12:32 Uhr
Werbeblogger sucht Mäzen
Vielleicht habt ihr es gemerkt, der Werbeblogger zickt technisch in letzter Zeit. Das liegt einfach daran, dass wir zu einem absoluten Datenungetüm gewachsen sind und unserer Server aus allen nähten zu platzen droht. Derzeit haben wir einen Traffic von 130 GB im Monat und belegen Speicherplatz von 1,75 GB. Bisher hatte ich einen wirklich perfekten Hoster (Nochmal ein dickes Danke an Ralf!) der sich wirklich rund um die Uhr um die Zicken und Belange rund um werbeblogger.de gekümmert hat. Nun stehen wir allerdings davor den Server wechseln zu müssen. Die Performance ist mit dieser Server-Lösung erschöpt. Wir suchen also ein neues Zuhause. Wir benötigen einen alleinstehenden Server mind. 2 GB Ram und unbegrenzt Traffic. Im Übrigen plane ich den Werbeblogger in Zukunft noch ein wenig weiter auszubauen.
Ein Upgrade würde mich ca. 120 € monatlich kosten. Ein Betrag, den ich ohne Einnahmen aus werbeblogger.de einfach nicht zahlen kann. Ich möchte aber auch auf Google Adsense und dergleichen verzichten. Eine Spendenaktion sehe ich von vornherein als erfolglos an. Sollte also ein potenter Geldgeber, Sponsor, Investor oder Mäzen mitlesen, so kann er sich vertrauensvoll und absolut diskret an mich wenden. Vielen Dank!
23 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 5. Januar 2007 um 12:58 Uhr
130 GB Traffic im Monat? Sicher das da was nicht stimmt?
Viele Platz- und Traffic-fressende Bilder sind ja auf Werbeblogger nicht zu finden und die Übertragung eines Aufrufs der Site verschluckt gerade mal ca. 100 KB.
Am 5. Januar 2007 um 13:08 Uhr
Bei ca. 50.000 Hits am Tag dürfte das dann ja hinkommen, oder? ;-)
Am 5. Januar 2007 um 13:17 Uhr
… schon bei der medialine als sponsor angeklopft…?
cheers,
mg
Am 5. Januar 2007 um 13:30 Uhr
Nur zum Vergleich, bei meinem Blog (viele große Bilder) kamen im Dezember bei knapp 40.000 Hits gerade einmal 320 MB pro Tag und im Schnitt 10 GB im Monat zustande.
Vielleicht lohnt es sich für Dich, mal auf Ursachenforschung zu gehen?!
Am 5. Januar 2007 um 13:31 Uhr
Wenn man alleine das Podcast-Volumen betrachtet: 2* im Monat ca. 750 Aufrufe bei ca. 50MB Dateigröße (1h Spielzeit): macht 1500*50=75.000 MB. Alles tendenziell steigend…
Am 5. Januar 2007 um 13:33 Uhr
Wie sieht es denn aus, wenn du beispielsweise Links auf deiner Startseite versteigerst? Bei den Besucheranzahlen müsste sich das doch lohnen!
Am 5. Januar 2007 um 13:35 Uhr
Ah okay, den Podcast hatte ich übersehen (Neumodischer Kram ;-)
Der frisst natürlich einiges! Kann man den nicht outsourcen?
Am 5. Januar 2007 um 14:39 Uhr
Schonmal beim hostblogger nachgefragt? Vielleicht macht der ja ein Spezialangebot..
Am 5. Januar 2007 um 15:07 Uhr
Patrick, bis Mitte des Jahres kann ich Dir einen Ausweichplatz auf einem momentan überzähligen Server, den ich bei HostEurope bezahle – aber nicht nutze – anbieten.
Danach müsstest Du dann mal weitersehen, ab eine praktikable Übergangslösung könnte das sicher sein.
Am 5. Januar 2007 um 15:20 Uhr
ich bin mit hetzner sehr zufrieden. ein server mit 2 gb und unlimited traffic kostet dort 59 eur im monat (ds 5000). also nicht ganz so schlimm.
