14.06.07
11:37 Uhr

Prügelt Adical – prügelt ihr euch selbst!

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Ist der Ruf erst ruiniert, wirbt sichs völlig ungeniert. Leider nicht so beim „alternativen Blogvermarkter“ Adical. Durch die hohe Glaubwürdigkeit von Johnny, die nahe Verwandschaft zum Punkrock, zu alternativen Lebensweisen, Independent, der vorherrschenden Globalisierungs- und Kapitalismuskritik, wird es Adical immer wieder schwer haben, sein Geschäft zu rechtfertigen. Das Schlimme ist, dass sie sogar noch versuchen, es zu rechtfertigen. Nicht falsch verstehen, aber entweder ich mach Business (und 90% von Business ist irgendwie schmutzig) oder eben nicht. Einen Zwischenweg gibt es nicht, der Tanz auf zwei Hochzeiten bleibt in diesem Fall verwehrt.

Denn eins ist doch wohl klar, gerade die umstrittenen Internetunternehmen werden bei Adical massenweise anklopfen, gerade weil sie sich in dieser Szene etablieren wollen. Dass Johnny Häusler dabei noch ungewollt in die Rolle eines „PR-Greenwashers“ fällt, ist ein wirklich netter Sideeffect für die Unternehmen. Sie geben die Verantwortung mal wieder schön in die Hände Dritter. Und da hakt es dann auch gewaltig bei den Kritikern. Natürlich ist Yahoo in der Beziehung mit den Machenschaften rund um China eine Saubande, allerdings frage ich euch, wer in China wühlt denn nicht mit beiden Händen im Dreck? Während wir hier unsere Billigprodukte bei Aldi, Lidl & Co. kaufen und uns über Schnäppchen im Elektronikbereich freuen, merken wir nicht, inwieweit wir alle eigentlich diesen Drachen füttern.

Wenn ihr dem wirklich Einhalt gebieten wollt, müsst ihr bitte bei euch selbst anfangen. Das System ist immer nur durch einen selbst veränderbar, nicht indem man versucht, andere zu ändern und zu maßregeln. Adical und seine Mitglieder müssen selbst wissen, inwieweit sie einen solchen Kunden tragen können, ich muss mir dreimal überlegen und viermal recherchieren ob mein nächstes Paar Schuhe von Kinderhänden angefertigt wurde (tue es eben aber leider aus Bequemlichkeit viel zu wenig). Jeder hat da so seinen dunklen Fleck. Don beispielsweise heizt mit seinem Sportwagen durch die Gegend, verpestet dadurch unnötig die Umwelt, dokumentiert begeistert gar eine wahre Abgasorgie.

UPDATE: Da Don mich der Lüge bezichtigt, kann ich nur reagieren und meine Unwissenheit zum Ausdruck bringen. Seine deutlich Klarstellung:

Patrick, Du bist ein Lügner. Ich fahre ein Auto mit einem Verbrauch von unter 7 Litern auf 100 Kilometer und das mit maximal 120 km/h, meistens aber weit darunter. Also hör auf, Scheisse zu erzählen, nur weil es Dir gerade opportun erscheint. Die Mille Miglia ist eine Gleichmässigkeitsfahrt mit einem gesamtschnitt von unter 50 km/h, was daran eine Abgasorgie sein soll, musst Du mir mal erklären, wenn Du von Deinem Trip als Lügner runter bist.

Wir berichten hier über Nike-News, wo wir doch wissen, dass die in China billig produzieren lassen und so setzt sich das dann endlos fort.

