13.03.07
15:11 Uhr

Telekom stellt T-Com ein.

Markenpflege ist aufwändig. Vor allem, wenn -wie bei unserem ehemaligen Staatsmonopolisten – auch noch die Marken T-Home und T-Mobile kommuniziert und allgemein verständlich differenziert werden müssen. Nach Telekom-Vorstellungen gibt es jetzt also “nur” noch zwei Welten (und eine im Sinn). Entweder kommuniziere ich über das Festnetz oder eben mobil. Weitere “Coms ” stiften da nur Verwirrung. So schnell kann es gehen. Wieviel Geld hat es wohl gekostet, das Brand-Baby zu stillen um es jetzt postnatal vor die eigene Tür zu setzen?

“…Mit dem Erfolg der Kampagne ist das Konzept von T-Com aufgegangen, das FIFA-Engagement des Telekom-Konzerns für die Positionierung der Marke und den gesteigerten Produktabsatz zu nutzen. Die T-Com Kampagne des “größten Nationalteams aller Zeiten” faszinierte Millionen Menschen. Im Zusammenhang mit der Kampagne wurden rund 5.300 T-Com Kunden gefilmt. Das riesige Medienecho und die damit verbundene große Präsenz von T-Com schlug sich deutlich im Bekanntheitsgrad der Marke nieder: Sie stieg durch die Kampagne um rund zehn Prozent deutlich an. Während der Kampagne zur FIFA WM 2006TM vergab T-Com mehr als 1,6 Millionen Welcome-Trikots an die Kunden.”

(Quelle: Auszug Pressemitteilung DTAG vom 24.10.2006)

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9 Kommentare

  1. Andreas Rodenheber

    Und Gott sah, dass es gut war:
    werbeblogger.de/2006...

  2. Roland

    Unser Archiv ist manchmal wirklich ein Segen.

  3. Markus Roder

    …ich möchte ausserdem schwer bezweifeln, ob diese Kampagne tatsächlich auch nur annähenrd effektiv war, wenn man die Alternativen in Betracht zieht, die für das gleiche Budget möglich gewesen wären.

    Wie hoch war denn der Ausgangswert für die Markenbekanntheit? Um die 40%? Den um 10% zu steigern hätte sicher keinen zweistelligen Millionenetat verschlingen müssen, wenn man auf eine durchdachtere Strategie gesetzt hätte, die näher am (Telekommunikations-)Kunden liegt.

    Aber mit der neuen Markenstrategie mus sman sich über dieses verschwendete Budget ja keine Sorgen mehr machen…

  4. paul

    Soso, “größtes Nationalteam aller Zeiten? – abgekürzt dann wohl Grönaz, hm?

  5. Patrick Breitenbach

    @Andreas: Mal wieder was vom HERRN gehört?

  6. Jan

    Aber die Domains T-Wurst.de und T-Beutel.de bleiben sicherheitshalber weiterhin im Besitz der Telekom (ja, schaut selbst bei http://www.denic.de nach)? Vielleicht besinnt man sich ja irgendwann doch und nutzt diese für eines ihrer tollen Produkte?

  7. Jacky

    Ich muss ehrlich gestehen das ich die Telekom als sehr verwirrend empfinde.
    Gruß Jacky

  8. Thies

    Titanic hat schon vor Jahren die Domain t-error.de besetzt. Hat mir gut gefallen.

  9. Lars

    Hi, ich weiss gar nicht was die Telekom so manchesmal denkt…. In den letzten Jahren wird bei der Telekom alles schlechter …. Marketing,Buchhaltung,Support,Inkasso und die Streikenden Mitarbeiter….

    Gruß Lars

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  • J. Martin: @hobbystatistiker Dein Kommentar in Youtube-Qualität — und unter Mißachtung all dessen, was Roland und ich bereits zum Thema...
  • hobbystatistiker: Allmählich ist das ein Gadget-und I-irgendwas-Blog und ihr solltet euch Gadgetblogger nennen. Statt Werbeblogger. Das Geplänkel...
  • Bastian: Erst mehr oder weniger aufwändig eine eigene Welt & Story erschaffen und dann auf der Microsite doch ganz banal auf die...
  • Georg: Guter Artikel! Ich glaube übrigens nicht, dass das Messen des RoI lediglich eine Schwierigkeit bei Social-Media ist. Schon immer gab es...
  • Malik: Die Slow-Media Idee ist ja schon ganz gut durchdacht und auch jetzt nichts so revolutionäres. Multitasking ist ja in gewisser Weise auch...
  • ralf schwartz: Ich auch. Vor allem sollte man hier die Chance nutzen, den RoI/E zu überdenken und die Erkenntnisse auf die Erfolgsmessung der...
  • Micha: @Ralf Ich folge auch Dir, dass das rein Quantitative nicht ausreicht. Aber dieses Problem hat nicht nur Social Media: Wenn durch eine...
  • J. Martin: @Six LOL! Deinen Kommentar sehe ich ja erst jetzt, sorry. Genau. An positiven Beispielen fällt mir nur Lurchis Abenteuer ein.
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