10:24 Uhr
Werbeblogger Podcast #06: Barcamp Berlin Special Teil 1
Real Barcamp-Style! Direkt und roh aus Berlin. Zu später Stunde bei einer Flasche Spätburgunder berichten Olli und ich von dem ersten Tag auf dem Barcamp und der Kick-Off-Party am Vortag. Roh, rauschig und ungeschnitten. Wer Wert auf gepflegte Tonstudioqualität legt und weinselige, nächtliche Podcastsessions in Hotelzimmern doof findet, der sollte nicht all zu viel erwarten. In guten 45 Minuten möchten wir so ein wenig den Spirit dieses Barcamps beschreiben und wir sprechen über unsere mitgenommenen Sessions und einer (Edit: nicht ganz ernstgemeinten) grandiosen neuen Geschäftserweiterung für OpenBC xing.com. Einfach mal machen!
Eine Playlist muss ich diesmal leider später nachliefern.
00:00 Intro: “Abgehackt!”
00:30 Begrüßung
01:55 Barcamp Kick-Off Party
02:25 Party-Talk mit Tim Bonnemann Initiator Webmontag
03:01 Definition Barcamp “Wie funktioniert das?” – Das organisierte Chaos
05:48 Erste Session “Zukunft klassische Medien”
07:10 Rege Gespräche statt platte Präsentation
10:28 Flexible Sessions statt starrer Kongress-Ablauf
11:05 Inhalte statt Verkaufspräsentationen
11:35 Mein erhobener Zeigefinger in Ollis Wunde
12:05 Panini-Visitenkartenalbum als OpenBC Offline
12:55 Venture Capitalists und die deutsche Krux
14:25 Jetzt machen wir es einfach mal!
16:00 Geballte Kompetenz – Priceless!
18:00 Diskussion Session “Webstandards – Zukunft CSS3″
19:10 Negativbeispiele fehlende Webstandards/Semantik
20:45 Wer hat die Verantwortung für sauberen HTML-Code?
22:25 Woher kommt das richtige Know-How?
23:05 Warum gibt es keine engeren Wissenszentren?
24:00 Anspruch der Agenturen?
24:45 Aufklärungsarbeit und Wissensprozess
25:10 Stiftung Webtest
27:00 Wo ist die Bereitschaft zur Weiterbildung?
28:00 Logo Stiftung Webtest: Patricks selbstgefälliger Zeigefinger
28:40 Verpasste Sessions :-(
30:05 Detlev Buck und die Eiswürfel Pissoirs
31:28 Oliver Gassner Super Live Blogger Star
33:54 Letzte Session: Netzpolitik
34:55 Nerdig oder nicht nerdig?
36:10 Eröffnungsstatement: Netzpolitik zu wenig engagierte Hilfe
37:20 Ideen zur Verbesserung der Kommunikation
38:30 Wo ist der Cluetrain?
39:40 Konstruktive Session mit unheimlich vielen guten Ideen
42:35 Was wird auch wirklich umgesetzt?
43:40 Macht einfach mal!
45:00 Schlusswort und der gewünschte Werbeblogger-ICE-Schulklassen-Jingle
Wichtigste Links vorab:
Barcamp Berlin, Tim Bonnemann, Sebastian Küpers, Pixelpark, Netzpolitik, fischmarkt.de (Oliver Gassners Liveblogging), White & Nerdy, Netzeitung Readers Edition
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12 Kommentare
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- J. Martin: @hobbystatistiker Dein Kommentar in Youtube-Qualität — und unter Mißachtung all dessen, was Roland und ich bereits zum Thema...
- hobbystatistiker: Allmählich ist das ein Gadget-und I-irgendwas-Blog und ihr solltet euch Gadgetblogger nennen. Statt Werbeblogger. Das Geplänkel...
- Bastian: Erst mehr oder weniger aufwändig eine eigene Welt & Story erschaffen und dann auf der Microsite doch ganz banal auf die...
- Georg: Guter Artikel! Ich glaube übrigens nicht, dass das Messen des RoI lediglich eine Schwierigkeit bei Social-Media ist. Schon immer gab es...
- Malik: Die Slow-Media Idee ist ja schon ganz gut durchdacht und auch jetzt nichts so revolutionäres. Multitasking ist ja in gewisser Weise auch...