Wieso beginnen wir nicht einmal damit, die Verantwortung denen zuzuschieben, die direkt dran sind. Prügelt auf Yahoo ein, weist immer wieder darauf hin wenn Unternehmen Mist bauen, boykottiert (zwingt andere nicht zum boykottieren), schließt euch zusammen und protestiert dort, wo es was bringt. Unternehmen ändern erst die Politik, wenn sich der Markt ändert. Wenn die Verbraucher keinen Bock mehr auf Billigscheiss haben und Wert darauf legen, bewusst einzukaufen, werden sich die Unternehmen anpassen. Sie reagieren immer nur auf die Bedürfnisse des Marktes. Kein Politiker, kein Wirtschaftsboss ist so mächtig wie die Masse der Konsumenten. Wenn ihr die Masse auf eure Seite bekommt, könnt ihr wirklich etwas bewegen. Das Rumhacken auf dem schwächsten Glied der Kette bringt in diesem Fall rein gar nichts. Schon gar nicht, wenn eigentlich klar ist, dass dieses Glied der Kette näher an uns dran ist, als wir wahrhaben wollen. Ich denke, da liegt genau der Grund für die Kritik, im Grunde ärgern wir uns über uns selbst, dass plötzlich „einer von uns“ sich so „kaufen“ lässt. Aber im Grunde wissen wir ALLE, dass wir käuflich sind. Das ist unsere Natur, das ist so tief in uns drin, dass es niemand aus uns rausprügeln kann. Wie sagte Polt so schön: „Was genetisch versaut ist, lässt sich mit Prügel allein auch nicht mehr korrigieren“. Statt also Leute wie Johnny noch stärker in die Arme von den von euch verhassten Unternehmen zu treiben, gebt ihm ein wenig mehr Luft. Seid doch froh, dass sie Geld von diesen Unternehmen absaugen. Das wäre doch das erste Mal, dass sie damit wenigstens halbwegs vernünftiges Gedankengut finanzieren.

Also statt Johnny & Co aus den Reihen zu prügeln, schauen wir doch lieber in die Vergangenheit, schauen in Aktivitäten außerhalb von Adical, dem Finanzierer, schauen in Johnnys Herz und fragen uns alle: Ist er denn wirklich so viel böser, schlechter und dümmer als wir selbst?

Ich kann nur sagen, dass ich Johnny (ich kenne ihn nur digital) als sehr reflektierenden Menschen einschätze, das ist eine Eigenschaft, die man fördern sollte, denn davon gibt es leider viel zu wenig auf der Welt. Radikaler Turbokapitalist zu sein ist eben genauso einfach wie die starre Gegenhaltung einzunehmen, eben weil alles so schön starr und eindeutig auf dem Papier erscheint – doch die Wirklichkeit spielt sich zum Glück immer irgendwo dazwischen ab, ist aber merklich anstrengender.

118 Kommentare

  1. vroni

    1. Jeder nicht ganz depperte Autofahrer weiß: Verbräuche unterliegen Schwankungen von Modell zu Modell und unterliegen dem Fahrerstil, Internet-Angaben oder Hersteller-Angaben sind nur die Richtung bei durchschnittlicher Fahrweise. Firlefanz. Vielleicht braucht Don wiklich nur um die 7 + – l. Er hatte vielleicht bloss keine Lust, den Erbsenzählern sein Tankbuch zu posten.

    Mein Ex-Mann war auch immer stolz, dass er weniger braucht, als vom Hersteller angegeben, weil er so geschmeeeeiiiidig fährt (ich Dummie mit meiner drurchschnittlichen Fahrweise versaute ihm immer seinen Super- Durchschnitt..:-) Ich kenn den Terz also gut :-)

    Hingewiesen auf die Lücken in seinen Aussagen: Vielleicht hatte er keinen Bock mehr auf diese Erbsenzählerei noch was zu sagen. Mir wäre es auch zu blöd geworden (mir wirds auch langsam zu blöd…)

    2. Implizite Anwaltsdrohung.
    Tja, harte Sache, das mit der Dame. Sind das aber schon schmutzige Mittel, wie du sagtest?

    Ich bleib bei meiner Aussge, euer Ehren: der relativierende Vergleich von Patrick hate ein Gerüchle, das war nicht koscher. Und Don hat hart darauf reagiert. Fertig.

