23.05.07
17:14 Uhr
17:14 Uhr
Krieg ist geil!
Mir fehlen bei solchen Werbeaktionen wirklich die Worte:
Bedenklich finde ich, dass die Anzeige nur zurückgezogen wurde, weil diesmal deutsche Soldaten ums Leben gekommen sind. War ja ansonsten wohl eine prima Idee, mit der man nun einfach statt für Sixt, im gleichen martialischen Ton einfach für sich selbst wirbt (Jung von Matt).
Wie heisst es da so schön:
Radikale Ideen sind großartig, wenn sie nicht für falsche Zwecke missbraucht werden.
Das muss ich am kommenden Freitag mit unserem Podcast-Gast Karen Heumann unbedingt vertiefen!
Update: Leider hat uns Frau Heumann heute aus terminlichen Gründen abgesagt. Schade. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
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34 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 23. Mai 2007 um 18:09 Uhr
Das Ding mit der angeblichen “Kameradschaft” wird tatsächlich unfassbarerweise noch in den Bundeswehr- und Anheuerstuben gefeiert. Damit unsichere junge Männer, die eine stabile wertschätzende Gemeinschaft suchen, da hinwollen. Mit Tod, Verbrechen, Staub und Mühsal lässt sich das Soldatendasein halt nicht so gut verkaufen.
Diese “Kameradschaft” aber ist Lüge. Perfekte PR seit Stalingrad.
Von Leuten, die bei der grünen Firma waren, ob als Ztler oder als Rekrut, weiß ich, dass diese sogenannte “Kameradschaft” bei wild zusammengewürfelten Mannen nur entsteht, weil das bewusst von oben, der Führung so inszeniert wird, auch in deren Direktiven so drinsteht. Und nicht, weil die Jungmannen von sich aus Freunde werden. Wie? ganz einfach: Du musst als Spieß ein Schwein sein, das lässt den Sauhaufen aus Not zusammenhalten. Das halten sie dann für Kameradschaft. Und nix anders.
Tolle Kameradschaft. Da bröckelt der Glanz, wenn man merkt, dass das nur Manipulation war.
Noch toller, dss JvM das so unreflektiert oder gar goebbelsgleich feiert. Ja, die Hohlköpfe werden sagen, es war doch nur ironisch, augenzwinkernd gemeint. Geschenkt, mit dem Geschäft mit dem Tod macht man keine augenzwinkernden Jokes. Egal, ob jetzt deutsche Soldaten umkommen oder Menschen in Darfur. Das darf nur M.A.S.H. (hatte im Unterschied zu SIXT und JvM eine klare Anti-Botschaft zum Mordsgeschäft) und sonst niemand. Nur Polen dürfen Polenwitze machen.
Manchmal glaub ich wirklich, dass Werber wirklich einen in der Klatsche haben oder deren Intelligenz nicht für einen normalen, anständigen Broterwerb gereicht hat… Ganz tolles Kino :-( in einer Zeit, die so langsam super auf solche falschen Verherrlichungen verzichten kann.
Für mich hat JvM geistig und intellektuell sauber abgewirtschaftet und steht für hohle Werbung, für die man sich so langsam schämen muss. Spätestens sei der D-b-D Kampagne .
Am 23. Mai 2007 um 18:11 Uhr
Wer Bundeswehr-Werbefilme (Zur Anwerbung und Begeisterung bei jungen Menschen) gesehen hat: Die schlagen in das gleiche Muster.
Wenn Tucho noch leben würde…
Am 23. Mai 2007 um 18:17 Uhr
Vor Kurzem habe ich dies hier getthemessage.net/in...= von der Royal Navy gefunden. Man kann persönlich von Armeen halten was mal will. Die Kampagne finde ich nicht schlecht. Hier macht allerdings die Armee für sich selbst Werbung. Für einen Autovermieter wie hier von JvM finde ich das Thema Krieg einfach geschmacklos.
