11:27 Uhr
SPD Spot – Jetzt mal Klartext
Die Agentur BUTTER.Berlin wollte es so. Sie hatte es sicherlich gut gemeint. Es erfordert ja auch viel Mut bei uns Spots in den Briefkasten zu stecken. Trotzdem bin ich – wie immer – schonungslos offen. Es geht um den aktuellen SPD-Spot für Berlin:
Link: www.youtube.com
Ja, ja, der ist ja ganz witzig, dreht den damaligen Stoiber-äh-ich-äh-stammel-äh-bei-äh-christiansen-Spot mit seiner verqueren Kommunikation um.
Achtung! Jetzt ziehe ich meinen Sonntagsfrageanzug an. Was mich wirklich stört, ist diese allgemeine Fortsetzung des politischen Kasperltheaters. Sandkastenkommunikation ist da glaube ich ein treffender Begriff dafür. Das hat für mich – als glorreicher Studienabbrecher der Politikwissenschaft – nichts in der Politik verloren. Die Zeiten des Bashings sind doch eigentlich spätestens nach der großen Koalitionsbildung vorbei. Die große Koalition gibt es, weil beide nicht wirklich was zu sagen hatten. Es sollte daher nun wirklich wieder um Inhalte gehen. Gerade in der oft so inhaltslosen Politik. Das muss ja nicht immer superernst und superlangweilig sein, aber es sollte Substanz dahinter stecken. Hinter diesem Spot steckt keine Substanz. Jeder merkt sofort, dass die Worte wild zusammengeschnitten wurden, sie aus dem Zusammenhang gerissen sind. Die Glaubwürdigkeit geht dadurch den Bach runter. Bei mir kommt das dann in etwa so an, dass Herr Wowereit selbst nichts zu sagen. Schade eigentlich, oder?
25 Kommentare
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- Prozentewunder: @ralf Klar steht es da. Und wenn der Bildschirm groß genug ist, kann man´s sogar lesen. Nur: Die, die da anrufen zahlen das nicht,...
- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...

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Am 31. August 2006 um 11:35 Uhr
Ich als abgeschlossener Politikwissenschaftler sage dazu…
Korrekt. Sehe ich genau so ;-)
Am 31. August 2006 um 11:51 Uhr
Endlich mal wieder ein lustiger Wahlwerbespot.
Pflüger ist schon eine arme Wurst.
Weiter so!
Am 31. August 2006 um 12:11 Uhr
Mein Kommentar dazu von heute Morgen: Hasse deine Gegner!
Am 31. August 2006 um 12:14 Uhr
Danke Jürgen Siebert für den Hinweis. Das hatte ich in meinen Ausführungen nämlich völlig vergessen. Für mich wirkt Pflüger in diesem Spot wesentlich glaubwürdiger, denn er nimmt eben nicht diese Schwarz-Weiß-Haltung, die du so schön beschrieben hast.
Am 31. August 2006 um 12:39 Uhr
Dieses Thema wird bei uns gerade heiß diskutiert.
Zwischenstand bisher: Die Politiker übernehmen einen Auftrag von uns als Souverän, da wir ja schließlich nicht alle Politik studieren und uns tiefer damit befassen können. Genau dieser Tatsache ist aber auch geschuldet, dass die Feedbacks von politischer Richtung aus sehr vereinfacht ausfallen (müssen).
Diese Gegebenheit wirkt sich dann natürlich auch auf den Wahlkampf aus. Nur eine Minderheit der Bürger könnte/wollte wirklich nachvollziehen, was im Einzelnen geleistet wurde und in Zukunft geleistet werden soll. Ein neues TV-Gerät bewirbt man ja schließlich auch nicht mit dem Datenblatt, sondern – wenn überhaupt – mit einigen gezielten Leistungsdaten. Doch den überwiegenden Teil bilden auch hier im Grunde nichtssagende Worthülsen wie “Brillianz, klar, hochauflösend”.