    Meinereiner liebt Relativierungen auch nicht besonders, habe da einschlägige Erfahrungen in meiner Familie, da krieg ich einen Hals. Wo ich persönlich aber wirklich wild werde, wenn jemand unter den Teppich kehrt. Das ist meine Achillesferse, da schmeiß ich mit teueren Vasen und sag komische Sachen.

    Kann aber gut verstehen, wenn es jemandem, mit Relativierungen so geht, vor allem wenn er/es historisch belastet ist.

  2. vroni

    Ähm, welche Aussage war die Verdrehung?

  3. Patrick Breitenbach

    Man darf also polternde Provokateure niemals polternd provozieren? Amüsant ist das.

  4. Patrick Breitenbach

    Nun wirklich zum allerletzten Mal in diesem Thread, zu diesem einen bestimmten Thema. Ich werde in Zukunft einfach einen Riesenbogen machen. Ich wäre damit nicht der erste der das in Blogs vor hat, könnte aber der erste werden, der das bis zum Schluss durchzieht. (Mein Opa hat mir nämlich einen enormen Dickschädel für solche Aktionen vererbt.)

    Ich suche mir einfach andere Menschen, Menschen mit einem Humor, den ich schätze (dazu gehört auch über sich selbst lachen zu können). Menschen mit denen ich viel lieber spielen gehe, anstatt mich stundenlang aufzuregen. Menschen, die Meinungsfreiheit in Blogs und anderen Medien tatsächlich auch ALLEN anderen Menschen zusprechen. So sei es.

    Und jetzt bitte keine Antwort oder Erklärung mehr von mir dazu erwarten.

  5. vroni

    Doch, Patrick,
    du kannst alles: du darfst sie provozieren.
    Aber du darfst dich halt dann auch nicht mordsmäßig wundern, wenn die bayrischen Maßkrüge fliegen, weil du gleich 2 Trigger auf einmal erwischt hast.

    Aber dennoch, Gratulation, fetter Thread geworden. Basddscho. :-))

    @ Roland

    Welche Verdrehung das denn gewesen sein soll, die Antwort krieg ich wohl nicht mehr. Jaja, lasst ein alte Frau dumm sterben! :-)

  6. Roland

    @vroni
    Älterer Mann hat in diesem Mega-Thread die Orientierung verloren. Bin ich dir noch eine Antwort schuldig, die mir durch die Lappen die gegangen ist?

  7. vroni

    „Es bleibt eine Verdrehung. Und zumindest die haben wir hier.“

    Sagtest du.

    Und ich wollte wissen:

    „Ähm, welche Aussage [von Don] war die Verdrehung?“

  8. OliverG

    @vroni: Der Fahrer hat selbst 7,5 l bei ’schonender Fahrweise‘ ausgerechnet. Und angedeutet, dass es ggf. noch sparsamer gehe. Ich bin nun zu wenig Autofachmann um abschätzen zu können, ob da noch für *mehr* als einen halben Liter auf 100km Luft ist, um ‚unter 7 l‘ zu kommen.

    Gut, wenn manche Leute es stilistisch und menschlich OK finden andere als ‚Lügner‘ zu bezeichnen… Ich versuche das nicht zu tun. (Ich könnte mich jetzt nicht erinnern ;) ) es sind dei selben Leute jedenfalls, die ihre (eventuel zwar aus historischen Gründen) etwas ****** Imagination mit dem verwechseln, was wirklich passiert.

    Mag sein, dass es bei der MM weniger Liter waren.

    Zum Arguemnt: Man habe da ‚etwas berührt‘: An anderer Stelle hat er mal gesagt das Auto sei ‚aus Familienbesitz‘ & mündlich fiel da 2005 (?) mal was, an das ich mich zu ungenügend erinnere um es gerichtsfest zu zitieren. D.h. das Statement, es sei ’sein Auto‘ ist ggf. schon abmahnfähig ;) (das Statement „es ist nicht seins“ auch, weswegen ich vollkommen offen lasse, ob das Auto überhaupt irgendjemand je gehört hat, gehört oder gehören wird…)

    Gleichzeitig wird in der BB und bei Boocompany ‚etwas berührt‘ was man getrost die Existenz des einen oder anderen nennen kann. Wie ‚dürfen‘ die dann reagieren?

