15.04.07
22:13 Uhr

Identitätskrise bei Amazon

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SPON schreibt über „Guerilla Marketing bei Amazon“, in erster Linie natürlich über den Mißbrauch der Rezensionskommunikation. Die Bewertung von Artikeln, vor allem Bücher, ist mittlerweile eine der mächtigsten Instanzen im Buchhandel wenn es um Kaufentscheidungen geht. Selbst wenn nicht bei Amazon bestellt wird, so informieren und orientieren sich immer mehr Menschen an der Rezensionsfunktion von Amazon. Ist ein Buch schlecht gewertet, sucht man nach einer Alternative (vor allem im Sachbuchbereich ist eine negative Kritik meist verheerend). So wird oft Schindluder in zwei Richtungen betrieben. Entweder ein Buch himmelhochjauchzend loben oder in Grund und Boden schreiben, mal aus wirtschaftlichen, mal aus politischen Gründen. Der Sachbuchverlag Galileo Press wittert gar eine Rezensionsverschwörung gegen sich, denn auffällig viele schlechte Kritiken aus anonymer Feder richten sich gegen die Sachbücher aus ihrem Haus. Und genau das ist derzeit mal wieder das große Thema. Anonymität und die zerstörerische Kraft. Momentan in der Blogosphäre heiß diskutiert, sollte es aber zuallererst im kommerziellen Bereich dringender zum Thema gemacht werden. Soll Amazon ein anonymes Rezensieren wirklich unterbinden? Bringt das tatsächlich was oder werden die „dirty tricks“ einfach einen Tick ausgefuchster. Doch nicht nur Amazon wird sich in Zukunft verstärkt Gedanken zur Thematik Online-Identität machen, hier sind demnächst alle E-Commerce-Anbieter gefragt, die in irgendeiner Art und Weise auf Weiterempfehlungsmechanismen setzen.

Ein Kommentar

  1. Produkt Bewertungsportale - Manipulation bei Amazon Rezensionen - Security Forum

    […] hat ähnliche Probleme (siehe Spiegel Bericht über Rezensions-Missbrauch (Teil 1 und Teil 2))Werbeblogger beschreibt das Problem wie folgt:Zitat:Die Bewertung von Artikeln, vor allem Bücher, ist […]

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