06.11.06
15:40 Uhr
15:40 Uhr
Freie Assoziation: Was ist für dich Web 2.0?
Parallel frage ich schon im Buenalog im Hinblick auf meinen Vortrag am 16.11.2006 zum Thema “Marketing im Web 2.0″:
Was ist für euch Web 2.0?
Ihr dürft nun eine schnelle Assoziationsrunde im Kommentarbereich hinlegen und endlich mal das aussprechen, was ihr bisher über Web 2.0 nur gedacht habt. Würde mich freuen eure Assoziationen am 16. vortragen zu können.
DALLI! DALLI!
Link: www.youtube.com
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42 Kommentare
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Am 6. November 2006 um 16:04 Uhr
hype
Am 6. November 2006 um 16:05 Uhr
hype, neuer markt 2.0
Am 6. November 2006 um 16:15 Uhr
Die Bezeichnung für die paar Minuten vor dem Crash 2.0.
Am 6. November 2006 um 16:26 Uhr
In der aktuellen Ausgabe der Neon ist ein toller Artikel dazu ;)
neon.de/kat/freie_ze...
(Darf man das verlinken? Ich sehe nichtmehr durch bei dem was man darf und was man nicht darf.)
Anna
Am 6. November 2006 um 16:29 Uhr
@Anna: Eine eigene Assoziation wäre mir lieber gewesen. :-)
Am 6. November 2006 um 16:39 Uhr
Abmahnparadies
Am 6. November 2006 um 16:42 Uhr
Die Möglichkeit der User, selbst Einfluss auf die Inhalte von Webprojekten zu nehmen. Durch Kommentare (u.a. in Blogs), durch das Hochladen onv Videos und Bilder und damit Mitgestalten der Portale. Durch Teilnahme an Communitysourcing-Aktionen. Durch die Mitteilung der eigenen Gedanken via Blogs.
Web 2.0 bedeutet für mich u.a. die Nutzung neuer technischer Möglichkeiten durch die User, die damit mündiger werden und das Netz bereichern.
Am 6. November 2006 um 16:46 Uhr
Eine hohle Marketingphrase.
Am 6. November 2006 um 17:26 Uhr
“So, dann wollen wir mal schauen. Ja, liebes Team Web 2.0, ich glaube “Hype” hatten wir zweimal, da müssen wir leider einmal abziehen, aber das sind immer noch 12 Punkte, da ist noch alles drin, denn jetzt kommt unsere Schnellraterunde…”
Pardon, aber das konnte ich mir jetzt einfach nicht verkneifen.
Am 6. November 2006 um 17:36 Uhr
Matias stimme ich voll zu … so sollte das web2.0 sein (o´reilly eben) … ob es das nochmal wird wage ich zu bezweifeln, wenn ich wieder den komerz wie bei google und youtube sehe …
2 riesen nachteile birgt das web2.0 m.e. … einerseits ist es doch schon elitär (pisa-mäßig: wer bildung hat kann mündig und kompetent am web2.0 teilnehmen) … und andererseits droht es wieder vom web1.0 übernommen zu werden … geld regiert ja leider doch die welt …
aber nichtsdestotrotz bietet es riesen potenziale!
Am 6. November 2006 um 17:37 Uhr
Ganz klar: Demokratie
Mit all Ihren An-/Unannehmlichkeiten :-)
Es stellt sich nur die Frage ob man dazu bereit ist oder sein will, und was man daraus macht. Eigentlich doch recht einfach ;-)
Am 6. November 2006 um 17:41 Uhr
Ich hab dazu keine Assoziation, ich bin froh wenn mein Internet funktioniert *lach*
Am 6. November 2006 um 18:15 Uhr
kommerzielles Versagen, keine Profite, die Doggystation für Scharlatane.
Am 6. November 2006 um 18:42 Uhr
Abgerundete Boxen, hellgrün, Name mit fehlendem E vor dem abschließenden R, Beta-Tag. Bissl YouTube, bissl Social Networking, bissl gleich alles.
Am 6. November 2006 um 19:13 Uhr
Marketing-Wölfe, die ganz viel Kreide gefressen haben und “Social Web” wispern, aber AAL-Prinzip und die ewig junge Kunst der Gesprächsmanipulation meinen.