Nach meiner bescheidenen Meinung gibt es für den interessierten Souverän durchaus genug Veranstaltungen und Info-Material, um tiefere Einblicke in das politische Treiben zu erhalten. Die Spots der politischen Parteien sollten aber – vor allem aus der Sicht eines Werbers – genau das bleiben, was sie sind: Werbung, die die Masse anspricht und zur Wahl motiviert.
Just my two cents
Shun Di
Am 31. August 2006 um 12:52 Uhr
@Shun Di: Mir ist schon klar, dass man Inhalte sehr schnell und vereinfacht rüberbringen muss. Aber es sollten dann am Ende schon auch Inhalte sein, oder?
“Brillianz, hochauflösend, klar” sind inhaltliche Angaben zum Produkt und nicht unbedingt nichtssagend. Ich kann mir etwas darunter vorstellen. Ich kann überprüfen ob das TV-Gerät diese Eigenschaften besitzt.
“Die Masse” an die Urnen bringen sollte übrigens nicht Aufgabe der Parteien sein, sondern Aufgabe der Medien.
Ich bin mittlerweile auch kein interessierter Souverän mehr, denn diese angeblich so inhaltsreichen Veranstaltungen sind doch auch nur eine Fortsetzung des politischen Kasperltheaters. Das trieft nur so von Polemik und Bashing der anderen Parteien. Auch da fehlen mir Inhalte. Ist aber nicht unbedingt ein Problem der Werbung.
BTW: Wer ist eigentlich “die Masse”? Ich scheine schonmal nicht dazuzugehören.
Am 31. August 2006 um 12:56 Uhr
Ja, Inhalte bitte, INHALTEEEE!! Ich will in den Werbespots auf jeden Fall hören, wie sich die Politiker die Binnenschiffahrt vorstellen, wie das mit der Gewerbesteuer funktioniert und was statt Stadtschloss kommt und warum.
Nein.
Das will ich nicht. Wenn ich was über Inhalte erfahren will, lese ich erst Zeitung (ehrlich: die Programme lese ich nicht) und im Wahlkampf versuche ich, mich mit Politikern zu unterhalten.
Was soll man denn in Wahlkampfspots für Inhalte rüberbringen, in 30 Sekunden, Inhalte für unsere politisch differenzierte Welt, wo die Leute doch schon gar keine Ahnung haben, welche Unterschiede es zwischen Bundes- und Länderpolitik überhaupt gibt und welche Institutionen wir hier eigentlich wählen. (Abgeordnetenhaus? Bezirksverordnetenversammlungen?)
Spots sind Werbung, die muss Aufmerksamkeit erregen und bestenfalls witzig und sympathisch sein. Das sollten hier doch alle wissen.
Und SPD-Spots haben sicher nicht den Zweck, eingefleischte CDU-Wähler vom Gegenteil zu überzeugen, sondern sollen die eigenen Anhänger stark machen und die auf die eigene Seite ziehen, die den Pflüger auch irgendwie komisch finden und mit Wowi eigentlich zufrieden sind.
Insofern meine Meinung: Gut gelungen, der Spot.
Am 31. August 2006 um 12:57 Uhr
Ach und die Masse ist der statistische Durchschnitt und da gibt es leider keine einzige Person, die diesen Kriterien entspricht.
Am 31. August 2006 um 13:12 Uhr
Ja, ich will in 30 Sekunden hören, wie sich der regierende Bürgermeister von Berlin die Zukunft Berlins vorstellt. Das ist sein Elevator Pitch und das ist nicht zu viel verlangt.
Eigene Anhänger stark machen? Damit?
Verkauft die Menschen bitte nicht für so dumm!
Am 31. August 2006 um 14:48 Uhr
Sorry aber ist keine von euch aufgefallen wie schlecht der Wowereit da anscheinend bei Sekunde 7 rausretouchgiert worden ist? Man erkennt ja sogar noch seine Umrisse auf der Holzwand…
Das hätte wenigstens mit etwas mehr Qualität geschehen koennen… sorry
Am 31. August 2006 um 14:49 Uhr
oder irr ich mich ?
