09.07.07
11:25 Uhr
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Ohne Mäuse kein SpOn-Banner
Guck mal, wie traurig der blaue Elefant mit seinen Kulleraugen von Spiegel Online auf uns herabschaut. Guck mal, wie die arme Maus um Kohle bettelt, weil die Fernseh- und Rundfunkgebühren der Deutschen von über 7 Mrd. (7.000.000.000) Euro jährlich einfach nicht mehr reichen um die beiden zu ernähren. Guck mal, was die laufenden Kosten der GEZ im Jahr betragen – über 160 Mio. Euro im Jahr 2005. Guck mal, die GEZ hat mehr Daten über uns gespeichert als das statistische Bundesamt. Guck mal, was so ein Werbebanner auf Spiegel Online kostet. Guck mal was die öffentlich-rechtlichen Sender so mit unserem Geld machen.
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15 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
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Am 9. Juli 2007 um 11:32 Uhr
Heftig. Schöner Artikel. Bordell in Gründau-Lieblos? Das ist ja bei uns um die Ecke. Ich muss weg!
Am 9. Juli 2007 um 12:22 Uhr
Die Maus ist doch sowieso doof. Wer braucht die schon? =)
Am 9. Juli 2007 um 12:32 Uhr
Mit solchen Kampagnen untermauern öffentlich-rechtliche Sender ihre Daseinsberechtigung und damit die Akzeptanz der Rundfunkgebühren. Das ist ok. Dennoch sind die durch die GEZ entstehenden Kosten überflüssig.
Am 9. Juli 2007 um 17:33 Uhr
SEHR SEHR GEILER BEITRAG. Vielen Dank Patrick!
@Nebis: Das die öffentlich-rechtliche Sender ohne Zweifel eine Daseinsberechtigung haben und für das Medienangebot in D-Land wichtig sind, steht doch außer Frage. :-)
Am 9. Juli 2007 um 17:48 Uhr
[...] Ohne Mäuse kein SpOn-Banner – Die GEZ hat es nötig. Wirklich. [...]
Am 9. Juli 2007 um 18:02 Uhr
Heftigst (obwohl ich die Maus mag, bin damit aufgewachsen).
Geld, Kohle, Zaster, Kies.
Obacht, der Vronibär rechnet (hoffentlich mach ich mich jetzt nicht zum Affen):
Bei einem Gesamtertrag 2006 an Rundspuk-Gebühren in Höhe von 7.286,2 Millionen Euro und den Aufwendungen der GEZ von 2,23 Prozent der Gesamterträge:
sind das nach Adam Riese 162.482,26 Euro, was die GEZ jährlich “frisst” oder angeblich kriegt. Hoffentlich war das richtig gerechnet.
(Zum Vergleich der Kosten-Größenordnungen: Ich war mal kurz nach dem Studium in einer bescheidenen Mini-4-Mann Agentur (Packaging-Desing und Marketing), die hatte bereits 2 Millionen Umsatz im Jahr.
Klingt für mich daher jetzt nicht sooo überwältigend viel. Von 162.000,00 kann man wohl grad einen TV-Pilotfilm drehen/finanzieren oder 2 Jungfilmer-Kino-Lowbudgetfilmchen. Aber sehr low. Gut, immerhin. Das Geld gäbe ich lieber einem/zwei begabten Jungfilmern als so einem unglaublichen Serien-Pseudo-Bordellberichterstattungskäs im RTL II Style.
Jetzt weiß ich aber trotzdem noch nicht, ob die 2,23 % nur die reinen GEZ-Sachaufwendungen waren und das sind eigentlich nicht so hohe Kosten – wer Kundenetats in Agenturen kennt, weiß das, das geht schnell in den 7-stelligen Bereich mit ein paar Micker-Mediaschaltungen und ein bissi Marketing und Kram (“Marketingmaßnahmen, Mediaschaltungen, Mailings, Bearbeitung, Datenpflege” laut GEZ) statt in den “lausigen” 6-stelligen der GEZ. So ein 6-stelliger Kunde ist ein “armer” Kunde, der von Topten-Agenturen low abgefüttert wird. Zumindest war das zu meiner Agenturzeit (in einer Topten-Agentur, angeb angeb) so.
Oder ob da nicht noch Personalkosten dazu kommen müssten, was die GEZ uns wieder verheimlicht hat? :-)
Egal: SPIEGEL-Skyscraperschaltungen kosten um die 12.000,00 aufwärts, das ist Werbern klar. Nicht so doll für das Image der GEZ bei uns “Superwissern”. Aber nicht bei den Normalusern. Zudem: Anzeigenschaltungen mit entsprechenden Kontakten im Print wären noch teuerer (Preisfrage für uns Streber hier: was kostet eine einzige ganzseitige oder halbe CMYK-Anzeige im Print-Spiegel oder Print-Stern, na), das muss man auch sehen.