- ralf schwartz: Ich auch. Vor allem sollte man hier die Chance nutzen, den RoI/E zu überdenken und die Erkenntnisse auf die Erfolgsmessung der...
- Micha: @Ralf Ich folge auch Dir, dass das rein Quantitative nicht ausreicht. Aber dieses Problem hat nicht nur Social Media: Wenn durch eine...
- J. Martin: @Six LOL! Deinen Kommentar sehe ich ja erst jetzt, sorry. Genau. An positiven Beispielen fällt mir nur Lurchis Abenteuer ein.

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Am 1. Oktober 2006 um 13:27 Uhr
“ja…nein…nicht…”
Ja, was war denn nun die “grandiose Idee”? Hab´s im Genuschel nicht ganz raushören können :)
Am 1. Oktober 2006 um 14:25 Uhr
Hi Daniela,
das ging aber schnell. Euer Monitoring scheint ja gut zu funktionieren! ;-)
Die “grandiose Idee” war nicht ganz ernst gemeint. Ich fürchte der Dornfelder ist uns etwas zu Kopf gestiegen. Die Grundidee war ein OpenBC-Paninialbum. Also einfach unter “genuscheltem Blödsinn” vertaggen.
Am 2. Oktober 2006 um 10:18 Uhr
Übrigens habe ich (und etliche andere) dich schwer auf dem Barcamp vermisst, Daniela. :-(
Am 2. Oktober 2006 um 10:48 Uhr
Ich wäre sehr gerne mit dabei gewesen! Meine kleine Tochter (aka Leni, 11 Monate), hat seit Freitag eine schwere bakterielle Entzündung im rechten Ohr und seit gestern morgen einen Infekt…such is life!
Ich war gestern den ganzen Tag online. Allzu viel konnte ich im Web über das Barcamp allerdings nicht finden. Schade.
Am 2. Oktober 2006 um 10:57 Uhr
@Daniela: Das ist natürlich ein triftiger Grund. Ich hoffe es geht ihr wieder besser. Ohrenschmerzen sind so ziemlich das ätzendste was es für Kinder gibt.
Ja ich denke die gesamte Nachberichterstattung folgt in den nächsten Tagen. Wie schon irgendwo erwähnt wurde, müssen zum Beispiel auch 15 Stunden Filmmaterial geschnitten werden. Die Sessions waren so intensiv, dass man das Ganze erstmal setzen lassen muss. Auf alle Fälle insgesamt sehr gelungen. Vielleicht sieht man sich ja auf dem Barcamp in Nürnberg, denn die Idee hinter dem Projekt ist wirklich sehr schön.
Am 2. Oktober 2006 um 14:14 Uhr
Hallo,
1. eine Frage zum Filmmaterial – geht es hier um Life Material des Camps, welches veröffentlich wird? Nach eurem Resume des 1. Tages wäre das ja wirklich interessant, auch wenn der Herr Gassner ja schon alles mitgetippt hat ;)
2. eine Anmerkung zum Podcast selbst, zum Theme Webstandards. Hier vermisse ich die Klarheit über die Frage “Warum sollte eine Webseite einem Standard X,Y oder Z entsprechen. So lange der Nutzer das sieht was er sehen will? Zumindest ein paar Gedanken, wenn auch keine Antwort, denn ich kenne sie nicht:
- Es geht um Qualität, allerdings mit der Besonderheit, dass sie nur teilweise für den Nutzer sichtbar und als solches wertvoll ist.
- Jemand, der Inhalt publizieren möchte, möchte sich auch auf den Inhalt fokussieren und nicht auf das Layout, selbst bei der Struktur hat es Grenzen.
Am 2. Oktober 2006 um 15:14 Uhr
@Sebastian Stücker:
zu 1: Es wurden nicht alle Sessions aufgezeichnet. Aber ich denke es wird demnächst ins Netz gestellt. Es waren gkaube ich 14 Stunden Rohmaterial. Falls das auftaucht, melde ich es.
zu 2: Es geht primär nicht um den Nutzer an sich. Höchstens in Bezug auf Barrierefreiheit. Da ist der Nutzer Hauptgrund für sauberen, semantisch korrekten und barrierefreien HTML-Code. Aber es sollte einen Qualitätsgrund für Unternehmen geben: Wenn ich JETZT sauberen HTML-Code produziere, brauche ich bei den nächsten Browsergenerationen nicht schon wieder meine Seite ändern. Sauberer HTML-Code verursacht bei Neuaufträgen ja auch keine Zusatzkosten, nur sollte es eine Vorraussetzung bei der Agentur- oder Programmiererauswahl sein. Wer jetzt Internetauftritte hat, die nicht dem Standard entsprechen, muss demnächst sowieso nachrüsten, wenn er das tut, dann bitte gleich standardkonform.
