11:03 Uhr
Kafkaeske Telekommunikationskonzerne
Als Patrick Breitenbach eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren hilflosen Arcor-Kunden verwandelt.
»Was ist mit mir geschehen?«, dachte er. Es war kein Traum. Sein Vertrag mit der Telefongesellschaft besagte, dass er für eine Leistung DSL 3000 beinahe das doppelte bezahlt wie der aktuelle Tarif für die Leistung DSL 6000. Doch das ist nicht alles. Patrick bekommt noch nicht einmal die versprochene DSL 3000er Leistung, da seine Leitungen im Haus schwer gedämpft sind.
Patricks Blick richtete sich dann zum Fenster, und das trübe Wetter – man hörte Regentropfen auf das Fensterblech aufschlagen – machte ihn ganz melancholisch. “Wie wäre es, wenn ich einfach wieder zur Telekom ginge? Dort verspricht man mir den Himmel auf Erden, mit furchtbar tollen Tarifangeboten.”, dachte er. “Ich werde sofort zu den freundlichen Mitarbeitern des T-Punkts gehen, dort wird man mir sicher helfen”. Patrick zog sich an und verließ rasch das Haus.
Im T-Punkt angekommen ging er auf einen der freundlichen Service-Mitarbeiter voller Hoffnung zu und sprach “Guten Tag! Ich würde gerne Ihr neuer Kunde werden! Bei Ihnen gefällt es mir.” Sein gegenüber grinste ausdruckslos und sprach “Guten Tag, sehr gerne.” Patrick wurde etwas unruhig. “Eine Bitte hätte ich dann doch.”, sprach er verlegen “Ich würde gerne reibungslos zu Ihnen wechseln. Wissen Sie, es ist nämlich so, ich brauche das Internet ganz dringend, ich arbeite damit, bin sozusagen völlig abhängig davon und kann mir mehrwöchige Ausfallszeiten nicht erlauben”. Der T-Punkt-Mann hörte Patricks Ausführungen aufmerksam zu und nickte. “Ja das kann ich verstehen Herr Breitenbach. Leider können wir Ihnen darauf keine Garantie geben. Sie müssen schon damit rechnen, dass Sie mehrere Wochen ohne Telefon und Internet auskommen müssen. Wir sind da machtlos. Unsere böse Konkurrenz hat da ihre Finger drauf, wissen Sie?” Patricks Miene erstarrte. “Haben Sie trotzdem vielen Dank”, stammelte er verunsichert und verließ den seltsamen Laden.
Auf dem Heimweg, der Regen peitschte ihm ins Gesicht, wirbelten ihm immer wieder die gleichen Gedanken durch den Kopf. “Kein Internet, kein Telefon innerhalb von 2 Wochen”, dachte er, “In welcher Zeit lebe ich denn? Muss ich tatsächlich so lange abgeschnitten von der Außenwelt bleiben? Gibt es keine Möglichkeit des Wechsels innerhalb eines Tages?” Seine Gedanken rasten und als er zu Hause ankam, beschloss er es erneut mit Arcor zu versuchen.
Er nahm den Hörer ab und wählte die kostenpflichtige Service-Hotline. Er fragte sich in diesem Moment, wie oft er schon mit diesen namenlosen Menschen am anderen Ende gesprochen hat. Er spürte plötzlich, wie sein Körper ganz steif und kalt wurde. “Ja”, rief er in die Muschel. “Nein!”, rief er erneut. “Ich mag diese Sprachsteuerung nicht, ich komme mir dabei immer so blöd vor”, dachte sich Patrick. “Ja!”, rief er erneut. “Ja guten Tag, ich habe da mal eine Frage. “Ich bin ja nun seit Jahren bei Ihnen Kunde. Ein ganz treuer sozusagen” Am anderen Ende Schweigen. “Und da wollte ich mal fragen wie das mit den neuen Tarifen ist, die sie derzeit im Fernsehen so anpreisen.” Am anderen Ende Schweigen. “Bei aller Bescheidenheit, ich würde gerne wissen, ob ich nicht in eines dieser Pakete wechseln kann. Ein Service-Techniker einer Ihrer Partnershops hat mir zudem neulich erklärt, dass ich die ganze Zeit schon für Leistungen zahle, die ich gar nicht von Ihnen erhalte”. Am anderen Ende ein Knacken. “Also ich bezahle ich gerade für eine 3000er DSL Leitung, aber der Techniker meinte, ich könne nur um die 2000 empfangen. Und da habe ich mich nun gefragt, ob ich nicht gleich in den neuen 2000er Tarif wechseln könnte, so dass ich auch nur noch die Hälfte zahlen muss.” Endlich meldete sich die Stimme am anderen Ende. “Ja Herr Breitenbach, da haben Sie Recht. Es gibt ja schon lange einen viel günstigeren Tarif.” trällerte die Stimme aus dem Call-Center. “Ach was?!” sagte Patrick verduzt. “Ja, gerne kann ich Sie in den neuen Tarif buchen!”, sagte die Stimme ohne Namen. “Ja? Wirklich?” Patrick strahlte über das ganze Gesicht. “Ja wenn es Ihnen keine Umstände macht, gerne”, sprach er in den Hörer.