Am 23. Mai 2007 um 18:27 Uhr
Nun, im einsatz übernimmt der feind die funktion des “schweins”. Ist die daraus resultierende kameradschaft dann höher zu bewerten? es geht wohl mehr um die frage, ob man das militär grundsätzlich ablehnt oder nicht. daraus leitet sich dann die haltung zu diesem motiv ab. wenn der eigene pazifismus nicht geteilt wird, reicht es anscheinend nur noch zu argumenten ad hominem.
und die meinung von tucholsky zur armee eines demokratischen staates mit dem leitbild des staatsbürgers in uniform würde mich auch interessieren…
Am 23. Mai 2007 um 18:42 Uhr
de.wikipedia.org/wik...
Am 23. Mai 2007 um 19:36 Uhr
also das ist schon ganz schön daneben. Gerade in der aktuellen Diskussion und dem Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan sind solche Werbetexte wohl voll daneben. Ich war selbst jahrelang beim Bund und kann sowas nicht verstehen. Man sollte sich doch darüber Gedanken machten. Leider kommt das nicht bei jedem an.
Am 23. Mai 2007 um 20:01 Uhr
@Toni: Man kann nicht alles mit der Ironie plattargumentieren. Nicht außerhalb der Kunst. Aber das Thema hatten wir hier schon: werbeblogger.de/2007...
Am 23. Mai 2007 um 20:36 Uhr
@ mag-oliven
Was bistn du für eine Dumm-PR-bratze.
Hohl, nur hohl.
__________
Frisch mal deine Literaturkenntnisse auf. Bin nicht für betreutes Denken zuständig.
Am 23. Mai 2007 um 20:50 Uhr
@mag(oliven): Das sehe ich anders, denn ich denke selbst die Nicht-Pazifisten oder Bund-Symphatisanten finden die Anzeige völlig daneben. Wie gesagt, es gibt Dinge, die haben in der kommerziellen Werbung nichts zu suchen. In diesem Fall auch völlig kontraproduktiv für die Marke Six. Bei “Gibsnisch”, hatte es ja noch einigermaßen Bezug. Hier ist es platteste Aufmerksamkeitshascherei ohne Sinn und Verstand.
Was kommt als nächstes? Fahrbare Chemielabore aus dem Irak? (Wobei das wäre Ironie) Stalinorgeln? Menschentransporter für einen Holocaust? Alles immer streng ironisch gemeint natürlich…
Am 24. Mai 2007 um 08:34 Uhr
Die Meinung von Tucholsky zur Armee eines demokratischen Staates mit dem Leitbild des Staatsbürgers in Uniform würde vielleicht auch mit “Erlebe, was Kameradschaft bedeutet…” beginnen, aber sicher nicht mit “… Cabrio als bei Sixt” enden.
Am 24. Mai 2007 um 09:50 Uhr
@ vroni: “hohlköpfe”, “pr-dummbratzen”, “hohl”, “intelligenz reicht nicht für einen anständigen broterwerb”…. wie schön, dass du dich als pazifist nicht mit argumenten aufhalten musst, sondern gleich zum pöbeln übergehen kannst. ich schätze den begriff nicht, aber bei dir scheint mir ein polemisches “gutmensch” recht gut angebracht.
meine “tucho”-kenntnisse sind in der tat begrenzt, was seine politischen schriften angeht. hätte mich aber schon interessiert, ob du mehr als nur das bekannte zitat kennst, dass sich auf das vierjährige abschlachten in WK1 bezieht. nun besteht aber schon ein profunder unterschied zwischen einer reichswehr in der weimarer republik mit einem reaktionären und monarchistischen Offizierscorp, die sich als staat im staat begreift und jede verantwortung für WK1 abstreitet und der Bundeswehr, einer Parlamentsarmee, die falsche Traditionslinien weitgehend abgestreift hat und in afghanistan und anderswo humanitäre hilfe ermöglicht.
@patrik
ich finde die anzeige nicht völlig daneben. inwieweit der subtext “wenn du günstiger als bei sixt cabrio fahren willst, musst du schon zum bund gehen”, für sixt kontraproduktiv sein soll, erschließt sich mir nicht. dein letzter absatz verwundert mich: es kann doch nicht dein ernst sein, die bundeswehr mit irakischen chemielaboren, stalinorgen und dem holocaust gleichzusetzen? oder ist das für dich alles das gleiche, weil es irgendwie mit männern in uniform zu tun hat?