Am 6. November 2006 um 20:05 Uhr
Fantastische Verdienstmoeglichkeiten fuer Consultants die den ganzen Kram an ahnungslose Firmen verkaufen. Alter Wein in neuen Schlaeuchen.
Oder sowas.
Am 6. November 2006 um 20:23 Uhr
Das was das Web ursprünglich werden sollte, bevor der Kommerz alles kaputt gemacht hatte.
Am 6. November 2006 um 20:25 Uhr
Zwischenfrage an Gerrit: Was sollte das Web ursprünglich werden?
Am 6. November 2006 um 21:05 Uhr
Ganz schön negativ hier.
Ist es wirklich so schlimm?
Muss man es schlecht reden?
Muss man es ernst nehmen?
Sorry, bin nicht mehr kreativ heute…
Am 6. November 2006 um 21:07 Uhr
Ich glaube ursprünglich war mal “Information at your fingertip” geplant. Naja, das lässt eigentlich viele Assoziationen zu. Web 2.0 passt da allerdings auch.
Am 6. November 2006 um 21:14 Uhr
web 2.0 ist ein bullshit-bingo wort, gleich hinter synergie-effekt und prozessoptimierung.
@moritz: sorry, auch negativ…
Am 6. November 2006 um 22:17 Uhr
Web 2.0 ist aus meiner Sicht die Entwicklung des WWW vom Informations- zu einem Interaktions-Medium.
Am 6. November 2006 um 22:42 Uhr
Den Begriff Web 2.0 kennt erstens kaum ein Mensch außer den Hippsters und den pushenden Medien.
a) Bedürfnis nach eitler Selbstdarstellung und Kuscheln gleichzeitig.
b) Datenschleuder, die Marketing-Begehrlichkeiten weckt, die nichrt funktionierern und nicht erfüllt werden können.
Hugh!!
Am 6. November 2006 um 23:09 Uhr
Firlefanz.
Am 6. November 2006 um 23:29 Uhr
Aufgepuschter Hype ursprünglich entstanden durch neue Techniken bei Webanwendungen (die mehr Ergonomie etc. versprechen), der jedoch immer mehr durch geldgierige “Gründer” und VCs in eine “Blase 2.0″ münden wird, welche unwiederbringlich platzen wird, so wie es auch schon die Erste getan hat.
Für mich am meisten überraschend ist, daß Web 2.0 ein “social network” mit hohem Kuschelfaktor ist, deren Teilnehmer jedoch fast jede Distanz zur (Schleich-)Werbung und zu den darunterliegenden kommerziellen Interessen verloren haben.
Am 7. November 2006 um 07:49 Uhr
Drei Buchstaben, zwei Zahlen, ein Punkt, ein Leerzeichen.
Am 7. November 2006 um 09:26 Uhr
Web 2.0 – Die Möglichkeit das Internet selbst zu gestalten.
Am 7. November 2006 um 10:10 Uhr
Briefing & Pitch
Am 7. November 2006 um 10:11 Uhr
ist halt ein kokoloresteilbereichscrapwort für “internet”
Am 7. November 2006 um 10:12 Uhr
Für all jene, die auch an die Überzeugungskraft von Powerpointpräsentationen glauben.
Am 7. November 2006 um 10:24 Uhr
dotcom2.0
Am 7. November 2006 um 11:48 Uhr
“smart mob”
Am 7. November 2006 um 14:48 Uhr
Erstaunlich…vor allem vor dem Hintergrund, dass sicher 80% der hier lesenden & postenden Leute auf Seiten der Kunden, oder Dienstleister ihre Brötchen verdienen die mittelbar o. unmittelbar diesem Trend namens “Web2.0″ Rechnung tragen.
…manche werden ihr Geld damit verdienen das “Flehen” eines Kunden nach revolutionären “Open Source”-Aktionen im weitesten Sinne (am besten mit Web2.0 verknüpfbar) mit Inhalten zu erhören – andere werden Dienstleister anflehen.
Web2.0 ist ein Begriff der nach Geld riecht – wie andere Begriffe schon nach “Geld” rochen: UMTS, BTX, DVD, Internet tbc.
Das ist eines der Grundprinzipien des Kapitals: Phantasie auf die viele abfahren.