Am 31. August 2006 um 15:05 Uhr
Hallo Cedric,
es wurde nicht Wowereit sondern der Moderator rausretuschiert. Siehe
Am 31. August 2006 um 19:03 Uhr
Wenn eine Partei in ihrem Wahlspots präzise 0% zu ihren eigenen Plänen sagt und 100% auf die Darstellung des politischen Gegners verwendet, dann ist das ärgerlich genug.
Im vorliegenden Fall ist das aber noch viel schlimmer:
Da macht man sich die SPD allen Ernstes über den politischen Gegner lustig, weil der souverän genug ist, gelegentlich der SPD zuzustimmen.
Aus Sicht der SPD scheint das also ein Makel des Herrn Pflüger zu sein.
Ein klassisches Eigentor: Das einzig negative, was der SPD an Herrn Pflüger auffällt ist also, dass er gelegentlich mit Wowereit einer Meinung ist? Und positives über sich selbst hat die SPD schon gar nicht mitzuteilen?
Na, das wird die Wähler sicherlich nicht in Scharen der SPD in die Arme treiben…
(Ganz abgesehen davon, dass dadurch der politische Stil noch mehr versaut wird: In Zukunft wird es sich ein Politiker sicher nicht mehr erlauben, auch einmal dem politischen Gegner zuzustimmen).
Am 31. August 2006 um 22:22 Uhr
K, wusste ich nicht, trotzdem merkwürdig warum man da so schlecht retouchiert anstatt einfach einen anderen Auschnitt zu wählen.
Am 1. September 2006 um 00:03 Uhr
Sehe ich auch so. Für mich sah der Spot beim ersten Mal schauen sogar so aus, als wolle jemand die SPD durch den Kakao ziehen. Also der Spot ist ja mal ne glatte 6…
Am 1. September 2006 um 05:37 Uhr
Ich kapierte nicht, um was es geht bei dem Spot.
Dabei war Politik mein Steckenpferd. Kannste mal sehen.
Hintergrund: 1. Nachdem die Große Sofakoalition am Machen ist, ist mein Interesse an Politik und ihren Inhalten jäh erloschen. Somit bin ich wohl mainstream (oder Masse? naja) Ob man mich dann so merkbefreit ansprechen sollte? 2. Bin ick keen Ballina.
Mein erster Eindruck war tatsächlich, dass die SPD einen auf den Latz kriegt, dann überlegte ich rasch, kann nicht sein. Insidersprüche, die ich als Nichtberliner gar nie nicht verstehen können muss. Als Bayer und Franke kennt man das Derblecka am Nochkerberg ;-) So einer wie weiland Brundo Jonas.
Herr Pflüger kann das nicht: er hanswurstet, wie wenn er vorher einen kleinen Martini gekippt hätte. Das macht aber nichts, denn Joschka “Jockel” Rotweinsüffling Fischer hat zu seiner Zeit über den Bundestag geklagt, dass der gesamt nach Alkohol dünste. [An dieser Stelle wollte ich eigentlich einen überflüssigen Grinse-Smiley hinmachen, hab ich aber nicht, wofür ich mich dereinst dann auch nicht schämen werde.]
Fazit:
Dieser Saustall muss ein anderer werden.
Ich meine die Politikwerbung. Das Filmchen war ein Ansatz dazu, den ich nicht gleich zertrampeln möchte. Wenn dann noch Inhalte dazukommen täten wie auf dem Nockherberg, will ich wohl zufrieden sein. Aber erst dann.
Sonst muss ich leider sagen, das kunstgerechte Selber-Derblecka können nur die Bayern und der Berliner muss noch üben. Wir Bayern sollten einen Workshop anbieten. Ich übe am Beckstein.
