23.02.07
15:51 Uhr

Open Source Bottle Design

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Beck´s, unsere norddeutsche Biermarke die gerne mit uns wegsegelt, lädt alle ein, kräftig am Pullenlabel rumzuschrauben. Der kreative Massen-Input wird mit einem Ehrenplatz auf der Site und kleinen Gadgets belohnt. Meine Meinung: Entweder sollten die Arbeiten in einem Wettbewerb richtig honoriert werden, oder man lässt diese albernen GWG-Geschenke sein und belohnt die Fans mit einem exklusiven „Zugang“ zur Marke. Der Brand-Evangelist würde sich sicher mehr angespornt fühlen, wenn er z.B. bei den Dreharbeiten eines Funkspots TV-Spots dabei sein könnte oder 1 Jahr lang Vortester und Gratis-Verbraucher für neue Drinks aus der Bremer Brauerei wird.

7 Kommentare

  1. ramses101

    Deine Funk- und Tonaffinität in allen Ehren – aber warum sollte man einen Funkspot drehen? ;)

  2. Roland

    @rames101 Oh, da hab ich einen schönen Brain-Mashup mit einer anderen Thematik gehabt. TV-Spot natürlich. Thx. Jetzt korrigieren geh…

  3. Christian

    Moment mal. Der erste Preis ist ja wohl der Hammer. 100 (!!!) Kisten der eigenen Edition. Fänd ich schon cool.
    Aber du hast recht: Zusätzliche, passendere Preise wären noch besser gewesen.

    (wie der Gewinner dann allerdings das logistische Problem mit 100 Kisten lösen will ist mir ein Rätsel)

  4. Chris

    bei 5000 Euro Preisgeld für den ersten Platz kann man doch schon von richtiger Honorierung sprechen.

  5. Roland

    Jepp, das ist schon was, aber vermutlich immer noch deutlich weniger, als eine Design-Agentur dafür aufrufen würde. Aber vielleicht auch nicht ;-).
    Der Wettbewerb unterscheidet wohl zwischen Preisen für Etikettendesign und Designlayout für Flasche inkl. Six-Pack etc.
    100 Kisten Bier werden wohl nicht auf einem Schlag vor deine Haustür geliefert. Wär schlecht für´s nachbarschaftliche Image…

  6. Andreas Rodenheber

    Da gibt es wohl harsche kritik an den Wettbewerbsregeln:

    »Der BDG hat seinen Sachverständigen gebeten, sich die Ausschreibung einmal genauer anzusehen. Sein Fazit: Die Wettbewerbsausschreibung ist in ihrer jetzigen Form völlig unzureichend. Skandalös ist die wohl geringe Wertschätzung von Designleistung und Urheberschaft, denn bereits durch die Einreichung sichert sich der Veranstalter über seine Teilnahmebedingungen sämtliche Rechte an allen eingereichten Arbeiten – unentgeltlich, versteht sich.«

    weiterlesen bei
    fontblog.de/beck%e2%...

  7. Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » User generated advertising.

    […] Dass es durchaus kontroverse Meinungen über Open Source Werbung und Design gibt, geht auch aus unserer kleinen Umfrage hervor. Knapp 40% lehnen solche Methoden für sich kategorisch ab und würden sich weder persönlich noch gewerblich an derartigen Maßnahmen beteiligen. Oder anders herum: mehr als 60% der Umfrageteilnehmer sind für solche Aktivitäten offen. Wie sensibel und vor allem unter Urhebergesichtspunkten heikel solche von Markeninhabern direkt aufgerufene Programme sind, zeigt nicht zuletzt der Designwettbewerb von Beck´s. Die nächste Stufe ist dann offensichtlich, dass nicht nur die Unternehmen direkt, sondern auch Agenturen in diesen Geschäftsbereich vorstossen, also portalgesteuert andere arbeiten zu lassen (AAL) bzw. andere kreativ mit Marken herumspielen zu lassen (user generated branding). […]

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