27.06.07
08:49 Uhr
08:49 Uhr
Auf dem Honda-Trip nach Cannes
Ich mag diese in Cannes mit Silber dotierten, verspielten Motive von Honda sehr, halte sie aber für keine gute Werbung:
Jetzt mal unter uns. Diese Kampagne hat doch kein echtes Konsumentenauge erreicht, oder? Doch so langsam begreife ich aber, welche Funktion Wettbewerbe wie Cannes erfüllen. Sie sind nichts anderes als scheinbar notwendiges Balsam für die geschundene Künstlereseele gefangen im Körper eines Werbers.
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11 Kommentare
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- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
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Am 27. Juni 2007 um 09:17 Uhr
Das hast du mal schön gesagt :)
Am 27. Juni 2007 um 09:19 Uhr
>>Doch so langsam begreife ich aber, welche Funktion Wettbewerbe wie Cannes erfüllen. Sie sind nichts anderes als scheinbar notwendiges Balsam für die geschundene Künstlereseele gefangen im Körper eines Werbers.
Am 27. Juni 2007 um 09:22 Uhr
Ja wenn es doch so ist. Alles hat zwei Seiten! ;-)
Am 27. Juni 2007 um 09:23 Uhr
Aber vieleicht hätte sonst auch diese Kampagne nie das Licht der Welt erblickt…und wäre doch schade drum! (Und die Kreativpunkte fürs Ranking sind mehr Wert als das Geld das dafür rausgehauen wird…)
Am 27. Juni 2007 um 10:06 Uhr
“Mach mal schwarz das Layout, weißt Du, so wie Ferrari, das ist total geil, sieht super aus, richtig edel, und das Logo machen wir auch schwarz – wie, das sieht dann keiner? Ist doch scheißegal, das sieht voll geil aus, weißt Du. Du musst nicht immmer so richtig denken” – so einen Dialog habe ich fast wortwörtlich einmal mitbekommen und dachte damals tatsächlich das gleiche wie Patrick. Mir sind Leute suspekt, die im Kopf in der Künstlerkolonie Worpswede leben, aber in Werbeagenturen arbeiten. Gott sei Dank gibt es genügend Kampagnen-Beispiele, die kreativ sind und dennoch ihren Job machen.
Am 27. Juni 2007 um 10:07 Uhr
Solche Anzeigen erscheinen in Magazinen, deren Lesern die Obersoziologen unter den Marketern mehr “Werbeintelligenz” zutrauen als, mal sagen, den Lesern des Manager-Magazins. In Deutschland war das mal die “Max”. Die Kampagne “Nicht alles was so tut wie ein Jever, schmeckt auch wie ein Jever” (early JvM) wurde beispielsweise auch nur in der Max geschaltet.
Am 27. Juni 2007 um 16:14 Uhr
Blitzmerker ;) Dass die Wettbewerbe mehr “Kunst” und abgefreakte, praktisch aber unbrauchbare Designs bieten, ist doch ein alter Hut.
Am 27. Juni 2007 um 17:18 Uhr
Einspruch:
canneslionslive.com/...
Am 28. Juni 2007 um 14:07 Uhr
mit diesem statement hast du deine ahnungslosigkeit zugegeben..
Am 29. Juni 2007 um 15:47 Uhr
“…notwendiges Balsam für die geschundene Künstlereseele gefangen im Körper eines Werbers.”
das find ich gut, sehr gut
Am 29. Juni 2007 um 16:04 Uhr
@ali: Meinst Du mich? Dann erklär mir mal, was an der verlinkten Anzeige “unbrauchbar” sein soll.