15.02.06
17:27 Uhr
17:27 Uhr
Für das Beste am Mann
Rasierwerbung kann ganz schön kitschig und peinlich sein, wie man beim diesjährigen Superbowl an der unsäglichen Gillette Werbung “Fusion” (2nd Q) mal wieder sehen konnte. Dass es auch anders geht beweist ausgerechnet Philips mit dieser sehr schönen, subtilen, aber dennoch auf den Punkt gebrachten Anzeige. Für das Beste am Mann, sozusagen.

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9 Kommentare
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- ralf schwartz: @sososo Erzähl mehr. Hast Du Links? JPGs? So, dass man mal was sehen kann? Das wäre doch schön.
- sososo: die “pianistin” ist auch auf haarfärbemitteln in polen abgedruct.. welch witz… und die “juristin” soll...
- iuhzl: jaja fühlen sich da mal wieder irgendwelche leute persönlich angegriffen? scheiß nationalstolz!
- ralf schwartz: @Biene Hm, guter Gedanke. Keine Ahnung. Aber wenn, hätten die von mir Gefragten genau dies ja als Grund angeben können. Oder in dem...
- Biene: Vielleicht Datenschutzgründe? Das Daten ohne Einwilligung nicht zwischen unterschiedlichen Unternehmen übertragen werden dürfen?
- Hundeschule: Tja Abmahnungen gehen weiter, Hundeschule wurde abgemahnt, weil ein gekauftes Logo verwechslungsgewahr beinhaltet. Und nun? Die Pfote...
- InternetMarketing | Jens Srowig: Hallo an euch! Das ist wirklich ein tolles Video. Auch wenn es schon ein wenig spät ist, alles Gute für das neue...
- Ralf Hillmann: Da kann ich nur sagen, die Bezeichnung Video-Perle passt einfach perfekt. Da soll noch einmal jemand behaupten Werbung habe nichts...

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Am 15. Februar 2006 um 18:18 Uhr
Mist!
Da haben die mir doch glatt letzten
Dienstag den rechten Hoden entfernt.
Ansonsten hätte ich Philips gekauft!
:-D
Am 15. Februar 2006 um 18:49 Uhr
Schöne Idee, Execution “bäh!”. Warum um alles in der Welt hat man den Rasierer in einen Dropshadow-Kasten gezwängt? Mann, mann, mann…
Am 15. Februar 2006 um 19:42 Uhr
Einen netten Artikel zum unglaublichen Superbowl Spot von Gilette gibt´s auch bei Joseph Jaffe. Mit durchaus humorvollen Spoofs der Superbowl Kampagne und weiteren Meinungen.
jaffejuice.com/2006/...
Am 15. Februar 2006 um 21:50 Uhr
Glaube ich muss mich auch mal wieder rasieren, obwohl so ein Bart hat doch was extrem männliches – wo auch immer. lol
Am 16. Februar 2006 um 09:24 Uhr
1) Manuel, deine HL ist tausendmal besser als die von Philips.
2) Dropshadow-Kasten: Die Segnungen des CI-Manuals…
3) Gillette Fusion: Wann wird man endlich bei 10 Klingen sein? Claimvorschlag: “Viel hilft viel”
4) Funkspot dazu: “Mausi, du kannst endlich die Pille absetzen!” – “Mein Gott, Karl-Heinz, hast du dich schon wieder mit deinem Philips geschnitten?”
5) Zusatzfrage: Das Philips-Ding ist doch irgendwie elektrisch, oder? Vibriert es? Und wenn ja: Tut es gut?
Am 16. Februar 2006 um 09:30 Uhr
@Andreas:
zu den 10 Klingen, siehe den Link aus dem Kommentar von Tim:
jaffejuice.com/2006/...
Am 28. Juli 2007 um 15:52 Uhr
erinnert mich von der bildsprache ein wenig an die “gemüse-kondom” kampagne
Am 2. Juli 2008 um 15:38 Uhr
Für das Beste im Mann – was ist das eigentlich dann? Sein Bart?
Am 13. August 2009 um 12:45 Uhr
„Für das Beste im Mann.“
Was hat mich der Slogan schon beschäftigt … Offenbar ist das Produkt in der Lage, das Beste im Mann zu fördern. Es geht um einen Rasierer, und sicherlich hat das Beste etwas mit seiner Verwendung zu tun. Verwendet wird er zum Entfernen von Bartstoppeln; die gehen dabei drauf.
Warum also nicht „Gegen das Beste im Mann“? Klingt fürchterlich. Auch betrifft das Rasieren ja nicht die im Mann steckenden Bartwurzeln, sondern nur den Auswuchs ab der Hautoberfläche, der aber nicht etwa gefördert, sondern wie gesagt beseitigt wird, sogar gegen den Strich.
Konsequent müsste es heißen „Gegen das Lästige aus dem Mann“, aber Werbung ist positiv.
Das Beste im Mann muss daher das Ergebnis der erfolgten Rasur, also eine glatte Hautoberfläche und deren Vorzüge sein, doch die liegen nun mal nicht im, allenfalls am Mann.
„Für das Beste am Mann?“ Nun – offenbar wollte niemand Ideen provozieren, auf die das Publikum bei diesem Rasierer-Slogan hätte kommen können.
Nachvollziehbar wäre noch, wenn “der Mann” im Grunde als bärtig zu verstehen ist, und sein durch Rasieren sozusagen ausgepackter Seinszustand das Beste in ihm (als eigentlich Bärtigem) zu Tage brächte.
Zufrieden stellt mich diese Überlegung nicht. Aber ich behalte den Fall im Auge, gar im Ohr, und mehr braucht Werbung schließlich nicht zu leisten.