Am 1. September 2006 um 05:41 Uhr
Ich kapierte nicht, um was es geht bei dem Spot.
Dabei war Politik mein Steckenpferd. Kannste mal sehen.
Hintergrund: 1. Nachdem die Große Sofakoalition am Machen ist, ist mein Interesse an Politik und ihren Inhalten jäh erloschen. Somit bin ich wohl mainstream (oder Masse? naja) Ob man mich dann so merkbefreit ansprechen sollte? 2. Bin ick keen Ballina.
Mein erster Eindruck war tatsächlich, dass die SPD einen auf den Latz kriegt, dann überlegte ich rasch, kann nicht sein. Insidersprüche, die ich als Nichtberliner gar nie nicht verstehen können muss. Als Bayer und Franke kennt man das Derblecka am Nochkerberg ;-) So einer wie weiland Brundo Jonas.
Herr Pflüger kann das nicht: er hanswurstet, wie wenn er vorher einen kleinen Martini gekippt hätte. Das macht aber nichts, denn Joschka “Jockel” Rotweinsüffling Fischer hat zu seiner Zeit über den Bundestag geklagt, dass der gesamt nach Alkohol dünste. [An dieser Stelle wollte ich eigentlich einen überflüssigen Grinse-Smiley hinmachen, hab ich aber nicht, wofür ich mich dereinst dann auch nicht schämen werde.]
Fazit:
Dieser Saustall muss ein anderer werden.
Ich meine die Politikwerbung. Das Filmchen war ein Ansatz dazu, den ich nicht gleich zertrampeln möchte. Wenn dann noch Inhalte dazukommen täten wie auf dem Nockherberg, will ich wohl zufrieden sein. Aber erst dann.
Sonst muss ich leider sagen, das kunstgerechte Derblecka können nur die Bayern und der Berliner muss noch üben. Wir Bayern sollten einen Workshop anbieten. Ich übe am Beckstein.
Am 1. September 2006 um 13:22 Uhr
Vielleicht wäre man bei Butter besser beraten gewesen, wenn man einfach den Schlußsatz von Friedbert Pflüger genommen hätte, aber so wirkt es wirklich sehr peinlich, zumal man als Nicht-Berliner Klaus Wowereit eigentlich auch nur als Dauer-Partygast und Buddy von Peinsäcken wie Frau Nick wahrgenommen hat.
Am 1. September 2006 um 20:56 Uhr
Auf Wähler die ihre Stimme nur auf Grund eines Ideenlosen Spots abgeben kann ich getrost verzichten. Schlimm genug, dass die Wahl zu einem “low involvement product” für einen großen Teil der Bevölkerung geworden zu sein scheint. Die Vereinfachung von Inhalten sollte nicht in Klamauk enden. Man kann auch in kurzer Zeit Inhalte und Positionen vermitteln ohne den Pommesbudenhumor zu pflegen. Wenn das die Strategie der SPD bleibt, wird wohl Zehlendorf/Steglitz nicht der einzige Bezirk bleiben in der die CDU gewinnt. Traurig aber wahr: Dieser Spot übertrifft selbst die Headline, “Berlin wird von Nullen regiert”, eines CDU Wahlplakats.
Am 2. September 2006 um 16:13 Uhr
Humorlose Bande… ;-)
Ist doch ganz nett, der Spot, ein bisschen zum Schmunzeln, pfiffig, griffig und das Wahlprogramm gibts dann unretouchiert und im netten Gespräch am infostand.
Am 4. September 2006 um 10:49 Uhr
patrick hat wieder einmal bewiesen wie viel ahnung er von werbung hat.
Am 4. September 2006 um 18:02 Uhr
“Auf Wähler die ihre Stimme nur auf Grund eines Ideenlosen Spots abgeben kann ich getrost verzichten.”?
Bitte wie meinen? Du(!?) kannst bitte was? Ich will Dir ja jetzt nicht mit einem kleinen spitzen Hütchen drohen, aber Grammatik + Aussage sind nicht von überragender Qualität.
