27.06.07
15:14 Uhr
15:14 Uhr
Typische Typo
Im Rahmen des neuen Designs des Werbeblogger (da kommt bald was…) haben wir uns gerade die Frage gestellt, welche Typo bzw. welche Typokombi auf dem neuen Werbeblogger sinnvoll ist und die Lesbarkeit fördert. Unsere Überlegungen wurden dabei unterhaltsam von diesem Video untermalt. Was favorisiert ihr persönlich für das digitale Medium, Serifen oder nicht?
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17 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 27. Juni 2007 um 15:16 Uhr
Serifen haben auf dem Bildschirm und im Fließtext nix zu suchen. – Nur um mal meinen Standpunkt in der Diskussion klar zu machen! ;-)
Am 27. Juni 2007 um 15:20 Uhr
Ja, ich Audio-gesteuerter Ohr-Freak bin´s, der die Frage überhaupt aufgeworfen hat. Mea culpa!
Am 27. Juni 2007 um 16:20 Uhr
Jep. Definitiv Serifenlos.
Gedruckt gehen Serifen, aber auf dem Bildschirm gar nicht.
Am 27. Juni 2007 um 17:24 Uhr
Keine Regel, die man nicht brechen kann:
Ab einer bestimmten Headline-Größe gehen auch Serifen. Zu probieren auf fontshop.de/
Serifen bei Internet-Fließtext sind nogo.
Da die zarten Serifen zu stark aufgepixelt werden und das Schriftbild unlesbar bis scheußlich klumpig-unruhig machen, wo der Screen eh durch die leuchtenden Kontraste und Augenanstrengung trotz TFT und Leds nicht zum lese- und augenfreundlichstem Medium zählt. Aber wem erzähl ich das. Aber erklär das mal Unix/Linux-Freaks, die am liebsten Times und null Rand links und die Spalte über den ganzen Monitor… Ich sach jetzt nix …
Am 27. Juni 2007 um 19:43 Uhr
Lasst die Schriftart so, wie sie ist. Eine gute Größe, in der Arial zeitlos schön wirkt, Schwarz auf weiß – passt perfekt zum schlicht-eleganten Design.
Am 28. Juni 2007 um 10:04 Uhr
Serifen “gehen” durchaus auf dem Bildschirm und sind manchmal angemessen, aber nicht für das Thema Werbung.
TIPP: Mal bei praegnanz.de vorbeigucken und dort erkennen, dass Serifen für blockquote zB gut passen und diese oben zweimal genannte Faustregel nachgebeteter Bullshit ist.
Die Wahl der serifenlosen Schriftart (Arial, Trebuchet MS, Verdana) hängt von Größe und Design ab. Mir ist die Arial zu “kastig”, die Buchstaben tendieren zum Quadrat bzw. Rechteck, Die Trebuchet ist lebendiger, aber beinahe unruhig, am liebsten ist mir immer noch die Verdana.
Am 28. Juni 2007 um 10:10 Uhr
Tschuldigung, das ist natürlich kein Bullshit, sondern nur ein bisschen unreflektiert :-)
(Eine Kommentar-Editier-Funktion wäre schön)
Am 28. Juni 2007 um 10:20 Uhr
@Martin: Nix editieren! :-)
Die Entschuldigung sind mir lieber und fehlende Editierung fördert den “erst denken dann kommentieren”-Prozess. Wobei ich deine Aussage jetzt nicht wirklich schlimm fand.
Ich gebe dir Recht Verdana ist die beste Typo, Roland hat aber dagegen Veto eingelegt und ich finde es beim WB-Relaunch auch nicht tragisch, wenn man bestehende Elemente weitgehend übernimmt. So wird das auch für die Typo geschehen.
Serifen-NoGo ist trotzdem für mich bei kleinen Fließtexten weiterhin angebracht.
Am 28. Juni 2007 um 10:26 Uhr
@Martin: Nachgebetet ist da nichts. Ich finde es auf dem Bildschirm nur ausgesprochen mühsam (im Fließtext) und es entspricht nicht meinem Geschmack in Headlines.
Auch auf den von Dir angegebenen Seiten.
Was die Arial angeht, kann ich Dir aber zustimmen. Auch ich favorisiere die Verdana.