Aber das ist genau der Punkt, den ich kritisiert habe. Das müssen die Webstandardleute besser und eindringlicher, aber vor allem breiter, kommunizieren.
Es geht bei Webstandards übrigens nicht primär um Layout, sondern tatsächlich um eine saubere Struktur von Inhalten (Semantik).
Am 2. Oktober 2006 um 15:49 Uhr
Ok, lag vielleicht am Wein, dass ich die Fragestellung falsch verstanden hatte ;)
Zur Erklärung, ich habe während meines 1. Studiums selbst nebenher für einen Internet Provider gearbeitet, der u.a. auch die Erstellung von Webauftritten, überwiegend regional fokussiert, angeboten hat. Dort war ich für das Konzept, das Coding und auch die Abstimmung mit den Kunden verantwortlich. (ok es gab so Grafik-Design Leute, weil das kreativste, was ich hinkriegen würde, währe wohl ein Mondgesicht)
Jedenfalls weiss ich noch, dass es mich damals sogar Monate gekostet hat, dem Vertriebsleiter zu erklären, was der Unterschied zwischen statischen HTML-Seiten und dynamischen, datenbankgestützten Anwendungen ist. Man muss dazu sagen, seitdem hat sich viel getan, aber der Grundansatz ist der Selbe.
Ich habe den Eindruck, dass ein Überblick über die zurzeit existierenden Standards und Pseudostandards nur noch schwierig herbeizuführen ist, ganz abgesehen von den Vermittlungsproblemen an Vertriebsabteilungen etc.
Mir ist klar, dass es um Semantik und Struktur geht – auch hier das Problem, dass der Nutzen nicht transparent ist.
Nun, ich wollte das Thema auch nicht zu weit hier ausbreiten…
Am 2. Oktober 2006 um 16:17 Uhr
Am Wein? Wieo wieviel hast du denn getrunken? ;-)
Mein Standpunkt in dieser beschriebenen Session war aber genau dieser. Transparenz schaffen. Einheitliche Wissenzentralen abieten. Kundennutzen vermitteln. Usernutzen vermitteln. Gerade auch für unsere Branche immens wichtig um Qualität zu schaffen. Das alles befindet sich noch in einem Learning-by-Doing Prozess. Das ist okay. Es gibt halt keinen standardisierten Studiengang oder Ausbildungsplatz. Aber vielleicht wäre es an der Zeit in diese Richtung zu gehen. Das Barcamp wäre ein guter Startschuss gewesen.
Das Thema können wir gerne ausbreiten. Werde wohl auch einen eigenen Podcast machen bzw. bist du daran interessiert den Mitschnitt der Webstandards-Session anzuhören, die kann ich dir gerne zusenden.
Am 2. Oktober 2006 um 17:21 Uhr
Hallo Patrick,
das mit dem Webstandardmitschnitt wäre prima.
Wenn du mit Ausbildung meinst so etwas wie “Webdeveloper” dann halte ich das insofern für problematisch, als dass sich die Technologie so schnell verändert.
Ein Standard, sei es nun CSS, HTML, was auch immer, ist auch nur ein Werkzeug. Eine Ausbildung sollte nicht werkzeugbasiert sein, sondern eher methodenausgerichtet.
Vielleicht machen eher so Zertifikate Sinn,..denke da an “zertifizierter CSS 3.0 Programmierer”, so ähnlich wie bei den MSCE Dingern…
Am 5. November 2006 um 14:36 Uhr
Das Kick-Off-Meeting des Berliner BarCamp fand statt im: qype.com/place/9309-...
Am 25. August 2009 um 23:32 Uhr
[...] Werbeblogger rollen in ihrem Podcast zum barcamp unsere Session zum Thema “Situation der Webstandards” nochmal auf. [...]