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Werbung in Feeds?
Es ist auf vielen Blogs erkennbar; die Feed-Abonnements (für Nicht-Techies: das digitale und meist kostenlose Inhalteabonnement moderner Web-Sites) steigen stetig. Zum einen hat dies sicherlich mit der zunehmenden Akzeptanz und Bekanntheit dieser Form der Inhalteverwaltung und -sichtung zu tun, zum anderen ist es schlicht für den intensiven Web-Nutzer nicht mehr möglich, jede Seite direkt zu besuchen. Diese Entwicklung hat eine ganz enorme Veränderung der Bewertung von Inhalten und der Besucherfrequenz von Web-Sites zur Folge:
1.
Es werden deutlich mehr Inhalte von verschiedenen Websites / je Internet-User inhaltlich gescannt.
2.
Die Besucherquote direkt auf die einzelne Web-Site nimmt über alles ab.
3.
Tendenziell sind schon bald die “Feed Abonnenten” gegenüber den direkten “Web-Site-Lesern” bei Content-Sites in der Überzahl.
5.
Jegliche Werbung auf der Web-Site kann bisher oft durch ein Feed-Abonnement umgangen werden.
6.
Die Feeds selbst gewinnen mehr und mehr an Bedeutung für die Werbung.
7.
Google hat den Marktführer externer Feed-Services aufgekauft.
8.
Feeds unterliegen (anbieterseitig) der großen Verführung überschwänglicher werblicher Kontexteinbettung.
Feed Abonnements, die ein besonders intensives Interessenverhältnis zwischen Leser und Inhalteanbieter darstellen, laufen Gefahr, durch Werbung regelrecht verseucht zu werden. Die tendenziellen Entwicklungen, aus einem ursprünglichen “Pull-Dienst” der Inhalte einen “Push-Dienst” der werblichen Kommunikation zu gestalten, werden uns alle in naher Zukunft intensiv beschäftigen und vermutlich bei vielen Abonnenten zu einer Kündigung führen, sofern der ursprüngliche Nutzen zur neuen Form einer “gespamten” Newsletter degeneriert.
4 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 27. Mai 2007 um 00:12 Uhr
Ohne die Euphorie bremsen zu wollen, ich kenne genug Leute, die wissen nicht mal, was ein Feed ist oder wenn Sie davon gehört haben, wissen Sie nicht, wie man sowas bedient/macht.
Ich denke, daß wird auch noch eine Weile so bleiben.
Was natürlich nicht heißt, daß dieser Bereich nicht wächst oder auch schon eine beachtliche Größe gewonnen hat.
Am 27. Mai 2007 um 11:05 Uhr
Du hast natürlich Recht. Außerhalb der “digital natives” ist das hier auch kein Blog, sondern eine “Internet-Seite” ;-). RSS ist -übrigens ähnlich wie Podcasting- immer noch ein barrierebehaftetes Prinzip, und was könnte man inhaltlich schon aus RSS ableiten?! Interessanterweise hat MS 1994 mal ganz intensiv versucht, sogenannte Channel in ihr Betriebssystem Windows 95 zu implementieren und zu verbreiten. Kein Mensch wollte das damals! Bei RSS erscheint mir wichtig, dass das “Kanalprinzip” und der praktische Anwendungsnutzen für die Leser verdeutlicht wird – und zwar nach dem omakompatiblen Prinzip.
Am 22. Juni 2007 um 15:01 Uhr
Da immer mehr Zeitungen und Zeitschriften online auf den Zug der Feeds mit aufspringen wird es denke ich sehr stark auch beim Otto-Normalverbraucher ankommen.
Feeds ist für mich eine Art Zeitung geworden. Ich bekomme genau das geliefert, was nur ich möchte.
Am 21. August 2007 um 10:37 Uhr
[...] sich auf die zunehmend akzeptierte Form des Lesens über Feeds, die in der Regel (noch) werbefrei sind. Alle Entwicklungen ziehen den reinen Seitentraffic nach unten und es ist angesichts [...]