29.03.06
23:41 Uhr

Steve Ballmers Gehirn zu heiß gewaschen?

Die Macht des Images wird mir gerade erst wieder so richtig bewusst. So langsam müsste Steve Ballmer doch wissen, dass jedes seiner Worte auf die Goldwaage des Bösen gelegt wird. Damit wird Ballmers aktuellstes Interview wohl allen nur durch eine ganz bestimmte – sicherlich scherzhafte gemeinte – Aussage in Erinnerung bleiben:

Forbes: Do you have an iPod?

Ballmer: No, I do not. Nor do my children. My children–in many dimensions they’re as poorly behaved as many other children, but at least on this dimension I’ve got my kids brainwashed: You don’t use Google, and you don’t use an iPod.

Argh! Ungünstig!

Stellen wir uns jetzt einmal fiktiv die gleiche Fragekonstellation mit Strahlemann Steve Jobs vor:

Q: Do you have a Windows PC?

A: No, I do not. Nor do my children. My children– by the way they’re good kids, but at least on this dimension I’ve got my kids brainwashed: Please make your daddy happy, don’t use any windows applications.

Ich wette mit euch, das wäre bombiger da draußen angekommen.

Wir können somit die Aussage “Ist der Ruf erst ruiniert…” getrost in den Aktenvernichter schieben. Aber eines frage ich mich schon:
Was wäre Steve nur ohne Steve?

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5 Kommentare

  1. Robert Basic

    man merkt, daß Du anscheinend kein Papa bist. Hättest Du auch nur ein bisserl Fünkchen Papa-Verantwortung in Dir, würdest Du Steve B für seine guten Erziehungsmaßnahmen bzw. Schutzmaßnahmen loben. Du kennst doch das Video mit dem armen Typen, der durch seinen Apple auf immerdar geschädigt worden ist? Möchtest DU das wirklichen Deinen Kindern in spe antun? Du Rabenvater! Pfui!

  2. Patrick Breitenbach

    Das Video kenne ich leider nicht, denn sonst wäre ich mir der Verantwortung als Vater in spe natürlich bewusst!

    Ich selbst hab übrigens auch kein iPod im Haus, bin ich schonmal ein gutes Vorbild, oder?

  3. Robert Basic

    Du kennst das Video nicht? Na dann haste was verpasst, aber nicht mehr lange:
    youtube.com/watch?v=...
    viel Spaß :-)

  4. Patrick Breitenbach

    Scheeee!
    Ist das einer von Steves Söhnen?
    Das “Jumping” könnte er geerbt haben. ;-)

    Danke für den Link, Robert!

  5. Der Coolness-Faktor bei Microsoft | Werbeblogger - Weblog über Marketing, Werbung und PR » Blog Archiv » Der Coolness-Faktor bei Microsoft

    [...] Gelegenheit zum “Kasper” macht. Damit sendet Microsoft nämlich nur noch mehr unvorteilhafte Steilvorlagen an die Konkurrenz, die sich ob der Tölpelhaftigkeit des Marktführers und der daraus [...]

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Eure Kommentare

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  • Vroni: Ralph :-)
  • ralf schwartz: @Vroni Das war ein zustimmendes Lächeln, wie Du es auch sehen würdest in meinem Gesicht würden wir uns gegenübersitzen. Nicht immer...
  • Vroni: Was issn jetz schon wieder. Klar macht es einen Unterschied, wie man optisch und von der textlichen Ansprache an die Leut angeht. So gehts...
  • ralf schwartz: @Vroni :)
  • Vroni: Kann ja alles sein, geschenkt. Ich meinte, dass das grottenschlecht und wenig ansprechend UMGESETZT war. Wie wenn ein BWL-er unter...
  • ralf schwartz: @Vroni Und eine Website dahinterzulegen, auf der die User hätten voten können … Aber die Kosten, Print geht es gar nicht gut,...
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