12.10.06
20:33 Uhr

Top Blogs am runden Edelman Tisch

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Peter Hirshberg (Technorati), David Brain (Edelman), Nico Lumma (Blogg), Felix Schwenzel (Wirres), Johnny Haeusler (Spreeblick) , Michael Scheuermann (BASF), Cornelia Kunze (Edelman), Jens Schröder (Popkulturjunkie und Deutsche Blogcharts) und Wolfgang Lünenbürger (Edelman) sprechen 90 Minuten am runden Edelman-Tisch über Blogs und vor allem über Technorati – auf englisch.

Am geilsten finde ich Jens, der mischt die relativ steif wirkende Runde ein wenig auf:

Your first list was crap!

oder

The blogoshpere is no market, it is communication, they are people (…) My advice for the companies is: Make good products!

*GelächterImRaum* (PR ist wenn man trotzdem lacht)

Muss ich mir mal in aller Ruhe anschauen.

Nachtrag:
Vielleicht hätten sie den die gerade zur Hochform auflaufenden Don Blogbarkeeper einladen sollen. Das wäre bestimmt eine sehr spannende und kommunikative Runde geworden.

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22 Kommentare

  1. ix

    lieber peter, dogfood ≠ don.

  2. Don Alphonso

    Edelman kennt meine Ansichten, sowohl online als auch direkt. Die verbrennen gerade den einzigen Mann, der was taugt, in eine sinnlosen Aktion, weil sie – und er – die Trennung zwischen privat und geschäftlich nicht mehr auf die Reihe bringen. Unter den Blogs wird auf offen gemacht, vornerum für die Kunden wird die Geschichte zurecht gelogen und gehübscht. PR halt.

    Der erste Beitrag ist übrigens der Beste – und von Kai Pahl geschrieben.

  3. Vroni

    Der runde Tisch gar nicht rund, semi-eckig und langweilig, fürchterlicher Raum, schreckliche Hackfressen (bis auf eine, oer zwei?) Nach 3 Minuten bin ich raus, länger pack ich verkrampftes deutsch-Englisch nicht und solche Raum-Akustik. Und nur eine Tussi. Ein Typ fürs Auge war auch nicht dabei.

    Das hättma alles besser in den Pottkasten.

    Die Genervte

  4. maternus

    Getretner Quark wird breit, nicht stark. Abgeschaltet habe ich eigentlich schon bei “Maikel Scheuermann” und “Johhny Haeuslerr”, mit feschem us-amerikanischem “rr”.

    Die Kunze hätte sich, den anwesenden Diskutanten und den Millionen an den Bildschirmen viel erspart, wenn sie sich mit dem Versprechen begnügt hätte, in Zukunft ein wenig mehr auf die Grundrechenarten zu achten.

  5. Mo

    Abgesehen vom schrecklichen English der PR-Protagonisten (zumindest stellenweise) habe ich den Eindruck, dass man statt den Bloggern genausogut Schaufensterpuppen hätte hinsetzen können, dann hätten die Jungs gemütlich nen Kaffee trinken gehen können. Die gestellt Fragen wurden in “bestem” PR-Gewäsch-Gelaber ignoriert, verwässert oder pseudo-beantwortet.

    Nebenher war die Akustik des Raumes gruselig und scheinbar wurden nur die PR-Jungs und -Mädels in irgendeiner Form brauchbar mikrofoniert.

  6. Teddykrieger

    Also ich schwöre bei allem,was mir so heilig ist… den Spruch “PR ist wenn man trotzdem lacht” habe ich nicht bei Euch gelesen und trotzdem zum gleichen Thema heute evrwandt. Es muß also was dran sein an der Aussage, sofern man über diesen round table überhaupt eine Aussage treffen kann. Die ganze zeit habe ich nach einem Sinn und einer Aussage gesucht, aber außer einem Grundkurs in Sachen Technorati und der Erkenntnis wieviele Blogger übers Kochen bloggen, ist nicht viel hängen geblieben.
    Ach doch… selten habe ich eine Runde in einer Agentur erlebt (und ich war in einigen), die so ein geholpertes Englisch galopierten. Eigentlich epinlich, aber so kommen wir wieder zum Beginn zurück: PR iost, wenn man trotzdem lacht….