Dahinter verbergen sich sehr viele Dinge, die langsam die breitere Masse der Internetnutzer erreicht…vieles wurde schon in solchen Texten wie dem Cluetrain Manifesto geschrieben. Für die Gründer des Web waren 90% der neuerkannten “Netzwerk-Funktionen” schon immer da. Das Bsp. des Blogbetreibers mit den ersten Fernsehzuschauern in Gala-Gaderobe ist da sehr treffend.
1.) Web2.0 geht um Geld.
2.) Web2.0 geht um Menschen, die es nicht mögen, dass Geld mit Ihnen gemacht wird, ohne dass sie davon überzeugt sind – und dies sichtbar und zunehmend lautstark bekannt geben.
3.) Web2.0 geht um Vertrauen, und darum ab wann man es verspielt hat, oder ob das nicht längst passiert ist.
4.) Web2.0 geht auch darum wie man diese Mechaniken nutzen kann…zum Guten wie zum “Bösen”.
…ob man den Begriff mag oder nicht, man sollte die Interpretationshoheit dieses und aller damit assoziierten Begriffe nicht denjenigen überlassen die nur Punkt 1 im Auge haben – und schon gar nicht wenn man selbst dazu gehört.
Am 7. November 2006 um 16:29 Uhr
Ringelpietz mit Anfassen
Am 8. November 2006 um 09:23 Uhr
mittelmaß.
antielitär.
Am 9. November 2006 um 14:01 Uhr
Web 2.0: Wie alles begann ……
[...]Bis dahin erstmal noch ein paar interessante Meinungen zum sehr unterschiedlichen Verständnis von …
Am 9. November 2006 um 22:37 Uhr
Meine Wahrnehmung, was man hier in Silicon Valley unter Web 2.0 versteht:
Spielfreude. Entdeckergeist. Aufbruchstimmung. Zeit für Gründerinnen und Gründer. Eine weitere Annäherung des Netz an den Menschen. Teilnehmen und teilhaben. Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile. Bubble up the good stuff. So viel Potential! Ja, auch geschäftlich, aber eben nicht nur. Ja, viele Fragezeichen, aber kein Grund, nicht mal ein paar Dinge auszuprobieren. Ja, nicht der Weisheit letzter Schluss, aber vermutlich ein Schritt in die richtige Richtung. Ja, der Begriff ist etwas unscharf, aber wer ließe sich dadurch von irgendetwas abhalten?
Und siehe da, es wird gegründet und investiert, und Jobs entstehen, und die eine oder andere Innovation erblickt das Licht der Welt.
Scheint mir insgesamt ein weitaus vielversprechenderer Ansatz zu sein als das, was manche Kommentatoren oben fahren: Meckern. Kleinreden. Miesmachen. Besserwissen. Erfolg neiden. Abwarten. Und überhaupt: erstmal möglichst hart Kritik üben.
Am 10. November 2006 um 02:11 Uhr
Jaaa in Amerikaaa ist alles besser.
Doch, mir erscheint unreflektierte Jubel-PR auch vielversprechend. Ist nur die Frage, für wen.
Am 11. November 2006 um 10:57 Uhr
Habe auf folgender Seite noch ein paar Meinungen gefunden:
publish.com/article2...
Am 11. November 2006 um 18:56 Uhr
Hier noch zwei Umschreibungen des Begriffs aus Israel (aus einem Interview mit Avichay Nissenbaum, CEO Yedda, und Yaniv Golan, CTO Yedda):
Yaniv: “We see Web 2.0 as a movement to make the web personal. It’s about people, the content they create, and the opinions they express. It’s about creating web services that are focused on creating a fun, useful platform for people to interact through.
Avichay: “To me, Web 2.0 symbolizes the democratization of content over the web. Web 2.0 puts the users in the center and gives them the tools to share,, express their opinions, and make an impact.
Am 13. November 2006 um 10:10 Uhr
Der Drang manchen Sachen umbedingt einen spezifischen Namen zu geben.
Am 14. November 2006 um 14:53 Uhr
* kultureller Wandel
* kaum Technologie
* Software im Kopf wird wichtig
* vom Werkzeug zur Kollaborationsplattform
* computergestützt neue soziale Kontakte
* virtuelle Identität