Am 24. Mai 2007 um 10:10 Uhr
Kinders, jetzt macht mal nicht so Dampf. Das die Waldschraten von der Bundeswehr ein eigenartiger Verein sind ist uns allen klar, aber was haben denn die Motive mit Krieg und Tod zu tun? Hier wird die Bundeswehr in ihrer Funktion als größere Pfadfindertruppe dargestellt, bei denen man auf der Kaserene in Brannenburg ein bisschen sinnlos im Schlamm wühlt und die Biervorräte verteidigt, und nicht als Killertruppe.
Am 24. Mai 2007 um 10:18 Uhr
und exakt das ist die wahrnehmung, die millionen von wehrpflichtigen in den letzten jahrzenten von der truppe mitgenommen haben. eine positive wahrnehmung mithin, denn im nachhinein neigt man ohnhin immer zur verklärung dieser zeit.
das kann man sehr schön in freier wildbahn beobachten, wenn zwei typen beim zweiten pils feststellen, dass sie beide beim bund waren. schenkelklopfender anekdotenaustausch folgt in 90% aller fälle. an diese postiven erfahrungen knüpft sixt mit dieser anzeige an. gelungen, wie ich finde.
Am 24. Mai 2007 um 10:23 Uhr
Staatsbürger in Uniform. Biervorräte verteidigen. Mit dem Sujet Bundeswehr scheint sich wirklich ne tolle Bandbreite von den vorderen Schädellappen bis tief runter ins Rückenmark abdecken zu lassen. Muss man sich für die Zukunft merken.
Am 24. Mai 2007 um 10:34 Uhr
für den jungkonservativen juristen bis zum arbeitslosen dreher … für jeden was dabei.
Am 24. Mai 2007 um 10:40 Uhr
@fabian
“…zeige dem Feind seine Grenzen…” hat doch nun wirklich im militärischen Kontext nichts mit netten Gemeinschaftsspielen von Pfadfindern zu tun…
@magoliv(en)
Es geht hier nicht um ein grundsätzlich schlechtes Bild der Bevölkerung über die Bundeswehr, auch wenn die von dir geschilderten Romatisierung der eigenen soldatischen Vergangenheit in Bierlaune durchaus vorkommt.(war selbst Soldat – kann mich persönlich allerdings nicht an rückblickend schenkelklopfende Begebenheiten erinnern)
Es geht schlicht um den misslungenen und plumpen und grobschlächtigen Versuch, Ironie anzuwenden, wo sie nichts zu suchen hat. Hinzu kommt die Irreführung des Verbrauchers, der zunächst glauben könnte, es handelte sich tatsächlich um eine Anzeige der Bundeswehr. Guerilla Werbung im schlechtesten Sinne….und richtigerweise zurückgezogen.
Am 24. Mai 2007 um 12:49 Uhr
@Mag-Olive
Den Gutmensch kannst dir bei einem zynischen Ex-Werber wie mir polemisch zurückstopfen. Das trifft eher auf die zu, die verschleiern wollen, was eines Soldaten Job eben ist. Ich bin Realist.
Ich wehre mich als Realist gegen die romantische PR-Verdummung, der du auch aufsitzt, die die Miltärs betreiben. Es ist eben keine lustige Pfadfndertruppe, ein Soldat ist nicht der “Staatsbürger in Uniform”, wie das in politischen Sonntagsreden immer so toll klingt. Genau wer das behauptet ist hoffnungslos naiv und nicht ich. Der Soldat lernt nicht nur Panzerputzen, schießen, und zwar nicht daneben zu schießen. Wem das nicht klar ist, und das als Ferienaufenthalt sieht, sollte nicht in die Truppe. Jetzt sind sie alle Bundesbürger aufgewacht, dass in Afghanistan eben dich der Boden brennt und dass man als Soldat seine “Schieß-Unschuld” verlieren kann. Das war aber vorher klar, ist aber eine Folge der jahrelangen unzulässigen Romantisierung und der PR-Verdummung.
