03.05.07
10:25 Uhr
10:25 Uhr
Haare? Pflanzen? Wurzeln? Bier?
Es wird schon lautstark nach einem Löwen gebrüllt, doch wäre erstmal jemand so nett und erklärt mir mit einfachn Worten diesen merkwürdigen Spot:
Link: www.youtube.com
Ich meine, ich bin ja kein Kostverächter was Surrealismus angeht, ich werde mir auch am Freitag Inland Empire im Kino ansehen. Aber wo bitte ist hier noch der Sinn des Werbespots?
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18 Kommentare
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Am 3. Mai 2007 um 11:15 Uhr
SEHR SEHR GEILER SPOT!
Am 3. Mai 2007 um 11:28 Uhr
Hui, Abgefahren. Gefällt mir.
Mir ist sowas lieber als ein zu direkt aufgepflanzter und erkennbarer Sinn und “Nutzen” . Solcherlei Gebräu hat eh keinen “Nutzen”, außer den, in lustiger Runde zu lustig zu werden, oder sich komplett zuzumörteln. Und den kan man nicht ernsthaft bewerben, oder?
Entweder schmeckt und es ist Kult, oder was.
Am 3. Mai 2007 um 12:05 Uhr
Schlussendlich dürfte der Gag sein, dass der ganze Aufwand nur für die Pulle Bier gemacht wurde. Ich fands auch herrlich :)
Am 3. Mai 2007 um 12:43 Uhr
Find ich super! Es ist ja schwierig genug, Bier zu bewerben, da ist der Spot wirklich eingängig. Herrlich!
Am 3. Mai 2007 um 12:58 Uhr
Ich interpretiere den Spot so: Das Bier ist etwas Einmaliges, so etwas gibt es nur einmal im Leben (oder eben pro Leben). Es ist kein Massenprodukt und deshalb musste sich der Darsteller eben etwas einfallen lassen, wie er es trotzdem vervielfältigen kann.
Am 3. Mai 2007 um 13:59 Uhr
Ein Spot über den man diskutieren kann?! Uiiih toll! Der gefällt mir ebenfalls!
Am 3. Mai 2007 um 14:01 Uhr
Ein “Bierbauer” veredelt das Menschenhaar mit Bier? Oder ist das Bier aus Haaren gemacht?
Wie auch immer, ich denke drüber nach, gut gemacht, Bierbauererfinder!
Am 3. Mai 2007 um 14:31 Uhr
könnte auch nen spot für hairstlying und einen festen halt der frisur sein. bier als klebemittel zum festigen der ted frisur. dit is nämlich janich zum trinken oder wer hat in dem spot jemanden bier trinken sehn. ich nich. prost.
Am 3. Mai 2007 um 14:38 Uhr
Wo ist der Sinn dieses Spots? Unterhaltung vom Feinsten, weil für ein ansonsten total sinnentleertes Produkt – Bier.
Hoffentlich bekommt der Spot Doppelplatin und erwirkt eine Sperre für die Einsendung jeglicher Bierspots, die uns noch irgendein Produktfeature verkaufen wollen.
Wenn ich noch einen Spot ertragen muss, wo sie bei uns in Hamburg den “Stylerstrich” in der Schanze leerfegen, die ganzen Nasen auf ne Dachterasse in die Hafencity stellen und auf den Sonnenuntergang warten um das xte Sun-, Lemon-, Pampelmusen- oder Grapfruitbier zu bewerben, mach ich mich nackig und renn nach Russland.
Traurige Wahrheit, der innovativste und leider auch mutigste Bierspot in diesem Land ist immer noch der Jeverspot von Deneke.
Scheissspiel. (komisch, so mit sss). Aber es kommt wohl daher, dass im Mutterland des Bieres dieses Produkt untouchable ist. Darauf ein Krombacher – eine Perle der Natur.
By the way, Christina. Er pflanzt seine Haare ein. Daraus wachsen dann diese komischen Pflanzen …. . Ist doch gar nicht so schwer, oder. Aber wovon lebt der Mann. Und er ist die ganze Zeit gar nicht auf die Toilette gegangen. Gegessen hat er auch nicht. Fragen über Fragen. Ich glaube, also, du hast recht, in Echt funktioniert der Spot gar nicht. Bonanza übrigens auch nicht.
Am 3. Mai 2007 um 14:47 Uhr
@chief of biermarathon
stimmt, auf diese verf***** Genussszene, sprich Einschenck- oder Trinksituation haben die Jungs auch verzichtet. Meine Helden. Ich hab euch lieb und würde nur noch euer Zeug saufen, wenn der Maximator von Augustiner nicht so lecker wär. Und wo ich grad dabei bin, die Musik ist doch nun auch ganz grosses Damentennis, oder.