    Das alles ist und bliebt affig.

    Ich jedenfalls fahr Auto nicht zum Spaß sondern um von A nach B zu kommen und fahre n Auto, in dem die Familie Platz hat und bei Sonne nicht gar kocht. Und wenn ich allein weitere Strecken unterwegs bin fahr ich idR. Zug u.a. um da zu *arbeiten*.

  9. Boogie - slidetone.blog

    @ Patrick: Ich find’s gut, das (und wie) du die Diskussion angestoßen hast. Das das mit der Blechsemmel so ins off-topic ging, lag ja nicht an dir. Wenn’s in der Sache dünn wird, wird halt auf Nebenschauplätze abgelenkt.

    Eine Frage geht mir seit einigen Tagen durch den Kopf: Wäre die China/Yahoo Geschichte auch ohne die Adical Werbung wieder hochgekocht? Ich persönlich vermute: Nein, nicht in dieser Eindringlichkeit. Als Yahoo Flickr schluckte kam nichts bemerkenswertes. Die Flickr Zensur Geschichte dümpelt da, wo es Flickr Nutzer betrifft, auf Schäuble Aufregungsniveau. Ich lass die Frage gern mal so im Raum stehen.

  10. Carsten

    @vroni: Das Zitat mit der Verdrehung ist von mir, nicht von Roland ;)

    Die Verdrehung liegt darin, dass aus Patricks unpräziser Aussage (Sportliches Auto plus rumheizen aka. Vergnügungsfahrten) eine Lüge geworden ist. Und dass der Verbrauch beim Spritsparwunder Don glatt mal einen Liter unter den niedrigsten Angaben woanders liegt.

    Um zurück zur Sache zu kommen: Ich habe aus nahliegenden Gründen meinen Flickr-Account gelöscht. Gleiches täte ich auch mit meinem Yahoo!-Account, wäre der nicht zugleich auch mein Zugang zu meinem United-Domains-Portfolio. Die Abstimmung mit der Geldbörse/den Füßen dürfte hier das einzig wirksame Mittel sein. Und für die Flickr pro-Benutzer vielleicht noch der Gang zum Anwalt, aber da hab ich keine Ahnung von.

  11. OliverG

    Ja, so stell ich mir das vor:

    Ich: Herr Anwalt, ich will flickr@yahoo.com verklagen
    anwalt: wie?
    ich: dei sollen ein geld rausrücken,s ie behaupten sich nahc deutschen gesetzen zu reihcten
    anwalt: usa?
    ich: ja
    anwalt (entschuldigt sich und wählt die nummer des nächsten psychatrischen landeskrankenhauses)

    So etwa?

    PS: Mein pro-Account läuft heute aus, Fotos sind gesichert ;) Löschen tu ich nicht, denn die Fotos sind verlinkt…

  12. Patrick Breitenbach

    @Boogie: Zu dem Aspekt Adical-Diskussion. In der Tat ein interessanter Gedanke. Das macht die Diskussion und die verschiedenen Aspekte umso spannender. Man sieht daran, es ist auch wichtig, dass solche Kritik an bestimmten Punkten auch auftaucht und dass sie einen Impuls erhält, dass sie überhaupt auftaucht. Es ist dann am Ende eben nur die Frage, wohin sie kanalisiert wird (also erreicht es mehr Menschen als allein die Blogger die sich mit dem Thema beschäftigen), wie sie geführt wird und in welchen Ergebnissen die Diskussion mündet.

