28.03.07
05:45 Uhr
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Schlossallee mit Kreditkarte zahlen
Ja mein Sohn, damals haben wir dieses kapitalistische Spiel tatsächlich noch mit Papierscheinen gespielt.
Monopoly switcht in England von Papiergeld auf Kreditkarte um. Parker schloss somit eine Kooperation mit Visa. Handfestes Branded Entertainment würde ich sagen.
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26 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
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Am 28. März 2007 um 09:58 Uhr
das gelungene Co-Branding ändert jedoch nichts daran, dass das Spielen dadurch eher schlechter wird: man weiß nie wieviel Geld man hat (weil es nämlich nur ein Lesegerät für alle gibt) und bei uns ist irgendwann das Teil mitten in der Transaktion abgestürzt und (da wie gesagt keiner weiß wieviel Geld er hat) das Spiel war gelaufen.
:-(
Am 28. März 2007 um 10:08 Uhr
@ Ingo, das ist eine Simulation des realen Lebens, bloss dass man sich heute bei Monopoly verschulden kann, wenn man mehr ausgegeben hat, als das Limit der Karte erlaubt hat :) Heutzutage haben auch die wenigsten einen Überblick darüber, wieviel Geld sie mit Plastik ausgegeben haben.
Ich halte diese Idee für … blöd.
Am 28. März 2007 um 10:20 Uhr
Ich finde die Idee aus Sicht des Marketing im Grundsatz nicht verkehrt. Wenn man so ein jüngeres Publikum schon früh an die eigenen Produkte gewöhnen kann, ist man gegenüber der Konkurrenz klar im Vorteil.
Wenn allerdings die Technik nicht mitspielt, so wie es Ingo beschreibt, dann kann man sich über einen fiesen Bumerang freuen, der dem Zielpublikum einimpft, man könne sich auf die Marke nicht verlassen.
Das ist als ob man beim Fußball so fest vor den Pfosten des gegnerischen Tors schiesst, dass der Ball quer über den Platz fliegt und im eigenen Tor landet. Dumm gelaufen.
Am 28. März 2007 um 10:24 Uhr
Wie schrecklich, da werden die Kiddies direkt auf Karte getrimmt. Ich finde das ziemlich bedenklich :(
Am 28. März 2007 um 10:31 Uhr
Klare Linie…
Wie der Werbeblogger berichtet hat sich jetzt selbst der Brettspielmarkt auf die Globalisierung eingespielt: Man zahlt jetzt mit Kreditkarte.
Im Berreich der Schlossallee wurden Geldautomaten aufgestellt, die 4000-Über-Los-€uro werden überwiesen un…
Am 28. März 2007 um 10:37 Uhr
Ich finde es ziemlich genial von Visa.
Am 28. März 2007 um 10:41 Uhr
Getrackbacked.
Ich bin mir nicht sicher wie erfolgreich das ganze läuft, aber es ist immerhin kreativ.
Aber wie bei allen Brettspielen mit Computer kann es auch schnell nervig werden.
Ich erinnere mich da an das Spiel “Die Insel”, bei dem man mit x Personen gegen das Spiel spielt. Jedesmal verloren … über 20 mal locker. Das kann einen frustrieren. :-)
Am 28. März 2007 um 10:43 Uhr
Ich finds auch blöd! Da vor allem der Vorteil entfällt zu sehen wie liquide der Gegener ist. Dann spiele ich eben das gute alte MAD Spiel.
Am 28. März 2007 um 10:50 Uhr
Grenzgeniale Idee von Visa! Ob es den Spassfaktor beim spielen erhöht? Ich glaube nicht, aber sicher ist: Top Werbung. Hut ab vor dem Erfinder!
Am 28. März 2007 um 11:31 Uhr
… und ein Spielspaß wie… sagen wir mal… “Müll runterbringen”.
Das Spiel lebt doch auch davon, dass man richtig Asche in den Händen hält. Dass jemand verzweifelt seine letzten Scheinchen zusammensucht. Haptisch ist die Kreditkarte einfach keine Konkurrenz.
Und der Aspekt “Real Life” würde erst dann interessant, wenn man während des Spielens tatsächlich Einkäufe tätigen könnte – natürlich mit entsprechender Rabattierung bei Nutzung der Monopoly-Visa (“Hmm, bis ich wieder dran bin, könnte ich was bei amazon bestellen…”).
Am 28. März 2007 um 11:57 Uhr
So richtig neu ist die news, aber nicht….
In Deutschland gibts das schon länger.
Erinnere mich es schon mitte letzten Jahres mal bei ner Freundinn gespielt zu haben.
Mit Karte geht soviel von dem Monopoly flair verloren. Hat nur halb so viel Spaß gemacht.
Am 28. März 2007 um 11:59 Uhr
Eben. Das macht es doch gerade aus, zu sehen, wie der Wurm auf der Schlossallee verzweifelt seine Scheine zählt um mir dann zerknirscht 380 Tacken in kleinen Scheinen rüber zu schieben – das letzte Häuflein seiner armseligen Existenz. Überweisen rockt exakt gar nicht.