“Ohhh!”, sagte die Stimme, “Ich sehe da grad, das kann ich nicht in meinem System buchen”. Patricks Gliedmaßen wurden noch steifer als zu Beginn des Gesprächs. Auch sein Rücken fühlte sich wie ein – ja wie ein Chitin-Panzer an. “Ja aber…”, stammelte er. “… was mach ich denn jetzt”. “Ich könnte Ihnen höchsten den 1000er DSL buchen. 2000 geht nicht, dazu sind ihre Leitungen zu gedämpft.”, sagte die Stimme fast schon im hypnotisch-beruhigendem Tonfall. “Ja aber…”, stammelte Patrick, dessen Extremitäten sich plötzlich so borstig und hart anfühlten. “Tut mir leid, es geht nicht anders. Das ist alles was ich Ihnen anbieten kann”, säuselte die Stimme am anderen Ende, die sich für Patrick nun immer weiter akustisch zu entfernen schien. “Aber ich hab doch jetzt 3000 und ich zahl doch und ich kann nicht wechseln und ich will nicht mehr ihr Kunde und ich…”. Er verstummte.
Der Hörer fiel scheppernd zu Boden. Nebendran lag Patrick. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen. Mit welcher Kraft er sich auch auf die rechte Seite warf, immer wieder schaukelte er in die Rückenlage zurück. Er versuchte es wohl hundertmal, schloß die Augen, um die zappelnden Beine nicht sehen zu müssen, und ließ erst ab, als er in der Seite einen noch nie gefühlten, leichten, dumpfen Schmerz zu fühlen begann. “Gibt es denn keinen Ausweg?”, dachte er, während aus dem Telefonhörer neben ihm die automatische Umfrage zu den Servicequalitäten des Unternehmens Arcor gespielt wurde.
Fußnote: Einige Textpassagen sind aus Kafkas Verwandlung.
29 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 11. Mai 2007 um 11:11 Uhr
genial! :D
du hast einen tollen geschmack. arrested development, david lynch, kafka.. herrlich! ;)
Am 11. Mai 2007 um 11:17 Uhr
Respekt und Hut ab. Ganz großes Kopfkino.
Die 2 Wochen Telekom-Wartezeit werden sich jedoch durch die Streiks locker noch etwas dehnen ;)
Am 11. Mai 2007 um 11:24 Uhr
Danke!
Die Geschichte hat ja ihren wahren Kern und da setzt es bei mir aus, dieses Gefühl des hilflosen Insektes passt wie die Faust aufs Auge. Ich verstehe es einfach nicht, wieso es nicht möglich ist einen Telefonanschluss innerhalb eines Tages umzuswitchen. Die Telekom begründet das mit “Erst wenn Arcor das abschaltet können wir loslegen und dann dauert das.” Ich würde übrigens auch ordentlich dafür extra zahlen, aber sie schaffen es einfach nicht. Traurig, traurig. Aber viel schlimmer finde ich die Tatsache, dass ich an Arcor gefesselt bin, obwohl sie mich die ganze Zeit mächtig abgezockt haben. Allerdings ist mir das ganze Beschwerdegedöns einfach viel zu anstrengend und ich vermute ja mal, dass deren Faxgerät direkt in den Papierschredder mündet. Und Call-Center ist sowieso ein einziger Affenzirkus ohne wirkliche Hilfe.