Am 3. Mai 2007 um 14:51 Uhr
Je länger ich darüber nachdenke, desto ekliger finde ich den Spot. Ich finde Haare (in diesem Zusammenhang) nicht sehr ästhetisch – wenn ich also beim Genuß des Bieres immer an Haare denken müsste, verginge mir der Geschmack aber sicher …
Am 3. Mai 2007 um 14:53 Uhr
Das ist eben die Angst der deutschen Biervermarkter. Ich hab Bierwerbung hinter mir und kann wirklich sagen, dass es die Hölle ist, sobald sich ein Bier “Natürlichkeit” in die Positionierung gestempelt hat. “Geselligkeit” ist die andere Pestvokabel. Was dabei rauskommt ist entweder die x-te Verfilmung des Reinheitsgebotes (aktuell: Bitburger) oder die oben erwähnte x-te Ansammlung wahnsinnig hipper Schanzianer.
Ruhmreiche Ausnahmen gibt es natürlich, aber die sind meist seeeehr lokal angesiedelt. Wer national im TV am Start ist, muss Wasser, Hopfen und Braugerste zeigen. Das steht so im Grundgesetz.
Dabei ist Bier so ein geiles Produkt. Könnte man so viele schöne Sachen mit machen. Siehe Ausland. Die gehen damit viel entspannter um. Hier müssen die Spots immer “lecker” sein. Hab ich nie begriffen.
Am 3. Mai 2007 um 14:59 Uhr
Naja, zumindest wir Werber und artverwandte Geschöpfe denken ja beim Konsum – oder vielmehr schon beim Kauf – eines Lebensmittels automatisch immer an die zugehörige Werbung (ähnliches unterstelle ich dem deutschen Durchschnittsmichel und -verbraucher auch). Und wenn die Werbung eklig ist … – wer will das dann schon kaufen?
Am 3. Mai 2007 um 15:11 Uhr
Ekelgrenzen tauchen aber wohl eher dann eher auf, wenn man Werbung (und gerade die Bierwerbung) zu wörtlich nimmt. Quakende Frösche sind auch nicht sonderlich sexy ;-)
Am 3. Mai 2007 um 15:21 Uhr
… ähnliches unterstelle ich dem deutschen Durchschnittsmichel … Und genau in dem Wort “unterstelle” liegt das Problem. Die eigene Meinung ist nicht massgeblich. Warum sonst hören die Menschen oder “Michel” Marilyn Manson und NIN, sehem Filme wie Saw und Hostel. Würde man Rückschlüsse vom Spot auf das Produkt ziehen – au Backe: Horden verblödeter Kinder durch Milchschnitte. Debile Massen dank Mentos. Unmengen langweiliger Spiesser durch Ford und Opel. He, moment – das stimmt ja. Ich nehme alles zurück. Aber trotzdem immer dran denken. Auf die Zielgruppe kommt es an.
Am 3. Mai 2007 um 15:22 Uhr
Kann ramses nur zustimmen. Habe auch Bier gemacht. Der einzige Brauer, der sich was anderes traute, war selber Inhaber und lokal. Auf unserem Blog habe ich mal einen belgischen Bierspot verlinkt, man geht da wirklich anders ran, herrlich. Und sehr merkfähig…
Das Schlimmste, was man machen kann als Biertexter & -Designer: Brav das abfrühstücken, was die Brauerei als IHRE Positionierung betrachtet, und as einem die Kundenberater servieren als eloquent verkleideten Maische-Einheitsbrei: Denn es ist eine 08/15- Positionierung (= ist dann eben genau gar KEINE Positionierung, was soll das). “Positionierung” von zig anderen Brauereien, mit denen man keinen Hund hinter der Braugerste mehr vorholt.
Therapie bei 089/15 Briefings, denn genau die sind dei Feinde guter Kreation: immer ein Gegen-Creative-Brief machen mit lebendiger Beschreibung statt Buzz-Words (auch so Ideentöter), das mehr als 08/15 Markt- und Zielgruppenkenntnisse aufweist und warten, bis sich des Bierbrauers Schockstarre löst und sich zu Überzeugung wandelt, dann erst Sachen kreiern. Mit Konzernen wie Dr.Oetker oder Brunnen-AG natürlich schwierig. Da sind Inhaber besser.
Am 9. Mai 2007 um 10:29 Uhr
Ich sehe den Sinn des Spots in etwa so:
- Cooler Elvis Verschnitt pflanzt coole Elvislocke
- Aus cooler Elvis Locke kann nur ein cooles Bier entstehen
- Nebensächlich: Er klont dabei Menschen
–> Super Spot, hab mich köstlich amüsiert (v.a. bei der sinnlosen Zwischenszene mit den tanzenden Leuten…Erntedankfest?)
Am 25. Juli 2007 um 18:32 Uhr
Das Video ist mal richtig Klasse.
Ich wäre Froh wenn ich nur och die Hälfte der Haare auf dem Kopf hätte ;-)