Und ganz ehrlich: Werbung für Politik != Politik. Und die Diskussion, was nun zuerst da war, das Huhn oder das Ei, die Werber, die das Volk verdummen oder die Werber, die ein dummes Volk bewerben – man muss mit den Tatsachen agieren – ein guter Werber weiß das und kann gezielt seine Klientel ansprechen. Auf den Spot der SPD gemünzt heißt das: Wähler, die gut informiert sind oder informiert werden wollen, gewinnt man nicht über einen 30-Sekünder. Die werfen wahrscheinlich sogar die (nicht schlecht gemachten) Broschüren weg, die allenorts in Berlin verteilt werden. Dieser Spot zählt auf die Unentschlossenen, die Politikverdrossenen, die Wähler, auf die man eben nicht(!) verzichten kann.
Just my two cents
Shun Di
Am 5. September 2006 um 00:23 Uhr
Danke, dass ich an Deinem Wissen teilhaben darf. Für alle, die mehr erfahren wollen: lehrer-online.de
Ich denke es sollte im Rahmen Deiner Möglichkeiten sein auf die Meinung anderer ohne herablassenden Ton zu reagieren.
Inhaltlich bleibt mir nur zu sagen, dass es wohl jedem selbst überlassen bleiben sollte, auf welche Wähler er verzichten kann.
Politikverdrossenheit und Unentschlossenheit überwindet man ganz bestimmt nicht mit Klamauk.
Just my two cents ;)
HFK
Am 5. September 2006 um 09:28 Uhr
Lieber Herr Krüger,
genau hier sehe ich ja das Problem: Auf Wähler verzichten kann und darf man nicht, soll es mit der Demokratie nicht abwärts gehen. Der Souverän soll in seiner Gesamtheit vertreten werden – und nicht nur diejenigen, die sich zu einem elitären Kreis der Wissenden zählen. Eben jene sollten Begeisterung stiften, Anregung und Mut zur Wahl und damit eben zu einer der wenigen Möglichkeiten, an einer Gestaltung der politischen und gesellschaftlichen Zukunft zu partizipieren.
Dieses elitäre Wahlrecht gab es schon einmal und es wurde vor allem auf Grund der oben genannten Mängel zu Gunsten eines allgemeinen Wahlrechts abgeschafft. Ich wäre auch nicht abgeneigt, Kindern eine Wahlstimme zuzusprechen, die deren Eltern bis zu einem gewissen Alter mitvergeben sollten. Somit fänden sich auch Familien besser in der Politik abgebildet.
Auch wenn wir gerne die Verantwortung für das Handeln unserer Mitmenschen in den Händen anderer sähen, die Schule verantwortlich für die Bildung der Schüler, die Medien verantwortlich für die Bildung der Bürger, so kommen wir über kurz oder lang nicht umhin, auch selbst unseren Beitrag für das Vorankommen der Gesellschaft zu leisten. Und sei es nur, Politikverdrossenen gute Gegenargumente und das (uns nötig erscheinende) Wissen für den Wahlgang zu vermitteln.
Womit sich der Kreis zum Spot wieder schließt, der eben nicht den nötigen Dialog unter uns ersetzt. Er hat aber sein von der Partei in Auftrag gegebenes Ziel ganz sicher nicht verfehlt.
Post scriptum: Nein, ich bin sicherlich kein Lehrer, aber vertrete meine Meinung gern auch einmal etwas schärfer, punktuell sogar sophistisch. Nach meiner Erfahrung ergeben sich so besonders engagierte Dialoge.
Zhi wo de er jiao ^.^
Shun Di
Am 8. September 2006 um 13:54 Uhr
Werbespot bleibt Werbespot. Da sollte man nicht allzuviel verlangen. Es hätte schließlich schlimmer kommen können.
Z.B.
SPD neu,jetzt mit noch mehr sozialer Gerechtigkeit!”