  7. Andreas Rodenheber

    Ist noch Oktober oder schon der 11.11. durch? Dann gibt es doch solche Sitzungen wieder Abend für Abend in der gesamten Republik, oder?

  8. Gerold Braun

    So, nachdem all dem Draufgehaue und nachdem es sogar Leute gibt, die ihren Rechner auf Lebenszeit weggeben wollen ;-), muss ich aber doch mal eine Lanze für die Runde brechen.

    Es ist doch ein klarer Zug von Cornelia Kunze, mit den Leuten an den Tisch zu kommen, die a) die Sache angerührt haben (also die eigenen) und b) mit einigen von den schärfsten Kritikern der Liste. Und, tata, es geschieht öffentlich, also per Videoaufzeichnung.
    Es ist genau das, was immer von uns (der Blogosphäre) gefordert wird, wenn ein Unternehmen sich in die Nesseln gesetzt hat, oder etwa nicht?

    Und da – mit der Öffentlichkeit herstellen – wird es auch schon problematisch. Erstens, die Runde muss wegen der Gäste englisch palavern. Und das ist gar nicht sooo einfach, selbts wenn man zum Beispiel flüssig Englisch liest. Hören und Reden ist wieder etwas anderes. Also, ich würd mich da gar nicht so lustig machen, oder?

    Noch etwas kommt dazu, was die Sache nicht leichter macht für die Teilnehmer: In der Öffentlichkeit (im Wissen die Kamera läuft) Statements abgeben, die nachher auf die Goldwaage gelegt werden (noch dazu in einer Fremdsprache) – sowas muss man eigentlich trainieren, damit es geht. Wenn man da als Ottonormalblogger sich in die Runde setzt, dann ist es vielleicht besser (auf jeden Fall ist es sicherer), dass man um den heißen Brei rumredet.

    Vielleicht wäre ein Round-Table ohne Kamera fruchtbarer gewesen. Aber dann hätte es wieder geheißen: Die mauscheln hinter verschlossenen Türen.

    Naja, das soll erst mal von mir aus reichen ..

  9. Patrick Breitenbach

    Podcast wäre das sinnvollere Medium gewesen und Englisch, naja es ging doch hauptsächlich um die deutsche Blogosphäre oder? Ich hätte mich schwer getan auf Englisch zu diskutieren, es geht halt viel verloren.

    Aber insgesamt ist es doch so: Derjenige, der die Tür aufmacht, lässt automatisch den Sturm mit rein. Will sagen, es ist völlig normal, dass draufgehauen wird, aber das darf man sich durchaus auch mal anhören, denn das ist es doch was die PR 2.0 verkaufen will, oder?

    Der Schritt von Edelman ist und bleibt bei etlichen Formfehlern mutig und es bleibt abzuwarten wohin die wilden Fahrt am Ende geht.

  10. Andreas Rodenheber

    Gerold, jetzt wissen wir auch, wie immer die substanzvollen Interviews bei Thomas Gottschalk auf der Couch zustande kommen.

    Global Player hin oder her. Vielleicht hätte man es bei einem Meet & Greet mit den beiden englischsprachigen Herren belassen und dann mal auf Deutsch Klartext reden sollen.

    Meint einer, dessen Englisch weiß Gott nicht videoreif wäre.

  11. Patrick Breitenbach

    Erinnert mich immer an die Szene aus Hape Kerkelings “Kein Pardon” als Peter Schlönske, der nun ein gefeierter Medienstar ist, in der deutschsprachigen Talkshow eine Antwort beginnt mit “Well, I think Gudrun…”.

  12. Andreas Rodenheber

    Ich möchte übrigens noch was sagen, aber leider hilft mir meine Berufserfahrung auch nicht dabei, es so zu formulieren, dass es nicht wahlweise süffisant, schleimig, großkotzig, gönnerhaft, blasiert oder sonstwie abartig klingt. Eigentlich sollte ich also die Schnauze halten, aber ich sag’s jetzt trotzdem mal: Der Luebue tut mir im Moment echt ein bisserl Leid. Lese sein Blog schon lange und bin auch der Meinung, dass er momentan komplett verheizt wird.