Frage: Kann man den Rundspukgebührenkram nicht über Steuereinzug machen? Wenn man mit seiner Steuer eh Straßenbau, Bildung etc. zahlt, dann können Rundspuk-Bereithaltungskosten auch mit rein. Is eh schon wuascht, aber ein Aufwasch.
Zusätzlicher Vorteil: Und wenn magere Jahre kommen mit weniger Steuereinnahmen, weil das Binnen-Volk weniger verdient und die Unternehmen steuergünstig wegverlagern, dann müssen eben nicht nur die Bildungsausgaben und die Kommunen mit ihren Straßenflickereien darben, dann muss eben auch der öffentlich-rechtliche Rundspuk darben und nicht dauernd erhöhen, nach unangenehmer Gutsherrenart und Spionart einziehen und die Saläre für die Direktoren sauber fett halten.
Das fände ich nur gerecht.
Am 9. Juli 2007 um 18:18 Uhr
Es gibt da noch was: In einer Demokratie sollten ja theoretisch eigentlich die Medien als vierte Gewalt die ersten drei Gewalten kontrollieren…
Wie aber können die öffentlich-rechtlichen Medien die ersten drei Gewalten kontrollieren, wenn dort in den Aufsichtsgremien genau die Politiker sitzen, die sie eigentlich kontrollieren sollen?
Wieso eigentlich, wenn die Gebührenzahler schon mit Milliarden für öffentlich-rechtliche Medien zur Kasse gebeten werden, müssten die Gebührenzahler doch eigentlich auch bestimmen dürfen, wer in die Aufsichtsgremien gesetzt wird, damit die vernünftiges Programm machen, oder nicht?
Wie wäre es mal it einer Initiative zur Demokratisierung der öfentlich-rechtlichen Medien?
Am 9. Juli 2007 um 18:31 Uhr
Schon den Fehler gefunden, habe doch mich zum Affen gemacht, auweia:
Statt 7 Millionen sind es 7 Milliarden.
Lösung: einfach noch drei Nullen :-) dazu tun überall. Nullen sind eh überschätzt, *duck*
Dann sind es 162 Millionen für die GEZ. Davon kann man ein paar hübsche Filme mehr drehen als gedacht.
Um so mehr gilt und bleibe dabei: Steuereinzug. Spart uns den unglaubwürdigen Image-Kram und die unnötige Datenkrakerei.
Am 9. Juli 2007 um 21:42 Uhr
Das System der Gebührenfinanzierung ist schlecht, da eine riesige Verwaltung davon finnziert wird und nur (noch) wenig guter Inhalt geboten wird.
Am 10. Juli 2007 um 00:18 Uhr
Das System der Gebührenfinanzierung ist schlecht, da eine riesige Verwaltung davon finnziert wird und nur (noch) wenig guter Inhalt geboten wird.
Hm. Und warum wird dann von so vielen Deutschen Bloggern immer wieder die BBC gelobt? Die ist naemlich auch gebuehrenfinanziert…
Am 10. Juli 2007 um 00:19 Uhr
Ich find’s übel mit den Kindernängsten Werbung zu machen. Wer sowas macht, frißt auch kleine Kinder, wie meine Oma sagen würde…..
Am 10. Juli 2007 um 01:19 Uhr
[...] Ohne Mäuse kein SpOn-Banner » Werbeblogger Aus die Maus? 7 Mrd. sind auch einfach zu wenig (tags: werbung tv) [...]
Am 10. Juli 2007 um 11:28 Uhr
Schiesst die GEZ zum Mond (sollte doch für 160 Mio zu machen sein, ist ja nur One-Way) und finanziert die Öffentlich-Rechtlichen über Steuern. Dann kann sich keiner mehr drücken (welcher Steuerzahler hat schon WIRKLICH weder TV noch Radio?) und es wird ne ganze Ecke günstiger. Und Hartz 4 für die Maus wird auch gespart. Alles tutti, oder?
Am 10. Juli 2007 um 18:49 Uhr
[...] was wir heute für euch haben. Wir haben gerade nicht schlecht geguckt, wir folgenden Artikel im Werbeblogger gefunden [...]
Am 13. Juli 2007 um 09:51 Uhr
Am Flughafen gesehen, Eltern aus dem Urlaub abgeholt, und auf den Kofferkulis große Werbung der GEZ gesehen mit den Worten “Endlich wieder zu Hause!” und darunter dem Slogan “Schon GEZahlt?”. Fotos unter mkaluza.de/post/5410... .
Furchtbar.