01.12.06
12:00 Uhr

Wann bin ich ein Podcast-Konsument?

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Der I-Pod in seinen hippen Varianten hat zusammen mit I-Tunes und diesem smarten Herrn sicherlich dafür gesorgt, dass aus bloßen mp3 Datei-Downloads so etwas wie ein Kommunikationskanal wurde. Eine der letzten Studien besagt, dass mehr als 1,5 Mio. Menschen schon einmal Podcasts konsumiert haben, freilich ohne zu hinterfragen, ob die prinzipbedingten Technologien wie RSS-Abos und mobiler Konsum ebenso genutzt werden. Ich habe da so meine Zweifel, ob die Mehrzahl der Podcasts, die vorwiegend aus dem gesprochenen Wort bestehen, tatsächlich auf mp3-Playern genutzt werden. Ich jedenfalls höre sie mir vorwiegend „an Ort und Stelle“ als Audio-Stream an, also direkt am PC, ohne Gadget-Schnickschnack und ohne IPod. Dabei abonniere ich auch nicht zwingend den Feed. Bin ich nun trotzdem ein Podcast-Konsument? Oder nur ein „Audio-Streamer“?

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6 Kommentare

  1. macx

    Ist doch logisch: Du bist Podcast-Konsument, denn es zählt, was du konsumierst, nicht wie.
    Und weil du deine Podcasts zu Hause hörst, heißt das nicht, dass andere ihn auch nur zu Hause hören. Ich höre etwa 70% der Podcasts morgens und abends auf dem Weg zur Arbeit und wieder zurück. Die restlichen 30% höre ich entweder gar nicht, oder an dem Mac, an dem ich arbeite.

  2. Roland

    @macx Seh ich auch so. Es ist grundsätzlich völlig Banane, über welchen Kanal und wie der Content konsumiert wird. Was meinst Du, wieviele Konsumenten bzw. Endverbraucher noch nie etwas von Podcasts geschweige denn RSS-Feeds gehört haben oder keinen IPod besitzen…Ich glaube, dass Terminologie und Technologie schlicht irreführend sind und einer schnelleren Verbreitung von z.B. Corporate Podcasts im Wege stehen.

  3. Martina

    Es gibt Podcasts, die lade ich mir sogar herunter, nur um sie ein zweites und ein zehntes Mal zu hören. Und zwar die Podcasts von „Stimmundtruppi.de“. Die sind es wert, gehört zu werden.

  4. Gerrit

    Manueller Trackback:
    praegnanz.de/weblog/...

    Unabhängig von der Bezeichnung, die gar nicht so entscheidend ist: Wer sich Podcasts nur einzeln im Browser anhört, ohne den Feed anzufassen, besitzt ein anderes Medienkonsumverhalten als derjenige, der sich einmal eine Reihe von »Kanälen« einstellt und dann der MP3s harrt, die da kommen. Der erste User muss sich jedes Stück einzeln besorgen und von daher immer wieder aufs Neue eine Menge Entscheidungen treffen. In etwa so wie die Menschen, die sich jede Woche eine TV-Zeitschrift kaufen und mit dem Kugelschreiber alle Sendungen markieren, die sie sehen wollen. Die Feed-Nutzer sind eher sowas wie die Leute, die routinemäßig mal alle große Sender durchzappen und dann irgendwo hängenbleiben, wo es Ihnen gefällt.

    Mit anderen Worten: Feednutzer sind bequemer und passiver, Browserhörer sind engagierter und aktiver. Podcasthörer sind wohl beide. Ich persönlich finde es pupsdoof, mir einen 30-minütigen Podcast im Browser anzuhören. Man kann nicht nebenher arbeiten, weil man ja zuhören möchte. Und nur auf den Monitor starren ist auch doof. Von daher in ich eindeutig ein begeisterter Feednutzer!

  5. iStammtisch

    Schöne neue Welt!…

    Lauf diesem YouTube-Werbespot bringt Apple bald einen neuen, noch kleineren iPod heraus! Guckt mal rein!

    natürlich gesehen beim Werbeblogger.
    Keine Tags……

  6. Roland

    Liegt vielleicht auch an meiner speziellen beruflichen Arbeitsumgebung, aber mein Computer ist mit der Stereo-Anlage verbunden und so kann ich Audios und Musik-Streams aus dem Internet prinzipiell (WLAN) an jedem Punkt der Wohnung und des Büros hören. Vor allem nutze ich das bei langen Podcasts. Die kurzen höre ich mir auch schon mal an, während ich gleichzeitig weiter im WEB (und damit direkt vorm Monitor) unterwegs bin.

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