  13. Patrick Breitenbach

    Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps!

  14. Andreas Rodenheber

    In diesem Sinne trink ich jetzt einen Schnaps auf Luebue. Prösterchen!

  15. Patrick Breitenbach

    Das war aber jetzt ordentlich blasiert! :-)

    Nein im Ernst, ich schätze Luebue auch und finde den Austausch immens wichtig. Ansonsten muss man sich tatsächlich ein dickes Fell zulegen oder man kann den Job als Chief Office Blogger sowieso nicht ausführen.

  16. Andreas Rodenheber

    Naja, das Schnäppschen war ja auch mehr für Kreislauf. Ich hab nämlich immer Kreislauf!

    gez.
    Schlönske

  17. Gerold Braun

    Wenn ich da was mit zu tun hätte, dann würde ich den ganzen Tag Jonny Cash hören (in the line of fire oder so ähnlich), und dann .. raus ins Stahlbad ;-)

  18. Vroni

    @ Gerold Braun,

    bitte nicht Johnny Cash dazu missbrauchen :)

    Kein Funken Mitleid für die Bl-Edelmänner von mir.
    Aber der Glaube an Strategeme.
    the-missinglink.blog...

    Und dass das Video Teil der Strategie war.
    (Dumm nur, sie haben sich verraten)

  19. Don Alphonso

    Zum Verheizen gehören immer drei: Die einen, die das nötige Brennholz herbeischleppen (Edelman kann das), die anderen, die das Feuerzeug haben (Blogger, Flammenwerfer tun es auch) und diejenigen, die sich verbrennen lassen.

    Und wie so oft war es eine Katastrophe mit Ansage. Die kannten die Technoratiprobleme. Kai hat das mit Wolfgang am 3.10. auf seinem Blog durchdiskutiert. Das Problem mit den Emails war am war am 2. Oktober spätestens evident, ab dem 4. war klar, dass es nicht ohne Debatte gehen wird, und am 5. ist das jetzige Problem sehr deutlich angesprochen worden. Wenn man sich dann noch am 6. über die kleinen Proteste lustig macht, dann ist da nichts mehr, wo man sagen kann, ooopsie, ist passiert. Niemand in der Beraterbranche kennt solche Szenarien besser als Wolfgang. Er hat doch alle grossen Geschichten analysiert, er weiss, wie sowas geht, kleine Schockwellen, grosse Lawinen.

    Es ist alles so unnötig und dumm.

  20. Gerold Braun

    War das wirklich unnötig und dumm? Ich denke Nein.

    Wer andere zu einem Thema beraten will, sollte auch die möglichen “Gefahren” kennen. Am besten am eigenen Leib gespürt und lebend weg gekommen. Das zahlt auf’s Glaubwürdigkeitskonto, und als Kunde würde ich so jemandem lieber folgen, als einem der nur theoretisch was weiß. Also, das kleine Desaster hier ist aus Edelman-Sicht ganz und gar nicht unnötig.

    Dumm wäre es auch dann nur, wenn sie nix draus lernen würden. Und wie ich die Edelman-Leute einschätze, wissen die ziemlich gut was und wie sie daraus lernen können.

    Jetzt heißt es nur: Lebend da raus kommen. Aber da bin ich ganz zuversichtlich ..

  21. Vroni

    Ich hingegen bin zuversichtlich, dass sowas zeit.de/2006/15/Phar...
    die Standardarbeitsweise von Edelman ist – = Erzeugen von oberfächlicher Credibility mittels Hinzuziehen von vertrauenswürdigen Personen, Verwischen der tatsächlichen Urheber, im Link (Artikel von 4/2006, ZEIT) die Medical Writers/Ärzte, dort die Bosse der Bloggerszene – und sich kaum etwas daran ändern wird.

    Ist sich Prinzipp!

  22. Perspektivwechsel bei der kreativen Arbeit | Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv

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