    Der Stil einer Diskussion entscheidet – wenn das Thema nach außen in die Breite sickern sollte – wohin sich die Masse bewegt. Was ich allerdings nicht weiß ist, wie dieser Stil tatsächlich aussehen muss. Soll es diplomatischer sein, knallig, provokant oder sachlich-nüchtern. Wie transportiert man denn eine Botschaft, damit sie nicht nur in die Breite ankommt (wenn man das überhaupt will), sondern eben auch memetisch nachhallt?

    So blöd Werbung für viele sein mag, sie kann für Jedermann/frau und jedes Ziel unheimlich wertvoll, aber auch gefährlich sein. Die Kommunikation ist unter anderem auch (neben leben, lieben und verkaufen) das wichtigste und mächtigste Werkzeug bei menschlichen Interaktionen, auf der ganzen Welt – Mikro (Familie, Job etc.) wie Makro (Religion, Interessensvertretungen, Innen- und Außenpolitik). Kommunikation bewegt und bremst Prozesse.

    Das mag sich jetzt vielleicht banal und allgemeinplatzig anhören, aber wir sollten uns das immer und immer wieder bewusst machen. Wie kommunizieren wir mit dem Partner, wie mit unseren Kindern, wie mit den Kollegen, den Chefs oder Kunden auf dieser Welt. Als Blogger musst du dir immer auch die Frage stellen, wie kommunizierst du mit so vielen Menschen da draußen? (nicht auf A-Blogs oder Reichweite bezogen sondern als gesamtes, wachsendes Informationsnetz betrachtet. Eine Meldung in einem kleinen Blog kann kürzester Zeit eine Masse von Menschen erreichen) Mit Menschen, die du nicht magst, die du liebst, die du toll findest, die du richtig hasst, aber eben alles gleichzeitig, denn die Kommunikation erreicht nie nur den, den man im speziellen meint, sondern eben auch zig andere die eine solche Kommunikation verfolgen.

    Als großer Fan des systemischen Ansatzes kann ich mich nur ständig wiederholen: Veränderungen beginnen immer erst bei einem selbst und breiten sich erst dann memetisch auf andere Menschen aus. Möchte man also, dass sich etwas am System verändert (und damit meine ich jetzt nicht irgendwie nur politische Systeme, sondern das kleinste System ist das enge und alltägliche Umfeld, also mittlerweile hier und jetzt auch das Umfeld dieses oder jenes Blogs.), dann kann dies nur geschehen, wenn man bei sich selbst beginnt.

    Wer Lust auf ein kleines aber wirksames Experiment hat: Am Montag, wenn ihr in der Öffentlichkeit unterwegs seid versucht doch mal mit einem fröhliches Grinsen (also nicht übertrieben) an den Menschen vorbeizugehen, seid höflich, haltet Türen auf, plaudert freundlich mit Menschen die mit euch interagieren und beobachtet, wie sie darauf reagieren. Und am nächsten Tag marschiert ihr den gleichen Weg mit einem richtig grimmigen Blick auf dem Gesicht. Pöbelt Leute an und muffelt vor euch hin. Beobachtet ihr das gleiche wie am Vortag? Hat sich etwas zum Vortag geändert? Welcher Tag gefiel euch besser? Welchen Tag empfandet ihr als produktiver?

    Wenn ihr keinen Bock habt euch in aller Öffentlichkeit zum Hanswurst zu machen, dann nehmt euch einfach vor, am Tag 1 surft ihr von Blog zu Blog – wer Angst vor der digitalen Öffentlichkeit hat auch gern hinter einem Pseudonym – dann lest ihr und was euch gut gefällt kommentiert ihr mit einer fröhlichen Zustimmung. Am nächsten Tag kommentiert ihr alles was euch nervt mit einem saftigen Kraftausdruck. Beoachtet und vergleicht was geschieht und wie der Blogbetreiber reagiert.

    Wenn ihr das alles zu dämlich findet was ich hier schreibe, nennt mich einfach einen Spinner und beobachtet was dann so passiert.