Schließe mich im übrigen Roland in seinem letzen Posting an. Genau darum geht es. Ich wehre mich als Realist gegen so eine misslungene dumpfe Schenkelklatsch-Ironie. Auch wenn sie längst vor dem Tod der 3 Soldaten konzipiert wurde, das ist unerheblich.
Am 24. Mai 2007 um 12:58 Uhr
Der Scherz ist alt, aber anscheinend war er die Inspiration für die Jungen von Matz:
Join the army.
Travel to foreign countries.
Meet interesting people.
And kill them.
Am 24. Mai 2007 um 13:59 Uhr
liebe vroni: ok. du bist durch die hölle gegangen. du lebst in münchen. das hat dich hart gemacht. und zynisch. ob auch realistisch … ich habe meine zweifel. und was ingottesnamen ist polemisches zurückstopfen? klingt irgendwie eklig.
“Staatsbürger in Uniformâ€? ist kein PR(opaganda)-begriff, er war (und ist) konzeptionelles leitbild beim wiederaufbau unserer streitkräfte, ein bewusster mit den antidemokratischen traditionen der wehrmacht, der reichswehr und dem kaiserlichem heer. niemand behauptet, dass die bundeswehr eine reine pfadfindertruppe, auch wenn manche politiker suggerieren, es handele sich um ein tarnfarbenes thw. das behauptet im übrigen auch die anzeige nicht, wie roland so treffend bemerkte.
dir scheint es eher um die frage zu gehen, ob man überhaupt “mit” oder “für” die bundeswehr werben darf. ich meine: ja. wir reden von den streitkräften eines demokratischen staates. du meinst wohl eher nein. das “wie”, scheint mir bei dieser art von diskussion aber leider völlig verloren zu gehen.
Am 24. Mai 2007 um 14:00 Uhr
“ein bewusster bruch” muss es im 2. absatz heissen
Am 24. Mai 2007 um 14:35 Uhr
Dummzoich. Jetzt reicht es aber langsam.
Ich bin nicht durch die Hölle gegangen.
Außerdem komme ich aus Nürnberg, wo keine Haffas pleite gemacht haben und meine Kunden kommen ausnahmslos nicht aus München. Ich lebe hier, weil mein Mann hierher gezogen ist. Gottle.
__________________________
Du brauchst mir keinen PR-Vortrag halten.
Selbstverständlich ist “Staatsbürger in Uniform” ein politischer PR-Begriff. Immerhin sollte mal nie mehr eine Armee sein. Und damit das politisch und demokratisch innen und nach außen durchsetzbar wird – immerhin sind von D aktiv 2 Kriege ausgegangen – hat man solche Begrifflichkeiten erfunden.
Die Anzeige gibt eine Kampf-Romantik vor, dass alles nur lustig ist. Exakt so, wioe die Budeswehr auch anwirbt. Tell me news…
“…dir scheint es eher um die frage zu gehen, ob man überhaupt “mitâ€? oder “fürâ€? die bundeswehr werben darf. 2
Krampf. Mir geht es darum, dass JvM das kritiklos aufgegriffen hat und fröhlich schenkelklopfend weiterspinnt.
Over.
Am 24. Mai 2007 um 15:12 Uhr
deine erklärung ist arg verkürzt und geht historisch fehl, aber wozu sich mit erklärungen aufhalten. die prinzipielle unterscheidung zwische “meine meinung” und “pr-vortrag” scheint deine diskurse ja ungemein zu erleichtern.
nun, wenigestens wirst du nach etwas kitzeln so konkret, dass wir an den punkt gelangen an, an dem sich diskutieren dann auch nicht weiter lohnt. Denn ich finde es nicht verwerflich, die thematik so zu spielen, wie JvM es tut. Und aus oben angesprochenen Gründen denke ich, dass das motiv auch “funktioniert” hätte. so, und jetzt entkrampfen.
Out.
Am 24. Mai 2007 um 16:44 Uhr
Mein Bester, du ahst niemanden gekitzelt.
Du bist gekitzelt worden.
Schlugst doch erst hier auf, nachdem Kritisches gepostet wurde.
Das dazu.
