11:48 Uhr
Wer drüben ist, ist hier gelöscht
Ist es im Real Second Life, 2010 oder so, wie im Nirwana? Alex Rühle hat eine Vison (wer drüben ist, ist hier gelöscht) und schreibt sie in der Süddeutschen auf: Ich bin dann mal web
Im Jahr 2010 ist die Erde erlöst: Das Internet hat seine Türen geöffnet, erst spielen waschechte Norweger in YouTube-Pornos mit, dann versickern ganze Völker im Netz. Eine Vision in Zeiten der Web2.0-Euphorie.
Mein Problem ist, dass meine Graphikarte nicht gut genug ist, um das aktuelle Second Life mal auszuprobieren. Vielleicht ist das aber auch gar kein Problem. Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfahre ich als Unwissender dieses über SL: “.. letztendlich ist es ein von den Medien aufgeblasener Chatraum mit Animation.”
Das klingt nicht nach Nirwana. Da muss man nicht gewesen sein – oder doch?
Ein Kommentar
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
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Am 10. März 2007 um 14:30 Uhr
Wenn man mitreden will, sollte man schon einmal drin gewesen sein. Verpasst hast du sicherlich nicht viel. Es ist einfach die Frage wo die Interessen liegen? Wer fasziniert ist von 3D-Anwendungen, wer sich auch schon mit Online-Games beschäftigt hat, wer an 3D-Applikationen für die Zukunft glaubt, wer ein wenig Pionier im wilden digitalen Westen spielen will, ja der sollte sich das schonmal angucken.
Eindampfen kann man das Thema jedenfalls immer sehr leich in zwei Geschmackrichtungen: Blödsinn und Genial. Thomas hat sich eben für Blödsinn entschieden, jammert über den medialen Hype obwohl er ebenso keine Wahl hat in diesem Zug mitzufahren, er hätte ja auch schweigen können, wenn es ihm zu viel der Aufmerksamkeit ist.
Wichtig ist, dass man bei diesem Thema bei den Fakten bleibt. Es gibt eine Menge User (sicherlich nicht in Millionenhöhe) die das absolut spannend finden, die nicht sozial gestört sind und die auch nicht immer etwas gegen Unternehmen in SL haben. Sie wünschen sich eben nur ein anderes Auftreten nicht diese ignorante PR-Gehabe. Second Life ist defintiv derzeit kein Massenmedium. Das war das WWW vor 10 Jahren auch nicht, aber wer vor 10 Jahren mit dabei war, ist heute klar im Vorteil wenn es um Web geht. So wird es auch mit 3D-Web geschehen. Ob das nun 10, 20 oder 30 Jahre dauert bis das Ganze massenkompatibel ist, ist erstmal egal, denn unser Rentenalter wurde ja nun angepasst.
SL ist eine kreative Spielwiese mit medialer Aufmerksamkeit. Gerechtfertigt oder nicht, egal, es ist einfach so. Polarisierend ist das Thema allemal. Barrieren hat SL ohne Ende und auch die Abstürze können aber Fans dieser Medienform nicht abschrecken. Wie gesagt wie beim Wild Wild West vor 10 Jahren.
Also SL ist mit Sicherheit irgendetwas zwischen Blödsinn und Genialität und selbst das konnte Thomas Knüwer nicht verleugnen. Das Thema fasziniert so oder so.
Wen das alles nicht interessiert, für den gibt es sicherlich spannendere Betätigungsfelder auf der echten Erde.