Am 5. Januar 2007 um 15:27 Uhr
Also ich würde gerne bei meinem jetztigen Hoster und damit auch Support bleiben (ich kenne ihn schließlich persönlich und er hat gute Arbeit geleistet), daher brauche ich einfach nur das entsprechende Server-Upgrade. Es geht auch darum sich den Server nicht mit anderen zu teilen, da in Zukunft die Daten immens anwachsen werden (alleine schon wegen den Podcasts) Und wer weiß was sonst noch so kommt …
Trotzdem vielen Dank für eure Zwischenlösungen und Angebote. Ihr seid super!
Am 5. Januar 2007 um 17:22 Uhr
Darf ich mal zwischenfragen: Was ist oben mit “50.000 Hits am Tag” gemeint? Objekte oder Seitenaufrufe? Interessant ist ja dann auch die Frage nach den Visits – bei vielen Visits mit wenigen PVs pro Visit erhöht sich der Durchsatz natürlich enorm.
Am 5. Januar 2007 um 20:54 Uhr
Für die Podcastdateien würde ich zu Podhost gehen, die bieten monatlich frischen Speicherplatz an, da musst Du nicht Angst haben, dass dein Server irgendwann voll ist. Ansonsten: Spendenaktionen können auch was bringen, es ist aber mühsam und mit Karmaverlust verbunden.
Am 5. Januar 2007 um 23:56 Uhr
Also ich habe mich gerade einmal schlau gemacht:
ipx-server.de/index.... für 75 Euro pro Monat. Da hättest du doch gleich schon einmal Geld gespart.
Gruß
Gerald
Am 6. Januar 2007 um 01:37 Uhr
Hallo Patrick,
ich habe Dein Problem eben mal an die Firma SchuKo.Net in Berlin weitergeleitet (www.schuko.net). Das Unternehmen kann ich sehr empfehlen. Der Inhaber wird sich bei Interesse bei dir melden.
Ganz liebe Grüße,
Holger Ballwanz von der PR-Agentur PR4YOU | http://www.pr4you.de
Am 6. Januar 2007 um 12:03 Uhr
Moin Patrick,
ruf mich mal am kommenden Mittwoch zu dem Thema an. Ich habe da eniges für dich, was eben professionell läuft, wie es sich gehört. Dazu gäbe es ne Alternative, die ich dir vorschlagen kann, über die du dir mal den Kopf machen kannst. Also gimmi a call : dialog-solutions.de/...
Nice weekend,
Frank
Am 6. Januar 2007 um 18:40 Uhr
Beim selben Hoster bleiben ist ja schön und gut, aber ich könnte dir für das, was du jetzt bezahlst, einen Platz auf einem Server bieten, den du (abzgl. ein paar Shellprozessen) für dich allein hättest. Administration würde ich übernehmen.
Mail mir einfach, falls Du Interesse hast.
Am 7. Januar 2007 um 10:13 Uhr
[...] Beim Werbeblogger habe ich vorgestern einen interessanten Artikel gefunden. Ich versuche undogmatischer zu sein und weniger um den heißen Brei zu reden als die dortigen Kommentatoren. [...]
Am 7. Januar 2007 um 10:28 Uhr
Hat Rudolf Augstein sein Karma verloren, weil Werbung in seinem Spiegel erschien?
Man muss ja nicht gleich seine Seele verkaufen, wenn man etwas Werbung oder die Nennung von Sponsoren auf seinen Blogs zulässt. Bei den überschaubaren Beträgen die einzelne Unternehmen am Anfang zahlen werden, ist man nicht besonders korrumpierbar. Und wenn doch, werden andere Blogger ihre erfrischende Häme ausschütten und die durch Werbeeinnahmen unterdrückte Kritik mehrfach von woanders abfeuern. Das werden werbende Firmen merken und solche vergeblichen und peinlichen Versuche sein lassen. Bei hunderten kompetenten Bloggern bleibt mindestens einer ungeschmiert ;-)
Blogger sind nichts anderes als eine Art von neuartigen Individualjournalisten mit einem neuartigen Medium. Wenn sie nicht mit einem reichen Erbe oder Lottogewinn überleben können, müssen und wollen sie Geld verdienen. Warum sollten wir Blogger uns nicht zusammentun und auf einem gemeinsamen Blog eine Datenbank mit unseren Mediadaten und Konditionen aufmachen? Dann können die für Werbebudgets zuständigen Verantwortlichen in Unternehmen und Organisationen sich überlegen, auf welchen Blogs sie als Mäzen, Sponsor oder Werbende in Erscheinung treten möchten.