Weiss jemand ne Lösung? Wie ich zumindestens übergangsweise Internet im Haus haben kann? Kabel Deutschland geht auch nicht und Q-DSL ist nicht verfügbar um es vorwegzunehmen. Mn sieht, die Alpträume nehmen kein Ende! ;-)
Am 11. Mai 2007 um 11:29 Uhr
Auch von mir ein großes Lob! Ich hab zwar auch keine Lösung (habe DSL 16000 bei Alice, kriege aber nur so 3800 raus, das lohnt nicht so), aber ich würde während der T-Streiks keine Wellen machen, sonst liegst Du nur ganz unten in einem Stapel, der irgendwann ins Museum geht…
Am 11. Mai 2007 um 11:32 Uhr
Wie gesagt, ob Streik oder nicht, ich kann und will mir eine Woche ohne Netz einfach nicht leisten, daher ist ein Wechsel unter den Bedingungen auch nicht möglich. Ohne Telefon ist noch okay, da hat man ja Handy. Aber was mach ich ohne Netz? Bin ich etwa krank oder schon rein virtuell?
Am 11. Mai 2007 um 11:47 Uhr
Wie wärs mit dem Angebot von T-Mobile mit Web ‘n’ Walk Try and Buy oder so… da kannste 2 Monate Web ‘n’ Walk testen und dann anstandsloas zurück geben… kostest vermutlich für den Zeitraum ein wenig mehr als Festnetz und DSL, aber wäre für den Übergang bestimmt nicht schlecht.
Am 11. Mai 2007 um 11:48 Uhr
Möglicherweise ist es einen Versuch wert, einen separaten Anschluss zu bestellen – war zumindest früher kein Problem und müsste igentlich auch heute noch gehen, sofern die Vermittlungsstelle noch Ports frei hat. Wenn der neue Anschluss dann liegt, kann der alte in Ruhe gekündigt werden. Ich würde aber sicherheitshalber warten, bis dieser kleine Streik vorbei ist…
Am 11. Mai 2007 um 11:49 Uhr
Versuch es doch mal mit UMTS. E-Plus braucht zwei Tage, bis sie Dir die Flatrate aktiviert haben.
Am 11. Mai 2007 um 12:00 Uhr
Kommt mir flüchtig bekannt vor – einem Bekannten von mir erging’s so ähnlich: Sein DSL6000 sollte plötzlich auf DSL3000 rückgestuft werden (samt einem außerordentlichen Kündigungsrecht), weil Leitungsmessungen ergeben hätten, die Dämpfung sei zu hoch. Tatsächlich kamen über die Leitung maximal 5000 kBit – was ihm an sich ausgereicht hätte. Aber Kunden, die freiwillig mehr zahlen, sind im Buchungssystem nicht vorgesehen :) Nach etwas Quengeln wurde er mit “der Techik” verbunden, und siehe da: Zwei Klicks, kein Problem, alles bestens.
Wie pointierte H. Schmidt gestern so schön: Die Servicearbeiter der Telekom streiken. Warten wir ab, wieviele Wochen es dauert, bis die Telekom-Kunden dies bemerken ;)
Am 11. Mai 2007 um 12:06 Uhr
@Stafan: Was hatte dein kollege dann am Ende für einen Anschluss/Tarif?
UMTS etc. ist eine gute Idee. Aber nach langem Hin- und Her lass ich mich jetzt auf 1000 zurückstufen. Ich will schleunigst wieder aus der Kostenfalle raus.
Am 11. Mai 2007 um 13:49 Uhr
Ach ja, Du bist ja offline, das hatte ich überlesen… Hmmm… Auf den Tisch hauen?
Am 11. Mai 2007 um 13:53 Uhr
Nee, ich bin nicht offline, nur gefangen im Arcor-Tarifsystem. :-(
Am 11. Mai 2007 um 14:45 Uhr
Auch wenn es bestimmt niemand gerne liest: Die Telekom ist daran (diesmal?) wohl wirklich nicht Schuld. Solange jemand einen Vollanschluss bei einer anderen Gesellschaft hat (Arcor, Versatel, Hansenet etc.), ist die Telekom auf die korrekte Freigabe des Anschlusses durch diese Gesellschaft angewiesen. Das Versagen der Unterstützung bei wechselwilligen Kunden ist ein dabei gern gespieltes Spiel, die c’t berichtet beinahe jeden Monat über sowas. Mein Tipp: Neuen (zweiten) Anschluss bestellen und Arcor kündigen, wenn er da ist. Es gibt im Leben jedes Menschen den Moment, in dem Geld nicht die entscheidende Rolle spielt …
Am 11. Mai 2007 um 16:02 Uhr
Mein Tip: Arcor kündigen; Vodafone DSL 2000 bestellen. Das ist ein verkappter Arcor DSL Anschluss ohne Telefonie. Im Telefon-Treff.de Forum bietet ein Händler gerade ein gutes Angebot an (“Unglaubliche Vodafone DSL-Angebote Mai07″ im Werbeforum-Bereich). Solange der Vodafone-DSL-Anschluß nicht geschaltet ist, kannst Du die Vodafone-UMTS-FairFlat nutzen… Leider aber 24 Monate Mindestvertragslaufzeit…
Oder zu ALICE wechseln, da gibt’s zur Zeit über Payback €100 Gutschrift und nur 1 Monat Mindestvertragslaufzeit, also risikolose knappe 70 Euronen auf’s Konto.
