11.09.06
21:06 Uhr

Werbeblogger Podcast #4 Teil 1: Communities

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Wir haben wieder mal überzogen, wie es sich für eine richtige Live-Sendung gehört. Daher der Podcast in zwei Teile. Teil 1 beinhaltet das Thema der Woche, der zweite Teil mit Gewinner/Verlierer der Woche folgt morgen.

00:50 Feedback der Woche
04:00 Thema der Woche: Communities
04:01 Defintion Community (Wikipedia)
04:52 Patricks und Tims Definition
06:52 Süddeutsche TV Reportage: Das Supermarkt-Experiment
Links: GFK, Teststadt Hassloch
09:22 Ist das etwa die Truman Show?
10:17 Brand eins Artikel: Einbahnstraße im Supermarkt
11:39 Problem des Massenmarketings: Erfassung des Massengeschmacks
11:53 Long tail Prinzip
12:42 Patrick versucht verzweifelt einen Übergang zur Communityentwicklung bei Burda zu finden – er redet sich um Kopf und Kragen
13:05 Tim erklärt das Vorhaben von Burda und anderen Verlagen in punkto Communitybildung
Links: Burda Advertising Center
14:14 „Wir bauen uns eine Community“ funktioniert nicht. Communities wachsen aus einem bestimmten Interesse heraus
Links: Freundin Fotocommunity
15:35 Community ist nicht massentauglich
16:35 Community ist das leidenschaftliche Besetzen einer Nische
17:09 Frage der Unternehmen: Lohnt es sich eine Nische anzusprechen?
17:46 Ja, denn sie können Markenevangelisten/Multiplikatoren fördern
20:14 Maslowsche Bedürfnispyramide: Je mehr ich die Bedürfnisse einer Community befriedige, desto größer wird ihr Engagement
25:20 Nike „JUST DO IT“ Bedürfnisbefriedigung
27:48 Klassische Werbung bei Nike hat den Erfolg nicht initiiert sondern sie erinnert laufend an das Markenimage.
29:46 Multiplikatoren kann man nicht direkt erkaufen
30:00 Exklusive Inhalte über eine Marke sind wertvoller als monetäre Werte
30:33 Leidenschaft muss zunächst im Unternehmen entstehen bevor der Funken überspringen kann
30:31 Charmin – die Klopapiercommunity?
30:00 Ganzheitliche Kommunikation erst intern dann extern
34:46 Mitarbeiter bilden die interne Community von Unternehmen
Link: Tipping Point
37:25 Firmen als Energie- Leidenschafts- und Kreativitätsverbrenner
39:00 Beispiel Communitybildung: Fixing Blog von Fischer
42:55 Fazit Communities

9 Kommentare

  1. Teddykrieger

    Inhaltlich wiedereinmal sehr interessant und vielschichtig. Qualitativ tontechnisch leider eher oft hart an der Schmerzgrenze. Was für ein fürchterliches Hintergrundgeräusch habt Ihr denn dabei? Die Micros sind immer noch nicht ganz optimal eingestellt, größere lautstärkeunterschiede bei beiden sind leider festzustellen. Ich würde Euch dringend Headsets statt einem Raummicro empfehlen.

    Doch genug der technischen Kritik und zurück zum Inhalt:
    Zu der Begrifflichkeit der Community stimme ich Euch zu, dass auch eine passive Teilnahme an einer Comm. den Nutzer zum Teil der Comm. macht.
    Der Beitrag über Hassloch ist leider nicht mehr ganz aktuell, da es indessen bereits weitere Testorte gibt. Die Industrie war über derartige Berichterstattung auch gar nicht unbedingt begeistert.
    Das Thema Blogger und Produkttests ist durchaus ausbaufähig!

    Der Aufbau einer Community erfolgt nicht nur aus gleichen Interessen, sondern auch aus der dargebotenen Plattform. Die von Euch angesprochene Exklusivität ist nur zum Teil Stoff zum Erfolg. Innovation, persönliche Bindungen sind oft weitaus wichtiger. Am besten kann man dies wohl an den verschiedenen Blogcommunitys ersehen. Was bieten diese und aus welchen Gründen sind die User ausgerechnet bei diesem Anbiter und fühlen sich als Teil einer Community – mit allen Vor- und Nachteilen, die solch eine Comm. halt auch mit sich bringt.

    Noch eine grundsätzliche Kritik: Die Sendungen sind eindeutig zu lang. Stückelt sie besser in Einzelteile, aber 50 Minuten für einen Podcast ist weit über die Hörgrenze hinaus.
    Ansonsten aber: Hochachtung und weiter so!

    Gruß aus Berlin
    der Uwe

    P.S. Audiokommentar ist ja nett, aber wie bei Euch einbinden?

  2. Tim Keil

    @Teddykrieger
    mit der Technik ist das wirklich so eine Sache. Irgendwie ist jedesmal etwas anderes. Ich für meinen Teil benutze schon ein Headset und Patrick auch soviel ich weiß. Wir werden weiter dran arbeiten die optimalen Einstellungen zu finden und zumindest einen angemessenen Standard zu etablieren.