Das einzige, was du gemacht hast: aus einem anonymen Nickname heraus (in der Bundeswehr nennt man das im positiven Fall Schützengraben, im negativen Fall Hinterhalt) PR-gesülzt, unfaire Unterstellungen getätigt, die auf nix beruhen und nirgends gesagt wurden (die Unterstellung Pazifist und Gutmensch), auf einen offenen Account geschossen und den geschäftlich diffamiert (das Geschwafel von München und so).
Wie unverkrampft, mutig und demokratisch ist das denn.
Es bestätigt mich in der Annahme, dass wenn man in Blogs einen harten offenen Diskurs führen will, der Tacheles sagt und meint, auch selber besser in militärischer Deckung bleibt. Ich werde drüber nachdenken, und auch nur noch unter Nick posten. In Zukunft erwarte ich vom Werbeblogferteam, dass Angrife, die geschäftlich schädigen wollen, geahndet werden. Ansonsten kann ich mich schon selber wehren, aber sowas geht nicht.
Am 24. Mai 2007 um 17:01 Uhr
@werte vroni: dein posting vom 23. Mai 2007 um 20:36 Uhr hat den tonfall vorgegeben. auf die selbstilisierung als “zynischer ex-werber”, habe ich polemisch hin formuliert, aber auf beleidigungen wie “hohl” und “Dumm-PR-bratze” verzichtet. selbstverständlich war es in keiner weise meine absicht, dir geschäftlich zu schädigen. sollte ich diesen eindruck erweckt haben, entschuldige das bitte. schließlich haben wir meiner einschätzung nach, eher über die politische bzw. ethische bewertung dieses werbemotivs und weniger werbefachliches diskutiert.
Am 24. Mai 2007 um 17:24 Uhr
Poste unter Klarnamen hier öffentlich, dann reden wir weiter.
Bin übrigens nach wie vor der Meinung, dass es hohl war. Und dann sag ich es auch.
Servus.
Am 24. Mai 2007 um 17:33 Uhr
wie süss diese aufgeregte diskussion hier. hi hi. ich finde die kampagne alles andere als schlimm. nein ich finde sie sogar sehr gut, passt sie doch in das bisherige kommunikations und werbekonzept von sixt.
vor allem aber schlägt diese anzeige voll ins gesicht, der “super hetero bundeswehr-anhänger”, die auf jeder party und auch bei sonstiger gelegenheit gerne erzählen wie geil es bei der armee doch war.
in diesem sinne werd ich nun mal schön bei sixt ne cabrio für pfingsten mieten…
Am 24. Mai 2007 um 17:39 Uhr
Auch so un-nick.
Kein Kommentar zu solchen mehr.
Am 24. Mai 2007 um 17:50 Uhr
guck mal, vroni, mit dem name ist das so: den namen “tim” gibt es tatsächlich. Berühmte Namensvetter von mir sind bspw: Tim und Struppi, Tim Mälez oder Tim Burton.
Am 24. Mai 2007 um 18:26 Uhr
Soso.
Am 25. Mai 2007 um 00:17 Uhr
Ich finde die Anzeige auch geschmacklos. Klar fährt Sixt schon immer gerne hart an der Grenze und manchmal auch mal drüber, aber das hätte man sich sparen können. Dicker Minuspunkt für Erich.
Übrigens ist die Seite mittlerweile / gerade offline. Ist wahrscheinlich auch besser so.
Am 29. Mai 2007 um 12:01 Uhr
verstehe eure aufregung nicht. ihr seid ja mindestens so hysterisch wie gregor gysi. alle.
Am 30. Mai 2007 um 17:12 Uhr
Die Anzeige ist dümmlich, aber kein ethisch-moralischer Aufreger …
Am 25. Juli 2007 um 16:37 Uhr
[...] wunderbar schert. Klar, die Marke Apple ist sexy und genau so soll die Marke Krieg auch werden. Krieg ist geil! Eine Lead-Agentur dafür wird man sicherlich sehr schnell finden können. Denn seien wir [...]
Am 10. November 2010 um 09:16 Uhr
[...] Die Werbeagentur fiel in den letzten Jahren häufig mit zweifelhafter Werbung auf, auch im Zusammenhang mit Sixt. Bookmark on Delicious Recommend on Facebook Share on mrwong Share with Stumblers Tweet about it [...]