Am 28. März 2007 um 20:31 Uhr
Ich glaube die ganze Disskusion hat in ein paar Jahren gar keine Grundlage mehr. Die Kinder unserer Kinder werden Geldscheine und Münzen nur noch aus unseren Geschichten kennen und die kleine Plastikkarte hat sich als Schlüssel zur Welt voll etabliert. Von dieser Seite aus gesehen ist der Schritt in diesem Spiel reine Evolution.
Am 1. April 2007 um 12:19 Uhr
egon, ich denke nicht, dass das Bargeld so schnell verschwinden wird. “Die Kinder unserer Kinder”, das ist in (je nachdem welcher Generation du angehörst) in nicht mal 50 Jahren.
Vielleicht wird es in einigen Ländern so sein aber gerade in der 3. Welt wird sich das sicher nicht so schnell durchsetzen.
Oder schau dir die USA an, die lieben ihre Schecks immernoch mehr als ihre Credit-/Debitcards.
Am 7. April 2007 um 23:26 Uhr
Prinzipiell finde ich die Idee ziemlich gelungen und aus Werbersicht ist das ganze natürlich schon sehr geschickt.
Obs aber den Realitätssinn der Kleinen fördert, mal eben mit der Plastikkarte ein paar kleine Häuslein zu bauen? Maja, das war ja beim Original eigentlich auch nicht anders. Immerhin muss man hart für sein Geld spielen ;)
Am 3. Mai 2007 um 10:41 Uhr
Visa-Card hier: landesbank-visa.de
Am 1. Juli 2007 um 13:46 Uhr
Nein! Das ist ja cool! Geburtstagsgeschenk für Papa gefunden!
So, wo gibt’s das Teil jetzt…? ;-)
Am 14. August 2007 um 12:26 Uhr
Also ich würde beim Monopoly nach wie vor lieber mit Papiergeld denn mit der Plastikkarte spielen. Sieht doch viel besser aus und man kann auch schneller erkennen, was die Mitspieler an finanziellen Mitteln haben. Doch eins wird gerade hier deutlich: die Kreditkarte als Zahlungsmittel setzt sich auch in Deutschland immer stärker durch und gerade wer schon übers Spiel an den Umgang mit dem Plastikgeld gewöhnt wurde, wird im realen Leben weniger Hemmungen haben, auch dort mit Kreditkarte zu bezahlen. So gesehen ist das ganze eine schöne Marketingidee, die den Deutschen das Medium Kreditkarte näher bringt.
Am 18. September 2007 um 17:49 Uhr
<p>Das ist doch ganz clever durchdacht und wird vermutlich ins Web importiert bzw. exportiert……<br />
Schon dabei mal an ein online Casino gedacht???</p>
Am 29. November 2007 um 17:07 Uhr
[...] (via Werbeblogger) [...]
Am 19. September 2009 um 11:01 Uhr
Das finde ich ja wirklich eine lustige Sache. Weiß jemand, ob es das Spiel auch mittlerweile in Deutschland mit Kreditkarte gibt?
Am 22. Dezember 2009 um 08:43 Uhr
in absehbarer Zeit wird es kein Papiergeld als Zahlungsmittel geben. Ausser bei Monopoly
Am 15. März 2010 um 22:34 Uhr
Ganz ehrlich, bei meinen eigenen Kindern habe ich beobachtet, dass das Geldzählen beim Monoploy oder ähnlichen Spiele unheimlich etwas bringt für den Matheunterricht.
Dieser Übeungseffekt geht dann eben verloren.
Am 27. April 2010 um 05:02 Uhr
manche Dinge sind nur im Orginal gut. und wer das Monopoly aus seiner Jugend kennt nimmt Papiergeld zu Spielen…..
Am 3. Juni 2010 um 23:29 Uhr
ich würde das das Kreditkartenset höchstens zur Ergänzung für das originale papiergeld-Monopoly Spiel nehmen, dann kann man wählen zwischen “mit Karte bezahlen ” oder nur einfach seine Zeche mit Bargeld bezahlen.
Man kann auf der Website von Monopoly sich sogar sein Monopolygeld selber nachdrucken, z.B. wenn Scheine verloren gegangen oder einfach durch häufiges Spielen eingerissen sind.
Und es gibt dort sogar -1- ner Scheine und zehner Scheine als PDF zum selbst ausdrucken, gerade für die interessant, die noch ein älteres Spiel haben, wo der 20iger der kleinste Schein war.
Am 17. Dezember 2010 um 17:13 Uhr
Ich habe diese neue Monopolyversion neulich auch mal gespielt und war erst ganz begeistert von der Idee. Im Nachhinein finde ich aber, dass es mit “echtem” Geld doch besser ist. Irgendwie ist das einfach zu hightech und zu modern für so ein Klassiker Gesellschaftsspiel.