Am 11. Mai 2007 um 16:09 Uhr
Der ganze Handykram hat doch überall Haken und Ösen. Trafficbegrenzung etc.
Ich blick da nicht durch bei den zigtausend Ausnahmen und Winkelzügen. :-(
Am 11. Mai 2007 um 16:26 Uhr
Die Base-Flatrate (EUR 25, siehe auch golem.de/0704/51993....) scheint – bis auf die Laufzeit von 24 Monaten – keine zu haben. Gut, UMTS ist nicht DSL, aber was ist schon perfekt ;)
Am 11. Mai 2007 um 16:29 Uhr
An reinen UMTS Angeboten fällt mir dann noch ein:
-O2 Genion Card S (keine Grundgebühr) mit Internet Pack L
Kostet 25€/Monat für 5 GB inklusiv Volumen (bei Online Abschluß gibt’s noch mal pauschal -15% auf Rechnungsbetrag monatlich), Mindestvertragslaufzeit des Internet Packs nur 3 Monate
-Vodafone-BusinessData 3M für 0 € GG buchen und dort dann den vodafone zuhause web tarif mit 5 GB für 29,95 € zubuchen. Diese Kombi hat 3 Monate MVLZ und kann danach monatlich gekündigt werden… geht nur über die hotline. dort hartnäckig bleiben, da den meisten dieser gg-freie tarif gänzlich unbekannt ist.
vodafone.de/business...
Über die Vor- und Nachteile von UMTS-Datenverbindungen und die jeweiligen Anbieter sollte man sich im Klaren sein: Service und Kulanz gibt’s nirgends mehr.
Am 11. Mai 2007 um 16:35 Uhr
Wenn es nicht so furchtbar traurig wäre. Aber ich habe mich trotzdem schlapp gelacht. Entschuldigung. Denn wer hat das nicht schon mal miterleben müssen? Ich bin beim lesen noch mal durch die Hölle gegangen. Alles das kenne ich und dem hinzu gesellen sich noch ein paar Varianten, Anekdoten die ich hier beim besten Willen nicht zum Besten geben kann, darf und sollte. Ich sage nur so viel: Die Wahl Deiner Telefongeslleschaft und/oder Provoidors ist so etwas von egal. Ich möchte der Stiftung Warentest nicht vorweggreifen. Aber die Bestnote die man vergeben könnte und dabei müsste man noch beide Augen zudrücken ist Mangelhaft. Das gilt für alle. Deshalb hast du nur die Wahl von dem du dich wie teuer verarschen läßt. Ich – zu Deiner beruhigung gebe es mir ganz böse – Telekom = Privat, Arcor = Büro, Vodafone UMTS… Junge ich sage dir. Wenn es den Terrorismus nicht gäbe, dass wäre ein Grund ihn zu erfinden.
Am 11. Mai 2007 um 16:39 Uhr
Ja alles die gleiche Mischpoke, alles eben auch eine Leitung. Das ist das problem. Aber immerhin ist die Leitung noch zuverlässiger als UMTS und das Gedöns. Ich kann mich dazu einfach nicht durchringen und werde wohl bei Arcor mit Schmalhans als Küchenmeister bleiben. Bitter – aber eben das ist das kafkaeske – es gibt keine wirklich gute Lösung, jedenfalls nicht für mich.
Meine Lieblingslösung wäre gewesen, den jetztigen Vetrag (3000er DSL) auf 2000 runterzubringen. Stattdessen kann ich nun nur auf 1000 gehen und hab das wieder 12 Monate an der Backe. Aber es gibt schlimmeres im Leben.
Danke an alle für die zahlreichen Tipps.
