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Welche Musik ist gut und welche funktioniert?
Der Vorteil und Charme unseres Fachbereiches (Sound Branding) ist auch gleichzeitig ein Nachteil: Es geht um pure Emotion. Mehr als Text und Bild greift Musik und Sound enorm in das emotionale Unterbewusstsein. Damit wird eine sachliche Einschätzung über die Wirkung von bestimmter Musik in der Kommunikation zum Balanceakt. Während der Entstehung und Abstimmung auch mit den Werbeagenturen greifen viele Personen unterschiedlichen Alters und mit sehr differierenden persönlichen Musikvorlieben in den Entwicklungs- und Meinungsbildungsprozess ein. Musik berührt so stark das individuelle Mem, dass bei der täglichen Arbeit kaum noch abstrahiert werden kann. Das eherne Prinzip “Der Köder muss dem Fisch schmecken, und nicht dem Angler.” wird bei Musik dann besonders stark ausgehebelt. Der Mensch kann einfach nicht anders. Die Klänge aktivieren so stark seine persönlichen Erinnerungs- und Erlebniswelten, dass er sich ggf. nicht vorstellen kann, warum anderen, nämlich der avisierten Zielgruppe, der “Köder” schmecken könnte. Welche Bands, Künstler oder Songs sind bei euch positiv oder negativ besetzt? Wem jetzt nichts einfällt: Einfach an die Musik beim ersten Kuss oder die Lieblingsmusik der ersten Ex denken ;-).
8 Kommentare
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- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...
- Ralf Hillmann: Da kann ich nur sagen, die Bezeichnung Video-Perle passt einfach perfekt. Da soll noch einmal jemand behaupten Werbung habe nichts...
- ralf schwartz: @Gerry K. Ich selbst rege mich immer am meisten über irgendwelche Tricks der Agenturen und Werbungtreibenden auf, aber die Angabe...
- Brian: Der Titel ist genial. Danke :).

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Am 19. Dezember 2006 um 10:58 Uhr
Scoring zwischen Auftraggeber und Zielgruppe…
Durch einen Artikel von Roland beim Werbeblogger wurde ich wieder zurück in den April diesen Jahres zurückversetzt. Ich hatte gerade die Dreharbeiten für einen Film im Autrag eines unserer Kunden abgeschlossen und mich während der Sichtung des Mate…
Am 19. Dezember 2006 um 16:35 Uhr
Also von folgenden Songs, die jetzt speziell in Spots gebraucht werden, lösen bei mir anstelle von Emotionen eher Ideen für Rachefeldzüge aus:
Melodie von YMCA bei T-Com
Tainted Love von Marylin Manson bzw. Eurythmics bei Seat
Simple Minds bei Krombacher
Wenn ich nur dran denke, dann wird mir schlecht.
Gutes Gegenbeispiel:
Jose Gonzalez bei Sony (der Spot mit den bunten Bällen)
Am 19. Dezember 2006 um 19:15 Uhr
@david: Also, Rache ist natürlich auch tief emotional! Aber eben nicht im Sinne des Erfinders bzw. Werbenden ;-). Ich warte nur noch auf “Er gehört zu mir” von Marianne Rosenzwerg z.B. bei einem Produkt wie hmmm…o.b.??
Am 24. Januar 2007 um 22:21 Uhr
[...] Wer braucht eigentlich eine Firmenhymne oder Brand-Song? Welche Strahlkraft hat so ein Brand-Element und welchen Image-Schaden kann er ggf. anrichten, wenn Grundlegendes nicht beachtet wird?! Wie findet man den “richtigen” Style für die Zielgruppe? Vorab: Da Musik ein zutiefst emotionales Thema voller Subjektivität ist, müssen wir uns in unserer Kreativ-Arbeit erst einmal völlig frei vom jeweils individuellen Geschmack bewegen. Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Aber schmecken sollte er schon… Ein Supermarkt-Song [...]
Am 25. Januar 2007 um 07:57 Uhr
filterluft & abgastechnik – westaaaaflex(…) kompetent & zuverlässig – westaaaaflex (…)
herrlich ;D
Am 5. Juni 2008 um 00:45 Uhr
[...] viele Menschen direkt nachvollziehbar ist, stellt sich bei Musik und Klängen oft subtiler und teilweise auch zunächst weniger eindeutig dar. Dennoch verknüpfen wir als Menschen auch im Auditiven bestimmte Klänge mit unseren [...]
Am 5. August 2008 um 18:20 Uhr
[...] Klassiker wie Tekken oder Street Fighter auf die Schippe. Ziel ist es den Gegenüber mit Küssen zu überhäufen und ihn so in Wohlgefallen zu versetzen. Mit dem zusätzlichen Feature Mentosrollen [...]
Am 5. November 2009 um 14:09 Uhr
[...] immer noch primär um die visuelle Kommunikation bzw. Text. Das Thema Sound, Klang oder Musik folgt häufig nachrangig und mit deutlich weniger Berücksichtigung bei den strategischen Planungen und [...]