Wer nicht mit den Peanuts von Adsense zufrieden ist, sollte darüber nachdenken.
Ich hätte keine Probleme meine Blogger-Jungfräulichkeit zu verlieren. Markwort, Augstein und Nannen hatten die wohl vor Jahrzehnten auch nicht ;-)
Am 7. Januar 2007 um 14:01 Uhr
Früher oder später kommt jeder halbwegs frequentierte Blog dazu, sich über die Einnahmenseite Gedanken zu machen. Ein interessantes Beispiel dieser Entwicklung zeigte sich vor einiger Zeit bei mac-essentials.de. Anerkennung funktioniert in unserer Gesellschaft nicht nur über “warme Worte” sondern auch über Geld. Das ist völlig in Ordnung. Die Frage, die sich der Werbeblogger (insbesondere unter Berücksichtigung, dass wir hier vornehmlich über Werbung schreiben) aber stellen kann: Auf welche WEISE wird werbliche Einbindung stimmig realisiert und passend zur Blogseele eingebettet. Und diese Überlegungen sind ja mit diesem Beitrag und den Anregungen der Leser ein interessantes Stück vorangekommen.
Am 10. Januar 2007 um 13:57 Uhr
Einfach das bloggen lassen, wenn man sich es nicht leisten kann. Interessiert auch keinen.
Lies ein Buch, schnupper die Natur und treff Freunde. Is kompliziert ich weiß.
Am 10. Januar 2007 um 14:29 Uhr
Ach Conrad, komisch dass du dich nicht auf Wiesen tummelst und scheinbar belanglose Blogs liest und am Ende sogar noch die Mühe machst zu kommentieren. Ich lese übrigens trotzdem Bücher! :-)
Am 14. Januar 2007 um 11:42 Uhr
[...] Adsense ist wahrscheinlich der einträglichste Dienst für Google. Dieser Dienst funktioniert mittlerweile so hervorragend, dass einem kein anderer Suchmaschinenbetreiber für derartige Werbemaßnahmen einfällt. In kürzester Zeit ist die vom Quasi-Monopolisten platzierte Werbung zur bereit stehenden Website richtig abgestimmt. Ich habe das selbst bei mehreren Blogs ausprobiert, auf denen ich häufig neue Themen speichere. Insgesamt hat mir Google im letzten Jahr 204,23 Euro eingebracht Daraus kann man ableiten, dass zwei- bis fünftausendmal auf die angebotenen Werbelinks geklickt wurde. Mit großem Interesse habe ich dann die Kommentare auf den Beitrag von Kollegen gelesen und auch einen selbst geschrieben: „Euere Blogeinnahmen“ oder „Werbeblogger sucht Mäzen“. Ich liege mit meinen Einnahmen gut im Trend – aber wie bei den dortigen Kommentatoren sind das in der Summe Beträge, die keine Motivation liefern, die eigenen Websites weiterhin für Google-Werbung bereitzustellen. Ich selbst überlese auf Suchergebnissen und auf besuchten Webseiten die Einblendungen, weil ich mich auf den gesuchten Inhalt konzentriere. Ich denke, so geht es vielen. Wenn demnächst die RSS-Reader in den neuen Browsern von Microsoft und Firefox Standard werden, wenn man nach frisch veränderten Websites sucht, wird man die Werbeeinblendungen gar nicht mehr wahrnehmen, weil sie erst gar nicht im Reader angezeigt werden. Das ist auch so ok. Wir Blogger machen die Blogs auch nicht für Werbung – wir haben in der Regel nur darauf gehofft, dass wir die laufenden Kosten für Webspace und die Internetanbindung mit etwas Werbung oder durch Sponsoren finanzieren können. Weil ich jetzt allgemein sehe, dass die Optimierungsvorschläge von Google auch bei anderen Bloggern nicht viel gebracht haben, habe ich am Wochenende die Google-Werbung herausgenommen und stelle den frei werdenden Platz für Geschäftsfreunde und Interessenten bereit, deren Qualität ich kenne und die mir für diese Empfehlung auch mehr zahlen als mir die Adsense-Werbung bisher eingebracht hat. Als Berater und Trainer auf der Suche nach weiteren Kunden nutze ich die Blogs in erster Linie zur Steigerung der eigenen Bekanntheit. [...]