18:35 Uhr
YouTube kann sich warm anziehen
Nicht nur wegen den Milliardenklagen, das ist nur der Anfang. Nun, da jetzt die großen Broadcaster den Markt sondiert haben, die Do’s and Dont’s aufgeführt bekommen haben, die Internetuser förmlich um Inhalte im Netz betteln, müssen sie nichts anderes tun, als ihr hochkarätiges Kontingent aufzufahren und ihre vorhandenen Werbekunden einfach auf die Reise mitzunehmen. Da erübrigt sich die Frage “And where is the money in that?”.
News Corp. and NBC Universal announced this week that they would create an online distribution system together for TV content. And by partnering with portals AOL, MSN, Yahoo and MySpace, the yet-unnamed distribution venture would reach 94% of the U.S. Internet audience.
Das Ganze garniert man anschließend noch mit weiteren Urheberrechtsklagen und schon geht es YouTube ans Eingemachte. Klar sind WIR das Internet. Aber wenn ich die Wahl habe zwischen Dr. House und drei Pubertätsbolzen, die mehrere Liter Milch rückwärtstrinken, entscheide ich mich für – ähhh – naaa? Die Werbekunden hängen in diesem Fall dann wohl doch am nichtvorhandenen Kittel von Gregory House. Ich bin äußerst gespannt wie sich eine solche Plattform der alten Medienhasen entwickelt. Dann haben wir vielleicht auch in 8 Jahren das deutsche Pendant auf dem Markt, wobei bis dahin Sevenload – sollten sie ihre Strategie weiterführen, die Ibo mir vor kurzem einleuchtend erläutert hat – eine qualitativ hochwertige Alternative sein könnte. Ihnen geht es nämlich nicht um Pleiten, Pech und Pannen myvideoclipfish-Nonsens sondern vornehmlich um guten Nischencontent mit Ambition auf einen eigenen TV-Kanal und den zusätzlichen multimediale Funktionalitäten für den Poweruser. We will see.
3 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 24. März 2007 um 03:57 Uhr
Das ist die Frage der Reichweite vs. Empfang, Streu vs Aufnahme, Masse vs Nische oder breit vs. spitz. Egal wie man es nennen will, der Ansatz ist unterschiedlich wie Tag und Nacht, auch die Werbeformen und mögliche Werbekunden. Alles hat aber (heute) seine Daseinsberechtigung, auch in Kombination. Also nicht entweder-oder sondern komplementär. Internet ist keine Revolution oder gar in sich einzigartig, Menschen und Verbraucher sind insgesamt keine eindeutigen Zielgruppen mehr…es ist viel differenzierter und insoweit hat jeder heutige Medienkanal einen Platz im Konzert kluger Kampagnen.
Am 24. März 2007 um 16:56 Uhr
Wie hatte es ein anderer so treffend formuliert, YouTube ist das neue Unterschichtenfernsehen.
Am 26. März 2007 um 16:06 Uhr
Der differenzierten Betrachtung von Raoland ist kaum etwas hinzuzufügen. Ausser, dass “House, M.D.” rockt.