog, das geht über ganz viele verschiedene Kanäle.
Ist das Unternehmen verkrampft, wird auch das Blog verkrampft sein. Verkrampfung wird bei uns auch mit “verstellen” gleichgesetzt, weil es konträr zur Natürlichkeit steht. PR ist verkrampft, geleckt etc. Daher geht man auch davon aus, dass das Unternehmen irgendetwas zu verbergen hat und damit indirekt in die Unglaubwürdigkeitsecke gerät.
Ich finde es immer wieder witzig, dass man meint mit Corporate Blogs habe man automatisch einen glaubwürdigen und lässigen Stil. Unsinn.
Am 24. Juli 2007 um 12:34 Uhr
Strategie + Konzept + Betreuung = der Schlüssel, damit ein Corporate Blog funktioniert.
“Frau Meier, machen Sie das mal. Der Azubi hilft Ihnen beim neuen Blog”, das geht ins Auge.
Blogs für Unternehmen wirken nur, wenn sie ganzheitlich eingebunden werden. Beiträge dazu schreibe ich dazu immer wieder in meinem mairothblog.wordpres....
Am 24. Juli 2007 um 14:11 Uhr
Wer bloggt denn in Deutschland ?
Die deutsche Blogszene lebt in den meisten Fällen von *Klatsch und Tratsch” – das “Selbstreferentielle”, der leicht soziopathisch angehauchte Stil von kj´s und die “Meinung über Andere” dominieren.
Wer “präsentiert” denn wirklich Wissenswertes über seine eigenen Produkte oder Dienstleistungen ? Ich glaube, man ist ein bißchen zu IT-, Werbung/PR-orientiert, sodaß das Verständnis für “Chancen und Risiken” für old economy wohl fehlt.
Am 24. Juli 2007 um 15:22 Uhr
[...] Hierzu führt er derzeit eine Online-Umfrage durch, zu deren Teilnahme er Interessierte einlädt.[via Werbeblogger] [...]
Am 25. Juli 2007 um 15:58 Uhr
[...] Weblogs durch. Wer ihn unterstützen möchte, kann hier daran teilnehmen. Gefunden beim Werbeblogger. [...]
Am 29. Juli 2007 um 16:35 Uhr
Blogistan Panoptikum Woche 30 2k7…
Nofollow wieder mal im Fokus der Aufmerksamkeit, außerdem: von Tiefenblogs, Contentklau und geistigem Eigentum: also eine ganz normale Sommerwoche in Blogistan.
……
Am 29. Juli 2007 um 16:35 Uhr
[...] Panoptikum Woche 29 2k7Blogistan Panoptikum Woche 30 2k7 23. Juli 2007bis29. Juli 2007 Der Werbeblogger weist auf eine laufende Studie zum Thema Corporate Weblogs hin, die Arne Beekmann im Rahmen seiner [...]
Am 24. August 2007 um 17:28 Uhr
Ein Unternehmensblog funktioniert meiner Meinung nach dann, wenn das Unternehmen nicht nur über sich selbst schreibt, sondern über den Markt, in dem es sich bewegt. Den Markt sollte das bloggende Unternehmen ja kennen. Und durch das KnowHow kann es wertvolle Informationen veröffentlichen und so die Aufmerksamkeit an sich ziehen. Langfristig bin ich der festen Überzeugung, dass ein Corporate Blog fester Bestandteil der PR wird.
Am 24. August 2007 um 17:35 Uhr
@Dominik Faber: Richtig. Wobei ich das nicht auf Blogs reduzieren würde. Mittlerweile kann ein Unternehmen wertvolle Metainformation über sich und das Know How über sehr viele Kanäle kommunizieren. Momentan sehe ich auch ein Stück weit die Social Networks als treibendere PR-Kraft, ganz einfach weil man noch besser die Menschen hinter den Unternehmen darstellen kann. Doch am Ende ist die Kombi entscheidend. Blog (Schriftkompetenz) + Podcast (Stimme) + Videocast (Bewegtbilder) + Social Network (Profil) ergibt ein runderes Bild.
Leider haben Unternehmen noch sehr viel Angst davor weil sie meinen, die menschlichen Schwächen ihres Unternehmens ausblenden zu können. Ich persönlich finde entTÄUSCHUNGEN sehr viel ärgerlicher, als wenn ich mir vorab ein Bild machen kann und weiß, ah ja der tickt ungefähr so oder eben so. Das könnte ein gutes Matching sein. Wie läuft es sonst? Jede Menge Zeitverschwendung bei Kaffeemeetings, wo man noch lange nicht so viel über den anderen herausfinden kann, als wenn man sein Blog liest oder Podcast hört.
Vorraussetzung natürlich ein gewisses Maß an Authentizität. Sich gut verkaufen ja, bewusst lügen, nein. Führt eh wieder zur Enttäuschung. Das kennt ja jeder.
Am 24. August 2007 um 17:47 Uhr
@Patrick: ja, das sehe ich genau so. Die eigenen Schwächen zu zeigen um ein Authentisches Bild zu zeichnen werden Unternehmen m.E. aber nur machen, wenn es auch ihre Mittbewerber tun.
Am 24. August 2007 um 17:51 Uhr
@Dominik: Richtig. Wenn sie es tun und damit auch noch LANGFRISTIG Erfolg haben.