23:24 Uhr
Werbeblogger Podcast #9 Blogs und Unternehmen – klappt das?
Wir sind ja immer recht experimentierfreudig. Wir uns so richtig – in echt – in einem Münchner Café (manche sagen dazu Kneipe) getroffen und haben drauf los gepodcastet. Diesmal ist mein Kollege Tilman Behrend mit dabei, dieser wird Tim und mich übrigens zum Thema “Blogs und was bringt das für Unternehmen” ausquetschen. Eigentlich ganz schön, denn so können wir von einem Blogneuling richtig herausgefordert werden. Klangqualitätsfetischisten sollten weghören. Dat is Podcast, live, roh, ungeschnitten und mit echter Kneipenatmosphäre.
Die Playlist drücke ich mal wieder Tim aufs Auge, weil ich morgen früh gleich nach Hamburg düse.
Ach ja, Tilman, du musst noch den Ford Etzel suchen. :-)
00:00 Intro: Prost
01:10 Podcast im Cafe Mondial in München, weil Patrick und Tilman auf der Systems in München waren
Links: ContentServ
03:20 Tilman fängt an uns über Blogs auszufragen. Wozu brauchen Unternehmen den eigentlich Blogs und welchen Return on Investment könnte das bringen?
07:10 Sind Blogs einfach nur die ehrlichere Form der Kommunikation?
11:30 Taugt ein Blog für eine Produktneueinführung
Links: trnd, Opel
im Blogger Test
14:40 Mundpropaganda in Blogs
17:00 Where is the money? Erfolgsmessung bei Blogs.
19:20 Blogs als interessantes Marktforschungstool
21:30 Blogs sind (vielleicht) nicht unbedingt für alles gut
24:10 Marken gehören dem Konsumenten und die Angst der Unternehmen vor dem Kontrollverlust
28:10 Die Systematisierung der Kaufempfehlung
28:54 Das Bier wird gebracht
29:17 Patrick spricht über die Meinungsmacht der Blogs
31:00 Produktentwicklung mit Blogs
Links: fischer fixing Blog
35:27 Patrick hat eine Idee: Product on demand oder auch customization
Links: The Long Tail, Ford Edsel, Nike ID, M&Ms
42:30 Just let go!
45:20 Geographische Reichweite von Blogs
Links: Esperanto
48:10 Wie Marcus Brown für Peschke Druck neue Absatzmärkte sucht
50:20 Tilman erzählt über seine ersten Erfahrungen mit Blogs
52:18 Was wir durchs bloggen lernen können
55:30 Männer oder Frauen: Wer bloggt besser?
59:55 Fazit: Wir konnten kein Business Modell entwickeln. Aber vielleicht ja jemand eine Idee für eine ROI Blog Formel.
Hier übrigens unser offizielles Podcast-Gruppenfoto:

9 Kommentare
Einen Kommentar schreiben
- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 26. Oktober 2006 um 08:08 Uhr
ja Playlist wird asap nachgeliefert.
Am 26. Oktober 2006 um 10:27 Uhr
A podcast in a cafe eh? Nice. This comment should screw up the language settings of Technorati (if they work. Have they ever worked?).Thanks for the shout Tim (the Astra is on me). Grüße aus München.
Am 26. Oktober 2006 um 18:36 Uhr
Also der Ford Edsel ist in der Tat ein hässliche Automobil, selbst für einen Oldtimer ;-)
de.wikipedia.org/wik...
Allerdings ist bei Euch die These aufgekommen das der Wagen wegen der streng nach Marktforschung und der fehlenden Emotion bzw. Intuition ein fehlschlag war.
Dazu wollte ich noch kurz anmerken das Marktforschung nicht gleich Marktforschung ist.
Die qualitative Marktforschung, insbesondere die morphologische Marktpsychologie des ifm oder des Rheingold Institutes, die sich der tiefenpsychologischen Einzelinterviews bedienen, forscht nach emotionalen, unbewussten Hintergründen und wird ebenfalls erfolgreich in der Produktentwicklung eingesetzt.
Am 27. Oktober 2006 um 07:43 Uhr
Zum Thema Nischenprodukte:
Nicht nur M&M druckt individuelle Süssigkeiten, bei WDR2 wurde mal über chocopriveos.de/ berichtet.
Ebenfalls auf WDR2 gehört: https://pralinenclub... – finde ich besonders schöne Idee, zu diesem Thema/Seite würde ein Blog mMn auch super passen, etwas Interaktives hat die Seite schon, man kann seine Praline des Monats wählen.
Wieviele Zuhörer (Downloads) habt ihr eigentlich?
Am 27. Oktober 2006 um 08:56 Uhr
Oh mein Gott. Das Auto ist ja wirklich abscheulich.
@Sebastian:
Mit der Marktforschung hast du natürlich recht. Ich will es mal so formulieren: Oftmals werden einfach die falschen Dinge getestet und das oftmals auch noch mit der falschen Methode. Nur leider handeln auch viel Marktforschungsinstitute heute eher nach dem motto: Take the money and run. Und die Werber dürfen das dann wieder ausbaden ;)
@kaot:
Danke für den Hinweis. Aber M&M´s sind eben M&Ms und nicht irgendwelche Schokodragees. Ich finde gerade diese Werbedrops sind oft total ätzend. Aber das ist auch Geschmackssache ;)
Den Pralinenclub finde ich lustig. Das sich da noch kein Lindt oder Trumpf drangehängt hat ist erstaunlich.
Und die Frage mit den Downlaods kann Patrick beantworten.
Am 27. Oktober 2006 um 09:11 Uhr
@Tim,
ich finde das Auto ganz cool. Abscheulich ja. Aber cool.
Am 27. Oktober 2006 um 12:25 Uhr
Ich hoffe, Du hast mal wieder nichts liegen lassen, Patrick… auch wenn Du nicht mit dem Mofa unterwegs warst
Am 27. Oktober 2006 um 14:56 Uhr
@SchnickSchnack: Wieso? Hast du was gefunden? :-)
@kaot: Zwischen 900 und 1300. Allerdings ist das sehr verwirrend und eine richtig gute Statistik habe ich leider noch nicht. Hat jemand eine gute Lösung?
Am 14. Januar 2007 um 16:45 Uhr
ich hoffe ich bin nicht etwas spät mit dem Kommentar aber ich habe erst jetzt den Podcast gehört. Interessant finde ich die Idee über Blogs Produkte “on Demand” zu entwickeln. In der Textilindustrie ist das schon fast möglich. Z.B. von der Fa. Zara habe ich gehört die nehmen Kundenstimmen in ihren Shops auf und lassen sie gleich in ihre Fertigung einfließen (gehört habe ich von Reaktionszeiten von Wochen). Eine Bekannte erzählte mir, dass bereits aus Asien z.T. nicht mehr fertige Textilien verschifft werden sondern die Nähmaschinen mit samt der Näherinnen in die Schiffe gepackt werden um dann auf der Fahrt die richtige Kleidung gefertigt wird.
In dem Bereich Produktentwicklung gäbe es sehr wohl bereits Methoden an die man anknüpfen könnte. Zum Beispiel House of Quality oder Design for Six Sigma sind Methoden die dazu dienen die “Stimme des Kunden” in nutzbare Informationen zur Produkt- und Produktionsprozess Gestaltung einfließen zu lassen.