Am 28. Juni 2007 um 10:48 Uhr
Also ein “Veto” habe ich bitte nicht eingelegt. Dafür ist meine Kompetenz was Typo betrifft, nicht ausgeprägt. Es ist mir auch ziemlich unwichtig, wie mir persönlich eine Typo gefällt. Der Werbeblogger wird täglich (3000 Feed-Leser logischerweise ausgenommen) von weiteren 3000-4000 Lesern gelesen. Da kommt es mir auf die Meinung von Fachleuten an, die hinreichend Erkenntnisse haben. Danke für die Beiträge.
Am 28. Juni 2007 um 10:54 Uhr
@Annette: Ja schon, aber guck mal bei alistapart.com sind die Schnitte und unterschiedlichen Schriften toll eingesetzt, wenn das jetzt eine website für moderne Lyrik wäre, durchaus angemessen … oder der perlentaucher.de in diesem Design: perfekt! Geschmack schön und gut, aber die psychologische Wirkung (“Wertvoll, weil Tradition/Alt/Geschichte” oder so ähnlich) von SerifenSchriften kann man auch am Bildschirm durchaus sinnvoll einsetzten.
Am 28. Juni 2007 um 10:59 Uhr
@Roland: Ich habe es mit “Veto” überspitzt ausgedrückt, sollte aber hier nicht der Eindruck entstehen als ob du despotisch handelst. Das tue nämlich ausschließlich ich! ;-)
Nein du hattest mit dem Einwand ja Recht. Menschen sind Gewohnheitstiere auch unsere lieben Leser hier. Ich danke auch für die konstruktiven Gedanken.
Am 28. Juni 2007 um 11:39 Uhr
@Martin: Bei A list apart stimme ich Dir so weit zu. Da macht es sich in den Headlines sehr hübsch, vor allem auch in der farbigen Absetzung. Klar. Ausnahmen gibt es immer.
Aber was meinst Du bei Perlentaucher? Dass die ein überarbeitetes Layout brauchen könnten?
Dann kann ich Dir da auch zustimmen. Wie das genau auszusehen hätte, dazu kann ich erst mal nichts sagen, aber weniger Hervorhebungen und weniger bunte Headlines würde ich schonmal unterstützen. ;-)
Am 28. Juni 2007 um 15:01 Uhr
Verdana ist natürlich auch schön – aber sie ist sooooo ausgelutscht – wie früher Comic Sans (nur dass die auch noch verdammt hässlich daherkommt) ;)
Verdana sieht außerdem ab einer bestimmten Größe nicht mehr gut aus, da zu viel whitespace und wideness (imho).
praegnanz.de habe ich auch gern gelesen und kommentiert als ich noch jeden Tag mit Design zu tun hatte. Der Mann hat wirklich was auf dem Kasten in Sachen Typo (und auch Design).
Und mal ehrlich und Hand auf’s Herz: Die vielen Serifen-Typo-Sites, die plötzlich überall awardiert im Netz zappeln, sehen zwar echt schick aus – aber wer besucht die denn jeden Tag, um sich zu informieren (also “viel” Text lesen, Übersicht behalten etc.)? Ich nicht. Merkwürdigerweise sehen alle meine Daily-Favs schlicht aus und wissen auch ohne Design-Schnickschnack und Serifen zu gefallen (eben deswegen?).
Man kommt eben nicht drum herum, mal was ganz Neues versuchen zu müssen, wenn man einmalig/erstmalig in seinem Design sein will, a la “Bestehende Strukturen zum Besseren kippen.”
Just my two cents
Am 28. Juni 2007 um 16:27 Uhr
Arial, Arial und immer wieder Arial! Dies wurde bereits viele Male für viel Geld vertestet und funktioniert am besten.
Am 28. Juni 2007 um 16:41 Uhr
DIN 16518 bei Youtube…
Wer hätte gedacht das es soweit kommt? Nun kann einem schon youtube die Typografie beibringen und das gar nicht mal so schlecht…
(gefunden bei werbeblogger.de)
……
Am 29. Juni 2007 um 23:54 Uhr
Ich weiß: laaaangweilig! Aber: die Verdana isset :) Oder Arial oder Helvetica. Serifen aus gestalterischen Gründen vielleicht in großen Headlines, ansonsten der lesbarkeit wegen im Fließtext drauf verzichten :)
Immer im Hinterkopf: Schriftglättung am Bildschrim ist bei vielen noch nicht aktiviert/vorhanden! Da sehen Serifen meist grottig aus.