Am 11. Mai 2007 um 16:46 Uhr
Jaja, das kommt mir alles bekannt vor (kein Wunder, von dir zu mir sind es max. 1000 Meter Luftline wenn die Adresse im Impressum noch stimmt und Arcor ist auch mein Provider). Ich weiß ja nicht ob du schon ein UMTS Handy hast und was für einen Handyanbieter du hast. Bei O2 und Vodafon haben die Datenoptionen soweit ich weiß nur eine Mindestvertragslaufzeit von drei Monaten (sind halt mit Trafficbeschränkung, dafür ist man die schnell wieder los). Ich würde mich auch vorher bei der Tcom informieren was die dir für ein DSL anbieten (bei mir wäre das z.B. nur DSL 384, da ist mir das 1000er von Arcor lieber). Ob du mit Alice glücklich werden würdest weiß ich nicht, da die in Würzburg ihrer Anschlüsse über eine Art VoIP realisieren, bei einer schlechten Leitung kann es da auch schon mal zu rauschen und Telefonaussetzern kommen. Zu der Problematik mit Arcor kannst du dir mal diesen Thread durchlesen: onlinekosten.de/foru... Ab post 10 wird interessant.
Am 11. Mai 2007 um 18:12 Uhr
Einfach einen Neuanschluss, d.h. ZUSAETZLICHEN Anschluss buchen bei Telekom (solange noch genuegend Draehte ins Haus gehen (und Ports frei sind, wie bereits bemerkt wurde) sollte das kein Problem sein und geht im Regelfall in 1-2 Wochen) und dann (wenn alles geht am Neuanschluss) den Arcor-Anschluss kuendigen. Nachteil: Man kann in diesem Fall die Rufnummer eben NICHT mitnehmen. Wenn man damit leben kann….
Damit es hier nicht zu Enttaeuschungen kommt, unbedingt die DSL-Pruefung des neuen providers abfragen (man arbeitet von provider zu provider mit unterschiedlichen Wertvorgaben, die Erfahrung lehrt, das Arcor im Zweifel etwas mehr erlaubt als T-Com)
Hope this helps
Thomas
derzeit: call+surf comfort plus (in MUC) – “16er”
sowie T-DSL 2000 mit Congster (in Wue)
…beide DSL-Anschluesse ohne (von mir bemerkte) Ausfaelle ueber Jahre hinweg.
Am 11. Mai 2007 um 21:02 Uhr
@Tobias: 1000 Meter Luftlinie? :-)
Ist das noch Rottenbauer oder schon Heuchelhof – oder gar Fuchsstadt?
Wir sollten uns mal auf nen Kaffee treffen und bequatschen, wie wir die Standleitung hierher legen können. ;-)
Am 12. Mai 2007 um 10:47 Uhr
Das ist so ziemlich am anderen Ende von Rottenbauer. Rottenbauer Süd sozusagen. Jo auf nen Kaffee können wir uns gerne mal treffen. Du kannst dich ja mal per Mail melden oder so.
Am 18. Mai 2007 um 14:36 Uhr
Kafka und Kommunikation – einfach nur schön!
Am 5. Juni 2007 um 11:29 Uhr
Hi,
warum so kompliziert? Wie wäre es einfach mit Nachbarschaftshilfe? Mal schauen wer bei Dir in der Näher einen W-Lan Router hat und sich drauf hängen. Bei ner Flat lohnt sich das doch für beide.
Am 5. Juni 2007 um 11:32 Uhr
@Dreas: Nicht bei 1000er DSL und der gedämpften Leitung! :-)
Am 10. September 2007 um 17:11 Uhr
[...] Die Sternchentext-Strategie 22:05 Patrick erzählt neue bizarre Geschichten aus Arcorland (Prolog hier) 30:31 Wieso kommuniziert Telekom so unglaubwürdig? 31:19 Hört auf Onkel Rolli: [...]
Am 12. November 2007 um 15:51 Uhr
[...] Lohndumping, sacken regionale Fördergelder ein, bieten gelegentlich nicht mehr als einen mechanisierten Abfangjänger für nörgelde Kunden, sind unpersönlich, nervig und unverbindlich. Sie missachten die Privatsphäre oder wollen [...]
Am 25. September 2008 um 00:28 Uhr
[...] mir also einfach keine Ruhe und ich entschloss mich dazu mein Glück erneut zu versuchen. Aufgrund jahrelanger Erfahrung mit Telekommunikations-Call-Centern in und rund um Bengaluru, wusste ich, dass man sehr oft andere oder zusätzliche Informationen [...]