  13. lokalreporter

    Da schaut der Adler übers Tal
    da pfurzt die Gans in ihrer Qual
    der Frosch auf seiner Frühlingsrose
    die Sau in ihrer Seppelhose
    Grüß Gott der Herr ich bin die Vroni
    ich melk die Küh und auch den Toni
    Frau Fuchs aus ihrem Bau heraus
    der Dax in seinem Schneckenhaus
    die Feldbusch hüpft im Gras herum
    ein Pfau im Kleid verliert sich stumm
    die Bärenmarke abseits steht
    im Lorbeerfeld der Wind sich dreht
    von Baum zu Baum das Eichhörnchen
    die Hennen ihre Maiskörnchen
    pick pick die Eier grün gelegt
    hui hui die Blüten weggefegt
    ein Wurm aus seinem Aste lugt
    ne Schnecke ihren Weg verfugt
    der Wau Wau Bell in seiner Hütte
    so lieb und weich der kleene Lütte
    am Giebel fern ne Amsel trällert
    was ihren Ruf beim Pferd nicht schmälert
    der Rohrspatz nah am Dome pfeift
    die Krähe fremde Küken greift
    ne Katz im Mauseloch verschwindet
    die Eule mit dem Kauz sich bindet
    am Bach verträumt ein Salamander
    im Teich ein Fisch mit Namen Wanda
    auf Wiesegrün da steht die Ziege
    die Oma dort auf ihrer Liege
    im Hintergrund ein Traktor rostet
    der Bauer seine Nichte kostet
    im Stall die Magd ein Kind gebärt
    was ihren dicken Bauch erklärt
    zum Abschluß noch nen Hirsch ins Bild
    Frau Jägers Holz im Hasen quillt
    zwei Tage lang floß wild der Reim
    versunken Lot im dunklen Wein
    gebunden an den Alltagstrott
    träumt sich ein Narr von Hüh nach Hott
    gewinnen wollte er ne Reise
    bekommen hat er diese …
    Flöte…
    auf dem Geleise zerronnener Nöte…
    schwebt trunken dir die Achterbahn
    hinaus den Kopf die Zunge spei
    reimst du dir deine Welt zu Brei

    Die Kommentar- und Rechtfertigungswut schreit nach dem Spiegelgesetz.

    Beleidigungen, Wortwahlverliebtheiten, Rechthaberei, Blödheit -> wat n adrenaliner Weihrauch ~ und wozu das alles — doch nicht etwa der Erkenntnis wegen?

  14. Patrick Breitenbach

    Gut gelegen!

  15. Vroni

    Wenn DAS das schmutzige „Verdrehen“ war und damit die angeblich unsaubere Methode, mit der man gute Mittel nicht ereichen könne, da kann ich aber auch nur lachen. Ist mir zu konstruiert.

    Es war eine Überreaktion.

    Und was sonst noch mit dem Auto war und ist und die Besitzverhältnisse interessieren mich kaum.

  16. Christof Hintze

    Hallo Patrick,

    Änliches nur anders herum spiele sicher gerade bei XING ab. Du solltest Dir mal meine Thread zum Thema 100 Ideen sammeln reinziehen, im Forum Akquisition & Kundengewinnung. Gute Unterhaltung, aber bitte nicht erschrecken: https://www.xing.com...

    Ist das nicht auch Dein Thema?

  17. Patrick Breitenbach

    @Christof: Ich soll mich jetzt durch 63 Seiten Xing-Forum wühlen, für ein Thema, was mit dieser Diskussion so pberhaupt nichts zu tun hat? Gibt es vielleicht eine Summary? Oder Anhaltspunkte wo es tatsächlich spannend wird? Oder ist das gar wieder einer dieser Pushel-Aktionen?

    Bitte das nächste Mal auf einen anderen Weg auf sowas aufmerksam machen.

  18. herr mayer

    @christof: Nachdem ich mich jetzt mehrere Stunden durch den xing-thread gewühlt habe, ist eindeutig klar, dass dieser nichts mit oben genannten Thema zu tun hat.

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