    Bzgl. der Länge wollen wir selbst auch die 60 Minuten Grenze nicht mehr überschreiten oder eben stückeln. Das hat auch ganz praktische Gründe, wie z.B. die immer noch sehr zeitaufwendige Postproduktion (unterschiedliche Lautstärke, Playlists inklusive Links, etc.)
    Aber ich denke unter 30 Minuten werden wir schwerlich kommen.

  3. Patrick Breitenbach

    @Teddykrieger: Danke für dein Feedback. Hiermit verspreche ich hoch & heilig, dass der Podcast nächste Woche qualitativ besser ausfallen wird. Die lauten Hintergundgeraäusche lag zum einen am Raummikro und zum anderen daran, dass Tim im Vergleich zu mir wesentlich lauter war. Daher habe ich mich etwas lauteer gedreht, womit auch das Rauschen zunimmt. Ich hätte übrigens auch nie gedacht, dass Podcasting so kompliziert und zeitraubend ist. Dieser Mythos „Podcast auf dem Mac ist kinderleicht“ kann ich defintiv ausräuchern.

    Länge maximal 60 Minuten oder stückeln.
    Ich glaub wenn wir anfangen die Sendung richtig kurz & knackig mit intensiver Recherche zu konzeptionieren, würde auch 1 Woche Produktionszeit dabei draufgehen. Wenn ihr bereit seid uns dafür zu bezahlen, sehr gerne. Aber wir sind ja nicht stur und versuchen wenigstens häppchenweise zu verbessern. Also mir ist aufgefallen, dass ich mich an manchen Stellen um Kopf und Kragen rede, einmal etwas zu sagen dürfte dann für mich, bei aller Leidenschaft, einfach auch mal reichen.

    Den Audiokommentar kann man viy Skype oder Telefon (siehe Spalte im Blog oben rechts, falls du RSS-Hörer bist) auf unser Band sprechen oder du sendest uns eine Audiodatei an audiokommentare@werbeblogger.de.

  4. Tim Keil

    Ich glaube ich rede mich auch öfter um Kopf und Kragen, aber ich hab immer gedacht, dass Podcasts genau dafür erfunden worden sind :)

  5. Teddykrieger

    Natürlich sind sie dafür erfunden :) Das ist doch auch der einzige Grund, w warum wir sowas machen, oder?

  6. Ingo

    Irgendwie langweilen Eure subjektiven, unqualifizierten Äußerungen. Ihr nennt Euch „Werber“ und habt nicht wirklich Ahnung. Kauft Euch mal ein paar Bücher, bevor Ihr bloggt oder Leute mit so nem Podcast nervt.

  7. Patrick Breitenbach

    @Ingo: Anonyme, destruktive Kommentare langweilen mich.

    Welcher Agentur in Hamburg haben wir wieder auf die Füße getreten?
    Wir zwingen niemanden unsere Äußerungen anzuhören oder zu lesen, ganz im Gegensatz zu den üblichen Push-Verdächtigen.

    Übrigens Bücher kaufen alleine reicht uns nicht, wir lesen sie sogar.

  8. podcast#7 - Communities Reloaded

    […] kommt daher, dass sich der Werbeblogger in seiner vorangegangenen Folge bereits mit dem Thema beschäftig hat und wir das jetzt nochmal zu dritt […]

  9. DonsTag » Tach, Post! (XXV): Charmin

    […] sie immer noch nicht, aber mit dem  Charming-Bär (um den es übrigens auch kurz im  Werbeblogger Podcast ging) als direkten Ansprechpartner gehts dann doch etwas besser. Ist (um es […]

Eure Kommentare

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  • Tom: Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ein guter Texter oder auch Grafiker meistens besser verdienen als bei gehalt.de geschrieben....
  • WERBOU: Ich denke es ist in der Werbebranche sehr unterschiedlich. Gerade was in Sachen Grafik geht, wird meistens der Preis ziemlich gedrückt, was...
  • Thomas Beichel: Wirklich geschmackvoll ist der Werbebanner wirklich nicht, aber jede Werbeagentur wird ihnen recht geben, denn die Werbung erfüllt...
  • Sebastian: Was ich nie verstehen werde warum die nicht wirkliche Kulanz walten lassen. 10€ Guthaben tun dem Anbieter nicht weh.. für ihn bedeutet...
  • Roland Kühl-v.Puttkamer: Nein, tot nicht, wir leben und arbeiten ja alle und auch der Werbeblogger ist online ;-). Für die nähere Zukunft der...
  • Tina: Ist der Blog tot? Wäre echt schade
  • Gatzetec flashlights for friends: Wir denken der Auftrag wurde erfüllt. Gute Werbung für das Produkt und man schaut zweimal hin :-) Gibt es...
  • Detlef Arndt: Als Marketing Experte müsste man auch wissen, warum das so ist. Angebot und Nachfrage sind hier nicht im Einklag. Klare Sache. Daher...
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